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Forums-Blog - Maritas / Traudels Blog - Beschreibung
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31
Dezember
2013

„Papst hat nicht die Sünde abgeschafft“

„Papst hat nicht die Sünde abgeschafft“



Papst Franziskus hat nicht die Sünde abgeschafft. Das stellt Vatikansprecher Federico Lombardi klar. Er äußerte sich zu einem Editorial des italienischen Journalisten Eugenio Scalfari, der in der Zeitung „La Repubblica“ dies geschrieben hatte. Scalfari hatte vor einigen Wochen den Papst im Vatikan getroffen und daraus ein Interview geschrieben. Das Argument Scalfaris ist, dass Franziskus in der Apostolischen Exhortation „Evangelii Gaudium“ „von der Abschaffung der Sünde“ gesprochen werde. „Wer hingegen den Papst täglich verfolgt, weiß, dass der Heilige Vater immer wieder von Sünde und Sünder spricht, aber auch von Vergebung und Versöhnung“, so Lombardi. Der Papst habe auch mehrmals darauf hingewiesen, dass auch Päpste Sünder seien, fügte Jesuitenpater Lombardi an.

(rv/asca 31.12.2013 mg)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/12/...0%9C/ted-760034
des Internetauftritts von Radio Vatikan

31
Dezember
2013

Tagesheilige: : Hl. Silvester I.

EVANGELIUM TAG FÜR TAG
«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Dienstag, 31 Dezember 2013
7. Tag der Weihnachtsoktav

Tagesheilige: : Hl. Silvester I.

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Julian von Vézelay : „Das Wort war das wahre Licht“

Evangelium nach Johannes 1,1-18.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt.
Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Julian von Vézelay (um 1080 - um 1160), Benediktinermönch
1. Predigt zum Weihnachtsfest; SC 192

„Das Wort war das wahre Licht“

„Als tiefes Schweigen das All umfing und die Nacht bis zur Mitte gelangt war, da sprang dein allmächtiges Wort vom Himmel, vom königlichen Thron herab“ (Weish 18,14-15). Dieser Schrifttext bezeichnet die überaus heilige Zeit, zu der das allmächtige Wort Gottes bis zu uns gekommen ist, um uns unser Heil kundzutun. Es ging aus vom innersten Geheimnis des Vaters und stieg herab in den Schoß einer Mutter.

„Inmitten der Nacht“: Alles war in das Schweigen „dazwischen“ getaucht – in das Schweigen zwischen den Propheten, deren Rufen bereits verstummt war, und den Aposteln, deren Stimme bald erschallen sollte. Welch wunderbare Ankunft in diesem Schweigen „dazwischen“ für einen „Mittler zwischen Gott und den Menschen“ (1 Tim 2,5)…, der zu einem Sterblichen wird, um die Sterblichen zu retten, und der durch seinen Tod die Toten retten sollte. In seiner Rolle als Mittler „vollbringt er Taten des Heils auf Erden“ (Ps 74,12): Er ist an einem Kreuz gestorben, „über die Erde erhöht“ (Joh 12,32), zwischen Himmel und Erde, als Symbol für die Versöhnung zwischen dem Himmel und der Erde.

„Als die Nacht bis zur Mitte gelangt war“. Was ist mit dieser Nacht gemeint? Vielleicht bezeichnet sie den Zeitraum zwischen dem Anfang der Welt und dem Ende der Zeiten, den Zeitraum, in dem die Kinder Adams in dem verfinsterten Land Ägypten wohnen, in der undurchdringlichen Finsternis ihrer Unwissenheit, ganz und gar unfähig, einander zu sehen (Ex 10,21f). Kann man denn wirklich die Anderen sehen, wenn man nicht ihr Herz sieht? Im Gefolge dieser Finsternis, die alle Herzen verdunkelt, machen sich Lüge und Täuschung breit… Mitten in dieser Nacht ist „zu denen, die in der Finsternis saßen“ (Lk 1,79; Jes 42,7), „das wahre Licht“ gekommen, „das jeden Menschen erleuchtet“, Dieses Licht vertreibt wirklich alle Finsternis, weil es „das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringt und die Absichten der Herzen aufdeckt“ (1 Kor 4,5).

30
Dezember
2013

Hamburg: erneut brutale linksradikale Gewalt gegen Polizisten

Hamburg: erneut brutale linksradikale Gewalt gegen Polizisten
Veröffentlicht: 30. Dezember 2013 | Autor: Felizitas Küble

Pressemitteilung der GdP (Gewerkschaft der Polizei) in Hamburg:

Nach unseren Informationen wurden am späten Abend des 28.12.2013 eine Kollegin und zwei Kollegen durch den Angriff einer gewalttätigen Personengruppe (nach ersten Informationen linksautonomes Klientel) verletzt.

Ein Kollege wurde durch einen Steinwurf aus kürzester Distanz im Gesicht schwer verletzt, eine Kollegin erhielt Pfefferspray ins Gesicht und ein weiterer Kollege wurde durch einen Steinwurf am Bauch verletzt. Alle verletzten Beamten waren nicht mehr dienstfähig.

Zu diesem Gewaltausbruch nehme ich im Namen der GdP wie folgt Stellung:

„Es handelt sich hier um einen brutalen und feigen Angriff auf Kolleginnen und Kollegen, der das Ausmaß der kriminellen Energie deutlich macht, dem die Polizei gegenübersteht.

Wenn ein Stein aus kürzester Distanz in das ungeschützte Gesicht eines Kollegen geworfen wird, dann wird hier der Tod eines Menschen offensichtlich in Kauf genommen. Es muss jedem klar sein, dass eine Dimension erreicht wurde, die den Schusswaffengebrauch, den sich vor dem Hintergrund der sich dann ergebenden Folgen niemand vorstellen und wollen kann, dennoch wahrscheinlich machen könnte.

Die GdP fordert alle Parteien in dieser Stadt auf, sich ohne Wenn und Aber hinter und vor die Polizeibeamtinnen und -beamten zu stellen und dies nicht nur mit warmen Worten!“

Gerhard Kirsch
(Landesvorsitzender der GdP Hamburg)

30
Dezember
2013

Regensburger Bischof eröffnet Sternsinger-Aktion: ein Segen für Kirche und Welt

Regensburger Bischof eröffnet Sternsinger-Aktion: ein Segen für Kirche und Welt
Veröffentlicht: 30. Dezember 2013 | Autor: Felizitas Küble

Rund 800 Jungen und Mädchen aus den Pfarreien der gesamten Diözese Regensburg trafen sich am Montag in Saal an der Donau zur diözesanen Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen 2014. „Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“ – so lautet das aktuelle Motto. Sternsinger 3



Bischof Rudolf Voderholzer feierte anlässlich der großen Spendenaktion mit den Jugendlichen eine Andacht in der Christkönigskirche. In der nahegelegenen Grundschule hatten die Jugendlichen zuvor Gelegenheit, sich zu schminken und die traditionellen Sternsingerkostüme um Caspar, Melchior und Balthasar anzulegen.

In einem nicht mehr enden wollenden Zug zogen die Sternsinger sodann durch die Stadt zum Gotteshaus. Hier wartete bereits Bischof Rudolf an der Kirchenpforte, um jeden Sternsinger persönlich mit Handschlag und einem guten Wort zu begrüßen.

Alle Plätze der Kirche waren mit den Sternsingern in ihren prunkvollen Gewändern besetzt, als Bischof Voderholzer das Wort an sie richtete: Sternsinger 4



„Weihnachten gehört an die große Glocke gehängt. Das ist der allererste und wichtigste Sinn dieses Hochfestes. Die Idee, dass Jesus als kleines Kind geboren werden wollte und damit als Menschenkind zu uns Gläubige gekommen ist“, erklärte der Bischof und zeigte sich begeistert darüber, dass so viele „gläubige Könige“ an diesem Tag nach Saal gekommen seien.

Nicht jeder, der zu Weihnachten einen beleuchteten Baum im Garten stehen hat, habe auch eine lebendige Beziehung zum Glauben und zu Gott. Dazu, so Bischof Rudolf, seien Menschen nötig, die diesen Glauben bezeugten: „Ich danke Euch allen für dieses gewaltige Glaubenszeugnis! Ihr seid ganz nach dem Geschmack von Papst Franziskus, der sich wünscht, dass der Glaube unter die Leute gebracht wird“, betonte Bischof Rudolf Voderholzer an die Jungen und Mädchen gewandt. Sternsinger 1



Als zweiten wichtigen Punkt sei zu nennen, dass die Sternsinger den Segen in die Häuser der Menschen brächten. Damit seien sie ein Segen für die Menschheit:

„Eure Gaben schenken Hoffnung für die Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit. Ich wünsche Euch viel Freude, wenn ihr als Sternsinger unterwegs seid und passt gut auf Euch auf“, ermutigte der Bischof die vielen Sternsinger abschließend.

Nach der feierlichen Andacht zog der Regensburger Oberhirte mit Stadtpfarrer Andreas Weiß, Domkapitular Peter Hubbauer, Domkapitular Thomas Pinzer und Jugendpfarrer Domvikar Thomas Helm und den zahlreichen Sternsingern mit ihren Begleitern wieder zurück in die Schule.

Dort gab es für alle eine kleine Brotzeit und wärmenden Tee. Gleichzeitig hatten die Mädchen und Buben Gelegenheit, ihren Bischof einmal persönlich zu begegnen.

Nach der heutigen großen Eröffnung senden die Pfarreien im Bistum Regensburg die Sternsinger rund um die Tage von Dreikönig aus, um Spenden für die wertvolle Projektarbeit zu sammeln.

Quelle für Text und Fotos: Bistum Regensburg

30
Dezember
2013

Papst hat „Karikatur der Kirche zerschlagen“

Papst hat „Karikatur der Kirche zerschlagen“



Papst Franziskus hat nach Meinung von New Yorks Kardinal Timothy Dolan eine „Karikatur der Kirche zerschlagen“. Seine Vorgänger hätten sich vergeblich bemüht, das Image einer „kleinlichen, mürrischen und immer Nein-sagenden“ Kirche zu verändern, sagte Dolan in einem Jahresrückblick im US-amerikanischen Sender ABC am Sonntag. Allerdings betreffe der Wandel mehr den Stil als den Inhalt. Franziskus erkenne die geltende Lehre der katholischen Kirche als unumstürzlich an; nur „die Art, wie wir's verpacken“, könne sich ändern, so Dolan.

(kna 30.12.2013 pr)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/12/...0%9C/ted-759796
des Internetauftritts von Radio Vatikan

30
Dezember
2013

Jetzt muss die Franziskus-Begeisterung konkret werden

Kommentar: Jetzt muss die Franziskus-Begeisterung konkret werden



Ab dem 1. Januar gilt in der EU, dass auch Bulgaren und Rumänen das Recht haben, überall in der Gemeinschaft zu arbeiten, wie alle anderen auch. Um den Markt vor Billigarbeitskräften zu schützen, war dieses Recht beim Beitritt zunächst beschränkt worden, diese Beschränkung fällt nun weg. Das ist die Gelegenheit, zu sehen, ob Papst Franziskus ernst genommen wird oder nicht, meint unser Redaktionsleiter Pater Bernd Hagenkord. RealAudioMP3


„Armutszuwanderer“: Ein hässliches Wort, weil es keine Beschreibung ist, sondern eine Unterstellung. Gegen die Fakten, die das Arbeitsministerium vorlegt, schürt eine Partei im Südosten der Bundesrepublik Angst. Man will – so die CSU in einer Beschlussvorlage – den „fortgesetzten Missbrauch der europäischen Freizügigkeit durch Armutszuwanderung“ stoppen, eine Wiedereinreisesperre bei Betrug soll es ebenso geben wir ein Loch von drei Monaten: Drei Monate lang nach der Einreise soll man keine Sozialleistungen bekommen dürfen. So will also eine Partei, die sich christlich nennt, mit Zuwanderern umgehen.

Wie gesagt, das steht gegen die statistischen Angaben der Regierung, die davon spricht, dass die Anzahl etwa versicherter Zuwanderung stärker steige als die Anzahl der Zuwanderer als solche. Es wird also eine Angstdebatte geführt.

Der Vollständigkeit halber: Das ist gar nichts im Vergleich damit, was britische Zeitungen an Horrorszenarien an die Wand malen. Aber ich bleibe hier mal in der eigenen Sprache.

Nun mag ich mich hier nicht in die politische Debatte einmischen. Aber die Debatte hat einen Nebeneffekt: „Wer betrügt, fliegt!“ – so die CSU – ist ein Motto, das uns zeigt, wie unbequem der Papst sein kann.
Menschen, die fliehen, sind Flüchtlinge. Gleich ob sie der krassen Armut in ihrer Heimat entkommen wollen, der Zukunftslosigkeit, oder aus welchem Grund auch sonst sie kommen wollen: Sie sehen den über alle TV-Kanäle verbreiteten Wohlstand in unseren Ländern und möchten lieber hier als anderswo ihr Glück versuchen. Und zu behaupten, die wollten nicht arbeiten sondern auf unsere Kosten leben, ist schon ziemlich dreist.

Jetzt wird es konkret, wenn wir uns das in Erinnerung rufen, was der Papst in den vergangenen Monaten über Barmherzigkeit, Flüchtlinge, Kapitalismus und all das andere gesagt hat. Nehmen wir uns Evangelii Gaudium vor: „Es verlangt Entscheidungen, Programme, Mechanismen und Prozesse, die ganz spezifisch ausgerichtet sind auf eine bessere Verteilung der Einkünfte, auf die Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten und auf eine ganzheitliche Förderung der Armen, die mehr ist als das bloße Sozialhilfesystem“ (EG 204). Klingt wunderbar, wird aber angewandt auf Deutschland nun auf einmal sehr konkret. Oder hier: „Um einen Lebensstil vertreten zu können, der die anderen ausschließt (…) hat sich eine Globalisierung der Gleichgültigkeit entwickelt“ (EG 54). Fühlt sich jemand angesprochen?

Alle finden Papst Franziskus toll und geben die eigene Begeisterung für diesen dynamischen Papst zu Protokoll. Nun aber mal Butter bei die Fische, wie man bei uns sagt: Jetzt bitte diese Begeisterung auch Konkret werden lassen. Viele Menschen auf dem Planeten warten darauf!

*

(rv 30.12.2013 ord)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/12/...rden/ted-759787
des Internetauftritts von Radio Vatikan

30
Dezember
2013

Gänswein: Silvester mit Benedikt XVI. und „gutem Sekt“

Gänswein: Silvester mit Benedikt XVI. und „gutem Sekt“



Der emeritierte Papst Benedikt XVI. verbringt den Silvesterabend mit seinem Privatsekretär, Erzbischof Georg Gänswein. „Wenn ich allerdings an die vergangenen Jahre denke, dann war es so, dass er nicht bis Mitternacht aufgeblieben ist“, sagte Gänswein in einem Interview der in München erscheinenden Illustrierten „Bunte“. Vermutlich werde das auch in diesem Jahr so sein. Gänswein will mit den vier Ordensschwestern, die Benedikt XVI. betreuen, um Mitternacht das Feuerwerk über Rom anschauen. Zudem wollten sie gemeinsam ein Gebet sprechen, um den Segen Gottes auf das neue Jahr zu erbitten, kündigte er an. Danach solle mit Sekt angestoßen werden, so Gänswein: „Und zwar mit einem guten. Dafür sorge ich.“

Im Rückblick auf 2013 und den Rücktritt von Benedikt XVI. sagte Gänswein, in den ersten Monaten danach sei ihm seine neue Aufgabe als Präfekt des päpstlichen Hauses nicht leicht gefallen. Geholfen habe ihm, dass er als Privatsekretär von Benedikt XVI. viel mit der Präfektur zu tun gehabt habe: „Aber eine Umstellung war es schon, inhaltlich wie emotional.“ Auf ihn sei ein „wirklicher Galopp an Veränderungen“ zugekommen, die ihm viel abverlangt hätten, erklärte der Erzbischof. „Ich musste auch Federn lassen.“ Mittlerweile komme er mit Stil und Art von Papst Franziskus sehr gut klar. Die bisherigen Monate unter dem neuen Papst hätten zu einer Stimmungsänderung in der Welt geführt, so Gänswein. „Das ist für den Glauben, für die Gläubigen, für die Kirche, letztlich für uns alle ein großer Segen.“

(kap/kna 29.12.2013 mg)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/12/...0%9C/ted-759632
des Internetauftritts von Radio Vatikan

30
Dezember
2013

"Die Verkündung des Evangeliums erfolgt in erster Linie durch die Familien"



"Die Verkündung des Evangeliums erfolgt in erster Linie durch die Familien"
Die Worte des Papstes beim Angelus-Gebet


Vatikanstadt, 29. Dezember 2013 (ZENIT.org) | 149 klicks

Der Heilige Vater Franziskus zeigte sich heute um 12.00 Uhr am Fenster seines Arbeitszimmers im Apostolischen Palast, um gemeinsam mit den auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen und Pilgern das Angelus-Gebet zu sprechen.

Zur Einführung in das Mariengebet sprach der Papst die folgenden Worte, die wir hier in einer eigenen Übersetzung dokumentieren.

Nach dem Angelus sprach der Papst ein von ihm selbst verfasstes Gebet zur Heiligen Familie, das wir hier in der offiziellen Übersetzung wiedergeben.

***

[Vor dem Angelus:]

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

An diesem ersten Sonntag nach Weihnachten lädt die Liturgie uns dazu ein, die Heilige Familie von Nazareth zu feiern. Tatsächlich sehen wir in jeder Krippe das Jesuskind mit Maria und Josef im Stall zu Betlehem. Gott wollte in einer menschlichen Familie zur Welt kommen, wollte eine Mutter und einen Vater haben, genau wie wir.

Heute zeigt das Evangelium uns die Heilige Familie auf dem schmerzvollen Weg ins Exil, auf der Flucht nach Ägypten. Josef, Maria und Jesus lernen das Drama aller Flüchtlinge kennen, das aus Angst, Ungewissheit und Schwierigkeiten besteht (vgl. Mt 2,13-15.19-23). Leider gibt es in unseren Tagen Millionen von Familien, die sich in dieser traurigen Geschichte wiedererkennen können. Fast täglich melden Fernsehen und Tageszeitungen Nachrichten von Menschen, die vor Hunger, Krieg oder anderen schweren Gefahren fliehen, auf der Suche nach Sicherheit und nach einem würdevollen Leben für sich und ihre Familien.

In der Fremde werden die Flüchtlinge und Migranten, selbst wenn sie Arbeit finden, nicht immer freundlich aufgenommen, geachtet und für die Werte respektiert, deren Träger sie sind. Ihre berechtigten Erwartungen stoßen mit komplizierten Situationen zusammen, treffen auf Probleme, die manchmal unüberwindbar scheinen. Wenn wir also die heilige Familie von Nazareth im Augenblick ihrer Flucht betrachten, denken wir auch an das Drama der Migranten und Flüchtlinge, die Opfer von Ablehnung und Ausbeutung werden, Opfer des Handels mit Menschen und mit unfreier Arbeit. Aber denken wir auch an eine andere Art von „Vertriebenen“, die ich als die „unsichtbaren Vertriebenen“ bezeichnen will: die Vertriebenen, die es in den Familien selbst geben kann; die Alten zum Beispiel, die manchmal behandelt werden, als seien sie eine lästige Bürde. Manchmal denke ich, dass ein gutes Zeichen, um zu erkennen, wie gesund eine Familie ist, darin besteht, dass man sich ansieht, auf welche Weise die Kinder und die Alten behandelt werden.

Jesus hat sich eine Familie ausgesucht, die diese Schwierigkeiten gut kannte, damit niemand sich von der liebevollen Nähe Gottes ausgeschlossen fühlt. Die Flucht nach Ägypten wegen der Bedrohung durch Herodes zeigt uns, dass Gott dort ist, wo ein Mensch sich in Gefahr befindet, wo er leidet, flieht, Ablehnung und Ausgrenzung kennenlernt; aber auch dort, wo ein Mensch Träume hat und hofft, in die Heimat und in die Freiheit zurückzukehren; wo er Pläne schmiedet und Entscheidungen trifft für das Leben und die Würde seiner Familie.

Unser Blick fällt heute auch auf den bescheidenen Lebensstil, den die heilige Familie in Nazareth führt. Dieses Vorbild tut unseren Familie gut und hilft ihnen, immer mehr zu Gemeinschaften der Liebe und des Friedens zu werden, in denen man Zärtlichkeit, gegenseitige Hilfe und gegenseitige Vergebung kennenlernt. Wir wollen uns die drei Schlüsselworte merken, die es uns erlauben, friedlich und fröhlich in der Familie zu leben: bitte, danke, Entschuldigung. Wenn man im Familienleben nicht rücksichtslos ist, sondern „bitte“ sagt; wenn man nicht egoistisch ist, sondern lernt, „danke“ zu sagen, und wenn man im Familienleben bereit ist, zu erkennen, wenn man etwas falsch gemacht hat, und „Entschuldigung“ sagt, dann gibt es in der Familie Frieden und Freude. Wir wollen uns diese drei Wörter merken. Wir können sie auch alle gemeinsam wiederholen: bitte, danke, Entschuldigung.

[Alle wiederholen: bitte, danke, Entschuldigung]

Ich will die Familien auch dazu aufrufen, sich der Bedeutung bewusst zu werden, die sie für Kirche und Gesellschaft spielen. Denn die Verkündung des Evangeliums erfolgt in erster Linie durch die Familien, um von dort aus alle Bereiche des täglichen Lebens zu erreichen.

Lasst uns andächtig zu Maria, der heiligen Mutter Jesu, unserer Mutter beten, und zu Josef, ihrem Gatten. Lasst uns sie bitten, dass sie jede Familie der Welt erleuchten, trösten und lenken mögen, damit sie mit Würde und in Frieden die Mission erfüllt, die Gott ihr anvertraut hat.

[Nach dem Angelus:]

Liebe Brüder und Schwestern!

Die nächste Bischofssynode wird sich mit dem Thema der Familien befassen; die Vorbereitungen dafür laufen schon lange. Deshalb will ich heute, am Tag der Heiligen Familie, die Arbeit dieser Synode Jesus, Maria und Josef anvertrauen und für alle Familien der Welt beten. Ich bitte euch, im Geiste mit mir vereint dieses Gebet zu sprechen:

Gebet an die Heilige Familie

Jesus, Maria und Josef,
in euch betrachten wir
den Glanz der wahren Liebe,
an euch wenden wir uns voll Vertrauen.

Heilige Familie von Nazareth,
mache auch unsere Familien
zu Orten der Gemeinschaft und Räumen des Gebetes,
zu echten Schulen des Evangeliums
und kleinen Hauskirchen.

Heilige Familie von Nazareth,
nie mehr gebe es in unseren Familien
Gewalt, Verschlossenheit und Spaltung:
Wer Verletzung erfahren oder Anstoß nehmen musste,
finde bald Trost und Heilung.

Heilige Familie von Nazareth,
möge die kommende Bischofssynode
in allen wieder das Bewusstsein erwecken
für die Heiligkeit und Unantastbarkeit der Familie,
für ihre Schönheit im Plan Gottes.

Jesus, Maria und Josef,
hört und erhört unser Flehen!

Einen besonderen Gruß richte ich an die Gläubigen, die von der Verkündigungsbasilika in Nazareth mit uns verbunden sind, wo sich auch der Generalsekretär der Bischofssynoden befindet; und an die, die aus der Basilika „Sagrada Familia“ in Barcelona mit uns verbunden sind, wo sich auch der Präsident des Päpstlichen Rats für die Familien befindet; und an die, die aus der Basilika „Santa Casa“ in Loreto mit uns verbunden sind. Ich beziehe meinen Gruß auch auf alle Gläubigen, die in der ganzen Welt an Feiern teilnehmen, die die Familie zum Thema haben, zum Beispiel in Madrid.

Und schließlich grüße ich von Herzen alle Pilger, die hier anwesend sind, besonders die Familien! Ich weiß, dass die Familien der rumänischen Gemeinde von Rom unter euch sind. Ich grüße die Jugendlichen Fokolare-Bewegung, die aus verschiedenen Ländern gekommen sind, und alle anderen Jugendlichen, darunter die Gruppen der Diözesen Mailand, Como, Lodi, Padua, Vicenza und Concordia-Pordenone. Ich grüße die Jugendlichen aus Curno und Calcinate mit ihren Katecheten; die Gläubigen aus Salcedo, Carzago Riviera, San Giovanni in Persiceto und Modica.

Euch allen wünsche ich ein schönes Fest der Heiligen Familie, einen guten Sonntag und eine gesegnete Mahlzeit. Auf Wiedersehen!
(29. Dezember 2013) © Innovative Media Inc.

30
Dezember
2013

Wolfgang Bosbach zur Debatte um die Armutszuwanderung : "Die Praxis muss mit dem Recht in Einklang stehen"





30.12.2013
Wolfgang Bosbach zur Debatte um die Armutszuwanderung : "Die Praxis muss mit dem Recht in Einklang stehen"

Am 1. Januar tritt ein neues Gesetz zur Arbeitnehmerfreizügigkeit in Kraft. Die CDU hat schon angekündigt, dass sie Armutszuwanderung begrenzen will. Wolfgang Bosbach, CDU, erklärt die Hintergründe im domradio.de-Interview.

domradio.de: Würden Sie diesen Spruch "Wer betrügt, der fliegt" auch mitunterschreiben?

Bosbach: Das ist übrigens geltendes Recht. Das ist etwas kurz und knackig formuliert, aber im Klartext heißt der Satz: "Wer den Staat vorsätzlich über ein Aufenthaltsrecht täuscht - was nach geltender Rechtslage tatsächlich nicht besteht - der muss das Land wieder verlassen." Das ist die geltende Rechtslage, denn die Arbeitnehmerfreizügigkeit, auch für Bürger aus Rumänien und Bulgarien, gilt nur für die freie Wahl des Arbeitsplatzes innerhalb der Europäischen Union. Es ist keine freie Auswahl eines sozialen Sicherungssystems in dem man leben möchte.

domradio.de: Aber dieser Satz impliziert ja auch, dass es ein gewisses Misstrauen gibt, oder?

Bosbach: Da haben Sie Recht. Es gibt die Besorgnis wegen des großen Wohlstandsgefälles zwischen der Bundesrepublik Deutschland und auch weiten Teilen in Bulgarien und Rumänien, dass eben Viele nicht nur deshalb kommen, weil sie hier eine Chance auf einen Arbeitsplatz haben, sondern weil sie auch in das soziale Sicherungssystem einwandern und dieses Sicherungssystem in Anspruch nehmen möchten. Darüber klagen insbesondere einige westdeutsche Großstädte. In den letzten Stunden kommen massive Klagen aus der Stadt Duisburg, aber auch Städte wie Mannheim sind überdurchschnittlich stark betroffen. In anderen Regionen gibt es diese Problematik kaum.

domradio.de: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung bescheinigt jetzt allerdings, dass der Zustrom von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen aus Bulgarien und Rumänien auch positiv für die deutsche Wirtschaft ist. Warum sollte man also vor diesen Menschen Angst haben?

Bosbach: Ja, jetzt müssen wir aufpassen, dass wir uns nicht vergaloppieren in der Argumentation, denn bisher - also genauer gesagt bis morgen - können ja nur diejenigen kommen, die über eine bestimmte berufliche Qualifikation verfügen oder aber eine bestimmte Gehaltsgrenze übersteigen bei der Blue Card. Das wird sich ja ab dem 1. Januar ändern. Ab dem 1. Januar darf man ja nicht nur einreisen, um einen freien Arbeitsplatz zu besetzen, sondern auch zur Arbeitsplatzsuche. Zwar muss in den ersten drei Monaten dann keine Sozialleistungen gewehrt werden, aber wenn jemand mittellos ist und medizinische Hilfe in Anspruch nehmen muss, dann müssen die Kommunen eintreten. Und die entscheidende Frage ist nicht, was passiert in den ersten drei Monaten, sondern was passiert in der Zeit danach. Und da gibt es ja das Urteil des Landessozialgerichts Essen. Wohlbemerkt ein Einzelfall, aber sollte das Urteil bestätigt werden, dann würde - nicht rechtlich, aber faktisch - die Arbeitnehmerfreizügigkeit ausgeweitet zur freien Auswahl eines Sozialsystems in der EU.

domradio.de: Jetzt tritt das Gesetzt in Kraft. Welche Lösungsvorschläge haben Sie denn?

Bosbach: Entscheidend ist, dass das geltende Recht auch durchgesetzt wird. Wir müssen aufpassen, dass die Rechtpraxis auch noch mit dem geltenden Recht in Einklang steht. Wenn wir einmal dahin kommen, dass wir sagen: "Wer ein Aufenthaltsrecht hat, der kann bleiben und wer kein Aufenthaltsrecht hat, kann auch bleiben." Dann führen wir ja unser eigenes Recht und das europäische Recht ad absurdum. Und deshalb ist entscheidend, dass dort, wo Ausreisepflicht besteht, auch die Ausreisepflicht durchgesetzt wird. Wenn wir das einmal klaglos hinnehmen, dann wird der Zuzug anhalten.

Das Interview führte Verena Tröster.
(dr)

30
Dezember
2013

Sportpfarrer Nonte ruft zum Gebet für Michael Schumacher auf : "Beten! Und auf die Kunst der Ärzte vertrauen"



Michael Schumacher
© dpa

30.12.2013
Sportpfarrer Nonte ruft zum Gebet für Michael Schumacher auf : "Beten! Und auf die Kunst der Ärzte vertrauen"

Der mehrfache Formel- 1-Weltmeister Schumacher hatte sich am Sonntag beim Skifahren in den französischen Alpen lebensgefährliche Kopfverletzungen zugezogen. Der katholische Sport- und Olympiapfarrer Thomas Nonte ruft im Interview zum Gebet auf.

KNA: Pfarrer Nonte, was sagen Sie zu dem schweren Unfall von Michael Schumacher?

Nonte: Ich war sehr bestürzt, als ich das gehört habe, und habe dann bis Mitternacht verfolgt, wie der Stand der Dinge ist. Und es sieht ja aktuell so aus, dass die Situation sehr sehr kritisch ist. Die große Sorge um ihn und um seine Familie verbindet uns jetzt alle, glaube ich. Im Sport und weit darüber hinaus. Das war wirklich ein tragischer Unfall: Mitten im fröhlichen Skiglück stürzt jemand, der schon so viele gefährliche Situationen überstanden hat, auf einen Felsen und verletzt sich so schwer. Als Pfarrer kann ich da nur sagen: Lasst uns für ihn beten! Und ihm und seiner Familie das Beste wünschen.

KNA: Was kann man in dieser Situation überhaupt tun?

Nonte: Beten! Und auf die Kunst der Ärzte vertrauen. Da wird sicher alles Menschenmögliche getan, denke ich. Und wir können der Familie immer wieder sagen, dass so viele Menschen an ihn und an sie denken und beten. Aus meiner Erfahrung als Seelsorger kann ich nur sagen, das ist das Beste was man in solchen Situationen tun kann: Mitgefühl und Solidarität zeigen, sagen "Wir denken an Euch" und Gott um seine Hilfe bitten!

KNA: Beim Blick auf twitter, facebook und andere Medien fällt auf, dass viele Menschen - nicht nur Prominente - zum Gebet aufrufen und öffentlich bekunden, dass sie für Michael Schumacher beten. Sind Sie erstaunt über so viele fromme Worte?

Nonte: Eigentlich nicht. Denn hier spricht das menschliche Herz. Da treten der Verstand und auch manche kritische Haltung zu Kirche und Religion in den Hintergrund. Hier spricht jetzt das, was Gott uns allen ans Herz legt: "Wendet Euch an mich, wenn Ihr in Not seid!". Und da ist es egal, ob das jemand ausdrücklich als Christ tut oder vor welchem Hintergrund auch immer. Das ist eines der größten Zeichen menschlicher Wärme, das wir geben können, wenn wir füreinander beten. Und ich erlebe diese Wortwahl häufiger bei Unfällen, schlimmen Diagnosen und traurigen Nachrichten: da spricht einfach sehr unmittelbar das menschliche Herz - oder theologischer ausgedrückt Gottes Geist im Herzen.
(KNA)

30
Dezember
2013

Staatsministerin zur Debatte um Armutszuwanderung : "Nur Wahlgetöse"



Migrationsminister Aydan Özoguz


30.12.2013
Staatsministerin zur Debatte um Armutszuwanderung : "Nur Wahlgetöse"

Migrationsministerin Aydan Özoguz (SPD) hat die Forderungen der CSU zur Begrenzung der Armutszuwanderung zurückgewiesen. Dabei handle es sich um Wahlkampfgetöse mit Blick auf die Kommunal- und Europawahl.

Die Ausweisung von Sozialbetrügern sei bereits jetzt möglich, ebenso die Möglichkeit, diesen Personen die Wiedereinreise zu verbieten. Einen neuen Vorstoß sehe sie nicht. Schon in den Koalitionsverhandlungen sei die Frage gewesen, welche Regelungen die CSU fordere, "die nicht jetzt schon das EU-Recht hergibt". Sie sehe da nichts Neues.

Die Zahlen in Bezug auf die Zuwanderung in das deutsche Sozialsystem seien nicht so hoch, wie suggeriert werde, betonte Özoguz. Die meisten Menschen kämen tatsächlich, um hier zu arbeiten. "Wir hoffen ja auch, dass viele kommen." Die Erfahrung habe gezeigt, dass viele Menschen, die aus diesen Ländern kommen, sehr gut qualifiziert seien und auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht mehr wegzudenken seien, betonte die Staatsministerin.

Özoguz räumte aber ein, dass es Armutszuwanderung gebe. In manchen Städten in Deutschland wie etwa in Dortmund, Duisburg und Berlin sei diese so groß, dass "die Kommunen wirklich auch Hilfe brauchen". Sie würden es allein nicht schaffen, auch gebe es "Unruhe in der Bevölkerung". Hier müsse schneller und unbürokratischer finanzielle Hilfe zur Verfügung gestellt werden. Dies habe die CSU aber bisher abgelehnt, erinnerte die SPD-Politikerin.
(KNA)

30
Dezember
2013

Entwicklungsminister Müller will Hilfe für Afrika verstärken : "Den Menschen Perspektiven bieten"



Bundesentwicklungsminister Gerd Müller
© dpa


30.12.2013
Entwicklungsminister Müller will Hilfe für Afrika verstärken : "Den Menschen Perspektiven bieten"

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will die Unterstützung der Bundesregierung für afrikanische Länder verstärken.


"Das Engagement in Afrika ausbauen"
© Jens Grossmann/MISEREOR


"Deutschland hat sich traditionell stark in Afrika engagiert, und wir werden dieses Engagement ausbauen", sagte Müller der Zeitung "Die Welt" vom Montag. Deutschland sei das drittgrößte Geberland. Ziel sei es, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, etwa wenn es um die Entwicklung ländlicher Regionen gehe.

"Wir müssen den Menschen eine Lebensperspektive in ihrer Heimat bieten", betonte Müller. "Ansonsten wird sich der Flüchtlingsdruck auf Europa weiter verstärken."

Der Minister forderte eine stärkere Zusammenarbeit der EU-Länder in der Entwicklungshilfe. Die Mitgliedsstaaten sollten sich mehr darüber austauschen, "wie wir unsere Ressourcen in der Entwicklungspolitik am effizientesten einsetzen, miteinander kooperieren und einander in der Zielsetzung ergänzen". Da sehe er "dringenden Abstimmungsbedarf", so Müller.

Müller will in seiner Amtszeit deutlich seltener auf Reisen gehen als sein Amtsvorgänger Dirk Niebel (FDP). "Es ist nicht gut für das Amt, wenn es den Ruf eines Reiseministeriums hat. Mein Vorgänger hat 125 Länder in vier Jahren bereist. Das ist nicht mein Ehrgeiz", sagte er. Zunächst gehe es ihm jetzt um das Gespräch mit Experten im Haus und mit Partnerorganisationen in den Ländern. Er wolle seine Entwicklungspolitik auf eine möglichst breite und parteiübergreifende Basis stellen.
(epd)

30
Dezember
2013

Buch-TIP: “Das Parlament der Tiere” ist nahezu genial und echt “Fabel-haft”

Buch-TIP: “Das Parlament der Tiere” ist nahezu genial und echt “Fabel-haft”
Veröffentlicht: 30. Dezember 2013 | Autor: Felizitas Küble

Von Cordula Mohr

Dieses originelle Buch – eigentlich eine politische Fabel - hat mir sehr gut gefallen. Es ist durch das F(f)abel-hafte darin echt interessant für jeden, der sich für politische Vorgänge und das dort übliche Machtgefüge begeistern kann. Buchumschlag-Titel-A5



Die heitere Art und Weise, wie der Autor die vielen verschiedenen Tiere mit der menschlichen Mundart kombiniert, finde ich nahezu genial.

Das ansprechend illustrierte Buch ist humorvoll geschrieben – freilich weiß der Verfasser zugleich um die Grenzen des guten Tons und Anstandes.

Auf jeder Seite kommt eine neue Aktion - und man hat es regelrecht vor Augen, was los ist, wenn die Tiere Politik gestalten würden:

Der Platzhirsch fällt immer mehr damit auf, dass er eine “rot-braune” Poltik verwirklichen will. Wie allzu “menschlich” bzw. menschenähnlich er seinen Wahlkampf führt, verblüfft den Leser immer von neuem.


Cordula Mohr

Auch das Lager der Opposition möchte die Macht erringen. Dem Leser bleibt es verborgen, ob es bei denen besser zugehen würde, denn deren Gegenkandidat ist ein Wolf im Schafsfell…

Dieses Buch von Thomas Böhm aus Berlin ist eine amüsante Abwechsung zu den ansonsten oft bitteren Nachrichten aus Politik und Gesellschaft.

Meinem Vater habe ich die Polit-Fabel zum 85. Geburtstag geschenkt - und er hat es neben den vielen anderen geschenkten Büchern als erstes gelesen und sehr positiv darauf reagiert. Danach wollte meine Mutter es unbedingt auch lesen…

Das Cover und die gelungenen Zeichnungen sind sehr ansprechend und wecken die Lust auf das Lesen. Auch jüngere Leute werden begeistert sein.

Bestellung dieses Buches bei: bestellung@das-parlament-der-tiere.de (Ladenpreis 12,99 € plus 2 € Versandkosten) - oder portofrei bei uns: felizitas.kueble@web.de, Tel. 0251-616768.

Cordula Mohr (siehe Foto) ist ALFA-Vorsitzende von Rheine und Mutter dreier Kinder; sie lebt in Rheine (NRW)

30
Dezember
2013

]“Die Welt vergeht mit ihrer Lust, wer aber den Willen Gottes befolgt, bleibt in Ewigkeit”

“Die Welt vergeht mit ihrer Lust, wer aber den Willen Gottes befolgt, bleibt in Ewigkeit”
Veröffentlicht: 30. Dezember 2013 | Autor: Felizitas Küble

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh f 2,12-17:



Ich schreibe euch, ihr Kinder, daß euch durch seinen Namen die Sünden vergeben sind. Ich schreibe euch, ihr Väter, daß ihr den erkannt habt, der von Anfang an existiert. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, daß ihr den Bösen besiegt habt. kleines-rituale

Ich schreibe euch, ihr Kinder, daß ihr den Vater erkannt habt. Ich schreibe euch, ihr Väter, daß ihr den erkannt habt, der von Anfang an existiert. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, daß ihr stark seid, daß das Wort Gottes in euch bleibt und daß ihr den Bösen besiegt habt.

Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist!

Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht. Denn in der Welt herrscht die Begierde des Fleisches, Augenlust und Hoffart des Lebens; dies ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.

Die Welt vergeht mit ihrer Lust, wer aber den Willen Gottes befolgt, der bleibt in Ewigkeit.

30
Dezember
2013

Die Witwe Hanna, eine Prophetin, preist die Ankunft Christi im Tempel

Die Witwe Hanna, eine Prophetin, preist die Ankunft Christi im Tempel
Veröffentlicht: 30. Dezember 2013 | Autor: Felizitas Küble

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lk 2,36-40:

Damals lebte auch eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren.

Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. 2_atk2926-170x115

In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten. Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des HERRN vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück.

Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm.

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