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Forums-Blog - Maritas / Traudels Blog - Beschreibung
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01
Februar
2014

Bischöfe gegen Gender-Denken

Bischöfe gegen Gender-Denken



Männlich, weiblich oder mal so, mal so – die Geschlechtergrenzen verschwimmen, wenn man den Feuilletons glauben darf, Unisex ist angesagt, oder wie eine bekannte französische Philosophin einmal behauptete: „Als Frau wird man nicht geboren, zur Frau wird man erst erzogen“, und umgekehrt. Dieser so genannten „Gender“-Theorie sagen jetzt Bischöfe aus Norditalien den Kampf an: In einem gemeinsamen Hirtenwort nennen die 15 Bistümer des „Triveneto“ rund um Venedig sie „inakzeptabel“. Erzbischof Francesco Moraglia ist Patriarch von Venedig, er sagte im Gespräch mit Radio Vatikan:


„Die Bischöfe des Triveneto haben alles Revue passieren lassen, was heutzutage das Leben schwierig macht oder sich dem Leben entgegenstellt, und sehen es genauso wie Papst Franziskus, dass nämlich die Erziehung der Schlüssel zu allem ist und dass es in der Erziehung um die Zukunft unserer Gesellschaften geht. Wir betonen zwei Grundeinsichten: dass Familie auf einer stabilen Verbindung von Mann und Frau gründet, die die Unterschiedlichkeit der Geschlechter als etwas Gutes akzeptiert, und dass die Familie eine grundlegende Zelle der Gesellschaft ist, weil man hier lernt, mit Unterschieden zu leben und zu anderen zu gehören.“


„Das führt zu Durcheinander“

Die Bischöfe halten also gar nichts davon, dass in Frankreich künftig nicht mehr von „Vater und Mutter“, sondern neutral von „Elternteil 1“ und „Elternteil 2“ gesprochen werden soll. Was nur ein Beispiel von vielen für das Vordringen des „Gender“-Denkens ist.


„Eine Gender-Theologie verneint de facto das objektive Gegeben-sein der Differenz und der Komplementarität der Geschlechter. Das führt auch auf juridischer Ebene zu Durcheinander.“

Die Bischöfe aus Nordost-Italien wollen sich in dieser Angelegenheit nicht den Mund verbieten lassen und fühlen sich durch den Papst in ihrem Einsatz gegen „Gender“-Denken ermutigt, sagt der Patriarch.

„Keiner kann von uns Bischöfen erwarten, dass wir zulassen, wie die Religion in die Sakristei oder ins Privatleben der Menschen abgedrängt wird, ohne jeden Einfluss auf das soziale und nationale Leben, und ohne dass wir unsere Sorgen über die Gesundheit der Institutionen und der Gesellschaft äußern. Wir wollen etwas Gutes zur Gesellschaft beitragen, damit es eine echte Debatte gibt und auch, um mit mehr Zuversicht in die Zukunft blicken zu können.“

(rv 01.02.2014 sk)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/02/...nken/ted-769302
des Internetauftritts von Radio Vatikan

01
Februar
2014

Samstag, 1. Februar 2014 Heute in Stuttgart: Demonstration gegen den "Bildungsplan 2015″

Samstag, 1. Februar 2014
Heute in Stuttgart: Demonstration gegen den "Bildungsplan 2015″
Die Initiative “Besorgte Eltern”, die unlängst eine erfolgreiche Kundgebung mit 1000 Teilnehmern in Köln durchführte, ruft unter dem Motto “Gegen die Indoktrination unserer Kinder - Stoppt den Bildungsplan 2015″ zur Demo am Samstag, den 1. Februar, in der Stuttgarter Innenstadt auf.

Der Protestzug beginnt um 14 Uhr am Schloßplatz und führt weiter zum Staatstheater. Ende der Veranstaltung gegen 16 Uhr.

Eine Anmeldung der Teilnehmer-ZAHL (keine Namensnennung nötig) kann an die E-Mail-Adresse besorgte_eltern_bw@gmx.de erfolgen. Ansprechpartner ist Hans Christian Fromm (Handy: 0178 1468246).

Am vergangenen Montag war die Frist der Online-Petition “Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens” zu Ende, die der evangelische Realschullehrer Gabriel Stängle ins Leben rief. Ergebnis bis dahin: 192.348 Bürger haben unterzeichnet (teils online, teils per Post), darunter 81.965 Personen aus Baden-Württemberg.

01
Februar
2014

"Sexuelle Vielfalt" im Unterricht Gegner des Bildungsplans demonstrieren in Stuttgart

"Sexuelle Vielfalt" im Unterricht Gegner des Bildungsplans demonstrieren in Stuttgart
SIR/dpa, 29.01.2014


Knapp 200.000 Menschen hatten die Online-Petition gegen die Aufwertung des Themas Homosexualität im Unterricht unterschrieben, zur Demonstration am Stuttgarter Schlossplatz werden rund 1500 Menschen erwartet.Foto: dpa


Kritiker des sogenannten Bildungsplans 2015, der das Thema Homosexualität im Unterricht aufwerten soll, treffen sich am Samstag auf dem Stuttgarter Schlossplatz, um gegen die grün-roten Pläne zu demonstrieren. Befürworter haben auf Facebook bereits zu einer Gegendemo aufgerufen.

Stuttgart - Zum ersten Mal wird auch offline gegen die Aufwertung des Themas Homosexualität im Schulunterricht in Baden-Württemberg protestiert. Rund 192.000 Menschen hatten zuvor eine Petition im Internet gegen entsprechende Pläne von Grün-Rot unterzeichnet. Die Kritiker des sogenannten Bildungsplans 2015 wollen sich am Samstag (14 Uhr) auf dem Stuttgarter Schlossplatz versammeln, wie ein Sprecher des Ordnungsamts Stuttgart am Mittwoch sagte. Es werden rund 1500 Teilnehmer erwartet. Mit der Veranstaltung wollen die Initiatoren gegen die „Indoktrination“ ihrer Kinder protestieren.

Sie fordern eine grundlegende Überarbeitung des Papiers zum Bildungsplan: Darin sollten die reformierten Leitprinzipien verankert werden, die sich zum Beispiel an Werten wie dem Schutz der Ehe und Familie orientieren. „Wir spüren eine enorme Dankbarkeit, dass eine offene Diskussion angestoßen worden ist und Transparenz in den Prozess gekommen ist“, teilte die Initiative am Mittwoch mit.

Man hoffe jetzt auf eine sachliche Auseinandersetzung. Über die oft „emotional geführten Sturmattacken und persönlichen Diffamierungen“ gegen die Unterzeichner sei man enttäuscht. Die Frist für die Petition im Internet war in der Nacht zum Dienstag ausgelaufen. Die Unterschriftensammlung werde jetzt dem Petitionsausschuss des Landtags überreicht, so die Initiative weiter. Laut dem „Südkurier“ (Donnerstag) solle das schon an diesem Donnerstag passieren.

Befürworter des Bildungsplans treffen sich auf dem Schillerplatz

Gegner der Demonstration wollen sich zu einer Kundgebung auf dem Schillerplatz treffen. Initiator ist die Jugendorganisation der Linken. Auf der Veranstaltungsseite auf Facebook wünscht man sich einen parteiübergreifenden Protest. Rund 300 Menschen werden erwartet. Zwei Petitionen gegen die Onlinekampagne hatten im Netz großen Zulauf. Sie kamen am Mittwoch auf mehr als 135.000 und mehr als 85.000 Unterschriften.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/in...8c4e4db81a.html

01
Februar
2014

Petition gegen Bildungsplan Wie viel sexuelle Vielfalt verträgt der Unterricht?

Petition gegen Bildungsplan Wie viel sexuelle Vielfalt verträgt der Unterricht?
Maria Wetzel, 27.01.


Bildungsminister Andreas Stoch (SPD) will die Diskussion über den Bildungsplan versachlichen.Foto: dpa


Ein Ziel hat Gabriel Stängle erreicht. Bis zum 27. Januar wollte der Realschullehrer aus dem Schwarzwald im Internet 100.000 Unterschriften gegen den künftigen Bildungsplan für die Schulen im Land sammeln, inzwischen hat er fast doppelt so viele erhalten.

Stuttgart - Den einen gilt Gabriel Stängle als Held, den anderen als Hetzer. Seit einigen Wochen steht der 41-Jährige aus dem Kreis Calw bundesweit im Rampenlicht. Sogar das Internetlexikon Wikipedia hat dem Lehrer, der an einer Realschule in Nagold unterrichtet, einen eigenen Artikel gewidmet.

Stängle ist angetreten, die „pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung“ zu stoppen, die seiner Ansicht nach an den Schulen im Südwesten durch den Bildungsplan 2015 droht. Unter dem Titel „Zukunft – Verantwortung – Lernen: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ will er verhindern, dass in den Schulen künftig mehr über Homosexualität gesprochen wird. Lesben, Schwule und andere Lobbygruppen wollten „die Thematisierung verschiedener Sexualpraktiken in der Schule als neue Normalität propagieren“. Eine „ethische Reflexion der negativen Begleiterscheinungen ihres Lebensstils“, etwa eine höhere Suizidgefährdung, eine größere Anfälligkeit für Alkohol und Drogen oder eine höhere HIV-Infektionsrate, fehle jedoch, schreibt Stängle auf der Internetplattform Openpetition.

Den Bildungsplan 2015 gibt es allerdings noch gar nicht. Derzeit diskutieren mehr als 230 Lehrer in 40 Fachkommissionen darüber, was Schüler brauchen, um ihr Leben meistern zu können. Beraten werden sie von einem 45-köpfigen Beirat, dem Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Gruppen – darunter auch der CDU- und der FDP-Landtagsfraktionen sowie der Kirchen – angehören. An sie schickte das Kultusministerium im November ein Arbeitspapier mit Vorschlägen, wie fünf neue Leitprinzipien – berufliche Orientierung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Medienbildung, Prävention und Gesundheitsförderung sowie Verbraucherbildung – in verschiedenen Fächern umgesetzt werden könnten. Unter jedem Leitprinzip folgten auch Empfehlungen zum Thema „Akzeptanz sexueller Vielfalt“. So sollen Schüler beispielsweise lernen, dass es neben der klassischen Familie auch „Regenbogenfamilien, Single, Paarbeziehung, Patchwork-Familien, Ein-Eltern-Familien, Großfamilien, Wahlfamilien ohne verwandtschaftliche Bande“ gibt. Wenige Tage später warnte Stängle auf Openpetition vor einer „kompletten sexualpädagogischen Umerziehung“, die Lehrer zu „Toleranzaposteln für den Schwulen-, Lesben- Bi- und Transsexuellen-, Transgender- und Queer-Lebensstil“ mache.

Kultusminister Andreas Stoch wirft Stängle vor, er zeichne Zerrbilder und schüre Ängste. „Es geht um Weltoffenheit, Toleranz und Respekt vor jedem Menschen und seiner Würde, damit sich niemand diskriminiert fühlt oder verstecken muss“, so der SPD-Politiker. „Wenn ich akzeptiere, dass es andere Lebensformen gibt, stelle ich die Institutionen Familie und Ehe keineswegs infrage.“

Rund 177.000 Unterschriften verzeichnete die Petition am Sonntagabend. Wie viele Unterzeichner es tatsächlich sind, lässt sich nicht genau sagen. Auf der Unterschriftenliste im Internet fallen immer wieder doppelte Nennungen auf – vereinzelt auch Scherznamen. Unter den Unterzeichnern aus Stuttgart ist beispielsweise „Winfried Kretschmann“ zu finden. Ob in der Landeshauptstadt ein Namensvetter des Regierungschefs lebt, darf das Einwohnermeldeamt nicht sagen, im Staatsministerium weiß man nichts von einem solchen. Klar ist aber: Ministerpräsident Kretschmann hat die ­Petition nicht unterschrieben, sie vielmehr angegriffen. Mit der Behauptung von „Umerziehung“ rücke Stängle das Land in die Nähe von Diktaturen und erschwere die Diskussion über ein sensibles Thema, sagt der ehemalige Ethiklehrer.

Größte Medienaufmerksamkeit erhalten

Mehrere Tausend Unterschriften haben die Betreiber der Plattform gelöscht. „Wir haben festgestellt, dass versucht wurde, automatisch Unterschriften zu generieren – das ist unter anderem erkennbar an der IP-Adresse“, sagt Fritz Schadow, Pressesprecher von Openpetition. Doppelte Unterschriften müssten aber manuell entfernt werden. Das bringt das Zwei-Mann-Unternehmen mitunter an die Grenzen.

Stängles Petition ist eine der größten in der vierjährigen Firmengeschichte. In jedem Fall aber diejenige, die die größte Medienaufmerksamkeit erhalten hat und am emotionalsten geführt wurde. Zunächst fand sie kaum Beachtung. Erst Medienberichte und kurz darauf die Erklärung von Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, dass er schwul sei, feuerten die Diskussion an. Unterstützung kam vor allem aus evangelikalen Kreisen und von Political Incorrect, einer rechtspopulistischen Internetplattform, die regelmäßig gegen Minderheiten aufstachelt.

„Sowohl die erste Fassung der Petition als auch Kommentare wurden gelöscht, weil sie diskriminierend und aufhetzend waren und damit gegen die Nutzungsbedingungen verstießen“, sagt Schadow. Um die Hürden für Beteiligung zu senken, gehen Petitionen und Kommentare sofort online. Internetnutzer haben die Möglichkeit, unangemessene Beiträge zu melden. Diese werden dann überprüft und gegebenenfalls gelöscht. „Wegen vieler Grenzüberschreitungen sahen wir uns auch gezwungen, die Kommentarfunktion für Unterzeichner abzuschalten. Wir konnten nicht mehr sicherstellen, dass diskriminierende und menschenverachtende Kommentare schnell gelöscht werden“, so Schadow.

Auch Befürworter von mehr Aufklärung sind längst aktiv geworden. Eine Gegenpetition auf Openpetition haben knapp 85.000 Menschen unterschrieben, eine zweite auf Campact.de mehr als 134.000.

Auch unter den Lehrern rumorte es

Die Diskussion kochte nicht nur im Internet, sondern auch in der Öffentlichkeit hoch. Die Evangelische Landeskirche in Baden unterstütze die Petition, frohlockten Unterstützer Stängles, wenig später folgte eine Distanzierung. Auch die evangelischen und die katholischen Bischöfe erklärten nach einem Gespräch mit Kretschmann, es gebe „keine Differenz in der Zielsetzung, in den Schulen ein Umfeld für Offenheit und gegenseitigen Respekt zu schaffen“. Die Evangelische Lehrer- und Erziehergemeinschaft in Württemberg sagte kurzfristig eine Tagung mit der umstrittenen Kinder- und Jugendmedizinerin Christl Vonholdt ab, die Homosexualität für ein „emotionales Problem“ und „süchtiges Verhalten“ hält. Am vergangenen Mittwoch stritten sich Regierung und Opposition im Landtag über den künftigen Bildungsplan.

Auch unter den Lehrern rumorte es. Der Realschullehrerverband distanzierte sich ausdrücklich von der Petition, kurz darauf gab Stängle, der dort Referent für Erziehung, Bildung und Schulpolitik war, das Amt auf. In der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowieso – von ihr stammen die Vorschläge für den Bildungsplan. In Arbeitskreisen der GEW machen sich schwule und lesbische Pädagogen schon seit längerem Gedanken darüber, wie in Kollegien und bei Schülern Vorurteile gegen Homosexuelle abgebaut werden können – immerhin zählt „schwule Sau“ zu den beliebtesten Schimpfwörtern auf Schulhöfen. Auch der Landeselternbeirat und der Landesschülerbeirat kritisierten Stängles Petition.

Was Stängle mit den Unterschriften vorhat, ist nicht bekannt. Viele der Petitionen an den Landtag kommen per Post, manche – wie zuletzt die der Mountainbiker – werden publikumswirksam übergeben. Bisher gebe es keine Anfrage für einen Termin, sagte ein Sprecher des Landtags am Freitag. Ob eine Petition angenommen wird – und gegebenenfalls erfolgreich ist, hängt nicht von der Zahl der Unterschriften ab.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/in...d419bcd984.html


31
Januar
2014

Eilige Aktion: Mögliche Unterstützung des Lunacek Berichtes durch Christdemokraten verhindern!

Eilige Aktion: Mögliche Unterstützung des Lunacek Berichtes durch Christdemokraten verhindern!




Lieber Leser, liebe Leserin,

am 4. Februar 2014 wird das EU-Parlament über den sog. Lunacek-Bericht ohne Debatte abstimmen.

Allein das ist schon ein Skandal, denn von diesem Bericht sollen Sie nichts erfahren.

Denn "Lunacek" fordert, massive Privilegien für Homosexuelle, transsexuelle, Bisexuelle usw. europaweit einzuführen.

Zum Beispiel soll es eine neue Kategorie "Hass-Verbrechen" geben, in den Schulen soll Homo-Unterricht eingeführt werden, Journalisten sollen Schulungen besuchen, damit sie mehr "Verständnis und Empfindsamkeit" für die Belange von Homosexuellen entwickeln usw.

Was hier angestrebt wird ist völlig klar:

Niemand in Europa darf es zukünftig wagen, die absurden politischen Forderungen der Homo-Lobby zu kritisieren.

"Lunacek" ist nichts anderes als ein massiver Angriff auf die Meinungs- und Religionsfreiheit.

Ein Klima der Furcht, eine "Stasi im Kopf" soll erschaffen werden.

Schon heute werden Kirchenvertreter in einigen Ländern verhaftet, wenn sie über entsprechende Bibelstellen predigen.

Deshalb ist es ein Skandal, dass die Fraktion der Christdemokraten im EU-Parlament (Europäische Volkspartei) hinsichtlich Lunacek geteilt ist.

Bitte fordern sie von den C-Politikern im EU-Parlament die geschlossene Ablehnung von Lunacek.

Senden Sie bitte dem Fraktionsvorsitzenden Joseph Daul und seinem Vertreter Manfred Weber (CSU) folgenden Text oder einen Text Ihrer Wahl (Vorschlag für Betreff: Lunacek Ablehnen!):

Sehr geehrter Herr XYZ!

Der "Lunacek-Bericht" ist ein einziger Angriff auf die Meinungs- und Religionsfreiheit in Europa. Zudem ist es unfassbar, dass eine bestimmte Gruppe von Personen in diesem Umfang in den Genuss von Privilegien kommt. Darüber hinaus will Lunacek, dass in Schulen Homo-Unterricht eingeführt wird, Journalisten sollen Schulungen besuchen, damit sie mehr "Verständnis und Empfindsamkeit" für die Belange von Homosexuellen entwickeln usw.

Diese Angelegenheit ist ein Skandal!

Ich bitte deshalb, dass die Fraktion der Europäischen Volkspartei geschlossen den "Lunacek-Bericht" ablehnt.

Mit freundlichen Grüßen

E-Mails der Fraktionsvorsitzenden:

Joseph Daul Vorsitzender EVP: joseph.daul@europarl.europa.eu

Manfred Weber stv. Vors. EVP: manfred.weber@europarl.europa.eu

Vielen Dank für Ihre Hilfe und freundliche Grüße
Mathias von Gersdorff
Leiter der Aktion KINDER IN GEFAHR
(KINDER IN GEFAHR ist eine Initiative der "Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur" (DVCK) e.V.)

31
Januar
2014

Informative Glosse zu Statistiken über Land und Leute hierzulande

Informative Glosse zu Statistiken über Land und Leute hierzulande
Veröffentlicht: 31. Januar 2014 | Autor: Felizitas Küble

Von Thomas Böhm

Im Frühsommer, wenn in Brasilien der Ball rund läuft, wird es garantiert wieder heißen: „Deutschland vergeigt gegen Angstgegner Italien“. - Deutschland? Wirklich ganz Deutschland? Oder doch eher nur elf Ballermänner, ein paar Hinterbänkler und ein verzweifelter Trainer? img_0392



Aber nicht böse sein, schließlich repräsentiert „unser Team“ auf diesem Nebenkriegsschauplatz das halbe Land - und da es sogar vorkommen kann, dass die eine oder andere stramme Wade die Nationalhymne aus zusammengebissenen Zähnen hervorzuquetschen versucht, kann man in diesem Fall getrost von „Deutschland“ sprechen, auch wenn es sich in Wirklichkeit nur um ein paar wenige Aktive handelt, die ihre Knochen hinhalten.

Ärgerlich wird es nur, wenn wieder mal Schuldscheine ausgestellt oder Forderungskataloge gedruckt werden, wenn es heißt „Deutschland muss…“, „Deutschland hat…“, oder „Deutschland sollte…“.



Denn dieses Land ist weit mehr als ein mit undefinierbarer Masse gefüllter Jutesack, auf den es sich von oben und außen trefflich einprügeln lässt. In Deutschland tummeln sich über 81 Millionen wilde Kreaturen, die auf der Suche nach dem Sinn oder Unsinn des Lebens so verschieden sind, wie Schneeflocken, die vom Himmel fallen.

Es handelt sich also nicht um einen Einheitsbrei, der in eine Richtung fließt. Wer also ständig von „ganz Deutschland“ spricht und damit versucht, alle Deutschen in die Pflicht zu nehmen, macht sich die Sache zu einfach.

Wahrlich, es lohnt sich, dieses Land mal in seine Einzelteile zu zerlegen. Hier mein Versuch (die Zahlen sind diversen offiziellen Statistiken und Zeitungsberichten entnommen, einige davon sind geschätzt, veraltet, geschönt, auf- oder abgerundet und alle natürlich ohne Gewähr):

Wir haben einen Bundespräsidenten und 2,11 Millionen Tatverdächtige, dazu noch einen ehemaligen Bundespräsidenten, der irgendwo dazwischen steckt.P1000853



Unsere eine und einzigartige Bundeskanzlerin ist immer adrett gekleidet, aber mehr als 702.000 Deutsche haben Probleme mit ihrem Nervenkostüm und mussten bereits operiert werden.

Zehn Minister und sechs Ministerinnen stecken in der GroKo ihre Dickköpfe zusammen, 375.800 Deutsche und Deutschinnen haben sich derweil schon scheiden lassen.

631 Abgeordnete schwingen im Bundestag große und kleine Reden, 21.116 Menschen singen im deutschen Chorverband schöne Lieder, 468.434 Pädagogen arbeiten lieber in deutschen Kindergärten und viele der 9.648 Millionen Hundebesitzer ärgern sich zu Recht über den Maulkorberlass in einigen Bundesländern.

In der Partei “Die Linke” wedeln 63.784 Mitglieder mit ihren roten Fahnen herum, derweil wurden allein in Schleswig Holstein 16.092 bio-deutsche Wildschweine erlegt und 116.517 Menschen mussten – ebenfalls mit einer Fahne – wegen Vollrausches stationär behandelt werden.

Über 3,7 Millionen Christen lauschen andächtig jeden Sonntag den Predigten katholischer Priester und es wären sicherlich noch einige mehr, wenn nicht wieder über 100.000 Föten abgetrieben worden wären.

1600 deutsche Muslime stehen in der Bundeswehr Gewehr bei Fuß, wenn es hart auf hart kommt und das christliche Abendland verteidigt werden muss.be2004_38_551



380.000 Obdachlose und 127.023 Asylbewerber geben sich auf der Suche nach einem lauschigen Plätzchen die Türklinke in die Hand. Über zwei Millionen Kleingärtner haben vorsichtshalber ihre Lauben abgeschlossen.

2,9 Millionen Arbeitslose heißen 118.759 Bulgaren und 205.026 Rumänen herzlich willkommen und werden dabei von 1,01 Millionen Millionären hoffentlich tatkräftig unterstützt.

1,3 Millionen Menschen in Deutschland hängen an der Flasche, 150.000 an der Nadel, mehrere Millionen Mobilfunkkunden in der Warteschleife der Anbieter und 4,4 Millionen Hartz IV-Empfänger an den Lippen der Jobcenter-Mitarbeiter oder zu Hause herum.

852.328 Menschen sind gestorben, 20,6 Millionen Rentner warten lieber noch ein Weilchen und 662.685 Neugeborene müssen die Zeit bis zu ihrem bitteren Ende mit Arbeit überbrücken, wenn sie nicht zu den 200.000 Schülern gehören, die permanent den Unterricht schwänzen.

42.550 Islamisten, 22.150 Rechtsradikale und 31.800 Linksradikale bilden den Rand unserer Gesellschaft. Die knapp drei Millionen Waffenbesitzer haben sich noch nicht entschieden.

Über sechs Millionen Schwule stöckeln über den Asphalt, 65.563 Ringer reiben ihre Körper lieber in deutschen Sportvereinen aneinander.

18,8 Millionen Deutsche haben voll die Panne, sie sind immer noch Mitglied im ADAC.

Habe ich jemanden vergessen? Sicherlich. Fühlt sich irgendjemand noch nicht angesprochen, wenn die Rede von „ganz Deutschland“ ist? Bitte melden!

Ein kleiner Tipp noch zum Schluss für unseren Bundestrainer, damit er beim nächsten Treffen mit dem Angstgegner nicht wieder in Schwulitäten kommt: Statt ein heterogenes, besser ein homogenes Team aufstellen, dann klappt’s auch mit den Italienern.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem medienkritischen Portal Journalistenwatch.

1. Foto: Israelische Botschaft

31
Januar
2014

Mexiko: "Kinder interessieren sich nicht nur für Technik sondern auch für Gott"

Mexiko: "Kinder interessieren sich nicht nur für Technik sondern auch für Gott"
Nationaler Kindermissionskongress gestern offiziell in Toluca eröffnet

ROM, 31. Januar 2014 (Fides) - „Wir sind sehr zufrieden, vor allem, was die Bildungsarbeit anbelangt. Dabei sind wir sehr zuversichtlich, denn eine Kirche, die lebendig und sich der eigenen Rolle bewusst ist, ist dies umso mehr, wenn es um Kinder geht, denen wir auch im Rahmen solcher Kongresse eine Glaubensbildung anbieten können. Die pädagogischen Grundlagen solcher Kongresse sind insbesondere für die Arbeit mit Kindern geeignet, denen Gelegenheit zum Austausch über ihre Wünsche und Hoffnungen gegeben werden soll“, so P. Guillermo Alberto Morales Martinez, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Mexiko, in einem Kommentar zum XVI. Nationalen Kindermissionskongress (XVI CONIAM).

„Die Welt der Kinder ist sehr groß, und das Interesse der Kinder beschränkt sich nicht nur auf Technik, sondern sie suchen auch die Beziehung zu Gott. Welche Gelegenheit wäre besser für die Arbeit mit Kindern als die Veranstaltung solcher Kongresse?“, so der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke.

Der 16. Nationale Kindermissionskongress wurde am gestrigen 30. Januar offiziell von Bischof Francisco Javier Chavolla Ramos von Toluca eröffnet. Dem gemeinsamen Eröffnungsgottesdienst stand der Primas von Mexiko, Kardinal Norberto Rivera Carrera, vor. (CE)

(Quelle: Fides, 31/01/2014)

31
Januar
2014

Dürfen Laien predigen? Unter bestimmten Voraussetzungen und bei eng umgrenzten Gelegenheiten

Dürfen Laien predigen?
Unter bestimmten Voraussetzungen und bei eng umgrenzten Gelegenheiten

Von Edward McNamara LC

ROM, 31. Januar 2014 (ZENIT.org) - P. Edward McNamara, Professor für Liturgie am Päpstlichen Athenäum „Regina Apostolorum“ in Rom, beantwortet eine Leserfrage zur Laienpredigt.

Frage: Ist es einem beauftragten Laien, das heißt dem eingesetzten Lektor oder Akolyth, bei der Wortgottesliturgie (wenn kein Priester oder Diakon anwesend ist) erlaubt, eine kurze Homilie zu geben, um die Lesungen zu erklären, die während der Feier verkündet worden sind? -- S.F., Italien

P. Edward McNamara: Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen Laien predigen. In der Instruktion von 2004 „Redemptionis Sacramentum“ heißt es hierzu unter Nr. 161:

„Wie schon gesagt, ist die Homilie innerhalb der Messe wegen ihrer Bedeutung und Eigenart dem Priester oder Diakon vorbehalten. Was andere Formen der Predigt betrifft, können christgläubige Laien, wenn es aufgrund einer Notlage in bestimmten Umständen erforderlich oder in besonderen Fällen nützlich ist, nach Maßgabe des Rechts zur Predigt in einer Kirche oder in einem Oratorium außerhalb der Messe zugelassen werden.[Vgl. Codex Iuris Canonici, can. 766.] Dies darf aber nur geschehen aufgrund eines Mangels an geistlichen Amtsträgern in bestimmten Gebieten und um diese ersatzweise zu vertreten; man kann aber nicht einen absoluten Ausnahmefall zur Regel machen und man darf dies nicht als authentische Förderung der Laien verstehen. Zudem sollen alle bedenken, dass die Befugnis, dies zu erlauben, und zwar immer ad actum, den Ortsordinarien zukommt, nicht aber anderen, auch nicht den Priestern oder den Diakonen.“

Einige Kirchenrechtler behaupten, dass das Dokument „Redemptionis Sacramentum“ und die Interdikasteriale Instruktion „Ecclesiae de mysterio“ zu einigen Fragen über die Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester (1997) in Bezug auf die Laienpredigt strenger ist als der Codex des kanonischen Rechts.

Das scheint tatsächlich so zu sein und war wahrscheinlich auch beabsichtigt. Gewiss sind die infrage kommenden Dokumente alle ordnungsgemäß von Papst Johannes Paul II. approbiert worden, der ebenfalls den Codex promulgierte.

Das Verbot für Laien, [in der hl. Messe] die Homilie zu halten, ist sogar noch strikter, und der Heilige Stuhl ist so weit gegangen zu erklären, dass der Diözesanbischof nicht die Autorität besitzt, einem Laien die Erlaubnis zur Predigt zu erteilen.

Die Gründe dafür, dass der Bischof nicht bevollmächtigt ist, diese Dispens zu erteilen, sind in dem oben erwähnten Dokument von 1997 aufgeführt: „Es handelt sich nämlich nicht um eine bloß disziplinäre Verfügung, sondern um ein Gesetz, das die Aufgaben des Lehrens und Heiligens betrifft, die untereinander eng verbunden sind“ (Artikel 3, Nr. 1).

Was den besonderen Fall angeht, den uns unser Leser aus Italien unterbreitet hat, so heißt es in der italienischen Version des Ritus für die Austeilung der heiligen Kommunion außerhalb der Messfeier bezüglich der Homilie: „31. Wenn es angemessen erscheint, kann der Priester oder Diakon eine kurze Erklärung des verlesenen Texts geben.“ Da an anderer Stelle verschiedene Formulierungen für einen geweihten Amtsträger und einen außerordentlichen Kommunionhelfer enthalten sind, ist recht klar, dass der Ritus keine Homilie erlaubt, sofern ihm ein Laie vorsteht.

In der englischen Version dieses Ritus ist gar keine Predigt vorgesehen. Es heißt dort in der Rubrik: „Es können eine oder mehrere Lesungen vorgetragen werden, wobei der ersten ein Psalm oder ein anderer Gesang oder auch ein Moment stillen Gebets folgt. Die Wortgottesfeier schließt mit den Fürbitten ab.“

Außerdem ist die italienische Version für besondere Anlässe während der Woche bestimmt, wie sie zum Beispiel in Krankenhäusern oder Seniorenheimen vorkommen. Der Ritus wurde nicht für eine Wortgottesfeier formuliert, die an einem Sonntag mit oder ohne Kommunionempfang stattfindet; dafür ist ein anderer Ritus notwendig, der in Italien noch recht selten Verwendung findet.

Da man aber diesen Ritus in verschiedenen Ländern braucht, hat der Heilige Stuhl 1988 im Direktorium „Sonntäglicher Gemeindegottesdienst ohne Priester“ einige allgemeine Anordnungen erlassen, die von der Bischofskonferenz entsprechend angepasst werden konnten. Was die Homilie angeht, heißt es in diesem Dokument:

„43. Damit die Teilnehmer das Wort Gottes besser aufnehmen können, soll entweder eine gewisse Erklärung der Lesungen stattfinden oder eine Zeit der Stille gehalten werden, um das Gehörte zu betrachten. Da die Homilie dem Priester oder Diakon vorbehalten ist, ist zu wünschen, dass der Pfarrer eine vorher von ihm vorbereitete Homilie dem Leiter der Versammlung zur Verfügung stellt, der sie dann vorliest. Diesbezügliche Bestimmungen der Bischofskonferenz sind zu beachten.“

In der relativ geringen Anzahl italienischer Bistümer, die solche sonntägliche Gemeindegottesdienste erlaubt haben, geht man auf unterschiedliche Weise vor. In einigen wurde lediglich ständigen Diakonen die Erlaubnis erteilt, diesen Feiern vorzustehen, wohingegen in anderen Bistümern Laien, die unter der Leitung eines Priesters einer liturgischen Gruppe angehören, erlaubt wurde, der Feier vorzustehen. In diesem letzteren Fall zieht man es vor, dass die vom Pfarrer vorbereiteten Gedanken oder dessen Homilie benutzt und nach den Lesungen vorgelesen werden. In einigen Fällen darf die Gruppe selbst einen Text vorbereiten, der die Lesungen vom Tag erklärt und vorgelesen werden kann.

Ähnliche Richtlinien sind in anderen Ländern herausgegeben worden. In einer typischen solchen Richtlinie aus Bistümern in Amerika heißt es zum Thema Homilie wie folgt:

„Laien, die der Feier vorstehen, müssen, ehe man ihnen erlaubt, in sonntäglichen Gemeindegottesdiensten ohne Priester zu predigen, hierin unterwiesen werden. Ebenso müssen sie vom Bischof beauftragt worden sein. Diakone dürfen predigen, sofern sie die dafür notwendigen Befugnisse besitzen. Der Pfarrer oder Pfarrverwalter kann einen Text zur Verfügung stellen, den der Vorstehende vorlesen kann, oder, sofern der Bischof demjenigen, der die Feier leitet, erlaubt hat zu predigen, kann dieser auch in eigenen Worten predigen.“

Sofern ein Laie einer Feier dieser Art vorsteht, sehen bestimmte Bistümer an dieser Stelle nur einen Moment der stillen Betrachtung vor.

Die Antwort an unseren Leser lautet also, dass ein vorbereiteter Laie bei einer Wortgottesfeier oder bei anderen Anlässen – sofern er vom Diözesanbischof dazu ordnungsgemäß die Erlaubnis erhalten hat – predigen darf. Das kann auch während einem sonntäglichen Gemeindegottesdienst in Abwesenheit eines Priesters geschehen, obwohl es dann vorzuziehen ist, dass der Laie einen Text verliest, der von einem Priester hierfür vorbereitet worden ist.

Übersetzt von P. Thomas Fox, LC, aus dem englischen Artikel http://www.zenit.org/en/articles/homilie...munion-services

*

In der Einführung der Deutschen Bischofskonferenz zum oben erwähnten Direktorium der Gottesdienstkongregation heißt es unter Nr. 4:

„Was die Verkündigung nach den Schriftlesungen betrifft, so gilt neben der in Nr. 43 des Direktoriums erwähnten Möglichkeit einer „Erklärung der Lesungen“ weiter der Beschluss der Deutschen Bischofskonferenz vom 24. Februar 1988, wonach katholische Laien (Männer und Frauen) „bei Wortgottesdiensten am Sonntag ohne Priester, sofern keine Eucharistie gefeiert werden kann“, mit dem Predigtdienst beauftragt werden können.“

31
Januar
2014

Die Medien blasen (probeweise) zum Angriff Impuls zum 4. Sonntag im Jahreskreis, Darstellung des Herrn

Die Medien blasen (probeweise) zum Angriff
Impuls zum 4. Sonntag im Jahreskreis, Darstellung des Herrn

Von Msgr. Dr. Peter von Steinitz

MüNSTER, 31. Januar 2014 (ZENIT.org) - Das Magazin „Der Spiegel“, das montags erscheint und den Bundesbürgern sagt, was sie in dieser Woche zu denken haben, hat schon mal einen möglichen Angriff auf Papst Franziskus vorbereitet. Bisher hat der neue Papst – wie seinerzeit Johannes Paul II. zu Beginn seines Pontifikats – das Wohlwollen der Medien genossen. Aber langsam kommen die Befürworter der so genannten Reformen dahinter, dass es ein Trugschluss gewesen sein könnte, zu meinen, dass dieser Papst die Grundsätze der kirchlichen Lehre relativieren würde.

„Der Papst und der verdammte Sex“ so die Titelstory. Es geht um den Fragebogen aus Rom, in dem die Gläubigen ihre Ansichten bezüglich verschiedener Fragen der kirchlichen Lehre und Praxis aussprechen sollten. Das ist auch teilweise mit großem Ernst geschehen.

Von diesen Fragen hat der Spiegel allerdings nur die „pikanten“ herausgegriffen, also die mit Sex zu tun haben, und zu verstehen gegeben, dass der Heilige Vater große Schwierigkeiten haben wird, wenn er nicht der „demokratischen Mehrheit des Kirchenvolks“ nachgibt, die mit der Lehre der Kirche bezüglich Verhütungsmitteln, vorehelichem Sex, Homosexualität etc. nicht einverstanden sind.

Viele werden sich fragen: wie geht es denn nun weiter?

Im Herbst wird die Bischofssynode diese Fragen besprechen. Nach den Vorstellungen unserer modernen Mehrheits-Propheten muss die Synode dann beschließen, dass nicht mehr Sünde ist, was bisher Sünde war. Die Mehrheit der Gläubigen hält sich nicht an die Lehre der „Humanae vitae“ Pauls VI., also muss man diese Enzyklika einstampfen.

Ähnliches gilt dann für alle anderen Formen eigenwilligen Verhaltens in Sachen Sex, denn alles wird heute gut geheißen und jede Einschränkung durch anders lautende Ansichten oder gar Verbote wird von der Mehrheit abgelehnt.

Allerdings lesen wir in der Hl. Schrift, wie Christus sagt: „Wer euch hört, der hört mich. Wer euch verwirft, der verwirft mich“ (Lk 10,16).

Das sagt er aber nicht zum Volk, sondern zu seinen Aposteln, vor allem Petrus. Die legitimen Nachfolger der Apostel sind die Bischöfe, zusammen mit dem Papst, dem Nachfolger des Petrus.

Also hängt alles an der Person Jesu Christi. Ihm sind die Apostel, sprich Bischöfe Rechenschaft schuldig. Was die Kirche bisher gelehrt hat, ist die Lehre Christi. Demnach wäre zu prüfen, ob die Autorität des Stifters der Kirche bis heute reicht, oder ob man legitimerweise sagen kann: die Situation der Menschen ist heute so anders als zur Zeit Jesu, dass seine Stellvertreter die Gebote ändern können oder sogar müssen.

Da eröffnen sich zwei Fragen:

Erstens: ist die Situation der Menschen heute wirklich anders, weil wir Autos, Flugzeuge, Handys und Computer benutzen? Sind nicht die grundsätzlichen Dinge wie Leben und Tod, Freundschaft und Liebe, Leid und Freude, Treue und Hingabe die gleichen wie zu allen Zeiten?

Und zweitens: Kann die Kirche über den Willen ihres Stifters hinweggehen, der ja nicht nur ein Mensch wie wir ist, sondern außerdem Gott?

Die Menschheit Gottes haben wir im Rahmen der Weihnachtstage ausgiebig und mit Freude betrachtet. Auch der heutige Sonntag, das Fest Darstellung des Herrn (Maria Lichtmess), spricht, gewissermaßen als Nachklang zu Weihnachten, von dem liebenswerten Gotteskind und berichtet, wie Jesus nach der Vorschrift des Mose im Tempel dargebracht wird. Eine sehr anrührende Szene, wie der uralte Prophet Simeon das winzige Kind auf seine Arme nimmt und liebkost.

Dann aber zeigt sich in seinen prophetischen Worten – schon jetzt, ganz zu Beginn des Lebens Jesu auf Erden – dass der Sohn Gottes nicht allgemein akzeptiert wird: „Er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird“ (Lk 2,27). Und es wird ihm widersprochen, damit die Gedanken vieler Menschen offenbar werden (vgl. Lk 2,27).

Wie sie heute offenbar werden, sagt Papst Franziskus in seiner Predigt am 31.1.2014:

„Wenn das Reich Gottes abhanden kommt, wenn das Reich Gottes abnimmt, ist eines der Zeichen dafür, dass man das Gespür für die Sünde verliert“.

Das ist heute das Problem, das man nicht im Spiegel, sondern nur im Glauben sehen kann. Das Reich Gottes darf nicht abhanden kommen, sonst werden wir im Reich des Teufels enden.

Eine verborgene Rolle spielt bei dem ganzen Geschehen die Muttergottes. Auch sie empfängt ein prophetisches Wort: „Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen“ (Lk 2,28).

In den Worten des Propheten wird erkennbar, dass der offenkundige Widerspruch zwischen den Geboten Gottes und dem Verhalten der Menschen sich nicht durch Verhandlungen oder Kompromisse lösen lässt, sondern nur im Leiden Christi (der alle Schuld der Menschen auf sich nimmt) und im Mitleiden Mariens.

31
Januar
2014

Sünde und Versuchung - unser täglich Brot Messe von Papst Franzsikus in der "Domus Sanctae Marthae"

Sünde und Versuchung - unser täglich Brot
Messe von Papst Franzsikus in der "Domus Sanctae Marthae"

Von Britta Dörre

ROM, 31. Januar 2014 (ZENIT.org) - Papst Franziskus hob heute Morgen in der Messe in der „Domus Sanctae Marthae“ die Bedeutung Gottes in unserer Gesellschaft hervor. Wenn der Herr nicht allgegenwärtig sei, gehe das Bewusstsein für die Sünde verloren, so der Papst.

Eine schwere Sünde sei zum Beispiel der Ehebruch. Papst Franziskus erklärte anhand der Figur Davids, wie wichtig es sei, sich seiner Sünden bewusst zu sein und sie nicht lediglich als zu lösende Probleme abzutun. David begehrte Bathseba, die Frau des Urija, machte sie zu seiner Frau und ließ ihren Mann im Gefecht sterben. David fühlte sich aber trotz des Ehebruchs und Mordes nicht als Sünder. Er verspüre nicht das Bedürfnis, um Vergebung zu bitten, sondern stelle sich nur die Frage, wie er das Problem lösen könne, so der Papst.

„Jedem von uns kann das passieren. Wir alle sind Sünder, und wir alle werden in Versuchung geführt, die Versuchung ist unser täglich Brot.“ Wer behaupte, nie in Versuchung geführt worden zu sein, sei entweder ein Cherubim oder ein bisschen dumm, so Papst Franziskus. Die wahre Sünde liege im Fall Davids nicht im Ehebruch und im Verstoß gegen das Neunte Gebot, sondern in der Art und Weise, wie David mit der Situation umgehe. „David spricht nicht von Sünde, er spricht von einem Problem, das er lösen muss. Das ist ein Zeichen!“ Sei Gott weniger gegenwärtig, sinke das Bewusstsein für die Sünde, so der Heilige Vater.

Jeden Tag, wenn wir das „Vater unser“ beteten, beteten wir darum, dass „Sein Reich komme“, das heißt wachse. Verliere man das Bewusstsein für die Sünde, verliere man auch das Bewusstsein für das Reich Gottes, und stattdessen erhebe sich eine „übermächtige menschen-zentrierte Sichtweise“, die sagt „ich kann alles“.

Das Bewusstsein für die Sünde verloren zu haben, sei die größte Sünde der Menschen heutzutage. Daraufhin lenkte Papst Franziskus seinen Blick auf Urija, der stellvertretend für alle Opfer menschlicher Hochmut stehe. Der Papst gestand, im Angesicht von Unrecht und menschlichem Hochmut an alle Urijas in der Geschichte zu denken, die unter der christlichen Mittelmäßigkeit litten. Diese Menschen seien Märtyrer unserer nicht erkannten Sünden.

31
Januar
2014

"Kirche sein heißt nicht verwalten, sondern hinausgehen"

"Kirche sein heißt nicht verwalten, sondern hinausgehen"
Ansprache von Papst Franziskus im Rahmen des "Ad-limina"-Besuchs

VATIKANSTADT, 31. Januar 2014 (ZENIT.org) - Wir übernehmen im Folgenden die Ansprache von Papst Franziskus an die Bischöfe der österreischischen Bischofskonferenz zu deren Besuch "Ad limina apostolorum" vom 30. Januar 2014.

http://www.vatican.va/holy_father/benedi...austria_ge.html

***

Liebe Mitbrüder,

ich freue mich, dass ich durch diese intensive Begegnung mit Euch im Rahmen Eures Ad-limina-Besuchs von den Früchten der Kirche in Österreich beschenkt werde und dass auch ich ihr etwas schenken darf. Ich danke Eurem Vorsitzenden Kardinal Schönborn für die zuvorkommenden Worte, die mir versichern, dass wir den Weg der Verkündigung des Heils Christi gemeinsam weitergehen. Jeder von uns bildet Christus ab, den einzigen Mittler des Heils, erschließt der Gemeinde sein priesterliches Wirken den Sinnen nach und hilft somit, die Liebe Gottes in der Welt immer wieder neu gegenwärtig zu machen.

http://www.vatican.va/holy_father/benedi..._austria_ge.htm

Acht Jahre ist es her, dass die Österreichische Bischofskonferenz das letzte Mal aus Anlass des Ad-Limina-Besuchs zu den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus gepilgert und zu Konsultationen mit der Römischen Kurie zusammengetroffen ist. Bei dieser Gelegenheit sind die meisten von Euch auch meinem geschätzten Vorgänger Benedikt XVI. begegnet, der damals erst wenige Monate im Amt war. Die unmittelbar folgenden Jahre waren durch eine Sympathie seitens der Österreicher für die Kirche und für den Nachfolger Petri geprägt. Das zeigte sich beispielsweise beim Papstbesuch anlässlich des 850-Jahr-Jubiläums des Heiligtums von Mariazell im Jahr 2007 mit der trotz der Wetterunbilden überaus herzlichen Aufnahme durch die Bevölkerung. Es folgte dann für die Kirche eine schwierige Phase, deren Symptom unter anderem ein rückläufiger Trend beim Anteil der Katholiken an der österreichischen Gesamtbevölkerung ist. Dieser Trend hat verschiedene Ursachen und hält schon seit mehreren Jahrzehnten an. Die Entwicklung darf uns nicht tatenlos sehen, sondern muss im Gegenteil unser Bemühen um die stets notwendige neue Evangelisierung anfachen. Auf der anderen Seite ist ein ständiger Zuwachs der Solidarität zu beobachten, Caritas und andere Hilfswerke werden mit großzügigen Gaben bedacht. Auch der Beitrag der kirchlichen Einrichtungen im Bereich der Erziehung und Gesundheit wird allseits geschätzt und stellt einen nicht wegzudenkenden Teil der Gesellschaft Österreichs dar.

Wir dürfen Gott dankbar sein für das, was die Kirche in Österreich zum Heil der Gläubigen und zum Wohl vieler Menschen wirkt, und ich selber möchte jedem von Euch und durch Euch den Priestern, Diakonen, Ordensleuten und engagierten Laien, die bereitwillig und großherzig im Weinberg des Herrn arbeiten, meinen Dank aussprechen. Wir dürfen aber nicht das Erreichte und Vorhandene bloß verwalten, das Feld Gottes muss ständig bearbeitet und bestellt werden, damit es auch in Zukunft Frucht bringt. Kirche sein heißt nicht verwalten, sondern hinausgehen, missionarisch sein, den Menschen das Licht des Glaubens und die Freude des Evangeliums bringen. Vergessen wir nicht, dass die Triebfeder unseres Einsatzes als Christen in der Welt nicht die Idee einer Menschenfreundlichkeit, eines unbestimmten Humanismus ist, sondern eine Gabe Gottes, nämlich das Geschenk der Gotteskindschaft, die wir in der Taufe erhalten haben. Und diese Gabe ist zugleich ein Auftrag. Kinder Gottes verstecken sich nicht, sie tragen die Freude ihrer Gotteskindschaft in die Welt hinaus. Und das bedeutet auch, sich darum zu bemühen, ein heiligmäßiges Leben zu führen. Das sind wir zudem der Kirche schuldig, die, wie wir im Glaubensbekenntnis bezeugen, heilig ist. Sicher, »die Kirche umfasst Sünder in ihrem eigenen Schoß«, wie es das Zweite Vatikanische Konzil formuliert (Lumen gentium, 8). Aber das Konzil sagt an der gleichen Stelle, dass wir uns nicht mit der Sünde abfinden sollen, dass nämlich »Ecclesia sancta simul et semper purificanda«, die heilige Kirche immer wieder zu reinigen ist. Und das heißt, dass wir um unsere eigene Reinigung – im Sakrament der Versöhnung – stets bemüht sein sollten. Die Beichte ist der Ort, wo wir Gottes barmherzige Liebe erfahren und Christus begegnen, der uns die Kraft zur Umkehr und zum neuen Leben gibt. Und wir wollen als die Hirten der Kirche den Gläubigen beim Wiederfinden dieses wunderbaren Sakraments einfühlsam und verständnisvoll zur Seite stehen und ihnen gerade in dieser Gabe die Liebe des Guten Hirten spüren lassen. So bitte ich Euch, werdet nicht müde, die Menschen zur Begegnung mit Christus im Sakrament der Buße und der Versöhnung einzuladen.

Ein wichtiges Feld unseres Wirkens als Hirten ist die Familie. Sie ist ein Herzensanliegen der evangelisierenden Kirche. »Die christliche Familie ist ja die erste Gemeinschaft, der es obliegt, dem heranwachsenden Menschen das Evangelium zu verkünden und ihn durch eine fortschreitende Erziehung und Glaubensunterweisung zur vollen menschlichen und christlichen Reife zu führen« (Familiaris consortio, 2). Der Grund, auf dem sich ein harmonisches Familienleben entfalten kann, ist dabei vor allem die eheliche Treue. Leider sehen wir in unserer heutigen Zeit, dass in den Ländern der westlichen Welt die Ehe und die Familie eine tiefe innere Krise durchmachen. »Im Fall der Familie wird die Brüchigkeit der Bindungen besonders ernst, denn es handelt sich um die grundlegende Zelle der Gesellschaft, um den Ort, wo man lernt, in der Verschiedenheit zusammenzuleben und anderen zu gehören, und wo die Eltern den Glauben an die Kinder weitergeben« (Evangelii gaudium, 66). Die Globalisierung und der neuzeitliche Individualismus fördern einen Lebensstil, der die Entwicklung und die Stabilität der Bindungen zwischen den Menschen sehr erschwert und der Entfaltung einer Kultur der Familie nicht günstig ist. Hier tut sich ein neues Missionsgebiet für die Kirche auf, z. B. in Familienkreisen, wo Raum geschaffen wird für Beziehungen unter Menschen und Beziehungen mit Gott, wo eine echte Gemeinschaft wachsen kann, die jeden auf gleiche Weise annimmt und sich nicht in Elitegruppen einschließt, die Wunden heilt, Brücken baut, sich wirklich auf die Suche nach den Fernstehenden macht und mithilft, dass »einer des anderen Last trage« (Gal 6,2).

Die Familie ist also ein vorrangiger Ort der Evangelisierung und der lebendigen Weitergabe des Glaubens. Tun wir alles, damit in unseren Familien gebetet wird, der Glaube als Teil des täglichen Lebens erfahren und weitergegeben wird. Die Sorge der Kirche um die Familie beginnt mit einer rechten Vorbereitung und Begleitung der Eheleute wie auch mit der getreuen und klaren Darlegung der kirchlichen Lehre zu Ehe und Familie. Als Sakrament ist die Ehe Geschenk Gottes und Auftrag zugleich. Die Liebe zweier Brautleute wird durch Christus geheiligt, und die Partner sind dazu aufgerufen, diese Heiligkeit durch ihre Treue zueinander zu bezeugen und zu pflegen.

Ausgehend von der Familie, der Hauskirche, wenden wir uns kurz der Pfarrei zu, dem großen Feld, welches der Herr uns anvertraut hat, um es mit unserer seelsorglichen Arbeit fruchtbar zu machen. Die Priester, die Pfarrer sollten sich immer wieder bewusst machen, dass ihre Leitungsaufgabe ein zutiefst geistlicher Dienst ist. Es ist immer der Pfarrer, der die Pfarrgemeinde leitet, wobei er zugleich auf die Unterstützung und den wertvollen Beitrag verschiedener Mitarbeiter und aller Gläubigen zählt. Wir sollten nicht Gefahr laufen, den sakramentalen Dienst des Priesters zu verdunkeln. In unseren Städten und Dörfern gibt es mutige und schüchterne Menschen, gibt es missionarische und schlafende Christen. Und es gibt die vielen, die auf der Suche sind, auch wenn sie es sich nicht eingestehen. Jeder ist gerufen, jeder ist gesandt. Aber es ist nicht gesagt, dass der Ort dieses Rufs nur das Pfarrzentrum ist. Es ist nicht gesagt, dass sein Moment notwendig die gemütliche Pfarrveranstaltung ist. Der Ruf Gottes kann uns genauso erreichen am Fließband und im Büro, im Supermarkt, im Stiegenhaus, also an den Orten des alltäglichen Lebens.

Von Gott reden, die Botschaft von der Liebe Gottes und der Erlösung in Jesus Christus zu den Menschen bringen, ist Aufgabe eines jeden Getauften. Und diese umfasst nicht nur das Sprechen mit Worten, sondern alles Handeln und Tun. Unser ganzes Dasein muss von Gott reden, selbst in den unscheinbaren Dingen. Dann ist unser Zeugnis echt, dann wird es auch in der Kraft des Heiligen Geistes stets neu und frisch sein. Damit dies gelingt, muss die Rede von Gott zuallererst Rede mit Gott sein, Begegnung mit dem lebendigen Gott in Gebet und Sakrament. Gott lässt sich nicht nur finden, sondern er macht sich in seiner Liebe selbst auf, dem Suchenden entgegenzugehen. Der Mensch, der sich an die Liebe Gottes klammert, versteht, die Herzen der anderen für die göttliche Liebe zu öffnen, um ihnen zu zeigen, dass nur in der Gemeinschaft mit Gott das Leben in Fülle ist. Gerade in unserer Zeit, wo wir zu einer »kleinen Herde« (Lk 12,32) zu werden scheinen, sind wir als Jünger des Herrn berufen, als eine Gemeinschaft zu leben, die Salz der Erde und Licht der Welt ist (vgl. Mt 5,13-16).

Maria, die unsere Mutter ist und die Ihr als Magna Mater Austriae besonders verehrt, sie helfe uns dabei, damit wir wie sie uns ganz dem Herrn öffnen und so fähig sind, anderen den Weg zum lebendigen und Leben spendenden Gott zu erschließen.

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31
Januar
2014

Bischof Overbeck zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr : "Deutschland trägt Verantwortung"



Bischof Overbeck

31.01.2014
Bischof Overbeck zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr : "Deutschland trägt Verantwortung"

Eine klare Mehrheit der Deutschen ist gegen ein stärkeres Engagement der Bundeswehr in Krisengebieten. Militärbischof Franz-Josef Overbeck zeigt im domradio-Interview für diese Haltung Verständnis.

domradio.de: Verstehen Sie diese offensichtlich ganz grundsätzlichen Bedenken der Menschen gegen Auslandseinsätze?

Bischof Franz-Josef Overbeck: Die meisten Menschen spüren intuitiv, dass damit große Gefahren verbunden sind, und das verstehe ich natürlich immer. Das bedeutet Gefahr für Leib und Leben der Soldatinnen und Soldaten. Das bedeutet nicht einschätzbare Gefährdungen, die sich dann auch ausweiten auf das alltägliche Leben der Familienangehörigen zuhause. Und es bedeutet einen Einsatz, dessen zeitliche Dimension manche nicht bedenken, beziehungsweise bemessen können. Ich habe als Militärbischof all diese Bedenken und Gedanken auch schon bei den Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan und ihren Familienangehörigen mitbekommen, und von daher verstehe ich das gut.

domradio.de: Das ist die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite argumentieren die Verteidigungsministerin und auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Deutschland müsse seiner Bedeutung entsprechend eine aktivere Rolle in der Welt übernehmen. Wie sehen Sie das?

Bischof Overbeck: Wir leben in einer globalisierten Welt. Das bedeutet viel Verantwortung, die weit über den Rahmen unseres konkreten Lebensraumes- und Horizontes hinausgeht. Ich sehe auch, dass wir in Deutschland eine solche Aufgabe haben und dass wir sie auch vielfältig wahrnehmen. Das betrifft viele Bereiche, nicht nur den militärischen, auch den politischen, den gesellschaftlich-kulturellen und auch den religiösen Bereich. Von daher kann ich die Argumente verstehen, und sehe, dass wir auch in unseren Zusammenhängen, in denen wir hier in Deutschland leben, uns nur verstehen können, wenn wir auch globalisiert denken. Wenn wir so handeln und dann auch tun. In diesem Zusammenhang gehören dann auch all die Sicherheitsfragen und Sicherheitsbedürfnisse, auch die Fragen nach Frieden und Gerechtigkeit. Wir selbst tragen eine solche Verantwortung, und müssen uns deswegen auch so einsetzen.

domradio.de: Ministerin von der Leyen denkt ja offenbar vor allem um eine Ausweitung der Bundeswehr-Einsätze in Afrika nach. Sind wir dem gebeutelten Kontinent nicht Unterstützung jeglicher Art schuldig?

Bischof Overbeck: Jeglicher Art heißt natürlich vor allen Dingen kulturell, wirtschaftlich und in vielfacher Weise auch entwicklungspolitisch. Da geschieht ja auch ganz viel von deutscher Seite aus. Übrigens auch vonseiten unserer Kirche, denken wir nur an Misereor, Missio, Kirche in Not und all die vielen Hilfswerke, die wir haben und die sich einsetzen. Wir müssen aber auch sehen, dass es so viele Formen von Gewalt gibt. Zum Beispiel Menschen aushungern zu lassen, ihnen die Ressourcen wie Wasser nicht zugänglich zu machen. Da haben wir auch eine Verantwortung. Von daher sehe ich in einem solchen Rahmen auch einen möglichen militärischen Einsatz, der natürlich nur mit einem klaren Mandat und klaren Begrenzungen ausgeführt werden kann.

domradio.de: Die Bedenken der Menschen haben sicher auch mit den Erfahrungen in Afghanistan zu tun, wo nicht immer alles optimal gelaufen ist. Welche Lehren sollte die Bundeswehr in Ihren Augen aus dem Afghanistan-Einsatz für die Zukunft ziehen?

Bischof Overbeck: Es muss sehr klar sein auf welches Ziel hin ein solcher Einsatz läuft, und wie lange er währen soll. Das bedeutet vor allen Dingen, setzen wir die Soldaten so ein, dass sie dem Frieden wirklich dienen, und das auch in kulturellen, religiösen und gesellschaftlichen Zusammenhängen? Oft sind uns diese Zusammenhänge nicht klar, wie wir in Afghanistan gesehen haben. Wichtig ist auf der anderen Seite auch, dass es ein Einsatz sein muss, der die Familien der Soldatinnen und Soldaten, gut in den Blick nimmt. Es muss ein Einsatz sein, der die Soldaten und Soldatinnen selber und ihre Bedürfnisse nicht vergisst. Wenn man das zusammennimmt, glaube ich, kann man die Lehren aus Afghanistan auch für einen möglichen anderen Einsatz fruchtbar machen.

domradio.de: Sie haben ja gerade ihren persönlichen Erfahrungen mit den Soldaten und Soldatinnen schon angesprochen. Welche Rolle kann, welche Rolle soll die Militärseelsorge angesichts potentieller neuer Auslandseinsätze der Bundeswehr spielen?

Bischof Overbeck: Unsere Militärseelsorge hat einen ganz klaren Auftrag, er ist seelsorglich bestimmt. Das bedeutet, dass die Soldatinnen und Soldaten in ihren Einsätzen und Aufgaben begleitet werden. Ganz gleich wo sie auch geschehen. So sehe ich auch jetzt den Einsatz der Militärseelsorge. Das tun wir im Kosovo, das tun wir in Afghanistan, vieles in ökumenischer Verantwortung gemeinsam mit der evangelischen Militärseelsorge. Wir haben da eine hohe Akzeptanz gefunden, die sich immer wieder bewegt, und das geht auch weit über den Rahmen der gläubigen Soldatinnen und Soldaten hinaus. Viele haben eben dieselben Fragen, dieselben Leiden und eben dieselbe Problematik 'Wie gehe ich mit dieser schwierigen Lebenssituation um?'.

Das Interview führte Hilde Regeniter.
(dr)

31
Januar
2014

Sotschi bereitet sich auf die Winterspiele vor : Zwischen Strand und Bergen



Am 7. Februar beginnen die Olympischen Spiele in Sotschi
© dpa


31.01.2014
Sotschi bereitet sich auf die Winterspiele vor : Zwischen Strand und Bergen

In genau sieben Tagen beginnen im russischen Sotschi die Olympischen Winterspiele. Im Vorfeld kam es wiederholt zu Terroranschlägen im Kaukasus. Die Menschen vor Ort seien jedoch nicht besorgt, sagt Bischof Clemens Pickel im domradio-Interview.

domradio.de: Wie groß ist denn jetzt die Vorfreude bei den Menschen in Russland vor den Spielen, oder anders gefragt, ist den meisten Olympia eher egal oder haben sie möglicherweise sogar eher Sorge vor den Spielen?

Bischof Clemens Pickel: Egal ist es den Leuten sicher nicht. Vorfreude ist vielleicht ein Wort, das eher zu Weihnachten passt, aber die Leute sind gespannt. Es wird ja schon lange und ausgiebig vorbereitet, sodass also wirklich viel Interessantes und Schönes zu erwarten ist. Wir sind praktisch Gastgeber für die ganze Welt, und das gibt natürlich so ein bisschen ein besonderes Selbstwertgefühl.

domradio.de: Werden Sie selbst auch zu den Spielen reisen?

Bischof Pickel: Ich fahre nicht, aber nicht aus irgendwelchen Protestgründen oder sowas, wie die Leute im Westen immer schreiben, sondern ich schaffe es zeitlich nicht. Sotschi ist zwar in meinem Bistum, aber liegt 1520 Kilometer von hier weg. Ich bräuchte zwei Tage um da hinzukommen.

domradio.de: Es wurde gerade hier in Deutschland viel über die Lage der Menschenrechte in Russland diskutiert, insbesondere direkt in der Vorbereitung der Spiele. Ist das denn auch Thema bei den Menschen?

Bischof Pickel: Natürlich haben sie von den Terroranschlägen in Wolgograd gehört. Die Leute sind besorgt. Es klingt vielleicht hart oder grob, wenn ich es so sage, aber ein bisschen sind die Leute diese ganzen Terrorgeschichten hier leider gewöhnt und leben damit. Es gibt andere Länder auf der Welt, wo es genauso ist oder schlimmer, viel schlimmer.

domradio.de: Gerade von den Mannschaften oder Nationen, die anreisen, gibt es viele Athleten, die Angst haben. Dem US-Team wurde zum Beispiel geraten, außerhalb der Wettbewerbe keine Kleidung mit US-Flagge zu tragen.

Bischof Pickel: Ich denke das spielt keine Rolle. Im Gegenteil, unsere Leute freuen sich hier über Ausländer. Ich denke die Angst im Ausland ist übertrieben.

domradio.de: Im Vorfeld war viel die Rede von Gigantismus, von den "Putin"-Spielen. Haben denn diese zwei Wochen Olympia, und danach nochmal zwei Wochen Paralympische Spiele, das Zeug dazu, ein bisschen auch das russische Image wieder aufzupolieren?

Bischof Pickel: Das ist normal bei der Olympiade, denke ich. Gucken Sie sich die anderen Länder an, wo Olympische Spiele gewesen sind, z.B. in China. Das ist immer Gigantismus. Leider wird der Sport, denke ich, manchmal auch missbraucht um sich darzustellen, aber wahrscheinlich muss man sagen, das ist menschlich und gehört dazu.

domradio.de: Sotschi ist die erste subtropische Stadt, die Winterspiele austrägt. Vielleicht können Sie uns noch ein bisschen darüber berichten, wie es in Sotschi aussieht?

Bischof Pickel: Sotschi ist eine Stadt, die 100 Kilometer lang ist. Das hat damit zu tun, das Chruschtschow irgendwann mal in Amerika war und San Francisco gesehen hat. Er wollte dann wohl auch so eine Stadt am Meer, die so riesig sich am Strand langstreckt, und hat also eine Ortschaft mit der anderen verbunden, und alles heißt heute Sotschi. Subtropisch heißt tatsächlich, da gibt es Palmen unten am Meer, aber man kommt relativ schnell hoch in die Berge. Da liegt auch im Frühsommer noch Schnee, das habe ich selber oft schon erlebt. Es ist was ganz Besonderes, schon in Sowjetzweiten war das ein Prestige-Urlaubsort nur für ganz besondere Leute. Wenn ich die armen Leuten hier bei uns in den Dörfern tief drin in der Steppe vergleiche mit der katholische Gemeinde in Sotschi, dann ist das ein Gefälle innerhalb eines Bistums, das man sich kaum vorstellen kann.

domradio.de: Würden Sie sagen, es ist nur logisch, dass Sotschi die Winterspiele bekommen hat, weil es sowieso schon so eine besondere Stadt war?

Bischof Pickel: Es gibt natürlich Voraussetzungen, die wir sonst nirgendwo haben. Es ist nicht allzu weit drin im Land. Ich habe gerade gestern einen russischen Kommentar dazu gehört, mit der Frage 'Warum machen die das nicht im Altai-Gebirge?' – also hinten in Sibirien an der chinesischen Grenze. Dort ist der Schnee viel sauberer und die Berge sind viel höher. Sotschi ist noch Europa, es ist leichter für viele Länder zu erreichen, und es ist praktisch noch ein Vorzeigeort mit dem man angeben kann.

domradio.de: In einer Woche geht es los. Präsident Putin hat gesagt 'Russland soll mit all seinen Facetten und Möglichkeiten' präsentiert werden. Worauf können wir uns also einstellen?

Bischof Pickel: Ich bin selber gespannt, selbst auf die Eröffnung. Es wird nichts geben, was nicht im Fernsehen übertragen wird. Ich kann aus katholischer Richtung nur sagen, dass wir in allen drei olympischen Dörfern einen kleinen Gottesdienstraum haben. Wenn unter ihren Hörern Leute sind, die nach Sotschi fahren zu den Olympischen Winterspielen, dann können sie ohne weiteres zur katholischen Kirche kommen und sonntags zum Gottesdienst. Da gibt es in den Tagen der Olympischen Spiele genug ausländische Priester, die alle möglichen Sprachen sprechen.

Das Interview führte Matthias Friebe.
(dr

31
Januar
2014

Franziskus: „Die Glaubenskongregation sei ein Ort des Dialogs“

Franziskus: „Die Glaubenskongregation sei ein Ort des Dialogs“



RealAudioMP3 Die Unversehrtheit des Glaubens zu bewahren, ist eine delikate Aufgabe. Das hat Papst Franziskus an diesem Freitag vor seinen Mitarbeitern an der vatikanischen Glaubenskongregation gesagt. Das Volk Gottes habe ein „Recht“ darauf, den „Schatz des Glaubens in seiner Reinheit und Unversehrtheit zu erhalten“. Gleichzeitig unterstrich der Papst die dienende Funktion der Kurienbehörde und erinnerte seine Mitarbeiter daran, bei ihren Entscheidungen jeweils mit den Bischöfen und den Bischofskonferenzen zusammenzuarbeiten. Franziskus empfing die Angehörigen der Glaubenskongregation am Ende ihrer Vollversammlung zur Audienz. „Von der ersten Zeit der Kirche an bestand die Versuchung, die Glaubenslehre ideologisch zu verstehen oder sie auf eine Ansammlung abstrakter und versteinerter Theorien zu reduzieren“, so der Papst in Anlehnung an sein Apostolisches Schreiben „Evangelii gaudium“ (39-42). In Wirklichkeit habe die Doktrin aber das einzige Ziel,

„dem Leben des Volkes Gottes zu dienen und unserem Glauben ein sicheres Fundament zu geben. In der Tat ist die Versuchung groß, uns der Gaben des Heils zu bemächtigen, das von Gott kommt, um diese Gaben – vielleicht sogar in guter Absicht – nach den Ansichten und dem Geist der Welt zu verfälschen. Sich um die Unversehrtheit des Glaubens zu kümmern, ist eine sehr delikate Aufgabe, die euch anvertraut ist, jeweils in Zusammenarbeit mit den örtlichen Bischöfen und den lehramtlichen Kommissionen der Bischofskonferenzen.“

Er wisse, so der Papst weiter, dass die Glaubenskongregation „sich durch die Praxis der Kollegialität und des Dialogs auszeichnet“.

„In der Tat ist die Kirche der Ort der Einheit, und wir sind auf allen Ebenen dazu aufgerufen, die Einheit zu kultivieren und zu fördern, jeder in der Verantwortung, die der Herr ihm zugewiesen hat. Ich bin sicher, je mehr die Kollegialität ein Zug eures Wirkens sein wird, umso heller erstrahlt vor der Welt das Licht unseres Glaubens.“

Franziskus ging auch auf den Umgang mit Theologen ein; zu den Aufgaben der Glaubenskongregation gehört es, die Reinerhaltung der katholischen Lehre in theologischen Veröffentlichungen zu prüfen.

„Wenn die Wahrheit die Treue verlangt, so wächst diese immer in der Nächstenliebe und in der brüderlichen Hilfe für denjenigen, der dazu aufgerufen ist, seine Überzeugungen ausreifen zu lassen oder zu klären.“

Ausdrücklich dankte Franziskus seinen Mitarbeitern an der Glaubenskongregation für ihre Arbeit im Umgang mit Priestern, die sich des Kindesmissbrauchs schuldig gemacht haben. Kinder und Jugendliche seien in der Kirche unter allen Umständen zu schützen, betonte der Papst. Deshalb lasse er gerade die Möglichkeit prüfen, die von ihm gegründete Kinderschutzkommission der Glaubenskongregation anzugliedern. Er wünsche, dass die Kinderschutzkommission „vorbildhaft für alle“ werde, die das Wohl der Kinder fördern wollen.

(rv 31.01.2014 gs)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/01/...0%9C/ted-768994
des Internetauftritts von Radio Vatikan

31
Januar
2014

Papstpredigt: „Das Sündenbewusstsein nicht verlieren“

Papstpredigt: „Das Sündenbewusstsein nicht verlieren“



Sünden und der Umgang mit ihnen, darum ging es Papst Franziskus an diesem Freitag bei der Morgenmesse in der Casa Santa Marta. Franziskus kritisierte ein fehlendes Sündenbewusstsein bei den meisten Menschen. Ausgehend von der ersten Lesung aus dem Buch Samuel, wo David die schöne Batseba sieht und ihren Mann Urija in den Tod schickt, stellte der Papst fest: „Ehebruch und Mord, das sind schwere Sünden, aber David kümmert das nicht groß“:

„So kann es uns allen ergehen. Wir sind alle Sünder und wir sind alle versucht: Die Versuchung ist unser tägliches Brot. Wenn uns jemand sagen würde: ,Ich wurde nie versucht‘, dem würden wir ja wohl sagen: ,Entweder bist du ein Engel oder du bist ein bisschen verrückt‘. Der Kampf mit dem Teufel gehört zum Leben dazu. Der Teufel gibt keine Ruhe, er will seinen Sieg. Das größte Problem an dieser Bibelstelle sind aber nicht so sehr die Versuchung und die Sünde, der Verstoß gegen das neunte Gebot, sondern vielmehr Davids Reaktion: Er spricht nicht von einer Sünde, sondern von einem Problem, dass er lösen muss. Und das ist ein Zeichen, ein Zeichen dafür, dass das Reich Gottes abnimmt: Wenn das Reich Gottes weniger wird, ist eines der Zeichen dafür, dass man das Sündenbewusstsein verliert.“

An die Stelle des Sündenbewusstseins trete eine „supermächtige, anthropologische Vision“ des „Ich-kann-alles“, formulierte der Papst:

„Die Macht des Menschen an Stelle des Gotteslobes! Das ist unser tägliches Brot. Deshalb müssen wir täglich zu Gott beten, ,Dein Reich komme, Dein Reich wachse‘, denn die Rettung kommt nicht aus unserer Bauernschläue, aus unseren Tricks und unserer Intelligenz im Geschäftsleben. Die Rettung kommt von der Gnade Gottes und aus unserer täglichen Übung für diese Gnade im christlichen Leben.“

„Die größte Sünde heutzutage ist, dass die Menschen ihr Sündenbewusstsein verloren haben“, brachte es Franziskus mit einem Zitat von Pius XII. noch einmal auf den Punkt. Dann wandte er sich wieder der Lesung zu und Urija, dem Mann, der unschuldig in den Tod geschickt wurde:

„Ich gestehe Euch, wenn ich diese Ungerechtigkeiten sehe, diesen menschlichen Hochmut, wenn ich auch die Gefahr sehe, dass mir so etwas passieren könnte, die Gefahr, das Sündenbewusstsein zu verlieren, dann tut es mir gut, mich an die ganzen Urijas unserer Geschichte zu erinnern, an all die, die auch heute noch unter der christlichen Mittelmäßigkeit leiden, wenn wir das Sündenbewusstsein verlieren, wenn wir zulassen, dass das Reich Gottes abnimmt … Das sind die Märtyrer unserer nicht anerkannten Sünden! Es wird uns gut tun, heute für uns zu beten, damit der Herr uns die Gnade gewährt, unser Sündenbewusstsein nicht zu verlieren und damit das Reich Gottes in uns nicht nachlässt. Wir sollten auch eine ,spirituelle Blume‘ zum Grab der Urijas von heute tragen, die die Rechnung zahlen für das Festmahl der Christen, die sich sicher fühlen.“

(rv 31.01.2014 sta)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/01/...0%9C/ted-769042
des Internetauftritts von Radio Vatikan

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