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Maritas / Traudels Blog - Beschreibung
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03
November
2013

AfD-Chef Prof. Bernd Lucke: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

AfD-Chef Prof. Bernd Lucke: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Veröffentlicht: 3. November 2013 | Autor: Felizitas Küble
Scharia mit deutschem Rechtsstaat “unvereinbar”

Der Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD), Prof. Bernd Lucke, hat die Ansicht, der Islam gehöre zu Deutschland als „falsch und töricht“ bezeichnet. In einer E-Mail an Parteimitglieder geht Lucke scharf mit dem islamischen Religionsgesetz der Scharia ins Gericht. timthumb



Dieses sei mit dem deutschen Rechtsstaat „unvereinbar“. Zwar habe jeder Moslem das Recht, seinen Glauben friedlich zu praktizieren, dazu gehöre jedoch auch, „sich unbedroht vom Glauben oder bestimmten Glaubensvorstellungen abwenden zu dürfen“.

Mit Blick auf die Frauenrechte schreibt der AfD-Chef:

„Islamische Glaubenslehren, welche die Freiheit und Gleichberechtigung von Frauen einschränken, verstoßen gegen Grundwerte unserer Gesellschaft.“

In Deutschland finde die Ausübung des Glaubens seine Grenzen dort, „wo dieser gegen den Rechtsstaat, die Demokratie oder die Grundrechte gewendet werden soll“.

Prof. Lucke reagiert damit auf die innerparteiliche Diskussion zur Positionierung der AfD gegenüber dem Islam.

Zuletzt hatte der AfD-Landeschef von Nordrhein-Westfalen, Prof. Alexander Dilger, gesagt, in der Partei sei Platz für Islamkritiker. „Wenn man beispielsweise keine Scharia oder keine extremistischen islamischen Gruppen haben will, finde ich das völlig in Ordnung, das möchte ich auch nicht.“ - Islamfeindlichkeit lehne die Partei jedoch ab.

Bernd Lucke rief die AfD-Mitglieder nun auf, ihm zu signalisieren, ob sie seinen Thesen zustimmen oder diese ablehnen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

03
November
2013

Ausschreibungsfrist Forschungsprojekt "Sexueller Missbrauch" abgelaufen

Ausschreibungsfrist Forschungsprojekt "Sexueller Missbrauch" abgelaufen
Erklärung von Bischof Dr. Stephan Ackermann

BONN, 3. November 2013 (DBK PM) - Zum Ende der Ausschreibungsfrist des Forschungsprojektes „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ erklärt Bischof Dr. Stephan Ackermann:

„Am 28. August 2013 ist das Forschungsprojekt ,Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz‘ als ,Interdisziplinäres Forschungsverbundprojekt‘ neu ausgeschrieben worden. Die Bewerbungsfrist für das Forschungsprojekt ist am 31. Oktober 2013 ausgelaufen.

Ich bin dankbar, dass sich mehrere interdisziplinäre Forschungsverbünde für das Projekt beworben haben. Wesentliche Ziele des Forschungsprojektes sind nach wie vor die Erhebung von verlässlichem Zahlenmaterial sowie die Untersuchung von Täterstrategien, Opfererleben und institutionellen Aspekten. Die Erkenntnisse werden vor allem in die diözesane Präventionsarbeit einfließen. Sie sind Teil der Aufarbeitungsarbeit der Deutschen Bischofskonferenz.

Ziel der Ausschreibung war es, dass das Projekt transparent geplant und im Zusammenwirken mehrerer Verbundpartner (Hochschulen, Fachhochschulen und/oder andere wissenschaftliche Einrichtungen) erfolgen kann. Die jetzt eingegangenen Antragsskizzen und Vorlagen eines Forschungskonzeptes werden zunächst von dem Beraterkreis gesichtet, den die deutschen Bischöfe bereits im April 2013 eingesetzt haben. Anschließend wird dem Ständigen Rat der Deutschen Bischofskonferenz in den kommenden Wochen ein Votum vorgelegt.

Dem Beraterkreis, der von mir geleitet wird, gehören an: Dipl. Psych. Dr. Klaus Elsner, Professor Dr. Jörg M. Fegert, Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Professor Dr. Dr. h.c. mult. Helmut Kury, Staatsministerin a. D. Roswitha Müller-Piepenkötter, Professor Dr. Matthias Pulte, Professor Dr. Mechthild Wolff und als Geschäftsführerin Dr. Bettina Janssen.“
https://email.t-online.de/lisa/em#f=INBO...od=showReadmail

03
November
2013

"Gott vergisst keines seiner Kinder" Die Worte des Papstes beim Angelus-Gebet

"Gott vergisst keines seiner Kinder"
Die Worte des Papstes beim Angelus-Gebet

VATIKANSTADT, 3. November 2013 (ZENIT.org) - Der Heilige Vater Franziskus zeigte sich heute um 12.00 Uhr am Fenster seines Arbeitszimmers im Apostolischen Palast, um gemeinsam mit den auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen und Pilgern das Angelus-Gebet zu sprechen.

Zur Einführung in das Mariengebet sprach der Papst die folgenden Worte, die wir hier in einer eigenen Übersetzung dokumentieren.

***

[Vor dem Angelus:]

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Die Seite des Lukasevangeliums, die wir an diesem Sonntag gehört haben, zeigt uns Jesus, wie er auf seinem Weg nach Jerusalem in die Stadt Jericho kommt. Es ist die letzte Etappe einer Reise, die den ganzen Sinn des Lebens Jesu zusammenfasst, dessen Mission es ist, die verlorenen Schafe des Hauses Israel zu retten. Doch je mehr sich sein Weg dem Ziel nähert, desto mehr schließt sich um Jesus ein Kreis der Feindseligkeit.

Und trotzdem findet in Jericho eines der freudigsten Ereignisse statt, von denen Lukas berichtet: die Bekehrung des Zöllners Zachäus. Dieser Mann ist ein verlorenes Schaf; er wird von allen verachtet und ist von der Gemeinde verstoßen, denn er ist ein Zollpächter, sogar der oberste Zollpächter der Stadt, ein Freund der verhassten römischen Besatzer, ein Dieb und Ausbeuter.

Da ihm, wahrscheinlich aufgrund seines schlechten Rufs, nicht erlaubt wird, sich Jesus zu nähern, und weil er kleinwüchsig ist, klettert Zachäus auf einen Baum, um den Meister wenigstens vorbeigehen zu sehen. Diese Handlung, die, oberflächlich betrachtet, etwas lächerlich erscheint, verrät jedoch das tiefe innere Bedürfnis, sich über die Menge hinauszuheben, um einen Kontakt mit Jesus zu suchen. Zachäus selbst ist sich des tiefen Sinns seiner Geste nicht bewusst; er weiß nicht, warum er so handelt, aber er tut es; er wagt nicht einmal zu hoffen, dass die Distanz, die ihn vom Herrn trennt, überwunden werden könnte; es genügt ihn, Jesus vorbeigehen zu sehen. Aber als Jesus an diesem Baum ankommt, ruft er ihn bei seinem Namen: „Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein“ (Lk 19,5). Dieser kleine Mann, den alle ablehnen und der Jesus so fern steht, verliert sich förmlich in seiner Anonymität; und doch ruft Jesus ihn beim Namen, und dieser Name, Zachäus, hat in der damaligen Sprache eine schöne Bedeutung, voller Anspielungen: „Zachäus“ bedeutet nämlich „Gott erinnert sich“.

Und Jesus geht tatsächlich in das Haus des Zöllners Zachäus und zieht sich dadurch die Kritik aller Einwohner von Jericho zu (auch damals wurde viel getuschelt!). Man flüsterte: Wie? Bei all den braven Bürgern, die diese Stadt hat, geht er ausgerechnet zum Zollpächter? Aber natürlich ging er zum Zöllner, denn der war ja das verlorene Schaf! Und zu ihm sagte Jesus: „Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist“ (Lk 19,9). In das Haus des Zachäus, sagt Jesus, kehrte seit jenem Tag die Freude ein, der Friede, das Heil.

Es gibt keinen Beruf und keinen gesellschaftlichen Stand, auch keine Sünde und kein noch so großes Verbrechen, das aus dem Gedächtnis und aus dem Herzen Gottes auch nur eines seiner Kinder auslöschen könnte. „Gott erinnert sich“ immer, er vergisst keinen von denen, die er erschaffen hat; er ist ein Vater, der immer wachsam und liebevoll darauf wartet, dass im Herzen seiner Kinder der Wunsch wieder wach wird, nach Hause zu kommen. Und sobald er diesen Wunsch erkennt, auch wenn er gerade im Aufkeimen begriffen ist, auch wenn er vielleicht noch kaum bewusst ist, tritt Gott ihm gleich zur Seite und macht ihm den Weg zur Bekehrung, den Weg zur Heimkehr leichter. Betrachten wir doch heute diesen Zachäus, wie er auf den Baum klettert: eine lächerliche Handlung, aber eine Handlung, die Heil bringt. Und ich sage dir: Wenn du einen Stein auf deinem Gewissen trägst, wenn du dich deiner Taten schämst, bleibe ruhig stehen, fürchte dich nicht! Denk daran, dass jemand auf dich wartet, weil er dich nie vergessen hat; nicht irgendjemand, sondern dein eigener Vater, Gott wartet auf dich! Hebe dich empor, wie Zachäus es getan hat, klettere auf den Baum der Sehnsucht nach Vergebung; ich versichere dir, dass du nicht enttäuscht sein wirst. Jesus ist barmherzig und wird nie müde zu vergeben! Vergiss das nie: Jesus ist einfach so.

Brüder und Schwestern, lassen wir uns doch auch von Jesus beim Namen rufen! Lasst uns tief in unserem Herzen auf seine Stimme lauschen, die uns sagt: „Ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein“, das heißt, in deinem Herzen, in deinem Leben! Lasst ihn uns freudig aufnehmen: Er kann uns verändern, er kann unser steinernes Herz in ein Herz aus Fleisch und Blut verwandeln, kann uns vom Egoismus befreien und aus unserem Leben ein Liebesgeschenk machen. Jesus kann es bewirken; lass dich von Jesus führen!

[Nach dem Angelus:]

Liebe Brüder und Schwestern!

Ich begrüße herzlich alle anwesenden Bürger der Stadt Rom und alle Pilger, besonders die Familien, die Pfarreien und die Pilgergruppen aus den verschiedensten Ländern der Welt.

Ich grüße die Gläubigen, die aus dem Libanon bis hierhergekommen sind, und die Pilger aus Madrid.

Ein Gruß geht auch an die Jugendlichen aus Petosino, an die Firmlinge aus Grassina (Florenz) und die Jugendlichen aus Cavalleromaggiore (Cuneo); an die Pilger aus Neapel, Salerno, Venedig, Nardò und Gallipoli.

Allen wünsche ich einen schönen Sonntag und gesegnete Mahlzeit. Auf Wiedersehen!

03
November
2013

Gutes Gewissen ohne Gott?

Gutes Gewissen ohne Gott?

„Brauchen wir Gott und die Kirche, um uns ethisch richtig zu verhalten?“ fragt Jan Doolan, Professor für Demokratie, Menschenrechte und Journalismus, in einem Gastbeitrag in der Zeitung Die Welt. Und er erörtert, ob Papst Franziskus wohl mit Edward Snowdens Methode einverstanden wäre.


Papst Franziskus betont die Rolle des eigenen Gewissens bei moralischen Entscheidungen
Foto: Presidência da Republica/Roberto Stuckert Filho (CC BY 3.0 BR)


In einem Brief an die italienische Zeitung „La Repubblica“ habe Franziskus geschrieben, ein Nichtgläubiger sei so lange vor dem Feuer der Hölle sicher, wie er bei Entscheidungen über Gut und Böse seinem eigenen Gewissen gehorche. Schlussfolgernd brauche der Mensch weder Gott noch die Kirche, die einem sage, wie man sich verhalten solle, schreibt Doolan in seinem Essay „Snowden und der Papst“. Die Aussage des Papstes lasse also vermuten, dass das eigene Gewissen eine Alternative zu Gott biete.

Passend dazu bezieht Doolan die Aussage des Papstes auf den Fall Edward Snowden. Dieser habe den Anspruch gehabt, im Einklang mit seinem Gewissen zu handeln, als er aus Protest gegen das Ausspionieren von US-Bürgern Staatsgeheimnisse verriet. Augenscheinlich habe Snowdens Verhalten also der Meinung des Papstes darüber entsprochen, was eine moralische Person ausmacht.

Vielleicht gebe es in unserem Zeitalter für ethisches Verhalten tatsächlich keine andere Instanz als das Gewissen mehr. Schließlich habe sich auch die Kirche mit der Zeit gewandelt und die Aussage des Papstes stehe „im Einklang mit dem extremen Individualismus unser Zeit.“ Doolan folgert daraus: „Wenn die heiligen Schriften uns nicht mehr den Unterschied zwischen Gut und Böse vorgeben können, müssen wir selbst entscheiden.“

Andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel eine Orientierungsfunktion der Politik bei moralischen Fragen, schließt er aus. Es gebe zwar politische Ideologien, die feste Ansichten über Recht, Unrecht und das Gemeinwohl hätten, unter anderem Sozialismus und Kommunismus. Und die Sozialdemokratie sei oft vom Christentum geprägt. Doch habe dieser Einfluss zunehmend abgenommen und es herrsche derzeit eine Art des Liberalismus, „der es nicht nur an einer klaren, moralischen Grundlage fehlt, sondern der viele staatliche Interventionen als Angriffe auf die persönliche Freiheit betrachtet.“

Auch das Internet sei als moralische Instanz nicht geeignet. Es ermögliche durch soziale Netzwerke zwar die Mobilisierung der Bevölkerung für gute Zwecke. Im Großen und Ganzen aber „hat das Internet bisher nichts weiter getan, als der Wirtschaft zu ermöglichen, riesige Datenbanken über unser Leben, unsere Gedanken und Sehnsüchte zu erstellen.“ Genau das habe Snowden dazu veranlasst, die geheimen Informationen zu veröffentlichen.

Trotzdem sei es wohl nicht das, was „Papst Franziskus im Hinterkopf hatte, als er versuchte, die Kluft zwischen seinem Glauben und unserem Zeitalter des ungezügelten Individualismus zu überbrücken“, schließt Doolan. (pro)
http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=7239
VON: sz | 31.10.2013

03
November
2013

Fußballer Sven Schipplock: „Mein Glaube gibt mir Rückhalt“

Fußballer Sven Schipplock: „Mein Glaube gibt mir Rückhalt“
Wer nicht funktioniert, wird ausgetauscht. Die schönste Nebensache der Welt ist für die, die es hauptberuflich machen, ein knallhartes Geschäft. Sven Schipplock spielt als Stürmer beim Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim. Im pro-Interview spricht er darüber, wie ihm sein Glaube hilft, trotz Leistungsdruck locker zu bleiben.



Lesen Sie das komplette Interview in der neuen Ausgabe des Christlichen Medienmagazins pro (5/2013). Kostenlos und unverbindlich bestellen unter der Telefonnummer 06441/915151, via E-Mail an info@pro-medienmagazin.de oder online.

http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=7131

03
November
2013

Benedikt-Biograf: „Katholische Kirche hat versagt“

Benedikt-Biograf: „Katholische Kirche hat versagt“

Der enge Vertraute und Biograf des früheren Papstes Benedikt XVI., Peter Seewald, hat die katholische Kirche in einem Gastbeitrag für das Magazin Focus scharf kritisiert. In der deutschen Bischofskonferenz gebe es ein eklatantes Versagen.


Wird die katholische Kirche einen "Regenerationsprozess" starten?
Foto: Erke/flickr (CC BY-NC 2.0)


Die katholische Kirche in Deutschland ist laut Seewald „müde, ausgezehrt, lahm und langweilig“. Das schrieb er in einem Gastbeitrag für das am Montag erscheinende Wochenmagazin Focus, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. „Versagen und Versäumnisse der deutschen Bischofskonferenz sind inzwischen eklatant: Neunzig Prozent der eigenen Mitglieder kommen nicht mehr zum Gottesdienst – aber wo bleibt die Kampagne, um das Stammpublikum nicht nur als Steuerzahler zu halten?“

In der Krise um den Limburger „Protzbischof“ Franz-Peter Tebartz-van Elst habe die Bischofskonferenz nichts getan, um den verunsicherten Gläubigen beizustehen. Der Skandal biete der Kirche nach Meinung Seewalds jedoch die Chance zur Regeneration: Wenn jetzt die bereits von Benedikt XVI. geforderte Selbstreinigung der Kirche in Gang käme, dann wäre die Investition in die Limburger Bischofsresidenz „jeden Cent wert gewesen“.

Seewald hat mehrere Interview-Bücher mit dem zurückgetretenen Papst Benedikt XVI. veröffentlicht. (pro)
http://www.pro-medienmagazin.de/nachrichten.html?&news[action]=detail&news[id]=7224

VON: mb | 27.10.2013

03
November
2013

Wer solche Hirten hat, der braucht keine Wölfe mehr!

Wer solche Hirten hat, der braucht keine Wölfe mehr!

Wer solche Hirten hat
30. Oktober 2013, 09:26 | Kategorien: Allgemein, Lebenswelt | Schlagworte: Abtreibung, Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, Deutsche Bischofskonferenz, katholischer Medienpreis, Lara Katharina Fritzsche, Pille danach, Süddeutsche Magazin
Skandal um Katholischen Medienpreis

http://brightsblog.wordpress.com/2013/10...mung-gespendet/

Die Journalistin Lara Fritzsche hat die 5.000 Euro Preisgeld, die sie am Montag mit dem Katholischen Medienpreis erhalten hat, an das „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ gespendet, das sich für Abtreibungen einsetzt. Der Publizist Andreas Püttmann protestiert mit einem offenen Brief.

Fritzsche erhielt den Preis für ihre Reportage „Das Leben nach dem Tod in Utøya“, der am 12. Juli 2012 im ZEITmagazin erschienen ist (pro berichtete). Auf der Homepage des Katholischen Medienpreises heißt es dazu: „Im Jahr nach dem Massaker auf der norwegischen Ferieninsel begleitet der Beitrag die 18-jährige Sofie, die um ihre beste Freundin Lejla trauert – eines der 67 Opfer des Amokschützen.“ Die Jury habe den Text als „äußerst einfühlsam und zu Tränen rührend“ empfunden. „Schon der Titel des Textes ‚Das Leben nach dem Tod in Utøya‘ lässt die religiöse Dimension anklingen, die aber nie aufdringlich wird.“

Die 29-jährige Journalistin, die heute für das Magazin der Süddeutschen Zeitung arbeitet, erklärte bereits bei der Preisverleihung, mit der Haltung der katholischen Kirche unter anderem zur Abtreibung nicht einverstanden zu sein. „Ich finde, dass Frauen selbst über ihren Körper entscheiden können sollen. Mit allen Konsequenzen“, erklärte sie laut einer Pressemitteilung des Berliner „Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung“. Das Bündnis zeigte sich auf seiner Homepage erfreut über die Spende und den Protest Fritzsches gegen die katholische Kirche: „Lara Fritzsche hat eine wichtige Botschaft gestern genau dorthin getragen, wo sie hingehört: Vor die Vertreter der katholischen Kirche. Das hätten wir als Bündnis so kaum geschafft“, sagte Sybill Schulz, Geschäftsführerin des „Familienplanungszentrums Balance“.

Ausdrücklich wendet sich das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung in seiner Pressemitteilung gegen den von Christen unterschiedlicher Konfessionen veranstalteten „Marsch für das Leben“: „Der in den letzten Jahren deutlich gewachsene Zulauf zum von christlichen Vereinen organisierten Kreuzmarsch durch die Mitte Berlins, der unter anderem ein totales und europaweites Verbot des Rechts zur Beendigung einer ungewollten Schwangerschaft fordert, illustriert die Popularität fundamentalistischer und reaktionärer Ideen“, heißt es dazu.


Püttmann: „Rücksichtsloses, brüskierendes Vorgehen“

Der katholische Publizist Andreas Püttmann hat Fritzsche in einem Offenen Brief, der pro vorliegt, „rücksichtsloses und brüskierendes Verhalten“ vorgeworfen. Es sei für die Preisstifter schon nicht erfreulich, beim eigenen Festakt von der Geehrten in die frauenfeindliche Ecke gestellt zu werden. Die Spende des Preisgeldes sei zwar eine private Angelegenheit, aber: „Eine andere Qualität gewinnt es freilich, wenn Sie die Verwendung bei der Preisverleihung demonstrativ verkünden. Dann wird sie zum Affront gegenüber dem Preisstifter, sowohl atmosphärisch als auch sachlich.“

Für die Kirche sei Abtreibung keine „Selbstbestimmung über den eigenen Körper“, sondern „die radikalste Form der Fremdbestimmung über ein menschliches Leben mit – laut Bundesverfassungsgericht – eigenem Recht.“ Wer sein Preisgeld öffentlich weiterreiche an eine Organisation, die der moralischen Selbstverpflichtung des Preisstifters diametral entgegen arbeitet, verletzte das Gebot der Fairness und lasse einen Mangel an Respekt und Toleranz erkennen, schreibt Püttmann. „Machen Sie Ihrerseits eine Gewissensüberzeugung geltend, dann hätten Sie die Möglichkeit gehabt, den Preis auszuschlagen oder das Preisgeld diskret einzusetzen“, schrieb er der Journalistin.

Da das „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ Teilnehmer des Berliner Schweigemarsches für das Leben diffamiere und eine „hasserfüllte und übergriffige“ Gegendemonstration organisiere, hätte in Fritzsche als kritischer Journalistin mit Realitätssinn und Differenzierungsvermögen eine professionelle Distanz auslösen müssen. „Auch wenn Sie die Wertüberzeugung der ‚Lebensschützer‘ nicht teilen, die eines der zentralsten und ältesten christlichen Moralgebote vertreten – es ist schon für das erste Jahrhundert belegt –, müssten Sie doch spüren, dass die Art der Auseinandersetzung, wie das ‚Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung‘ sie intoniert, eines toleranten, sachlichen Diskurses unwürdig ist“, schreibt Püttmann.

Das „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ fordert laut seiner Homepage unter anderem eine eine „geschlechter- und kultursensible Sexualaufklärung für alle jungen Menschen“, eine rezeptfreie Vergabe der so genannten „Pille danach“, sowie „den uneingeschränkten Zugang zum legalen Schwangerschaftsabbruch und die Streichung des §218 aus dem Strafgesetzbuch“.

Als Unterstützer listet das Bündnis auf seiner Homepage unter anderem den Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg, die Beratungsorganisation pro-Familia Brandenburg, den Landesverband Berlin der Partei „Die Linke“, die „Sozialistische Jugend Deutschlands“, den „Arbeitskreis sozialdemokratischer Frauen“ sowie die atheistische Giordano-Bruno-Stiftung. (pro)

VON: mb | 30.10.2013
http://www.pro-medienmagazin.de/?id=journalismus&news[action]=detail&news[id]=7237

http://www.freiewelt.net/wer-solche-hirten-hat-10014563/
http://www.freiewelt.net/tag/abtreibung/



03
November
2013

Causa Limburg: “Diese Menschenjagd ist eine Schande für unser Land”

Causa Limburg: “Diese Menschenjagd ist eine Schande für unser Land”
Veröffentlicht: 3. November 2013 | Autor: Felizitas Küble

Das Ehepaar Günter und Waltraud Golla aus Wiesbaden sandte folgenden Leserbrief an die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” (FAS) zu deren Berichten über Bischof Tebartz-van Elst; die Zuschrift wurde am heutigen 3. November auf Seite 11 veröffentlicht:

“Mit der Berichterstattung und den Kommentaren zum Bischof Tebartz-van Elst sind wir nicht einverstanden. Die Vorverurteilung des Bischofs in Limburg und die damit verbundene Menschenjagd ist eine Schande für unser demokratisches Land.

Dem Bischof blieb nur die Flucht in den Vatikan. Wir haben uns vor Ort in Limburg am 5.9.2013 erkundigt. Fanden dort eine lobenswerte Lösung der vom Bistum beschlossenen Bauaufgabe vor und stellten fest, es gibt weder eine Kostenexplosion noch einen Protzbau. Es ist eine Investition in die Zukunft und für die Stadt.

03
November
2013

Der Kinofilm "Die Nonne" : "Ich habe keinen Sinn für das Klosterleben"



Suzanne auf dem Weg zum Gelübde (© Camino Filmverleih


03.11.2013
Der Kinofilm "Die Nonne" : "Ich habe keinen Sinn für das Klosterleben"

Die 16jährige Suzanne Simenon muss sich ihren Eltern beugen und ins Kloster gehen. Hinter den Klostermauern erlebt sie Güte, Gewalt und Verführung. Doch ihre Sehnsucht nach Freiheit lässt sie nicht zerbrechen.

Der Kinofilm „Die Nonne“ des französischen Regisseurs Jacques Rivette erzählt in eindrucksvollen Bildern und packenden Dialogen die Geschichte der gottesfürchtigen wie freiheitsliebenden Suzanne (Pauline Etienne) nach einem Roman von Diderot. Doch er übt keine Kritik am zölibatären Klosterleben, sondern an autoritären Strukturen, die Gewalt begünstigen.

03
November
2013

03.11.2013 Generalsekretär des Bonifatiuswerks zur Diaspora-Aktion : "Das kann uns nicht kalt lassen"




Monsignore Georg Austen


03.11.2013
Generalsekretär des Bonifatiuswerks zur Diaspora-Aktion : "Das kann uns nicht kalt lassen"

Bonifatiuswerk-Generalsekretär Msgr. Georg Austen nimmt u.a. Stellung zu der Frage, ob sich der Finanzskandal im Bistum Limburg auf die Spendeneingänge beim Bonifatiuswerk auswirkt.

KNA: Msgr. Austen, das Leitwort der Diaspora-Aktion des Bonifatiuswerkes lautet "Keiner soll alleine glauben, damit der Glaube wachsen kann". Was bedeutet das konkret?

Austen: Damit wird ausgedrückt, wofür wir als Hilfswerk für den Glauben da sind. Wir möchten auf der einen Seite den Einzelnen im Glauben stärken. Und das andere ist, "damit der Glaube wachsen kann". Dabei geht es vor allen Dingen um Kinder und junge Menschen. Was können wir in diesem Bereich tun? Wie können wir dort helfen? Wie können wir gute Rahmenbedingungen schaffen, damit eben der Glaube wachsen kann? Auch bei uns in Deutschland, wo Christen ja ebenfalls zunehmend in der Minderheit sind.

KNA: In welchen Gegenden ist das Bonifatiuswerk aktiv?

Austen: Das Bonifatiuswerk engagiert sich in Nordeuropa, von Dänemark bis Island, wo zwischen ein und drei Prozent der Bevölkerung katholisch sind, auf dem Baltikum, in Lettland und in Estland. Aber ein Schwerpunkt liegt für uns auf den ostdeutschen Regionen. Dort kommen vielleicht auf hundert Einwohner zwei katholische Christen. Und das erleben wir als eine sehr große Spannung und Herausforderung.

KNA: Das klingt jetzt fast schon positiv...

Austen: Wenn 75 bis 80 Prozent keiner christlichen Konfession angehören, dann kann uns das nicht kalt lassen, dann müssen wir uns fragen: Wo müssen wir aufbrechen? Wo müssen wir Vertrauen gewinnen? Wo müssen wir auch den Charme und die Inhalte des Evangeliums den Menschen verkünden, aber gleichzeitig auch durch unser eigenes Leben näherbringen? Das meine ich mit Herausforderung.

KNA: Sie spielen damit zugleich auf einen gesellschaftlichen Wandel an, der in Deutschland auf vielen Ebenen stattfindet.

Austen: Wir leben auf unterschiedlichen Inseln, die oftmals ohne Gott gedacht werden, mit unterschiedlichen Lebensgesetzen, mit unterschiedlichen Sinnentwürfen. Es fehlt das Sinnstiftende, das Verbindende und - auf Christen in der Diaspora bezogen - die gemeinsame Glaubenserfahrung.

KNA: Für manchen deutschen Christen eine neue Erfahrung - aber Alltag für die Menschen in Nordeuropa.

Austen: Dort erleben wir beispielsweise, dass Flüchtlinge aus Syrien oder dem Irak, die in ihrer Heimat wegen ihres Glaubens verfolgt werden, aber auch viele Arbeitssuchende in diese Länder kommen. Sie suchen Beheimatung im Glauben und in der Kirche. Das wollen wir stützen und fördern.

KNA: Wie geht das?

Austen: Ein großes Projekt ist der Neubau der Kathedrale in Trondheim sozusagen das katholische Herz von Norwegen. Über 80 Nationen gehören dort zur Gemeinde, die sehr stark wächst aber zugleich eine arme Kirche in einem reichen Land ist, weil zu ihr viele Flüchtlinge und Arbeitsmigranten gehören. Die alte Kirche ist inzwischen zu klein und außerdem auch baufällig. Jetzt entsteht dort etwas Neues.

KNA: Stichwort arme Kirche - in Deutschland hat der Wohn- und Amtssitz des Limburger Bischofs für viel Wirbel gesorgt. Die Caritas klagte im Zuge der Affäre bereits über einen Rückgang an Spendengeldern. Wie sieht es beim Bonifatiuswerk aus?

Austen: Ja, bei einzelnen Spendenrundschreiben ist ein Rückgang festzustellen. Es bedrückt uns natürlich schon, wenn unsere Spenderinnen und Spender in Briefen ihr Unverständnis und ihre Verärgerung über die Vorgänge in Limburg äußern. Spürbar ist außerdem eine große Verunsicherung, wie etwa die Kirche mit dem ihr anvertrauten Geld umgeht.

KNA: Welche Konsequenzen ziehen Sie daraus?

Austen: Für uns ist beispielsweise der geprüfte Geschäftsbericht sehr wichtig. Auf unserer Internetseite können Sie zudem ganz konkret sehen und nachlesen, für welche Projekte das Bonifatiuswerk die Gelder verwendet. Transparenz ist unbedingt notwendig. Ich hoffe jedenfalls, dass das, was in Limburg passiert ist, auf Dauer nicht zu Lasten der Hilfsbedürftigen und Anliegen der Hilfswerke geht. Und ich hoffe, dass die eingesetzte Untersuchungskommission dazu beiträgt, das Vertrauen in unsere Kirche zurückzugewinnen.
http://www.domradio.de/themen/bonifatius...diaspora-aktion
Das Interview führten Sabine Just und Joachim Heinz.

03
November
2013

03.11.2013 Deutsche Kirchenvertreter besuchen Syrien-Flüchtlinge in Jordanien : Mohammed malt den Tod



Nikolaus Schneider und Flüchtlingskinder , Evangelischer Pressedienst epd


03.11.2013
Deutsche Kirchenvertreter besuchen Syrien-Flüchtlinge in Jordanien : Mohammed malt den Tod

Krieg und Kinderlachen - der Gegensatz kann stärker kaum sein. Für syrische Flüchtlinge ist er Alltag. Beim Besuch in Jordanien bekommen das deutsche Kirchenvertreter vor Augen geführt.

Gesang, Lachen, kindliche Freude: Nur auf den zweiten Blick lässt sich im nordjordanischen Flüchtlingslager Al Husni erkennen, dass der Eindruck unbekümmert spielender Mädchen und Jungen trügt. Zusammen mit anderen steht Mohammed an einem Tisch in der Mitte des bunt geschmückten Zeltes. Der Zwölfjährige malt: ein sechsstöckiges Haus, Menschen darin, die syrischen Nationalfarben Rot, Weiß, Schwarz und Grün. Links oben trifft eine Rakete das Gebäude. Sieben Cousins von ihm seien bei dem Angriff getötet worden, berichtet er.

Seit einem Jahr lebt Mohammed im nördlichen Nachbarstaat des Bürgerkriegslandes Syrien. Eines Tages wolle er wieder in seine Heimat im südlichen Syrien zurückkehren, sagt er, strahlt über das ganze Gesicht und schenkt sein Bild Nikolaus Schneider. Dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland ist der Zwiespalt anzusehen. Der Gegensatz des mit erkennbarem Stolz lachenden Jungen und seiner im Bild dokumentierten Erlebnisse - "Das hat mich sehr bewegt", berichtet Schneider wenig später.

Gemeinsam mit dem katholischen Hildesheimer Bischof Norbert Trelle, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, ist der frühere rheinische Präses für zwei Tage nach Jordanien gekommen, um sich anzuschauen, wie syrische Flüchtlinge dort leben. "Wir müssen uns in die Augen schauen, wenn wir den Menschen helfen", sagt der oberste Repräsentant der Protestanten in Deutschland. Nur Geld zu geben, das schaffe Distanz. Und Trelle ergänzt: "Christliche Nächstenliebe kann keine Liebe auf Distanz sein."

Diakonie und Caritas helfen

Insbesondere die Arbeit der kirchlichen Organisationen Caritas International und Diakonie Katastrophenhilfe interessiert die Geistlichen. In Al Husni sind beide Hilfswerke aktiv. Caritas Jordanien unterhält eine Anlaufstelle, in der Flüchtlinge registriert, medizinisch versorgt und an Bedürftige Hilfsgüter und Warengutscheine ausgegeben werden. Der Diakonie-Partner Department of Services for Palestinian Refugees (DSPR) konzentriert sich auf Hilfen für Frauen und Kinder in dem Camp, das 1967 zunächst für Palästinenser errichtet wurde. Heute leben 25 Kilometer von der Grenze zu Syrien entfernt unter den 30.000 Palästinensern etwa 400 syrische Familien.

Mehr als eine halbe Million Syrer haben in dem selbst nur 6,5 Millionen Menschen zählenden Jordanien Schutz gefunden. Die meisten leben nicht in Lagern, sondern sind bei Verwandten untergekommen, in selbst angemieteten Wohnungen und manche bei Fremden, die selbstlos Platz in ihren Häusern machen. Insgesamt etwa 2,6 Millionen Menschen haben seit Beginn des Syrien-Konfliktes ihre Heimat verlassen und sind vor allem in die Nachbarländer geflohen.

"Ich habe großen Respekt vor den Menschen in Jordanien", sagt der Ratsvorsitzende mehrfach an diesem Tag. Angesichts der Aufnahmebereitschaft des Nachbarn sei das von Deutschland geplante Kontingent für 5.000 Syrer eine "sehr kleinmütige Hilfe". "Man sollte die Zahl zumindest verdoppeln", fordert Bischof Trelle.

Ein dickes Herz ins Gesicht der Bischöfe

Seit Beginn des Konflikts 2011 hat die Diakonie Katastrophenhilfe 7,3 Millionen Euro in der Flüchtlingshilfe eingesetzt. Mit dem großteils von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Geld wurde knapp 400.000 Menschen in der Region geholfen.

Nach nicht einmal zwei Stunden heißt es für die Besucher aus Deutschland schon wieder Abschiednehmen von Mohammed und den anderen Mädchen und Jungen. Da haben die syrischen Kinder ihre anfängliche Scheu vor den Geistlichen aus Deutschland längst abgelegt. Bevor es zur nächsten Station der Reise geht, wird noch einmal gemalt: Beide bekommen mit Schminke ein dickes Herz ins Gesicht.
Karsten Frerichs
(epd)

03
November
2013

03.11.2013 Bekannter des Limburger Bischofs sieht "keine Bitterkeit bei ihm" : "Keine Spur von Bosheit oder Hass" bei Tebartz-van Elst



Abtei Metten , Deutsche Presse Agentur dpa


03.11.2013
Bekannter des Limburger Bischofs sieht "keine Bitterkeit bei ihm" : "Keine Spur von Bosheit oder Hass" bei Tebartz-van Elst

Der heftig kritisierte Limburger Bischof Tebartz-van Elst nimmt gerade eine Auszeit in einem Kloster. Nun berichtet ein Bekannter - der Leiter des päpstlichen Priesterseminars in Rom - wie es ihm geht.

Der momentan beurlaubte Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ist nach Aussage eines Bekannten nicht verbittert. Es gebe auch "keine Spur von Bosheit oder Hass", sagte der Rektor des päpstlichen Priesterkollegs "Anima" in Rom, Franz Xaver Brandmayr, der Tageszeitung "Österreich am Sonntag". "Er ist wohl aber enttäuscht, von anderen, die sich in ihrer Verantwortlichkeit plötzlich abputzen."

Der Limburger Bischof war wegen seines Führungsstils und der drastisch gestiegenen Kosten für die neue Bischofsresidenz in die Kritik geraten. Derzeit nimmt Tebartz-van Elst eine Auszeit in einer Benediktinerabtei in Niederbayern, nachdem er vom Papst beurlaubt worden war. In seiner Abwesenheit führt der neue Generalvikar Wolfgang Rösch die Amtsgeschäfte.

Bei den Baukosten war anfangs von 2,5 Millionen Euro die Rede gewesen, mittlerweile liegen sie bei mindestens 31 Millionen Euro. Ob Kosten wirklich entglitten seien, müssten die eingeleiteten Untersuchungen zeigen. "Das Geld ist ja auch da, Limburg ist schließlich keine arme Diözese. Dem Bischof kann ja auch keiner vorwerfen, dass er sich persönlich bereichert hat", sagte Brandmayr, der die katholischen Gemeinde Santa Maria dell'Anima in Rom leitet und ausdrücklich im Namen Tebatz-van Elsts spricht.

Bereit zur Versöhnung

Kurz nach der Audienz des Limburger Bischofs beim Papst habe er mit Tebartz-van Elst gesprochen. "Es gab keinen Tadel, sondern Verständnis und das gemeinsame Bemühen, eine Lösung und Klärung zu finden", sagte Brandmayr dem Blatt. Tebartz-van Elst würde gerne nach Limburg zurückkehren. "Er ist bereit zur Versöhnung und es wäre schön, wenn es der katholischen Kirche gelänge, alles zu klären, und es sich schließlich zeigt, dass alles korrekt gelaufen ist."

In Rom hatte Tebartz-van Elst nach Aussage Brandmayrs bei ihm gewohnt. Mit der Fluglinie Ryanair sei er dorthin geflogen, "nicht, weil er besonders billig fliegen oder Buße tun wollte". Sondern: "Die Lufthansa hatte ihn angerufen, dass Journalisten am Flughafen und im Flugzeug sein werden. Dann hat er rasch umgebucht."
(dpa)

03
November
2013

10 Mio Twitterer “folgen” dem Papst

10 Mio Twitterer “folgen” dem Papst
Veröffentlicht: 3. November 2013 | Autor: Felizitas Küble

„Liebe Follower, wie ich sehe, seid ihr jetzt mehr als 10 Millionen!“ - Diese Twitter-Botschaft hat Papst Franziskus am vorigen Sonntagmorgen vor der Festmesse mit zehntausenden katholischen Familien freigeschaltet.



Foto: Radio Vatikan„Ich danke euch herzlich und bitte euch, weiter für mich zu beten“, schließt die Botschaft.

Papst Franziskus ist einer der populärsten Twitterer der Welt. Sein Vorgänger, Papst Benedikt XVI., hatte zum Ende seines Pontifikats bereits drei Millionen Follower.

Benedikt hatte den Twitter-Kanal, den Franziskus von ihm übernahm, im Dezember 2012 begonnen. Der Account „@Pontifex“ ist in neun Sprachen aktiv, darunter Deutsch, Arabisch und Latein.

Quelle (Text/Foto): Radio Vatikan

Auch wir sind bei TWITTER: https://twitter.com/Felixitas

03
November
2013

Frauenunion: Signal gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution setzen!

Sonntag, 3. November 2013
Frauenunion: Signal gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution setzen!

(PM der Frauenunion bzw. MdB Maria Böhmer) „Mit einer stärkeren Regulierung der legalen Prostitution lassen sich Menschenhandel und Zwangsprostitution bekämpfen und die Situation der Frauen in der Prostitution verbessern. Wir dürfen den Menschenrechtsverletzungen nicht länger zusehen und sagen dieser modernen Form der Sklaverei den Kampf an“, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU, die als Erstunterzeichnerin den „Appell gegen Prostitution“ der EMMA-Kampagne unterstützt.

„Wir müssen in den Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD die Weichen für eine Regulierung der Prostitution stellen. Nachdem das Gesetz zur Bekämpfung des Menschenhandels und Überwachung von Prostitutionsstätten wegen des Widerstands von Rot-Grün Anfang September im Bundesrat nicht verabschiedet wurde“, betont Maria Böhmer.

Die Frist für die Umsetzung der EU-Menschenhandelsrichtlinie ist bereits abgelaufen. Der „Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung des Menschenhandels und Überwachung von Prostitutionsstätten“ sollte die gravierenden Schutzlücken des Prostitutionsgesetzes schließen und mit der Erweiterung der §§ 232, 233 und 233 a StGB den Menschenhandel besser bekämpfen. Polizei und Ordnungsbehörden hätten der Kriminalität wirksamer entgegentreten können.

Böhmer: „Konkrete Maßnahmen gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution gehören jetzt auf die politische Tagesordnung. Seit Jahren fordert die Frauen Union eine Regelung zur Bestrafung von Freiern, die Opfer von Menschenhandel ausnutzen. Die Straftatbestände zum Menschenhandel müssen überarbeitet und neu strukturiert werden. Mit einer Erlaubnispflicht von Prostitutionsstätten und angemessenen Kontrollmöglichkeiten für die Behörden, kann effektiver gegen die Kriminalität im Prostitutionsmilieu vorgegangen werden.“

„Prostitution in Deutschland ist überwiegend zur Armutsprostitution geworden. Es ist Zeit für ein wahrnehmbares Signal an unsere Gesellschaft: Nein zur „Frauenhandelsindustrie“, fordert die Vorsitzende der Frauen Union.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...ien+-+online%29

03
November
2013

Bundespräsident Joachim Gauck: Ist er seinem Amt noch gewachsen?

Gauck verfehlt sein Amt

Von Dieter Stein

Bundespräsident Joachim Gauck: Ist er seinem Amt noch gewachsen? Foto: picture alliance / landov



Er ist von so viel Hoffnungen begleitet im Amt gestartet. Ein Bürgerpräsident wollte er sein. Als Mann, der nicht der üblichen parteipolitischen Nomenklatur entsprang, ein früherer DDR-Bürgerrechtler, Pfarrer. Joachim Gauck hat sich inzwischen als eine der größten politischen Enttäuschungen entpuppt. Mit ihm war die Erwartung verbunden, er werde sich gegen den Filz des Parteienstaates stellen, Demokratiedefizite beim Namen nennen, ein Adressat und Übersetzer der Kritik auch der Bürger werden, die sich nicht von den etablierten Parteien repräsentiert sehen.

Die Rolle des Bundespräsidenten verbietet es, daß er sich in den Parteienstreit einmischt, daß er selbst zur Partei wird. Deshalb heißt es auch in der offiziellen Beschreibung des Bundespräsidialamtes: „Die ihm auferlegte parteipolitische Neutralität und Distanz zur Parteipolitik des Alltags geben ihm die Möglichkeit, klärende Kraft zu sein, Vorurteile abzubauen, Bürgerinteressen zu artikulieren, die öffentliche Diskussion zu beeinflussen, Kritik zu üben, Anregungen und Vorschläge zu machen. Um der Überparteilichkeit zu entsprechen, haben alle Bundespräsidenten ihre Parteimitgliedschaft während ihrer Amtszeit ruhen lassen.“ Nun hat Gauck jedoch wiederholt in den Parteienstreit eingegriffen.

„Spinnern ihre Grenzen aufweisen“

Erst kürzlich hatte er eine Klage der NPD provoziert, die sogar linke Medien als begründet ansehen. Gauck hatte Gegendemonstrationen begrüßt, die sich gegen Proteste der Rechtsaußenpartei vor einem Berliner Asylbewerberheim richteten: „Wir brauchen Bürger, die auf die Straße gehen und den Spinnern ihre Grenzen aufweisen“, so der Bundespräsident.

Er hat gegenüber dem Bundesverfassungsgericht erklären lassen, eine solche die parteipolitische Neutralität verletzende Äußerung nicht mehr zu wiederholen. Genau das hat er jedoch vergangene Woche erneut getan. Diesmal griff er die Euro-kritische Alternative für Deutschland (AfD) massiv an. Bei einer Podiumsdiskussion mit dem polnischen Staatspräsidenten Bronislaw Komorowski an der Universität in Frankfurt (Oder) verglich er die AfD mit anderen rechtspopulistischen Parteien in Europa und äußerte sich „dankbar“, daß es „eine solche Partei“ in Deutschland noch nicht in den Bundestag geschafft habe. Besorgt fügte er hinzu, wir stünden „an der Schwelle“, daß in Gestalt der AfD eine solche Partei „möglicherweise bei der Europawahl reüssieren wird“.

Damit hat sich der Bundespräsident nicht nur gegen die AfD, sondern auch gegen die zwei Millionen Deutschen gewandt, die der Partei am 22. September ihre Stimme gegeben haben. Er hat einen quasi offiziösen „Gefahrenhinweis“ abgegeben, der Bürger davon abhalten soll, bei der Europawahl der AfD ihre Stimme zu geben. Ein unerhörter Vorgang. Ist Gauck dem Amt noch gewachsen?
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-...da2cbca7.0.html
JF 45/13

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