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21
September
2014

“Sterbehilfe”/Euthanasie: Selbstmord darf kein sozial erwünschter Tod werden

“Sterbehilfe”/Euthanasie: Selbstmord darf kein sozial erwünschter Tod werden
Veröffentlicht: 21. September 2014 | Autor: Felizitas Küble

Für ein Verbot der Sterbehilfe haben sich christliche Medizin- und Ethikexperten bei einer Fachtagung des Bundesverbandes „Christdemokraten für das Leben“ und der Lebensrechtsorganisation „Aktion Lebensrecht für Alle“ am 19. September in Berlin ausgesprochen.

Die Tagung stand unter dem Thema „Du sollst mich töten. – Kommt jetzt der ärztlich assistierte Suizid?“. vaccine_2_360_250_s_c1



Die Experten begrüßten die Initiative von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), jede Form des assistierten Suizids unter Strafe zu stellen. Ein Verbot kommerzieller Anbieter reiche nicht aus.

Der Medizinhistoriker Prof. Axel W. Bauer warnte vor der „Illusion des selbstbestimmten Todes“. Schwerkranke Menschen bräuchten fachmännische Hilfe und keinen assistierten Suizid.

In Deutschland gebe es jährlich mindesten 100.000 Suizidversuche, von denen etwa 10.000 zum Tod führten. Insbesondere bei über 65-Jährigen steige die Rate der Selbsttötungen deutlich an. Ein Suizid habe im Durchschnitt Auswirkungen auf sechs bis 23 Personen. Ein „freiwilliger Abgang“ aus dem Leben dürfe nicht zur sozial erwünschten Tugend werden, so Bauer.

Er kritisierte Äußerungen des EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider (Berlin). Dieser hatte bekundet, seiner an Krebs erkrankten Ehefrau notfalls beim Suizid zur Seite zu stehen, auch wenn dies seiner eigenen Überzeugung widerspreche. Das sei ein „Betroffenheitsrührstück, das sich für politische Zwecke instrumentalisieren“ lasse, so Bauer.

Euthanasie hat Niederlande stark verändert

Der niederländische Journalist Gerbert van Loenen berichtete über die Folgen der Legalisierung aktiver Sterbehilfe seit 1984 in seiner Heimat. Seitdem habe sich das Land zutiefst geändert. images

Im Jahr 2010 seien fast 4000 Menschen mittels eines vom Arzt verabreichten tödlichen Medikaments gestorben. Dies entspreche drei Prozent aller Verstorbenen. Daneben gab es etwa 300 Fälle, in denen das Leben von schwerstkranken Patienten beendet worden sei, ohne dass diese das verlangt hatten. Dies wisse man aufgrund anonymer Umfragen unter Ärzten.

Das Land habe die Gelassenheit verloren, zu akzeptieren, dass es auch ein Leben gebe, das einem selbst sinnlos vorkomme. Die Legalisierung aktiver Sterbehilfe habe Entwicklungen in Gang gesetzt, die man nicht vorhergesehen habe. Die Grenze „Du sollst nicht töten“ sei aufgegeben worden. Eine neue Grenze habe man noch nicht gefunden.

Der Professor für Christliche Gesellschaftslehre, Dr. Manfred Spieker, bezeichnete Suizidversuche als einen „Hilfeschrei“. Die Legalisierung des assistierten Suizids sei juristisch und moralisch fragwürdig und führe zur „Selbstentsorgung“ kranker Menschen. Durch eine Legalisierung der Sterbehilfe nehme der Druck auf Kranke zu, sich dem Trend zum „sozialverträglichen Frühableben“ anzuschließen.

Quelle: http://www.idea.de

21
September
2014

Umfrage In Deutschland wächst die Angst vor einem Weltkrieg

Umfrage
In Deutschland wächst die Angst vor einem Weltkrieg

20.09.2014, 18:57 Uhr | dpa
In Deutschland wächst die Angst vor einem Weltkrieg. Ein russischer Soldat vor einer Tu-160. (Quelle: Reuters)


Ein russischer Soldat vor einer Tu-160. (Quelle: Reuters)

Angesichts der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten hat einer Umfrage zufolge auch in Deutschland die Kriegsangst wieder zugenommen. In einer Allensbach-Umfrage bezeichneten 26 Prozent der Deutschen einen neuen Weltkrieg für möglich, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung".

m Jahr 2000, als Allensbach diese Frage zum letzten Mal gestellt habe, hätten nur 13 Prozent diese Befürchtung geäußert. 42 Prozent der Befragten waren dagegen der Meinung, niemand mehr werde einen großen Krieg riskieren. Vor 14 Jahren waren noch 60 Prozent dieser Ansicht.

Allensbach-Chefin Renate Köcher sagte der Zeitung, diese Veränderung sei nach Maßstäben der Meinungsforscher "gravierend". Nach wie vor halte aber nur eine Minderheit einen Krieg für denkbar.

Jüngere halten Krieg eher für denkbar

"Wir erheben diesen Indikator, um zu beobachten, ob ein Weltkrieg für die Leute etwas Historisches ist, das man nur noch aus dem Schulunterricht kennt. Einiges von dieser Gewissheit ist durch die Zuspitzung von Ereignissen in den vergangenen Jahren und Monaten abgetragen worden", so Köcher.

Im Alltag der Menschen spiele diese veränderte Einschätzung keine große Rolle. "Die Grundstimmung in Deutschland ist nicht von großer Besorgnis geprägt", sagte die Meinungsforscherin.

Es sei allerdings bemerkenswert, dass Jüngere eher einen Krieg für denkbar hielten als die Generation ihrer Großeltern, die die Auswirkungen des letzten großen Krieges teilweise noch bewusst erlebt habe, sagte Köcher.

Die Umfrage wurde im August erhoben und ist dem Vorabbericht zufolge repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren
http://www.t-online.de/nachrichten/deuts...-weltkrieg.html




21
September
2014

Die Türkei hatte am Freitag ihre Grenze geöffnet, nachdem sich tausende Menschen aus Angst vor IS-Massakern davor versammelt hatten.

Nach UN-Angaben
Hunderttausend fliehen vor IS-Extremisten in die Türkei
21.09.2014, 17:23 Uhr


Nahe der Stadt Suruc in der türkischen Provinz Sanliurfa fliehen syrische Kurden über die Grenze. (Quelle: Reuters

Wegen des Vormarschs der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Norden Syriens erwarten die Vereinten Nationen einen gewaltigen Flüchtlingsstrom in die Türkei. Seit Freitag hätten fast 100.000 vor allem kurdische Flüchtlinge Zuflucht im Nachbarland gesucht, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Ankara mit.

"Und weiterhin kommen Menschen", sagte UNHCR-Sprecherin Selin Unal in Ankara. Die Türkei hatte am Freitag ihre Grenze geöffnet, nachdem sich tausende Menschen aus Angst vor IS-Massakern davor versammelt hatten.

Umkämpftes Grenzgebiet

Nach UNHCR-Angaben seien wegen des Bürgerkriegs in Syrien rund 200.000 Menschen aus anderen Teilen des Landes nach Ain al-Arab geflüchtet, weil die Stadt als relativ sicher galt. Nun drohe eine Flucht von Hunderttausenden Menschen weiter über die türkische Grenze.

Ende vergangener Woche hatten die IS-Extremisten Angriffe auf kurdische Dörfer im syrisch-türkischen Grenzgebiet gestartet. Die Terrormiliz hat in der Region rund um die Stadt Ain al-Arab (Kurdisch: Kobane) mehr als 60 Dörfer erobert. Im Grenzgebiet selbst kämpfen kurdische Einheiten gegen den Vormarsch.

Zwei Drittel Syriens gehören schon zum "Kalifat"

In der Türkei halten sich nach Regierungsangaben bereits rund 1,3 Millionen Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien auf. Weitere 1,8 Millionen vor allem irakische Flüchtlinge suchen nach UN-Angaben in der kurdischen Autonomieregion im Nordirak Zuflucht.

Die IS-Terrormiliz hatte im Juni begonnen, von Mossul ausgehend Teile des Iraks zu erobern. In Syrien kontrollieren die Dschihadisten rund zwei Drittel des Landes. Ihre Eroberungen hat die IS-Miliz in einem selbst ernannten "Kalifat" zusammengefasst.
http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...ie-tuerkei.html



21
September
2014

Papst hat Chinas Präsidenten Xi nach Rom eingeladen

Presse: Papst hat Chinas Präsidenten Xi nach Rom eingeladen

Laut Berichten sollen chinesische Diplomaten in Buenos Aires ein entsprechendes Schreiben erhalten haben - Bisher keine Bestätigung aus dem Vatikan
21.09.2014

Vatikanstadt, 21.09.2014 (KAP) Papst Franziskus hat nach Medienberichten den chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu Gesprächen in den Vatikan eingeladen. Wie die italienische Tageszeitung "Corriere della Sera" am Sonntag meldete, ließ Franziskus ein entsprechendes Schreiben über zwei argentinische Kontaktleute an Peking übermitteln. Demnach übergaben Ricardo Romano von der argentinischen Gerechtigkeitspartei und der China-Experte Jose Lujan die Einladung am 6. September an chinesische Diplomaten in Buenos Aires und machten die Initiative anschließend öffentlich. Der Vatikan hat das Schreiben bisher nicht bestätigt.

Inzwischen kursiert der Text im Internet. Darin lädt Franziskus den chinesischen Staatschef ein, gemeinsam und "auf multipolare Weise" für Entscheidungen zu arbeiten, die zu einer brüderlichen und sozial gerechten Weltgesellschaft beitragen.

Der Vatikan unterhält keine offiziellen diplomatischen Beziehungen mit der Volksrepublik. Er bemüht sich jedoch seit Jahren um eine Annäherung. Peking erkennt einzig die staatlich kontrollierte "patriotische Kirche" an. Eine katholische Untergrundkirche leidet unter Repressionen durch die kommunistische Partei.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/64771.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

21
September
2014

Papst dankt albanischen Gläubigen für ihren Mut in der Diktatur

Papst dankt albanischen Gläubigen für ihren Mut in der Diktatur

Franziskus: Balkanstaat war im kommunistischen Regime bis 1990 ein "Land der Märtyrer" - "Sagt Nein zum Kult des Geldes"
21.09.2014

Tirana, 21.09.2014 (KAP) Papst Franziskus hat der Kirche in Albanien für ihre Treue zum Glauben in Zeiten der Verfolgung gedankt. Der Balkanstaat sei unter der kommunistischen Diktatur bis 1990 ein "Land der Märtyrer" gewesen, sagte der Papst Sonntagmittag bei einer großen Freiluft-Messe in der albanischen Hauptstadt Tirana. "Viele Bischöfe, Priester, Ordensleute und gläubige Laien habe ihre Treue mit dem Leben bezahlt." Aber auch Orthodoxe und Muslime hätten entsetzliche Leiden und härteste Verfolgungen in den Zeiten ohne Religionsfreiheit aushalten müssen. Die Menschen rief er auf, die Kirche und die christliche Botschaft in ihrem Land neu zu beleben. "Euer Glaube sei froh und strahlend", rief er den Hunderttausenden, die unter strömendem Regen auf dem Mutter-Teresa-Platz ausharrten, zu. Das Glaubensleben brauche immer neuen Schwung.

In keinem anderen osteuropäischen Land wurden Katholiken und Angehörige anderer Religionsgemeinschaften vor dem Zusammenbruch des Ostblocks so brutal unterdrückt wie in Albanien. Das Land hatte sich 1967 unter der Herrschaft von Diktator Enver Hoxha zum "ersten atheistischen Staat der Welt" erklärt.

Die einstigen kommunistischen Herrscher verfolgten den Glauben nach Franziskus' Worten aus "Angst vor der Wahrheit und vor der Freiheit". Sie "taten alles, um Gott aus dem Herzen des Menschen zu verbannen und die Christus und die Kirche aus der Geschichte eures Landes auszuschließen, obwohl es eines der ersten gewesen war, die das Licht des Evangeliums empfangen hatte". Doch Gott habe den Albanern zur Seite gestanden, "und schließlich hat er euch auf Adlerflügeln gehoben, wie er es einst mit dem Volk Israel getan hatte".

"Wo Jugend ist, da ist Hoffnung"

Besonders wandte er sich an die jungen Menschen. Albanien sei ein junges Land. "Und wo Jugend ist, da ist Hoffnung", so Franziskus. Er appellierte an sie, dem Götzendienst des Geldes und den Versuchungen des Individualismus zu widersagen. Jeder solle sich berufen fühlen, das Evangelium zu verkünden und die Solidarität für eine gerechtere Gesellschaft zu stärken. "Friede euren Häusern, Friede in euren Herzen, Friede in eurer Nation", rief der Papst aus.

Die Fahrt zur Messe auf dem Mutter-Teresa-Platz hatte Franziskus zuvor vorbei an Zehntausenden jubelnden Menschen im offenen Papamobil zurückgelegt. Die Selige Ordensfrau würdigte er in seiner Predigt als "demütige und große Tochter dieses Landes".

"Sagt Nein zum Kult des Geldes"

Auch bei seinem Angelus-Gebet am Ende der Messe im Zentrum Tiranas ermutigte Franziskus die Jugendlichen in Albanien, ihr Leben auf Jesus zu bauen und nicht dem Materialismus zu verfallen. "Mit der Kraft des Evangeliums und dem Beispiel der Märtyrer könnt ihr Nein sagen zum Götzenkult des Geldes, Nein zur falschen individualistischen Freiheit, Nein zu Abhängigkeit und Gewalt", sagte er. Die Jugendlichen sollten hingegen Ja sagen zur Kultur der Begegnung und der Solidarität. "So werdet ihr ein besseres Albanien und eine bessere Welt bauen", rief der Papst.

Jesus verurteile die Menschen nicht für ihre Fehler, fordere sie aber zur Umkehr auf. Das albanische Volk, insbesondere Familien, Kinder und Alte vertraue er "Unserer Frau vom Guten Rat" an, die im albanischen Marienheiligtum Scutari verehrt wird.


Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/64772.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

21
September
2014

Kardinal: Kein Komplott gegen Reform bei Wiederverheirateten

Kardinal: Kein Komplott gegen Reform bei Wiederverheirateten



Zwei Wochen vor der Weltbischofssynode über die Familie befeuern italienische Medien weiter die Debatte über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in der katholischen Kirche. In einem Interview mit der Tageszeitung „La Repubblica“ wies der emeritierte italienische Kurienkardinal Velasio De Paolis am Wochenende die Behauptung zurück, die Gegner einer Änderung der kirchlichen Praxis hätten sich zu einem Komplott zusammengeschlossen.

Er wolle die Freiheit haben, das zu sagen, was er denke „ohne als Verschwörer angeklagt zu werden“, sagte De Paolis, der bis 2011 Präsident der Präfektur für die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls war. Er wies daraufhin, dass er einen Aufsatz, der sich mit der Thematik befasst, erstmals schon vor Monaten veröffentlicht habe.

Der italienische Kardinal ist einer von fünf Autoren eines Aufsatzbandes, dessen Beiträge ein Festhalten am bisherigen Ausschluss von wiederverheirateten Geschiedenen vom Kommunionempfang fordern. Das Erscheinungsdatum des Buches in Italien, vier Tage vor Beginn der Weltbischofssynode, am 1. Oktober, hatte in Medien Spekulationen genährt, es handele sich um ein gezielte Aktion der Reformgegner. Sie richte sich insbesondere gegen den emeritierten deutschen Kurienkardinal Walter Kasper, der für eine behutsame Änderung der bisherigen Praxis im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen plädiert hatte, mutmaßten einige Beobachter.

Er wolle mit seiner Stellungnahme einen Beitrag zum Dialog leisten, erklärte De Paolis in dem Interview weiter. Zugleich kündigte er an, sich auch einem anderslautenden Votum der Weltbischofssynode fügen zu wollen. „Damit hätte ich kein Problem“. De Paolis wandte sich gegen die Vorstellung, man könne nur die Praxis verändern ohne hierbei die bisherige Lehre infrage zu stellen. Es dürfe keinen Gegensatz zwischen Lehre und seelsorgerischem Alltag geben, so De Paolis.

Der Kardinal wies daraufhin, dass er den betreffenden Aufsatz erstmals schon vor Monaten veröffentlicht habe. Unter den weiteren Autoren des Bandes sind auch der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, sowie der emeritierte deutsche Kurienkardinal Walter Brandmüller. Auch ihre Beiträge sind früher schon einmal an anderer Stelle publiziert worden.

(kna 21.09.2014 mc)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/09/...eten/ted-826606
des Internetauftritts von Radio Vatikan

21
September
2014

Betania-Gemeinschaft: „Papst hat uns überrascht"

Betania-Gemeinschaft: „Papst hat uns überrascht"



RealAudioMP3 Selbst die meisten albanischen Katholiken kennen weder die Gemeinschaft noch den Ort, den Papst Franziskus am Sonntagnachmittag besucht: Die Betania-Gemeinschaft ist eine katholische karitative Vereinigung aus Norditalien, die in Afrika und in Albanien benachteiligten Familien und Waisenkindern hilft. Es handelt sich um eine Wohngemeinschaft, die den heiligen Antonius von Padua als Patron hat. Unser Korrespondent in Tirana, Mario Galgano, hat das Zentrum etwa 30 Kilometer von der albanischen Hauptstadt besucht:

Der Taxi-Fahrer ist katholisch und kennt seine Stadt Tirana und dessen Umgebung so gut wie seine Westentasche. Doch als ich nach dem Zentrum Betania frage, weiß er nicht, was und vor allem wo das sein soll. Nach ein paar Telefonanrufen bei der Diözese erfährt er, wo wir schließlich hinfahren sollen. Dort angekommen, empfängt mich Carmen Guidobaldi. Die Italienerin arbeitet mit ihrem Ehemann seit ein paar Monaten in dem Zentrum.

„Wir waren überrascht, als wir erfuhren, dass der Papst uns besuchen würde. Ein Junge sagte mir, er dachte, dass er nach Tirana reisen sollte; um den Papst zu treffen. Alle waren sehr glücklich und glaubten kaum, dass das wahr sein sollte. Ein Kind fragte mich, ob er dann den Papst umarmen dürfe. Wir Helfer fühlten, dass die Herzen unser Mitbewohner glücklich sind."

Carmen Guidobaldi war selbst jahrelang Mitbewohnerin der Gemeinschaft in Italien, jetzt kümmert sie sich um benachteiligte Menschen. Es war ein Zufall, dass sie hier landete.

„Der Papstbesuch bei uns ist ein Geschenk für uns alle. Wir alle kannten diese Einrichtung nur durch das Weitersagen. Jetzt aber werden wir bekannt sein. Wir waren bisher nie im Fernsehen oder in den Medien. Unsere karitative Arbeit steht nun im Rampenlicht."
Die Einrichtung besteht aus einem Zentralbau, wo rund 50 Menschen wohnen. Umgeben wird das Gebäude von kleinen und buntbemalten Häusern, in welchen die täglichen Aktivitäten für Kinder und Erwachsenen stattfinden. Nach meinem Besuch bedankte sich der albanische Taxi-Fahrer bei mir, weil er eine Einrichtung kennenlernte, die er nun öfter besuchen wird und vielleicht auch sogar mithelfen wird.

(rv 21.09.2014 mg)​


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/09/...scht/ted-826541
des Internetauftritts von Radio Vatikan

21
September
2014

Papstansprache im Volltext: Interreligiöses Treffen in Albanien

Papstansprache im Volltext: Interreligiöses Treffen in Albanien



Liebe Freunde,
ich bin wirklich froh über diese Begegnung, welche die Verantwortlichen der bedeutendsten in Albanien gegenwärtigen religiösen Bekenntnisse zusammenführt. Mit großer Achtung begrüße ich einen jeden von Ihnen und die Gemeinschaften, die Sie vertreten; und herzlich danke ich Erzbischof Massafra für seine einführenden Worte, mit denen er Sie vorgestellt hat. Es ist wichtig, dass Sie hier beisammen sind: Es ist das Zeichen eines Dialogs, den Sie täglich leben in dem Bemühen, untereinander Beziehungen der Brüderlichkeit und der Zusammenarbeit aufzubauen, zum Wohl der ganzen Gesellschaft.
Albanien hat auf traurige Weise erleben müssen, welche Gewalttaten und welche Tragödien die erzwungene Ausschließung Gottes aus dem persönlichen und dem gemeinschaftlichen Leben verursachen kann. Wenn man im Namen einer Ideologie Gott aus der Gesellschaft ausstoßen will, betet man schließlich Götzen an, und sehr bald verliert auch der Mensch sich selber, wird seine Würde mit Füßen getreten und werden seine Rechte verletzt. Ihr wisst genau, zu welchen Brutalitäten der Entzug der Gewissens- und der Religionsfreiheit führen kann und wie aus dieser Wunde eine von Grund auf erschöpfte Menschheit hervorgeht, weil sie keine Hoffnung und keine geistigen Anhaltspunkte hat.
Eine positive Folge der Veränderungen, die seit den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geschehen sind, bestand auch darin, dass die Bedingungen für eine wirkliche Religionsfreiheit geschaffen wurden. Das hat jeder Gemeinschaft die Möglichkeit gegeben, Traditionen neu zu beleben, die trotz der grausamen Verfolgung nie erloschen waren, und hat allen erlaubt, auch von der eigenen religiösen Überzeugung her einen positiven Beitrag in erster Linie zum moralischen und dann auch zum wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes zu geben.
Tatsächlich ist die Religionsfreiheit – wie der heilige Johannes Paul II. bei seinem historischen Besuch in Albanien 1993 bekräftigte – »nicht nur ein kostbares Geschenk des Herrn für alle, die die Gnade des Glaubens besitzen: Sie ist ein Geschenk für alle, denn sie ist die grundlegende Garantie für jeden anderen Ausdruck von Freiheit […] Nichts erinnert uns so wie der Glaube daran, dass wir, wenn wir einen einzigen Schöpfer haben, auch alle Geschwister sind! Die Religionsfreiheit ist ein Bollwerk gegen alle Totalitarismen und ein entscheidender Beitrag zur menschlichen Brüderlichkeit« (Botschaft an die albanische Nation, 25. April 1993).
Doch man muss sofort hinzufügen: »Die wahre Religionsfreiheit schreckt vor den Versuchungen zu Intoleranz und Sektierertum zurück und fördert Haltungen eines achtungsvollen und konstruktiven Dialogs« (ebd.) Wir können nicht umhin anzuerkennen, dass die Intoleranz dem gegenüber, der andere religiöse Überzeugungen als die eigenen hat, ein besonders heimtückischer Feind ist, der sich heute leider in verschiedenen Gegenden der Welt zeigt. Als Glaubende müssen wir besonders wachsam sein, dass die Religiosität und die Ethik, die wir mit Überzeugung leben und die wir leidenschaftlich bezeugen, sich immer in einem Verhalten ausdrücken, das jenes Geheimnisses würdig ist, das sie zu ehren beabsichtigen. Darum müssen wir all jene Formen, die einen verkehrten Gebrauch der Religion darstellen, mit Entschiedenheit als nicht recht zurückweisen, weil sie weder Gottes noch des Menschen würdig sind. Die echte Religion ist eine Quelle des Friedens und nicht der Gewalt! Niemand darf den Namen Gottes gebrauchen, um Gewalt auszuüben! Im Namen Gottes zu töten, ist ein schweres Sakrileg! Im Namen Gottes zu diskriminieren, ist unmenschlich.
Unter diesem Gesichtspunkt ist die Religionsfreiheit nicht ein Recht, das einzig vom geltenden gesetzgebenden System garantiert werden kann, das dennoch notwendig ist: Sie ist ein gemeinsamer Raum, ein Bereich der Achtung und der Zusammenarbeit, der mit der Beteiligung aller aufgebaut werden muss, auch derer, die keine religiöse Überzeugung besitzen. Ich erlaube mir, auf zwei Haltungen hinzuweisen, die besonders nützlich sein können bei der Förderung dieser Grundfreiheit.
Die erste besteht darin, in jedem Mann und jeder Frau – auch in denen, die nicht der eigenen religiösen Tradition angehören – nicht Rivalen und noch weniger Feinde zu sehen, sondern Brüder und Schwestern. Wer sich seiner eigenen Überzeugungen sicher ist, hat es nicht nötig, sich durchzusetzen und Druck auf den anderen auszuüben: Er weiß, dass die Wahrheit ihre eigene Strahlkraft besitzt. Im Grunde sind wir alle Pilger auf dieser Erde, und auf dieser unserer Reise leben wir in unserer Sehnsucht nach Wahrheit und Ewigkeit nicht als autonome Wesen, die sich selbst genügen – weder als Einzelne noch als nationale, kulturelle oder religiöse Gruppen –, sondern hängen voneinander ab, sind gegenseitig der Sorge der anderen anvertraut. Jeder religiösen Tradition muss es von innen her gelingen, dem Dasein des anderen Achtung zu zollen.
Eine zweite Haltung ist das Engagement zugunsten des Gemeinwohls. Jedes Mal, wenn die Zugehörigkeit zur eigenen religiösen Tradition einen überzeugteren, großzügigeren und selbstloseren Dienst an der gesamten Gesellschaft hervorbringt, ist das eine authentische Ausübung und Entwicklung der Religionsfreiheit. Dann erscheint diese nicht nur als ein rechtmäßig eingeforderter Raum der Unabhängigkeit, sondern als eine Möglichkeit, die mit ihrer fortschreitenden Ausübung die Menschheitsfamilie bereichert. Je mehr man den anderen zu Diensten ist, umso freier ist man!
Schauen wir uns um: Wie viel Not besteht unter den Armen, wie sehr müssen unsere Gesellschaften noch Wege zu einer weiter verbreiteten sozialen Gerechtigkeit, zu einer inklusiven Wirtschaftsentwicklung finden! Wie notwendig ist es für den menschlichen Geist, den tiefen Sinn der Erfahrungen des Lebens nicht aus den Augen zu verlieren und Hoffnung wiederzugewinnen! In diesen Wirkungsbereichen können von den Werten der eigenen religiösen Traditionen inspirierte Männer und Frauen einen wichtigen, ja unersetzlichen Beitrag liefern. Das ist auch für den interreligiösen Dialog ein besonders fruchtbares Feld.
Liebe Freunde, ich ermuntere Sie, die in Albanien bestehende Tradition der guten Beziehungen zwischen den Religionsgemeinschaften zu erhalten und auszubauen und sich im Dienst an Ihrem geschätzten Heimatland vereint zu fühlen. Bleiben Sie – für Ihr Land und darüber hinaus – weiterhin ein Zeichen dafür, dass herzliche Beziehungen und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Menschen verschiedener Religionen möglich sind. Und beten Sie auch für mich. Gott segne Sie.
(rv 21.09.2014 no)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/09/...nien/ted-826464
des Internetauftritts von Radio Vatikan

21
September
2014

Papstpredigt im Volltext: Messe am Mutterteresaplatz

Papstpredigt im Volltext: Messe am Mutterteresaplatz



Das Evangelium, das wir heute gehört haben, sagt uns heute, dass Jesus außer den zwölf Aposteln noch weitere zweiundsiebzig Jünger beruft und sie in die Dörfer und Städte sendet, um das Reich Gottes zu verkünden (vgl. Lk 10,1-9.17-20). Er ist gekommen, um die Liebe Gottes in die Welt zu tragen, und durch Gemeinschaft und Brüderlichkeit will er sie verbreiten. Deshalb bildet er sofort eine Jünger-Gemeinde, eine missionarische Gemeinschaft, und bereitet sie auf die Mission, auf das „Hinausgehen“ vor. Die Missionsmethode ist klar und einfach: Die Jünger gehen in die Häuser, und ihre Verkündigung beginnt mit einem bedeutungsvollen Gruß: »Friede diesem Haus!« (V. 5). Es ist nicht nur ein Gruß, es ist auch ein Geschenk: der Friede. Indem ich heute in eure Mitte komme, liebe Brüder und Schwestern aus Albanien, auf diesen Platz, der einer demütigen und großen Tochter dieses Landes, der seligen Mutter Teresa von Kalkutta, geweiht ist, möchte ich euch diesen Gruß wiederholen: Friede euren Häusern, Friede in euren He - rzen, Friede in eurer Nation! Friede!
In der Sendung der zweiundsiebzig Jünger spiegelt sich die missionarische Erfahrung der christlichen Gemeinschaft aller Zeiten wider: Der Herr, der auferstanden ist und lebt, sendet nicht nur die Zwölf aus, sondern die gesamte Kirche, er sendet jeden Getauften, das Evangelium allen Völkern zu verkünden. Nicht immer ist im Laufe der Jahrhunderte die von den Boten Jesu überbrachte Verkündigung des Friedens angenommen worden; manchmal schlossen sich die Türen. In einer nicht allzu weit entfernten Vergangenheit war auch die Tür eures Landes verschlossen, zugesperrt mit dem Riegel der Verbote und Vorschriften eines Systems, das Gott leugnete und die Religionsfreiheit verwehrte. Diejenigen, die Angst vor der Wahrheit und vor der Freiheit hatten, taten alles, um Gott aus dem Herzen des Menschen zu verbannen und Christus und die Kirche aus der Geschichte eures Landes auszuschließen, obwohl es eines der ersten gewesen war, die das Licht des Evangeliums empfangen hatten. In der zweiten Lesung haben wir ja den Hinweis auf Illyrien gehört, das zur Zeit des Apostels Paulus auch das Territorium des jetzigen Albaniens umfasste.
Wenn wir an jene Jahrzehnte entsetzlicher Leiden und härtester Verfolgungen gegen Katholiken, Orthodoxe und Muslime zurückdenken, können wir sagen, dass Albanien ein Land der Märtyrer gewesen ist: Viele Bischöfe, Priester, Ordensleute gläubige Laien, Geistliche anderer Religionen haben ihre Treue mit dem Leben bezahlt. Es hat nicht an Beweisen großen Mutes und klarer Konsequenz beim Bekennen des Glaubens gefehlt. Wie viele Christen haben sich den Drohungen nicht gebeugt, sondern haben den eingeschlagenen Weg ohne Zögern fortgesetzt! Im Geiste versetzte ich mich an jene Friedhofsmauer von Scutari – ein Ort, der zum Symbol des Martyriums der Katholiken geworden ist –, wo die Erschießungen vorgenommen wurden, und innerlich erschüttert lege ich die Blumen des Gebetes und des dankbaren und unvergänglichen Gedenkens nieder. Der Herr stand euch zur Seite, liebe Brüder und Schwestern, um euch zu unterstützen; er hat euch geführt und getröstet, und schließlich hat er euch auf Adlerflügeln emporgehoben, wie er es einst mit dem alten Volk Israel getan hatte, wie wir in der ersten Lesung gehört haben. Möge der Adler, der auf der Fahne eures Landes dargestellt ist, euch an den Sinn der Hoffnung erinnern, daran, euer Vertrauen immer auf Gott zu setzen, der nicht enttäuscht, sondern uns immer zur Seite steht, besonders in den schwierigen Momenten.
Heute haben sich die Türen Albaniens wieder aufgetan, und es reift eine Zeit heran, in der alle Glieder des Gottesvolkes eine wichtige Rolle spielen: Jeder Getaufte hat in der Kirche und in der Gesellschaft einen Platz und eine Aufgabe, die er erfüllen muss. Jeder fühle sich berufen, sich großherzig in der Verkündigung des Evangeliums und im Zeugnis der Liebe zu engagieren und die Bande der Solidarität zu stärken, um gerechtere und brüderlichere Lebensbedingungen für alle zu fördern. Heute bin ich gekommen, um euch für euer Zeugnis zu danken und auch, um euch zu ermutigen, die Hoffnung in und um euch zu mehren. Vergesst nicht den Adler, Der Adler vergisst nicht sein Nest, sondern fliegt in die Höhe. Fliegt in die Höhe! Geht hoch! Ich bin gekommen, um die jungen Generationen mit einzubeziehen und euch beharrlich vom Wort Gottes zu nähren, indem ihr eure Herzen öffnet Christus, Gott, dem Evangelium, der Begegnung mit Gott und der Begegnung untereinander, wie ihr es tut und mit dem ihr ein Zeugnis gibt für ganz Europa.
Ich ermutige euch, im Geist der Gemeinschaft zwischen Bischöfen, Priestern, gottgeweihten Personen und gläubigen Laien dem pastoralen Tun, der ein Dienst ist, Schwung zu verleihen und die Suche nach neuen Formen der Präsenz innerhalb der Gesellschaft fortzusetzen. Ganz besonders wende ich mich an die Jugendlichen. Es waren ganz viele auf dem Weg vom Flughafen hierher. Das ist aber ein junges Volk! Sehr jung. Und wo Jugend ist, da ist Hoffnung. Hört auf Gott, betet Gott an und liebt einander in eurem Volk, als Brüder.
Kirche, die du in diesem Land Albanien lebst, hab’ Dank für dein Beispiel an Treue! Vergesst nicht das Nest, vergesst nicht eure alte Geschichte, auch der Prüfungen; vergesst nicht die Wunden, aber nehmt nicht Rache. Geht voran und arbeitet an einer Hoffnung für eine große Hoffnung. Viele deiner Söhne und Töchter haben gelitten, sogar bis zu Opfer des eigenen Lebens. Möge ihr Zeugnis deinen Schritten heute und morgen Halt geben auf dem Weg der Liebe, auf dem Weg der Freiheit, der Gerechtigkeit und vor allem des Friedens. Und so sei es. Amen.

(rv 21.09.2014 no)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/09/...latz/ted-826462
des Internetauftritts von Radio Vatikan

21
September
2014

Papstpredigt im Volltext: Angelus

Papstpredigt im Volltext: Angelus



Liebe Brüder und Schwestern,
bevor ich diese Feier beschließe, möchte ich euch alle grüßen, die ihr aus Albanien und aus den benachbarten Ländern gekommen seid. Ich danke euch für eure Anwesenheit und für das Zeugnis eures Glaubens.
In besonderer Weise wende ich mich an euch junge Menschen! Sie sagen, dass Albanien das jüngste Land Europas ist und ich wende mich an euch: Ich lade euch ein, euer Leben auf Jesus Christus, auf Gott, zu bauen: Wer auf Gott baut, baut auf Fels, denn er ist immer treu, auch wenn wir untreu sind (vgl. 2 Tim 2,13). Jesus kennt uns besser als jeder andere; wenn wir einen Fehler machen, verurteilt er uns nicht, sondern sagt uns: »Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!« (Joh 8,11). Liebe junge Menschen, ihr seid die neue Generation Albaniens, die Zukunft des Vaterlandes. Mit der Kraft des Evangeliums und dem Beispiel eurer Vorfahren und dem Vorbild eurer Märtyrer könnt ihr nein sagen zum Götzenkult des Geldes - nein zum Götzenkult des Geldes! - , nein zur falschen individualistischen Freiheit, nein zu Abhängigkeiten und Gewalt. Und ihr könnt hingegen ja sagen zur Kultur der Begegnung und der Solidarität, ja zur Schönheit, die nicht vom Guten und Wahren getrennt werden kann, ja zum Leben, das sich mit großem Herzen hingibt, aber treu ist in den kleinen Dingen. So werdet ihr ein besseres Albanien und eine bessere Welt bauen, auf den Spuren eurer Vorfahren, auch von denen die jetzt Albanien weiterbringen.
Wenden wir uns nun an die Jungfrau und Mutter Maria, die ihr vor allem unter dem Titel „Unsere Frau vom Guten Rat“ verehrt. Im Geist begebe ich mich zu ihrem Heiligtum in Scutari, das euch sehr teuer ist, und vertraue ihr die ganze Kirche in Albanien und das ganze albanische Volk an, besonders die Familien, die Kinder und die alten Menschen, die die lebendige Erinnerung des Volkes sind. Die Muttergottes führe euch auf dem Weg „zusammen mit Gott der Hoffnung entgegen, die nicht zugrunde gehen lässt“.
Angelus Domini …
(rv 21.09.2014 no)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/09/...elus/ted-826463
des Internetauftritts von Radio Vatikan

21
September
2014

Papstansprache im Volltext: Treffen mit Präsident und Diplomaten

Papstansprache im Volltext: Treffen mit Präsident und Diplomaten



Herr Präsident,
Herr Premierminister,
sehr geehrte Mitglieder des Diplomatischen Korps,
Exzellenzen, meine Damen und Herren,

ich freue mich sehr, hier bei Ihnen zu sein, in dem vortrefflichen Land Albanien – Land der Helden, die ihr Leben geopfert haben für die Unabhängigkeit der Nation, und Land der Märtyrer, die in den schweren Zeiten der Verfolgung Zeugnis abgelegt haben für ihren Glauben. Ich danke Ihnen für die Einladung, Ihre Heimat, das sogenannte „Land der Adler“, zu besuchen, und für Ihren freudigen Empfang.

Es ist beinahe ein viertel Jahrhundert verstrichen, seit Albanien den schwierigen, aber spannenden Pfad der Freiheit wiedergefunden hat. Sie hat der albanischen Gesellschaft ermöglicht, einen Weg des materiellen und geistigen Wiederaufbaus einzuschlagen, viele Energien und Initiativen in Gang zu setzen und sich für die Zusammenarbeit und den Austausch mit den Nachbarländern auf dem Balkan und im Mittelmeerraum sowie mit den Ländern in Europa und der ganzen Welt zu öffnen. Die wiedererlangte Freiheit hat Ihnen erlaubt, zuversichtlich und hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen, Projekte anzukurbeln und wieder freundschaftliche Beziehungen mit nahen und fernen Nationen zu knüpfen.
Die Achtung der Menschenrechte, unter denen die Religionsfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung herausragen, ist ja die Vorbedingung für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Wenn die Würde des Menschen geachtet wird und seine Rechte anerkannt und gewährleistet werden, erblühen auch Kreativität und Unternehmunggeist, und die menschliche Persönlichkeit kann ihre vielfältigen Initiativen zugunsten des Gemeinwohls entfalten.

In besonderer Weise freue ich mich über eine glückliche Eigenschaft Albaniens, die mit aller Sorgfalt und Aufmerksamkeit zu bewahren ist – ich beziehe mich auf das friedliche Zusammenleben und die Zusammenarbeit von Angehörigen verschiedener Religionen. Das Klima gegenseitigen Respekts und Vertrauens zwischen Katholiken, Orthodoxen und Muslimen ist ein kostbares Gut für das Land und gewinnt eine besondere Bedeutung in dieser unserer Zeit, in der von extremistischen Gruppen das echte religiöse Empfinden verfälscht wird und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Bekenntnissen verzerrt und instrumentalisiert werden, indem man sie zu einem gefährlichen Anlass für Auseinandersetzungen und Gewalt macht, anstatt zu einer Gelegenheit für den offenen und achtungsvollen Dialog und für ein gemeinsames Nachsinnen über das, was es eigentlich bedeutet, an Gott zu glauben und sein Gesetz zu befolgen.

Niemand soll meinen, er könne sich hinter Gott verstecken, während er Gewalttaten und Übergriffe plant und ausführt! Niemand nehme die Religion zum Vorwand für seine Taten, die der Würde des Menschen und seinen Grundrechten entgegen stehen, an erster Stelle dem Recht auf Leben und auf Religionsfreiheit aller!

Was in Albanien geschieht, beweist hingegen, dass das friedliche und fruchtbare Zusammenleben von Menschen und Gemeinschaften, die unterschiedlichen Religionen angehören, nicht nur wünschenswert, sondern konkret möglich und machbar ist. Das friedliche Zusammenleben zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften ist tatsächlich ein unschätzbares Gut für den Frieden und die harmonische Entwicklung eines Volkes. Es ist ein Wert, der Tag für Tag gehütet und gefördert werden muss durch die Erziehung zur Achtung der Verschiedenheiten und der spezifischen Identitäten, die offen sind für den Dialog und die Zusammenarbeit zum Wohl aller, sowie dadurch, dass man einander immer besser kennen und schätzen lernt. Es ist ein Geschenk, das stets im Gebet vom Herrn erfleht werden muss. Möge Albanien immer auf diesem Weg voranschreiten und so für viele Länder zu einem Vorbild werden, an dem sie sich orientieren können!

Herr Präsident, nach dem Winter der Isolation und der Verfolgungen ist schließlich der Frühling der Freiheit angebrochen. Durch freie Wahlen und neue institutionelle Ordnungen hat sich der demokratische Pluralismus gefestigt, und das hat auch den Aufschwung der wirtschaftlichen Aktivitäten begünstigt. Veranlasst durch die Suche nach Arbeit und besseren Lebensbedingungen, haben viele, speziell zu Beginn, den Weg der Auswanderung eingeschlagen und tragen auf ihre Weise zum Fortschritt der albanischen Gesellschaft bei. Viele andere haben die Gründe wiederentdeckt, in der Heimat zu bleiben und sie von innen her aufzubauen. Die Mühen und die Opfer aller haben zur Besserung der allgemeinen Bedingungen zusammengewirkt.

Die Katholische Kirche hat ihrerseits wieder ein normales Leben beginnen können, indem sie ihre Hierarchie wiedererrichtete und die Fäden einer langen Tradition wieder aufnahm. Es sind Gottesdienststätten errichtet oder wieder aufgebaut worden, unter denen das Heiligtum der „Mutter des Guten Rates“ von Scutari herausragt; es sind Schulen und wichtige Bildungs- und Fürsorgezentren gegründet worden, die der gesamten Bevölkerung zur Verfügung stehen. Darum werden die Präsenz und das Wirken der Kirche zu Recht als ein Dienst nicht allein für die katholische Gemeinschaft, sondern für die gesamte Nation gesehen.

Die selige Mutter Teresa und die Märtyrer, die heldenhaft ihren Glauben bezeugt haben, – ihnen gilt unsere höchste Anerkennung und unser Gebet – freuen sich sicherlich im Himmel über den Einsatz der Männer und Frauen guten Willens, die der Gesellschaft und der Kirche zu einer neuen Blüte verhelfen.

Jetzt aber stellen sich neue Herausforderungen, denen begegnet werden muss. In einer Welt, die zur wirtschaftlichen und kulturellen Globalisierung neigt, müssen alle Anstrengungen unternommen werden, damit das Wachstum und die Entwicklung allen zur Verfügung gestellt werden und nicht nur einem Teil der Bevölkerung. Außerdem wird diese Entwicklung nicht echt sein, wenn sie nicht nachhaltig und gerecht ist, das heißt wenn sie nicht ausdrücklich die Rechte der Armen berücksichtigt und die Umwelt achtet. Der Globalisierung der Märkte muss notwendig eine Globalisierung der Solidarität entsprechen; mit dem Wirtschaftswachstum muss eine größere Achtung der Schöpfung einhergehen; gemeinsam mit den Rechten des Einzelnen müssen die Rechte der Wirklichkeiten zwischen dem Einzelnen und dem Staat geschützt werden, allen voran die Familie. Albanien kann diesen Herausforderungen heute in einem Rahmen der Freiheit und Stabilität begegnen – Werte, die gefestigt werden müssen und die hoffnungsvoll in die Zukunft schauen lassen.

(rv 21.09.2014 no)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/09/...aten/ted-826460
des Internetauftritts von Radio Vatikan

21
September
2014

Albanien: Interreligiöses Treffen wie ein „Fussballmatch“

Albanien: Interreligiöses Treffen wie ein „Fussballmatch“



Nach einem Mittagessen mit den albanischen Bischöfen und einer Mittagspause von ungefähr zwei Stunden hatte Papst Franziskus einen weiteren Termin auf seinem engen Zeitplan. In der katholischen Universität von Tirana traf er zu einem interreligiösen Treffen die sechs wichtigsten religiösen Gemeinschaften und dessen religiöse Oberste. Neben der katholischen und der orthodoxen Kirche waren der sunnitische Islam und der dem Sufitum nahestehende Bektashi-Orden vertreten, der in Albanien viele Anhänger hat. Außerdem nahmen an der Begegnung ein Protestant und ein Jude teil. Mit Humor nahm es Papst Franziskus und brachte auch die Kollegen zum Lachen. Er verglich die interreligiöse Runde mit einem Fußball-Match:

"Mit ein wenig Humor könnte man sagen, dass wirkt wie eine Fußball Match - die Katholiken gegen all die anderen.....Alle gemeinsam für das Wohl der Heimat und für die Menschlichkeit. Seid weiterhin ein Zeichen für Euer Land!“

Religionsfreiheit, Brüderlichkeit und Gemeinwohl waren die Schlagwörter seiner Ansprache, auf welche er immer wieder im Zuge seiner Rede zurückkam. Wie auch bei allen Treffen und Ansprachen zuvor erwähnte er die Geschichte des Landes Albanien, die zur Zeit der Diktatur die blutige Unterdrückung der Religionen erlebte. Er warnte vor dem Verlust des Glaubens und vor dem Anbeten einer Ideologie, die einer Götzenanbetung gleichen würde.

„Ihr wisst genau, zu welchen Brutalitäten der Entzug der Gewissens- und der Religionsfreiheit führen kann und wie aus dieser Wunde eine von Grund auf erschöpfte Menschheit hervorgeht, weil sie keine Hoffnung und keine geistigen Anhaltspunkte hat.“

Wie auch schon Johannes Paul II. bei seinem Albanien Besuch im Jahre 1993, lobte Papst Franziskus den Erfolg in Albanien nach all dem Leid und der Tragödie der Diktatur und der Religionsverfolgung, die richtigen Bedingungen für eine Religionsfreiheit geschaffen zu haben und an diesen auch weiterhin festzuhalten. Wahre Religionsfreiheit schrecke vor Versuchungen der Intoleranz und der Gewalt zurück:

„Die echte Religion ist eine Quelle des Friedens und nicht der Gewalt! Niemand darf den Namen Gottes gebrauchen, um Gewalt auszuüben! Im Namen Gottes zu töten, ist ein schweres Sakrileg! Im Namen Gottes zu diskriminieren, ist unmenschlich.“

(rv 21.09.2014 no)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/09/...0%9C/ted-826572
des Internetauftritts von Radio Vatikan

21
September
2014

Papst in Albanien

Papst in Albanien



Albanien war das Ziel der ersten Auslandsreise in Europa, die Papst Franziskus an diesem Sonntag durchgeführt hat. Nach der Begrüßungszeremonie am Flughafen wurde er von Staatspräsident Bujar Nishani empfangen. Gleich im Anschluss fand – nach einem langen Autokorso durch die Innenstadt – ein Gottesdienst unter freiem Himmel in der Hauptstadt Tirana statt. Nach einem Mittagessen mit den Bischöfen des Landes steht / stand am Nachmittag eine interreligiöse Begegnung auf dem Programm, eine Vesper mit dem Klerus und Laienvertretern sowie ein Besuch in einer Einrichtung von Waisenkindern. Am selben Abend kehrt Papst Franziskus zurück in den Vatikan. Zuletzt war Papst Johannes Paul II. 1996 in dem Land gewesen.

Albanien ist außer dem Kosovo das einzige europäische Land mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit. Von den drei Millionen Einwohnern des Landes sind rund 60 Prozent Muslime, ein Sechstel sind Katholiken. In keinem anderen osteuropäischen Land wurden Katholiken und Angehörige anderer Religionsgemeinschaften vor dem Zusammenbruch des Ostblocks so brutal unterdrückt wie in Albanien. Das Land hatte sich 1967 zum „ersten atheistischen Staat der Welt“ erklärt.

(rv/kna 21.09.2014 mc)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/09/...ien_/ted-826486
des Internetauftritts von Radio Vatikan

21
September
2014

Albaner zum Papstbesuch: „Wir sind stolz auf diese Reise"

Albaner zum Papstbesuch: „Wir sind stolz auf diese Reise"



RealAudioMP3 Tausende Menschen in Tirana verfolgten unter Regen den Papstbesuch am Straßenrand. Mehrere Dutzend Großbildschirme übertrugen die ganze Zeit die Papsttreffen in der albanischen Hauptstadt. Viele kamen frühmorgens in die Innenstadt, um nichts zu verpassen. Unser Mann vor Ort, Mario Galgano, hat sich unter die Besucher gemischt. Einige sprechen auch Deutsch, da sie in der Schweiz oder Deutschland wohnen.

Kaum ist das Flugzeug mit dem Papst in Tirana gelandet, da klatschen die Menschen auf den Straßen und Plätzen der albanischen Hauptstadt. Die Bildschirme zeigen den Papst. Niemand weiß genau, wie viele Menschen zuschauen, es herrscht Freudenstimmung, wie mir die 16jährige Tiranerin Dschesilda Demiraj.

„Wir sind sehr glücklich, weil der Papst uns besucht. ... Meine Familie ist muslimisch."

Dscherdsh Ila ist Katholik. Er kommt aus der zweiten albanischen Großstadt Shkoder, woher auch ein Großteil der katholischen Märtyrer kommt. Er ist stolz, dass der Papst sein Land als erste Europareise außerhalb Italiens ausgewählt habe.

„Es ist eine besondere Gelegenheit für uns, da Papst Franziskus uns besucht hat. Gott ist mit uns. Das albanische Volk muss meiner Meinung nach auf die Worte des Papstes hören. Mit der Hilfe Gottes kann unsere Zukunft gut sein."

Viele würden gerne dem Papst die Hände schütteln. Ila würde ihm dann folgendes sagen:

„Er soll uns segnen, nur das würde ich ihm bitten. Ich würde ihn dafür bedanken, dass er uns besucht hat."

Der 13jährige Radko ist extra aus Frankfurt nach Tirana gereist, um den Papst bei seiner Albanienreise dabei zu sein.

„Wir wollten Papa Francesco sehen. Wir warten schon eine Stunde auf ihn. … Albanien ist ein kleines Land."

Die meisten Albaner sprechen eher Italienisch oder Spanisch. Die 20jährige Ergissa Bejkolari ist überglücklich, den Papst getroffen zu haben. Sie ist Muslimin und lebt in Tirana.

„Dass wir hier sind, zeigt, dass das albanische Volk jede Religion respektiert. Unser Volk hat zu viel gelitten in der Vergangenheit. … Unsere Stadt ist für diesen Anlass sehr schön geworden. Es handelt sich ohne Zweifel, um den bedeutendsten Moment in unserer Geschichte."

(rv 21.09.2014 mg)​


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/09/...eise/ted-826553
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21
September
2014

Angelus: „Nein zum Götzenkult des Geldes - ja zur Schönheit!“

Angelus: „Nein zum Götzenkult des Geldes - ja zur Schönheit!“



RealAudioMP3 Am Ende des Gottesdienstes in Tirana betete der Papst mit den Gläubigen den Angelus und wandte sich erneut besonders an die Jugendlichen. Diese sollten nach dem Vorbild ihrer Vorfahren den Mut zum Neinsagen haben: Nein zum Götzenkult des Geldes und zu einem falschen Individualismus:
Mit der Kraft des Evangeliums und dem Beispiel eurer Vorfahren und dem Vorbild eurer Märtyrer könnt ihr nein sagen zum Götzenkult des Geldes - nein zum Götzenkult des Geldes! - , nein zur falschen individualistischen Freiheit, nein zu Abhängigkeiten und Gewalt. Und ihr könnt hingegen ja sagen zur Kultur der Begegnung und der Solidarität, ja zur Schönheit, die nicht vom Guten und Wahren getrennt werden kann, ja zum Leben, das sich mit großem Herzen hingibt, aber treu ist in den kleinen Dingen.
(rv 21.09.2014 mc)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/09/...0%9C/ted-826551
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