headerimg
Maritas / Traudels Blog - Beschreibung
  • Artikel: 13351
  • Eigener Blog Marita
Blog empfehlen
Letzte Kommentare der Blogs
04
Dezember
2013

Neue Publikation mit Texten von Papst Franziskus Predigten und Briefe in einem Band veröffentlicht

Neue Publikation mit Texten von Papst Franziskus
Predigten und Briefe in einem Band veröffentlicht

Rom, 3. Dezember 2013 (ZENIT.org) Britta Dörre | 85 klicks

Die „Libreria Editrice Vaticana“ (LEV) hat eine neue Publikation im Programm: „Riflessioni di un Pastore. Misericordia, Missione, Testimonianza, Vita“ (Betrachtungen eines Hirten. Erbarmen, Mission, Zeugnis, Leben) von Jorge Mario Bergoglio – Papst Franziskus.

Bei diesem Band handelt es sich um vier in spanischer Sprache veröffentlichte Texte, die nun in einer einzigen Ausgabe von der LEV zusammengefasst wurden. Der rund 640 Seiten umfassende Band enthält Predigten und Briefe, die Papst Franziskus in seiner Zeit als Kardinal von 1998 bis 2013 verfasste. Der Band ist in vier Sektionen unterteilt, die sich thematisch mit den Bereichen „Erbarmen“, „Mission“, „Zeugnis“ und „Leben“ auseinandersetzen. Die Texte wurden in ihrer Originalversion ohne einen Kommentare des Herausgebers belassen.

Die Texte legten Zeugnis ab von der einfachen und klaren Denkweise des Papstes und der Stimmigkeit in seinem Verhalten von Wort und Tat, wie Federico Wals, Verantwortlicher des Pressebüros des Erzbistums von Buenos Aires, im Vorwort schreibt. Die Texte verdeutlichten den Reichtum der Worte und Gedanken von Papst Franziskus, der sich noch von der Öffentlichkeit unbeachtet vor seiner Wahl zum Papst durch Demut und Großzügigkeit ausgezeichnet habe und den Bedürftigen stets nahe gewesen sei.
( 3. Dezember 2013) © Innovative Media Inc.

04
Dezember
2013

Christus wird jene auferwecken, die an ihn geglaubt haben"

Christus wird jene auferwecken, die an ihn geglaubt haben"
Zusammenfassung in deutscher Sprache der heutigen Generalaudienz

VATIKANSTADT, 4. Dezember 2013 (ZENIT.org) - Wir dokumentieren im Folgenden die offizielle deutsche Zusammenfassung der von Papst Franziskus gehaltene Ansprache bei der heutigen Generalaudienz auf dem Petersplatz.

***

Liebe Brüder und Schwestern, heute möchte ich noch einmal auf die Auferstehung der Toten zu sprechen kommen, eine nicht einfache Glaubenswahrheit, die aber ganz eng mit der Auferstehung Jesu verbunden ist. In der Heiligen Schrift sehen wir eine allmähliche Offenbarung dieser Wahrheit. Die Hoffnung auf die leibliche Auferstehung der Toten folgt aus dem Glauben an Gott, den Schöpfer, der den ganzen Menschen, Seele und Leib, erschaffen hat, und an Gott, der befreit, gerecht ist und an dem Bund mit seinem Volk treu festhält. Jesus führt diese Offenbarung zur Vollendung und bindet den Glauben an die Auferstehung an seine Person: „Ich bin die Auferstehung und das Leben" (Joh 11,25). Christus wird jene auferwecken, die an ihn geglaubt haben, und schenkt seinen Jüngern den Heiligen Geist als Angeld der vollen Gemeinschaft in seinem Reich. Was heißt nun „auferstehen"? Im Tod werden Leib und Seele getrennt. Der Leib vergeht, während die Seele Gott entgegen schreitet. In seiner Allmacht wird Gott am Jüngsten Tag dem Leib das unvergängliche Leben geben, indem er ihn kraft der Auferstehung Jesu wieder mit der Seele vereint. Wie Jesus mit seinem Leib auferstanden ist, werden auch wir mit verherrlichten Leibern auferstehen. Das Wie übersteigt aber unser Verstehen und ist uns nur im Glauben zugänglich. Und schließlich haben wir schon jetzt Anteil an der Auferstehung des Herrn. Wir sind auf Christi Tod und Auferstehung getauft, werden in der Eucharistie mit seinem Leib genährt und nehmen am neuen Leben teil. Wir gehören Christus an, und so sollen wir unseren Leib in Ehren halten, aber auch den Leib anderer, besonders der Leidenden.

[Für die deutschsprachigen Pilger wurden folgende Grußworte auf Italienisch verlesen:]

Von Herzen heiße ich die Brüder und Schwestern deutscher Sprache willkommen. Einen besonderen Gruß richte ich an die Mitglieder und Freunde von Schönstatt anlässlich ihrer Pilgerreise nach Rom. Der gestorbene und auferstandene Christus ist der Grund unserer Hoffnung; er lässt uns nicht im Tod zurück. In der Erwartung seines Reiches wollen wir diese Hoffnung auch den anderen bringen, damit sie Gottes Nähe und Liebe erfahren. Der Herr behüte und segne euch allezeit.

[© 2013 – Libreria Editrice Vaticana]

04
Dezember
2013

"Wir tragen den Samen der Auferstehung in uns" Katechese des Papstes bei der heutigen Generalaudienz auf dem Petersplatz

"Wir tragen den Samen der Auferstehung in uns"
Katechese des Papstes bei der heutigen Generalaudienz auf dem Petersplatz

VATIKANSTADT, 4. Dezember 2013 (ZENIT.org) - Die Generalaudienz von heute Vormittag begann um 10.30 Uhr auf dem Petersplatz, wo der Heilige Vater Franziskus mit Gruppen von Pilgern und Gläubigen aus Italien und allen Teilen der Welt zusammentraf.

In seiner auf Italienisch gehaltenen Ansprache stellte der Papst die Auferstehung der Toten in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen.

Nach einer Zusammenfassung in verschiedenen Sprachen wandte sich Papst Franziskus mit einem besonderen Gruß an die anwesenden Gruppen von Gläubigen. Zuletzt forderte er alle Anwesenden noch dazu auf, für den Frieden in Syrien zu beten, besonders für die mit Gewalt entführten Ordensschwestern des griechisch-orthodoxen Klosters der hl. Thekla in Maalula.

Die Generalaudienz endete mit dem Gesang des Vaterunsers und dem apostolischen Segen.

Wir dokumentieren im Folgenden die Katechese des Heiligen Vaters in eigener Übersetzung.

***

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Ich komme heute noch einmal auf die Stelle im Credo zu sprechen, an der es heißt: „Ich glaube an die Auferstehung des Fleisches.“ Es handelt sich hierbei um eine Glaubenswahrheit, die alles andere als offensichtlich ist, denn es ist nicht leicht für uns, die wir in unser irdisches Dasein eingetaucht leben, die zukünftigen Dinge zu verstehen. Doch das Evangelium erleuchtet uns auch hierin: Unsere Auferstehung ist fest an die Auferstehung Christi gebunden; die Tatsache, dass er auferstanden ist, ist der Beweis dafür, dass es die Auferstehung von den Toten gibt. Deshalb möchte ich ein paar Einzelheiten vertiefen, die die Beziehung zwischen der Auferstehung Christi und unserer eigenen Auferstehung betreffen. Christus ist auferstanden, und gerade weil er auferstanden ist, werden auch wir auferstehen.

Zunächst wollen wir festhalten, dass die Heilige Schrift eine schrittweise Offenbarung dieser Wahrheit der Auferstehung der Toten enthält. Die Hoffnung auf die leibliche Auferstehung der Toten folgt aus dem Glauben an Gott, den Schöpfer, der den ganzen Menschen, Seele und Leib, erschaffen hat, und an Gott, der befreit und am Bund mit seinem Volk treu festhält. Der Prophet Ezechiel beschreibt eine Vision, in der er sieht, wie die Gräber der Deportierten sich öffnen und die ausgetrockneten Gebeine zum Leben zurückkehren, weil ihnen ein belebender Geist eingehaucht wird. Diese Vision drückt die Hoffnung in die zukünftige „Auferweckung Israels“ aus, das heißt, in die Wiedergeburt des besiegten und gedemütigten Volkes (vgl. Ez 37,1-14).

Jesus führt diese Offenbarung im Neuen Testament zur Vollendung und bindet den Glauben an die Auferstehung an seine Person. Er sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ (Joh 11,25). Tatsächlich wird es unser Herr Jesus sein, der am letzten Tag alle Menschen auferwecken wird, die an ihn geglaubt haben. Jesus ist unter uns gekommen, ist ein Mensch wie wir geworden, uns in allem gleich außer in der Sünde; auf diese Art hat er uns auf seinem Rückweg zum Vater mitgenommen. Er, das menschgewordene Wort, das für uns gestorben und auferstanden ist, schenkt seinen Jüngern den Heiligen Geist als Unterpfand der vollen Gemeinschaft in seinem Reich, das wir wachsam erwarten. Diese Erwartung ist die Quelle und der Grund unserer Hoffnung: einer Hoffnung, die genährt und bewahrt werden muss – unsere Hoffnung muss genährt und bewahrt werden –, um zum Licht zu werden, das unsere persönliche und gemeinschaftliche Geschichte erhellt. Denken wir immer daran: Wir sind Jünger dessen, der gekommen ist, jeden Tag wiederkommt und am Ende der Zeit kommen wird. Wenn es uns gelänge, diese Wahrheit etwas mehr im Alltag vor Augen zu behalten, dann wären wir nicht so müde, dann würden die vergänglichen Dinge uns nicht so gefangen nehmen, und wir wären eher bereit, mit liebendem Herzen auf den Wegen des Heils zu wandern.

Noch etwas: Was bedeutet es eigentlich, aufzuerstehen? Die Auferstehung aller Menschen wird am letzten Tag erfolgen, wenn die Welt enden wird; sie ist ein Werk der Allmacht Gottes, der unserem Leib das Leben zurückgeben wird, indem er ihn wieder mit der Seele vereint kraft der Auferstehung Jesu. Das ist die grundlegende Erklärung: Wir werden auferstehen, weil Jesus auferstanden ist; wir besitzen diese Hoffnung, weil er uns die Tür zur Auferstehung geöffnet hat. Diese Verwandlung, diese Verklärung unseres Leibes wird schon in diesem Leben vorbereitet, durch unsere Beziehung zu Jesus und den Sakramenten, besonders zur Eucharistie. Wenn wir uns in diesem Leben von seinem Leib und seinem Blut genährt haben, werden wir wie er selbst auferstehen, mit ihm und durch ihn. Genau wie Jesus mit seinem Leib auferstanden ist, aber nicht zu einem irdischen Leben zurückkehrte, so werden auch wir mit unseren Leibern auferstehen, die zu verherrlichten Leibern verklärt sein werden. Das ist keine Lüge! Es ist die Wahrheit. Wir glauben daran, dass Jesus auferstanden ist, dass er in diesem Augenblick lebt. Glaubt ihr, dass Jesus lebt? Und wenn Jesus lebt, glaubt ihr dann, dass er uns sterben lassen wird, ohne uns wieder zu erwecken? Nein! Er wartet auf uns, und weil er auferstanden ist, wird die Kraft seiner Auferstehung uns alle erwecken.

Noch eine letzte Überlegung: Schon in diesem Leben haben wir Teil an der Auferstehung Christi. Es stimmt einerseits, dass Jesus uns am Ende der Zeit auferwecken wird, aber es stimmt andererseits auch, dass wir in einem gewissen Sinn schon mit ihm auferstanden sind. Das ewige Leben hat bereits jetzt begonnen; es beginnt während der ganzen Zeit unseres irdischen Daseins, das auf jenen Augenblick der endgültigen Auferweckung ausgerichtet ist. Denn wir sind durch die Taufe bereits auferstanden; durch die Taufe sind wir in den Tod und die Auferstehung Christi eingetreten und haben Teil an dem neuen Leben, das sein Leben ist. Daher tragen wir, in Erwartung des letzten Tages, den Samen der Auferstehung in uns, wie eine Vorwegnahme der vollen Auferstehung, die wir erben werden. Deshalb hallt im Leib eines jeden von uns die Ewigkeit wider; deshalb müssen wir unseren Leib und den der anderen achten; besonders muss das Leben derer, die leiden, geachtet und geliebt werden, damit sie die Nähe zum Reich Gottes, zu jenem Zustand ewigen Lebens, der das Ziel unserer Reise ist, spüren können. Dieser Gedanke gibt uns Hoffnung: Wir befinden uns auf dem Weg zur Auferstehung. Jesus sehen, ihm begegnen: das ist unsere Freude! Wir werden alle vereint sein – nicht hier auf diesem Platz, sondern woanders –, aber freudig und mit Jesus vereint. Das ist unser Los!

[Aufruf des Heiligen Vaters:]

Ich möchte jetzt alle dazu einladen, für die Ordensschwestern des griechisch-orthodoxen Klosters der heiligen Thekla in Maalula in Syrien zu beten, die vor zwei Tagen mit Gewalt von bewaffneten Männern entführt wurden. Lasst uns für diese Ordensfrauen beten, für diese unsere Mitschwestern, und für alle Menschen, die in diesem Krieg entführt worden sind. Lasst uns fortfahren, für den Frieden zu beten und zu handeln.

04
Dezember
2013

Regensburg: “Nikolaushilfe” für die Flutopfer in der Region Deggendorf

Regensburg: “Nikolaushilfe” für die Flutopfer in der Region Deggendorf

Veröffentlicht: 4. Dezember 2013 | Autor: Felizitas Küble
Bistum Regensburg unterstützt betroffene Familien mit weiteren jeweils 2000 Euro

FLUTOPFER können ab Montag, den 9. Dezember, zur Caritas-Geschäftsstelle kommen

„Die aktuellen Schlagzeilen haben die große Donauflut schon lange verdrängt. Die Folgen der Flutkatastrophe in unserem Bistum sind aber noch längst nicht bewältigt“: Bischof Rudolf Voderholzer (siehe Foto) besuchte im Oktober 2013 Natternberg, eine der stark betroffenen Orte bei Deggendorf - und sprach dort mit den Menschen. Voderholzer 3



Jetzt entschied das Bistum Regensburg, allen rund 500 betroffenen Haushalten der Orte Fischerdorf, Natternberg und Altholz 2000 Euro auszuzahlen.

Betroffene können ab Montag, den 9. Dezember, um 9 Uhr zur Geschäftsstelle der Caritas Deggendorf, Pferdemarkt 20 in 94469 Deggendorf kommen.

04
Dezember
2013

Einladung zu einem „Jahr des Betens“

Hirtenbrief



zu verlesen am ersten Adventsonntag,
dem 1. Dezember 2013


Einladung zu einem „Jahr des Betens“

Gebetstexte
http://www.erzdioezese-wien.at/site/glau...icle/30392.html

Liebe Schwestern und Brüder!

„Euch aber habe ich Freunde genannt“. So lautet mein Bischofsmotto. Jesus nennt uns nicht mehr Knechte, sondern Freunde.[1] Zur Freundschaft gehört Begegnung, und diese erfordert Zeit füreinander. Freundschaft lebt vom Austausch, vom gemeinsamen Gespräch. Die Freundschaft mit Jesus lebt aus dem Gebet. Für Teresa von Avila ist Beten nichts anderes „als Verweilen bei einem Freund, mit dem wir oft und gern zusammen kommen, einfach um bei ihm zu sein, weil wir sicher wissen, dass er uns liebt“.[2]

Wir beten für sie
http://www.erzdioezese-wien.at/pages/ins...rmation%3A32682

„Einfach beten“: Unter diesem Motto lade ich Sie alle zu einem „Jahr des Betens“ ein, das an das „Jahr des Glaubens“ anschließt, welches mit dem Christkönigssonntag vor einer Woche zu Ende gegangen ist. Es geht mir mit dieser Einladung nicht darum, dass noch mehr Aktivitäten geplant und gesetzt werden. Ganz im Gegenteil: nicht mehr, sondern eher weniger tun! Nicht neue Aktion, sondern mehr Kontemplation. „Weniger ist mehr“. Es fehlt uns nicht am Tun und Unternehmen. Es mangelt uns eher an Zeit zur Stille und zum Gebet, zu Sammlung und Innerlichkeit.

Der diözesane Entwicklungsprozess bringt starke Veränderungen mit sich, die für Unsicherheit sorgen. Ich sehe die Gefahr, dass wir sehr viel Zeit und Kraft in die praktischen Fragen der Strukturerneuerung investieren, in die Entwicklung von Pfarrverbänden, Seelsorgeräumen und in die „Pfarre neu“. Wie sichern wir uns vor Leerlauf und Überaktivität, die dann zu Erschöpfung und Enttäuschung führen? Wie bleiben wir in der Spur des Evangeliums? Wie können wir Menschen auf Jesus neugierig machen? Bei allem notwendigen Überlegen und Planen dürfen wir die Grundfrage nicht aus dem Blick verlieren: „Herr, was ist Dein Wille? Wohin willst Du uns führen?“ „Er zeige uns seine Wege, auf seinen Pfaden wollen wir gehen“, hörten wir eben in der ersten Lesung aus Jesaia.[3]

Damit der Herr uns den Weg zeigen kann, den Er uns führen will, bedarf es des Hörens auf Sein Wort, des Innehaltens, des Gebets. Wie aber beten? Gewiss, das Gebet ist eine Gnade. Doch es ist ebenso unsere Antwort, die wir Gott geben oder verweigern können. Wir müssen es wollen und darum kämpfen. Wie schwer tun wir uns oft, Zeit für das Gebet zu finden. Und wenn wir sie uns nehmen, dann erleben wir die Not der Zerstreuung. Deshalb brauchen wir Vorbilder des Gebetes. Der heilige Pfarrer von Ars bewunderte einen einfachen Bauern, den er oft vor dem Tabernakel verweilen sah. Was er hier so lange mache? Darauf die schlichte Antwort des Bauern: „Ich sehe Ihn an und Er sieht mich an.“

Vorbilder des Betens: Unvergesslich ist mir aus meiner Jugend der Lichtschein einer Lampe in der nächtlichen Pfarrkirche. Wir wussten: Der Pfarrer betet! Wie muss der Eindruck des Betens Jesu auf die Jünger gewesen sein! Er hat in ihnen die Sehnsucht geweckt, diesen „inneren Ort“ Jesu kennen zu lernen: „Herr, lehre uns beten!“ Im „Jahr des Betens“ lade ich vor allem dazu ein, das Beten Jesu zu betrachten und die Begegnung mit Ihm im Beten zu suchen.

„Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf … die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe“[4], sagt der Apostel Paulus in der heutigen zweiten Lesung aus dem Römerbrief. Wie jede Begegnung, wie jede Freundschaft braucht auch die mit Jesus eigene Zeiten, Stunden, in denen alles andere hintangestellt wird und wir nur für Ihn da sind, um in Einfachheit mit Ihm vertraut zu werden und die Freude an Ihm und Seinem Wort zu verkosten.

Für das „Jahr des Betens“ haben wir bereits eine Website eingerichtet:

www.einfachbeten.at

Dort finden sie allerlei Anregungen und können auch selber welche geben. Eine Ermutigung gebe ich für unsere vielen Sitzungen und Besprechungen in unseren Gemeinden: Beginnen wir sie mit einer guten, längeren Zeit des Gebetes, der Schriftbetrachtung und/oder der eucharistischen Anbetung. Wir verlängern dadurch nicht die Sitzungszeit, sondern machen sie kürzer, aber wesentlicher und wirksamer! Die Zeit, die wir im Gebet Gott schenken, fehlt nicht anderswo. Das ist eine Erfahrung, die uns Papst Franziskus ganz persönlich vorlebt.

Das neue Gotteslob, das mit dem heutigen ersten Adventsonntag herauskommt, bietet uns einen reichen Schatz an persönlichem und gemeinschaftlichem Beten, Anregungen zur Schriftbetrachtung und natürlich eine Fülle an gesungenem Gebet.

„Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt!“[5]: so sagt Jesus im heutigen Evangelium. Beten macht wachsam, aufmerksam auf Gottes Spuren in unserem Alltag, in unserer Mitwelt. Beten ist ein guter Weg, „Gott in allen Dingen zu suchen und zu finden“, wie der hl. Ignatius sagt. Beten wir füreinander, für unsere Nachbarn, für die Regierenden, die Notleidenden, die Suchenden. Beten ist immer auch Stellvertretung, Eintreten für andere bei Gott. Im Gebet verwirklichen wir unsere Mission, Menschen für Christus zu gewinnen, indem wir sie Ihm und Seiner Gnade anvertrauen. Im Gebet finden wir jene Gelassenheit, die uns vor Bitterkeit und Frustration bewahrt, weil wir uns selber und alles Gott in die Hand legen.

Am Ende dieser Einladung zum Jahr des Betens komme ich mit einer Bitte zu Ihnen allen: Beten Sie auch für mich, damit ich nicht nur vom Gebet spreche, sondern es selber lebe. Wagen wir, füreinander und miteinander zu beten, um in der Freundschaft Jesu zu wachsen. Vertrauen wir auf seine Zusage: „Bittet und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist“.[6]

Eine gesegnete Adventszeit wünscht Ihnen von Herzen

Ihr + Christoph Kardinal Schönborn

04
Dezember
2013

Die Denkschrift im Wortlaut Wir wollen zur Kirche des Konzils zurück Erstellt 27.11.2013

Die Denkschrift im Wortlaut Wir wollen zur Kirche des Konzils zurück
Erstellt 27.11.2013


Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner Foto: dpa
http://www.domradio.de/video/videonachrichten-77

Denkschrift Kölner Katholiken an Papst Franziskus anlässlich der bevorstehenden Wahl des neuen Erzbischofs von Köln

Wir sind Papst Franziskus sehr dankbar für die Worte und die Entscheidungen, mit denen er die Kirche von Rom und die Gesamtkirche immer wieder an die Lehren Johannes‘ XXIII. und des II. Vatikanischen Konzils erinnert, und wir möchten um seine starke Hilfe bitten für eine entsprechende Erneuerung auch in unserer Erzdiözese. Der bevorstehende Rücktritt des derzeitigen Erzbischofs, Kardinal Joachim Meisner, welcher vielen Errungenschaften des Konzils mehr als skeptisch gegenübersteht, könnte der Ausgangspunkt für eine solche

Erneuerung werden. Sie könnte an diebewahrenswerten Traditionen unserer Geschichte anknüpfen und so die Gläubigen unserer Diözese erneut auf den von Christus geschenkten »Geist der Freiheit« hin orientieren, auf den Johannes XXIII. sich noch in seinem letzten Brief an alle Bischöfe (20. Mai 1963, vgl. Pater amabilis. Agende del Pontificato, Bologna 2007, 520) berufen hat.

Köln ist seit dem 19. Jahrhundert das wichtigste Zentrum des Katholizismus in Deutschland gewesen; eine besondere Mischung aus Konservatismus und Reformismus zeichnete es aus. Die katholische Zentrumspartei und die ihr nahestehenden christlichen Gewerkschaften, welche sich lange dem leider schließlich siegreichen Nationalsozialismus widersetzt haben, hatten ihre Hochburgen im Rheinland. Wohl nicht zufällig wurde ein Kölner Katholik, Konrad Adenauer (†1967), zum »Gründervater « des demokratischen und nun europäischen Deutschlands. Zu denen, die seine Politik aktiv unterstützten, gehörte Kardinal Josef Frings (†1978), der in den 1950er Jahren die Gründung der großen Hilfswerke »Misereor« und

»Adveniat« angeregt hat und dann einer der reformorientierten Konzilsväter geworden ist. Der Katholizismus von Männern wie Frings und Adenauer wirkte in die Mitte der Gesellschaft und vermied jegliche Intransigenz. Frings‘ Nachfolger, Kardinal Josef Höffner (†1987) war bemüht, in den schwierigen postkonziliaren Diskussionen die Gleichgewichte noch zu bewahren. Aber die Wende nach rechts und damit gegen wichtige Vermächtnisse des Konzils erfolgte 1989, als Papst Johannes Paul II. die Versetzung des Kardinals Meisner aus Berlin nach Köln durchsetzte. Kardinal Meisner war in einem gänzlich anders gearteten politischen, kulturellen und theologischen Milieu aufgewachsen; er war Schüler des Konzilsskeptikers Kardinal Alfred Bengsch
und als Bürger der kommunistischen DDR mehr an Abgrenzung als an Dialog und Konsensfindung gewöhnt. Sein Ideal des Verhältnisses der Kirche zur Welt war und ist die »autoritäre Defensive«, wie sie für das 19. Jahrhundert als charakteristisch


gelten darf. In unserer Diözese führte Kardinal Meisner eine Art bürokratischen Zentralismus ein und stützte sich auf die kleine, aber finanziell potente traditionalistische und antikonziliare Minderheit (Opus Dei, Legionäre Christi etc.), deren Mitglieder mit der Zeit viele wichtigen Ämter besetzten. Eine Mischung aus pseudobarockem Pomp und moderner Eventkultur trat, auch in der Außendarstellung des Erzbistums, an die Stelle konziliarer Einfachheit.

Kardinal Meisner neigte wie so mancher Bischof des 19. Jahrhunderts dazu, die Moderne insgesamt zu negieren. Die Hoffnung auf die Versöhnung von Evangelium und freier Vernunft war ihm fremd. Folge dessen ist der Rückzug des von ihm favorisierten Katholizismus in ein Ghetto demonstrativer Orthodoxie, die vor allem die bioethischen, familienpolitischen und sexualmoralischen Lehraussagen der letzten Päpste betont und sie de facto zum entscheidenden Kriterium des christlichen Glaubens stilisiert.

Wir sind dankbar dafür, dass Papst Franziskus solchen Verengungen unlängst (vgl. Civiltà Cattolica vom 19. Sept. 2013) eine klare Absage erteilt hat. Kardinal Meisner handelte aus einem autoritären Amtsverständnis, das ergebnisoffene Diskussionen nicht zulässt. Als viele Pfarreien und Gemeinden der Diözese in Reaktion auf den wachsenden Priestermangel zu Großgemeinden vereinigt werden sollten, wurden nicht einmal die betroffenen Pfarrer konsultiert. Ein tausendjähriges Pfarrsystem wurde zerstört, weil man die Zulassung von Diakonen oder Laien zur Gemeindeleitung offenbar unbedingt vermeiden wollte. Unbequeme Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge, auch altbewährte Pfarrer wurden unter Druck gesetzt und/oder sanktioniert. So erging es neben manch anderen konziliaren Initiativen auch Versuchen, denen es darum zu tun war, die Freiheit des Wortes in der Diözese zu erhalten und dem intellektuellen Austausch auch mit Anders- und Ungläubigen ein katholisches Forum zu bieten. Ökumenische Initiativen wurden erschwert. Zu den Folgen dieser Entwicklungen gehört, dass viele Menschen ihre traditionellen religiösen Bezugsorte und damit nicht selten auch jedes Interesse am kirchlich verkündigten

Glauben verloren haben. Die innere Auszehrung der Gemeinden ist alarmierend, Resignation und Angst unter den verantwortlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Bistums weit verbreitet und die öffentliche Wahrnehmung unserer Kirche nicht
nur in außerkirchlichen Kreisen überwiegend negativ. Das Erzbistum Köln bedarf einer spirituellen und intellektuellen Erneuerung, die nur im Geiste des II. Vatikanischen Konzils zu leisten ist. Danach steht im Mittelpunkt des christlichen Glaubens nicht die unbefragbare Autorität des Bischofs, sondern die Freiheit und Würde der menschlichen Person, die nach dem Vorbild Jesu Christi unbedingt zu achten ist.

Der kommende Erzbischof wird insbesondere vor folgenden Herausforderungen stehen:

1. eine unvoreingenommene Analyse der Gegenwartssituation vorzunehmen und dabei die Erfahrungen sowohl der Beratungsgremien als auch der »Basis« der Gemeinden umfassend zur Geltung kommen zu lassen;

2. eine Kultur persönlicher Glaubensverantwortung und geschwisterlichen Miteinanders in der Kooperation mit dem Erzbischof zu ermöglichen;

3. diejenigen, die zweifeln oder der Kirche den Rücken gekehrt haben, in ihrer »Freude und Hoffnung, Trauer und Angst« ebenso ernst zu nehmen wie jene, die den Kontakt zur Kirche allen Problemen zum Trotz nicht haben abreißen lassen;

4. die Kirche wieder als »Anwalt der Gerechtigkeit und Verteidiger der Armen« erkennbar zu machen, als eine Kirche, die sich gegen »soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten, die untragbar sind und zum Himmel schreien«, zu Wort meldet (Rede Papst Franziskus‘ beim Weltjugendtag in Rio de Janeiro am 27.Juli 2013);

5. das ökumenische Miteinander engagiert zu beleben;

6. der Vertretung des Volkes Gottes, die nicht dem Klerus angehört, insbesondere den Frauen, das Recht zur Mitwirkung in den Leitungsgremien der Diözese zu geben;
7. die Notwendigkeit und die spezifische Kompetenz der wissenschaftlichen Theologie anzuerkennen und sie für die Glaubensverkündigung in heutiger Zeit fruchtbar zu machen.

Die große und geschichtlich bedeutsame, reiche Erzdiözese Köln braucht einen Bischof, der in der dialogischen Tradition des II. Vatikanischen Konzils lebt, einen Mann des »konstruktiven Dialogs«, der »keine Angst vor Neuem« hat, der Wunden zu heilen versteht, die »Barmherzigkeit des Samariters« vorlebt und damit ernst macht, dass »das Volk das Subjekt (der Kirche)« ist (vgl. die päpstlichen Reden vom 30. März, vom 14. und 28.Juli 2013 sowie das Interview des Papstes in der Civiltà Cattolica vom 19. Sept. 2013).


Hannelore Bartscherer
Franz Decker
Rudolf Hoppe
Heinrich Klauke
Rudolf Lill
Bernd Wacker
Hannelore Bartscherer, Vorsitzende des Katholikenausschusses in der Stadt Köln, Köln
Franz Decker, Kath. Priester, Direktor em. des Caritasverbandes für die Stadt Köln; Vorsitzender des Vorstandes der Karl Rahner Akademie e.V., Köln
Rudolf Hoppe, Kath. Priester; Dr. theol., Prof. em. für Exegese des Neuen Testaments an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Bonn, Köln
Heinrich Klauke, Dipl. Theol., Studienleiter der Karl Rahner Akademie, Köln
Rudolf Lill, Dr. phil., Historiker, Prof. em. für Neuere Geschichte, Köln
Bernd Wacker, Dr. theol., Leiter der Karl Rahner Akademie, Köln
http://www.ksta.de/koeln/-wir-wollen-zur...0,25446762.html

04
Dezember
2013

Wie "führende" Kölner Katholiken den Papst wegen Meisner-Nachfolge beeinflussen wollen

Donnerstag, 28. November 2013

Wie "führende" Kölner Katholiken den Papst wegen Meisner-Nachfolge beeinflussen wollen
Predigt u. Linktipps 1. Advent A (1.12.) ---> HIER KLICKEN !

http://prospesalutis.blogspot.de/



"Sie haben Post!" -- Die kommt aus Köln und ist an Papst Franziskus adressiert. In einer vierseitigen "Denkschrift", die über die Berliner Nuntiatur nach Rom gelangt, fordern "sechs führende Kölner Katholiken" (so die Sprachregelung mehrerer Zeitungen) vom Papst, dass er seinen Teil dazu beiträgt, dass der neue Erzbischof von Köln jemand sein wird, der "keine Angst vor Neuem" hat. Wie bekannt, hat Kardinal Meisner im September dem Papst zum Jahresende 2013 seinen Rücktritt als Kölner Erzbischof angeboten. Offiziell hat Papst Franziskus sich zwar noch nicht dazu geäußert, aber da Meisner am 25. Dezember bereits 80 Jahre alt wird, besteht am Rück-
zug kein Zweifel.
Die "führenden Katholiken" (deren Namen und die Denkschrift hier im Wortlaut nach-
zulesen ---> KLICKEN !) haben z.B. er-
kannt, dass Kardinal Meisner als ehemaliger "Bürger der kommunistischen DDR mehr
an Abgrenzung als an Dialog und Konsens-
findung gewöhnt" ist. -- Na, dieses tolle vorurteilsfreie Argument wird alle Deutschen aus diesem Landesteil ge-
radezu begeistern, einschließlich Bundeskanzlerin Angela Merkel...
Doch der Text verwöhnt uns noch mit weiteren Rundumschlägen und pauschalisierenden Leckerbissen, wie man sie insbesondere bei (akade-
misch) gebildeten Katholiken eher nicht vermuten würde. Beispiel:
"Die Hoffnung auf die Versöhnung von Evangelium und freier Vernunft war ihm fremd..." -- Mit anderen Worten könnte das heißen: Dieser Stur-
kopp hatte nur Dogmen im Kopf, die kein vernünftiger Mensch mehr ernst nimmt, oder...?
Ergänzend befand Theologieprofessor (em.) Dr. Rudolf Hoppe auf der Pressekonferenz zur Vorstellung des Schreibens an den Papst, ein Nach-
folger Meisners "muss dialogfähig sein, der muss auch das Rheinland verstehen".
Ob er das vielleicht so gemeint hat? (Vorsicht: Das ist allerdings
Kardinal Meisner...!)


>
Kardinal Meisner "neigte ... dazu, die Moderne isngesamt zu negieren", wird der Papst mit der Menschenkenntnis der Autoren vertraut gemacht.
-- Wir dürfen also demnach als gesicherte Erkenntnis annehmen, dass Meisner immer noch mit der Pferdedroschke durch Köln gefahren wurde und seine engsten Mitarbeiter per Trommelsignal zu Besprechungen rief...
Meisner mit seinem "autoritären Amtsverständnis" habe sogar Mitarbeiter seiner Erzdiözese "unter Druck gesetzt" (wen, warum und womit, wird nicht oder nur schwammig verraten oder belegt). Als Folge davon hätten im Kölner Erzbistum "viele Menschen... jedes Interesse am kirchlich ver-
kündigten Glauben verloren". -- Beleg dazu? Fehlanzeige! Bei den Kirchen-
austrittszahlen müsste Köln, wenn die Behauptung zuträfe, an schlechtes-
ter Stelle in Deutschland liegen, tut es aber nicht (man kann ja mal mit den Zahlen aus Bayern vergleichen).
Also, ich denke mir mal: Der Papst wird schon wissen, was er von diesem Versuch der Beeinflussung zu halten hat. Und viele Katholiken in Deutsch-

land auch...
http://kreuzknappe.blogspot.de/2013/11/w...oliken-den.html

ienstag, 3. Dezember 2013
Verräterische Zeilen: Die Medienstrategie der "Kölner Kircheninitiative"
Einen interessanten Blick in die Strategieplanung einer reformversoffenen Lobbygruppe für die kommenden Tage liefert eine Kölner Kircheninitiative, deren Pläne der allseits beliebte Pastoraltheologe Paul M. Zulehner öffentlich gemacht hat. Ich fürchte, Zulehner fehlt zunehmend der Durchblick, wie man mit solchen Interna eigentlich umgeht. Aber Schwamm drüber und Danke!
.
Es geht um Einflußnahme auf die Wahl des neuen Kölner Erzbischofs. Die Mittagspause reicht leider nicht hin, dies zu kommentieren - die Dinge sprechen ohnehin für sich.
.
Man achte, nur soviel dazu, etwa darauf, welche Medien als Partner mit ins Boot gestiegen (wohl eher: geholt worden) sind, um für publicity zu sorgen und den nötigen Druck aufzubauen.
.
Bemerkenswert und annähernd blasphemisch nimmt sich ferner die Reminiszenz an den Heiligen Geist am Ende des Schreibens aus, dem man zwar offenkundig wenig zutraut und darob dieses Ränkespiel unter Beteiligung üblich verdächtiger Medien wahrlich minutiös durchplant, der aber gut genug zu sein scheint, in dieser ebenso peinlichen wie peinigenden Posse den Gesinnungsknüttel geben zu dürfen.

*****
.
Screenshot vom 03.12.2013 / ca. 12.40 Uhr von Zulehners Blog (↗hier)

Sehr geehrte Erstunterzeichner des offenen Briefes der Kölner Kircheninitiative,

den offenen Brief haben wir heute per Post an den Nuntius geschickt. Morgen werfen wir das Dokument persönlich beim Dompropst Dr. Feldhoff ein.

Der weitere Ablauf ist wie folgt geplant:

Am Donnerstag 5.12. um etwa 19.45 Uhr zum Ende der Sperrfrist können Sie im Internetauftritt des Kölner Stadt-Anzeigers und bei Spiegel Online die ersten Berichte zur Initiative lesen. In der Freitagsausgabe des KStA soll die Initiative Aufmacher des Kölner Teils werden. Es ist zu erwarten, dass noch am gleichen Abend andere Medien die Geschichte abschreiben werden. Um 20 Uhr werden wir ergänzend eine Pressemitteilung verschicken. Anschließend beginnt der Versand der rund 3.000 Mails an alle Seelsorger, Gremien, Verbände und Gruppierungen im Erzbistum Köln, der bis zum nächsten Morgen dauern wird. Am Donnerstag Abend und am Freitag stehen wir für Presseanfragen telefonisch zur Verfügung. Am Freitag halten wir um 13 Uhr eine Pressekonferenz, die wir mit der Pressemitteilung am Vorabend ankündigen. Die Zeitschrift “Christ in der Gegenwart”, die am Freitag den Abonnenten zugestellt wird, nimmt auf der ersten Seite im Kommentar Bezug auf unsere Initiative “als konkrete Verwirklichung vor Ort der päpstlichen Rede von der Dezentralisierung und der Beteiligung aller, ob nun geweiht oder nicht, in den Bistümern”, wie Redakteur Neumann ankündigte. Dieser Zeitplan kann sich kurzfristig ändern, wenn ein Medium vorab berichtet und die Sperrfrist bricht. Dann werden wir den Mailversand umgehend starten. Dafür ist bereits jetzt alles vorbereitet.

Ab jetzt überlassen wir alles was noch kommt zuversichtlich und vertrauensvoll dem Heiligen Geist, dem wir dankbar sind, dass er uns bis zu diesem Punkt begleitet hat ...

****
Dienstag, 3. Dezember 2013
Verräterische Zeilen: Die Medienstrategie der "Kölner Kircheninitiative"
Einen interessanten Blick in die Strategieplanung einer reformversoffenen Lobbygruppe für die kommenden Tage liefert eine Kölner Kircheninitiative, deren Pläne der allseits beliebte Pastoraltheologe Paul M. Zulehner öffentlich gemacht hat. Ich fürchte, Zulehner fehlt zunehmend der Durchblick, wie man mit solchen Interna eigentlich umgeht. Aber Schwamm drüber und Danke!
.
Es geht um Einflußnahme auf die Wahl des neuen Kölner Erzbischofs. Die Mittagspause reicht leider nicht hin, dies zu kommentieren - die Dinge sprechen ohnehin für sich.
.
Man achte, nur soviel dazu, etwa darauf, welche Medien als Partner mit ins Boot gestiegen (wohl eher: geholt worden) sind, um für publicity zu sorgen und den nötigen Druck aufzubauen.
.
Bemerkenswert und annähernd blasphemisch nimmt sich ferner die Reminiszenz an den Heiligen Geist am Ende des Schreibens aus, dem man zwar offenkundig wenig zutraut und darob dieses Ränkespiel unter Beteiligung üblich verdächtiger Medien wahrlich minutiös durchplant, der aber gut genug zu sein scheint, in dieser ebenso peinlichen wie peinigenden Posse den Gesinnungsknüttel geben zu dürfen.
.
Screenshot vom 03.12.2013 / ca. 12.40 Uhr von Zulehners Blog (↗hier)

Sehr geehrte Erstunterzeichner des offenen Briefes der Kölner Kircheninitiative,

den offenen Brief haben wir heute per Post an den Nuntius geschickt. Morgen werfen wir das Dokument persönlich beim Dompropst Dr. Feldhoff ein.

Der weitere Ablauf ist wie folgt geplant:

Am Donnerstag 5.12. um etwa 19.45 Uhr zum Ende der Sperrfrist können Sie im Internetauftritt des Kölner Stadt-Anzeigers und bei Spiegel Online die ersten Berichte zur Initiative lesen. In der Freitagsausgabe des KStA soll die Initiative Aufmacher des Kölner Teils werden. Es ist zu erwarten, dass noch am gleichen Abend andere Medien die Geschichte abschreiben werden. Um 20 Uhr werden wir ergänzend eine Pressemitteilung verschicken. Anschließend beginnt der Versand der rund 3.000 Mails an alle Seelsorger, Gremien, Verbände und Gruppierungen im Erzbistum Köln, der bis zum nächsten Morgen dauern wird. Am Donnerstag Abend und am Freitag stehen wir für Presseanfragen telefonisch zur Verfügung. Am Freitag halten wir um 13 Uhr eine Pressekonferenz, die wir mit der Pressemitteilung am Vorabend ankündigen. Die Zeitschrift “Christ in der Gegenwart”, die am Freitag den Abonnenten zugestellt wird, nimmt auf der ersten Seite im Kommentar Bezug auf unsere Initiative “als konkrete Verwirklichung vor Ort der päpstlichen Rede von der Dezentralisierung und der Beteiligung aller, ob nun geweiht oder nicht, in den Bistümern”, wie Redakteur Neumann ankündigte. Dieser Zeitplan kann sich kurzfristig ändern, wenn ein Medium vorab berichtet und die Sperrfrist bricht. Dann werden wir den Mailversand umgehend starten. Dafür ist bereits jetzt alles vorbereitet.

Ab jetzt überlassen wir alles was noch kommt zuversichtlich und vertrauensvoll dem Heiligen Geist, dem wir dankbar sind, dass er uns bis zu diesem Punkt begleitet hat ...

.
Update: Eine kleine hausgemachte theatralische Farce im vorläufigen Nachgang jetzt ↗hier.


04
Dezember
2013

Prof. Zulehner plaudert es aus: Am 5.12. startet als nächster Akt die "Kölner Kircheninitiative"

Dienstag, 3. Dezember 2013

Prof. Zulehner plaudert es aus: Am 5.12. startet als nächster Akt die "Kölner Kircheninitiative"
Das wird die Akteure in Köln wenig erfreuen, die eigentlich bis zum 5. De-
zember noch im Geheimen agieren wollten: Der Pastoraltheologe Prof. Dr. Zulehner aus Wien hat heute in seinem Blog etwas ausgeplaudert, was doch eine große Überraschung werden sollte. Wie Zulehner als Sympathisant der Aktion verrät, hat sich in Köln als nächster Akt u.a. zum Thema "Nachfol-
ger für den Kölner Erzbischof, Kardinal Meisner" eine Initiative gebildet. Diese will ab Donnerstag dieser Woche an die Öffentlichkeit treten; die Medien sind vorab informiert und starten nach einem bereits bekannten Veröffentlichungsplan: Als erste werden der Kölner Stadtanzeiger und der SPIEGEL berichten, weitere sind eingeweiht und folgen.


Am Freitag beginnt dann auch der gezielte Versand von ca. 3.000 E-Mails an Gremien, Seelsorger, Verbände usw. im Erzbistum Köln. Woher das Adressenmaterial der E-Mail-Empfänger stammt und ob es datenschutz-
rechtlich legal ist, diese dafür zu nutzen, dürfte auch eine interessante Frage sein...
Na, dann Waidmanns-Heil nach Köln!
Verräterischer Blog-Artikel von Prof. Zulehner ---> KLICKEN !
Mein früherer Artikel über eine kürzliche Aktion in Köln ---> KLICKEN !

04
Dezember
2013

Verräterische Zeilen: Die Medienstrategie der "Kölner Kircheninitiative"

Dienstag, 3. Dezember 2013



Verräterische Zeilen: Die Medienstrategie der "Kölner Kircheninitiative"

Einen interessanten Blick in die Strategieplanung einer reformversoffenen Lobbygruppe für die kommenden Tage liefert eine Kölner Kircheninitiative, deren Pläne der allseits beliebte Pastoraltheologe Paul M. Zulehner öffentlich gemacht hat. Ich fürchte, Zulehner fehlt zunehmend der Durchblick, wie man mit solchen Interna eigentlich umgeht. Aber Schwamm drüber und Danke!

http://prospesalutis.blogspot.it/2013/12...che-zeilen.html

Es geht um Einflußnahme auf die Wahl des neuen Kölner Erzbischofs. Die Mittagspause reicht leider nicht hin, dies zu kommentieren - die Dinge sprechen ohnehin für sich.
.
Man achte, nur soviel dazu, etwa darauf, welche Medien als Partner mit ins Boot gestiegen (wohl eher: geholt worden) sind, um für publicity zu sorgen und den nötigen Druck aufzubauen.
.
Bemerkenswert und annähernd blasphemisch nimmt sich ferner die Reminiszenz an den Heiligen Geist am Ende des Schreibens aus, dem man zwar offenkundig wenig zutraut und darob dieses Ränkespiel unter Beteiligung üblich verdächtiger Medien wahrlich minutiös durchplant, der aber gut genug zu sein scheint, in dieser ebenso peinlichen wie peinigenden Posse den Gesinnungsknüttel geben zu dürfen.
.
Screenshot vom 03.12.2013 / ca. 12.40 Uhr von Zulehners Blog (↗hier)

Sehr geehrte Erstunterzeichner des offenen Briefes der Kölner Kircheninitiative,

den offenen Brief haben wir heute per Post an den Nuntius geschickt. Morgen werfen wir das Dokument persönlich beim Dompropst Dr. Feldhoff ein.

Der weitere Ablauf ist wie folgt geplant:

Am Donnerstag 5.12. um etwa 19.45 Uhr zum Ende der Sperrfrist können Sie im Internetauftritt des Kölner Stadt-Anzeigers und bei Spiegel Online die ersten Berichte zur Initiative lesen. In der Freitagsausgabe des KStA soll die Initiative Aufmacher des Kölner Teils werden. Es ist zu erwarten, dass noch am gleichen Abend andere Medien die Geschichte abschreiben werden. Um 20 Uhr werden wir ergänzend eine Pressemitteilung verschicken. Anschließend beginnt der Versand der rund 3.000 Mails an alle Seelsorger, Gremien, Verbände und Gruppierungen im Erzbistum Köln, der bis zum nächsten Morgen dauern wird. Am Donnerstag Abend und am Freitag stehen wir für Presseanfragen telefonisch zur Verfügung. Am Freitag halten wir um 13 Uhr eine Pressekonferenz, die wir mit der Pressemitteilung am Vorabend ankündigen. Die Zeitschrift “Christ in der Gegenwart”, die am Freitag den Abonnenten zugestellt wird, nimmt auf der ersten Seite im Kommentar Bezug auf unsere Initiative “als konkrete Verwirklichung vor Ort der päpstlichen Rede von der Dezentralisierung und der Beteiligung aller, ob nun geweiht oder nicht, in den Bistümern”, wie Redakteur Neumann ankündigte. Dieser Zeitplan kann sich kurzfristig ändern, wenn ein Medium vorab berichtet und die Sperrfrist bricht. Dann werden wir den Mailversand umgehend starten. Dafür ist bereits jetzt alles vorbereitet.
http://prospesalutis.blogspot.de/2013/12...-mit-groem.html
Ab jetzt überlassen wir alles was noch kommt zuversichtlich und vertrauensvoll dem Heiligen Geist, dem wir dankbar sind, dass er uns bis zu diesem Punkt begleitet hat ...

04
Dezember
2013

04.12.2013 Liturgiereform "Sacrosanctum concilium" : Epochaler Umbruch auf Umwegen



Nur Qualitätsweine dürfen in der Liturgie verwendet werden


04.12.2013
Liturgiereform "Sacrosanctum concilium" : Epochaler Umbruch auf Umwegen

Texte in den Volkssprachen und eine verständlichere Form des Gottesdienstes - das waren die Neuerungen von "Sacrosanctum concilium". In der Umsetzung haperte es allerdings manchmal, schreibt Ludwig Ring-Eifel im Kommentar.

An diesem Mittwoch jährt sich zum 50. Mal die wohl einschneidendste Veränderung im Leben der katholischen Kirche seit dem Zweiten Weltkrieg. Am 4. November 1963 verkündete Papst Paul VI. vor mehr als 2.000 Bischöfen im Petersdom den ersten bindenden Beschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965), die sogenannte Liturgie-Konstitution. In 130 Paragrafen schrieb das Dokument mit dem Namen "Sacrosanctum concilium" die Grundlagen für eine Reform der Messfeier sowie anderer gottesdienstlicher Riten fest.

Die Liturgiereform war in Grundzügen schon seit langem vorbereitet. Impulse kamen vor allem aus Frankreich und aus Deutschland; sehr aktiv wirkte das Liturgische Institut in Trier mit. Im Vatikan war es der Liturgieprofessor Annibale Bunigni (1911-1982), der bereits unter Pius XII. Ideen für eine verständlichere Form des Gottesdienstes entwickelte. Er leitete auch in den Jahren nach dem Konzil die Kommission zur Umsetzung der Reform.

Traditionalisten entfernten sich von Rom

Diese Kommission erarbeitete das neue Messbuch, das ab 1969/70 weltweit die alte, mehr als 1.000 Jahre übliche Form der Heiligen Messe ersetzte. Bei dieser Umsetzung ging Bugnini über das hinaus, was die Konzilsväter mit 2.158 Ja-Stimmen gegen 19 Nein-Stimmen beschlossen hatten. Sein Erneuerungseifer und die rabiate Haltung gegenüber den Verfechtern des alten Ritus, der quasi über Nacht verboten wurde, trug dazu bei, dass sich ab 1970 die Traditionalisten unter Führung des französischen Erzbischofs Marcel Lefebvre (1905-1991) von Rom entfernten.

Die vom Konzil beschlossenen Grundzüge der Liturgiereform waren hingegen selbst für traditionell denkende Bischöfe noch konsensfähig. Dass es neben den lateinischen mehr Texte in den Volkssprachen geben sollte, war ebenso akzeptabel wie die Forderung, die Gottesdienste so zu gestalten, "dass die Christen durch die Riten und Gebete dieses Mysterium wohl verstehen lernen und so die heilige Handlung bewusst, fromm und tätig mitfeiern."

Die Prinzipien der Erneuerung waren so einleuchtend, dass sie die Zustimmung fast aller Konzilsväter fanden. So heißt es im Text: "Der Mess-Ordo soll so überarbeitet werden, dass der eigentliche Sinn der einzelnen Teile und ihr wechselseitiger Zusammenhang deutlicher hervortreten und die fromme und tätige Teilnahme der Gläubigen erleichtert werde. Deshalb sollen die Riten unter treulicher Wahrung ihrer Substanz einfacher werden ... Einiges, was durch die Ungunst der Zeit verloren gegangen ist, soll ... nach der altehrwürdigen Norm der Väter wiederhergestellt werden." Den Bischöfen wurde ans Herz gelegt, "Sorge zu tragen, dass die neuen Formen aus den bestehenden gewissermaßen organisch herauswachsen" und dass keine unnötigen Neuerungen eingeführt werden.

Umdeutung zu "Abendmahls-Erinnerungsfeier"?

In der Umsetzung von "Sacrosanctum concilium" kam es aber schon bald zu schmerzhaften Brüchen. Das Lateinische verschwand fast völlig, viele Wand-Altäre wurden abgebaut, einige gar heimlich zerstückelt und verbrannt. Das "heilige Geheimnis" des Messopfers wurde, wie mancher empfand, zu einer Art Abendmahls-Erinnerungsfeier umgedeutet.

Dann dauerte es nicht lange, bis Priester mit selbst gestrickten Hochgebeten und mit Gitarrenmusik an dem in die Mitte der Kirche gerückten Altar die letzten Spuren der "alten Messe" verwischten. Johannes Paul II. (1978-2005) und Benedikt XVI. (2005-2013) haben mehrfach versucht, diese Auswüchse auf ein vertretbares Maß zurückzuschneiden, und auch Papst Franziskus neigt in der Liturgie nicht zu Experimenten. Selbst unter den in die Jahre gekommenen Modernisierern von einst ist die Wertschätzung einer würdigen Liturgie inzwischen wieder gewachsen.

50 Jahre nach der Verkündigung von "Sacrosanctum concilium" nähert sich die katholische Kirche wieder allmählich dem an, was die Konzilsväter 1963 tatsächlich beschlossen: einer Feier des Gottesdienstes, die "das christliche Leben unter den Gläubigen vertieft" und die das "stärkt, was dazu beiträgt, alle in den Schoß der Kirche zu rufen".



(Von Ludwig Ring-Eifel (KNA))

04
Dezember
2013

04.12.2013 Buch mit Mariendarstellungen als Geschenk für Kardinal Meisner : "Mit dieser einen bin ich glücklich geworden"



Domchöre singen für den Kardinal
© Boecker (dr


04.12.2013
Buch mit Mariendarstellungen als Geschenk für Kardinal Meisner : "Mit dieser einen bin ich glücklich geworden"

Maria hatte schon immer eine besondere Bedeutung für ihn - und nun freute sich Joachim Kardinal Meisner über ein vorgezogenes Geschenk zu seinem 80. Geburtstag. Der Erzbischof erhielt ein Buch mit Mariendarstellungen aus dem Kölner Dom samt CD.

Die Reihen gut gefüllt, der Erzbischof in bester Laune und mehr als 250 Sängerinnen und Sänger: Beim Konzert am Dienstag im Kölner Dom überreichte Dompropst Norbert Feldhoff das Buch "Die Schönste von allen". Runde Geburtstage des Kardinals seien ein Problem für das Domkapitel, erzählte der langjährige Generalvikar schmunzelnd. Denn die Frage sei, womit man dem Erzbischof eine Freude machen könne. "Der Kardinal ist ja ein großer Marienverehrer, das wissen wir aus seinen Ansprachen und Predigten", sagte Feldhoff.

Deswegen sei zum 80. Geburtstag das Buch mit den schönsten Mariendarstellungen aus dem Kölner Dom entstanden. Darin sind die Marienbilder in 39 Farbfotografien zu sehen. Dazu gibt es erklärende Texte von Mitarbeitern des Dombauarchivs. Dem Buch beigelegt ist eine CD, auf der alle vier Domchöre 25 Gesänge über Maria vom Mittelalter bis zur Gegenwart eingesungen haben. Beim Konzert im Dom brachten die vier Domchöre dann das Programm der CD live zum Klingen. Mehr als anderthalb Stunden lang sangen der Kölner Domchor, der Mädchenchor am Kölner Dom, die Domkantorei und das Vokalensemble Kölner Dom, dazu spielte Domorganist Winfried Bönig Werke von Marcel Dupré.

Kriegserfahrungen beeinflussten Marienverehrung des Kardinals

Am Ende des Konzertes bedankte sich Erzbischof Joachim Kardinal Meisner herzlich für das Geschenk: "Es ist deswegen so schön, weil ich es nicht für mich behalten muss, ich kann es mit den Menschen, die heute in dem Dom gekommen sind, teilen." Dass er ein so großer Marienverehrer sei, hat einen guten Grund. Eine Nacht im Februar 1945 in Thüringen nach der Vertreibung aus Schlesien ist dem fast 80 Jahre alten Kardinal unvergessen. Seine Mutter habe für die Familie mit dem 11jährigen Joachim und seinen Brüdern keine Unterkunft gefunden, keine Zimmer wären mehr frei gewesen.

In dieser großen Not habe die Mutter mit ihren Söhnen das Mariengebet "Hilf Maria, es ist Zeit" dreimal gesprochen. Bevor es ganz dunkel wurde, habe ein Gastwirt doch noch ein kleines Zimmer frei gegeben, er habe ihnen gesagt, er könne die Mutter mit ihren Kindern nicht mehr auf der Straße stehen sehen. "Kommen Sie zu uns", habe der Gastwirt ihnen zugerufen.

Auch für sein Leben als Priester ist die Gottesmutter Maria dem Kölner Erzbischof immer wichtig gewesen. Seine Mutter schenkte dem frisch zum Priester geweihten Joachim Meisner zur Primiz ein Marienbildchen. "Nur eine, sonst keine", habe sie in Bezug auf die Gottesmutter und seinem Leben als Priester gesagt. "Und mit dieser einen bin ich glücklich geworden bis zum 80. Lebensjahr und hoffentlich noch darüber hinaus", bekräftige der Kölner Kardinal beim Konzert im Kölner Dom. Das klang mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Segne Du Maria" besinnlich aus.

Buch und CD im Handel erhältlich

Neben einem Vorwort von Dompropst Norbert Feldhoff enthält das Buch über Mariendarstellungen im Kölner Dom einführende Texte von Dombaumeister Michael Hauck und Domkapellmeister Eberhard Metternich. Die begleitenden Texte zu den Marienbildern stammen von den Kunsthistorikern des Dombauarchivs Klaus Hardering und Matthias Deml. Die Liedtexte sind im Buch in der jeweiligen Originalsprache und in Übersetzung abgedruckt. Das in Kooperation mit der Kölner Dommusik entstandene Buch erscheint in deutscher sowie in englischer Sprache im Verlag Kölner Dom.



(Mathias Peter, dr)

04
Dezember
2013

04.12.2013 Zwölf Ordensschwestern in Syrien entführt : Papst bittet für verschleppte Ordensfrauen



Syrien: gespaltene Nation
© dpa


04.12.2013
Zwölf Ordensschwestern in Syrien entführt : Papst bittet für verschleppte Ordensfrauen

Wo sie sind und warum sie verschleppt wurden - das ist noch unklar. Zwölf Ordensfrauen sind in Syrien von islamistischen Rebellen entführt worden. Papst Franziskus erinnerte in der Genralaudienz an die Frauen.

Papst Franziskus hat bei seiner Generalaudienz an die in Syrien entführten Ordensschwestern erinnert. Er bat die Gläubigen auf dem Petersplatz am Mittwoch, für die zwölf Frauen zu beten. Der Frieden brauche die Arbeit aller. Islamistische Rebellen hatten am Montag das griechisch-orthodoxe Thekla-Kloster in dem christlichen Bergdorf Maalula überfallen und die Ordensfrauen an einen unbekannten Ort verschleppt. Über ihren Verbleib oder mögliche Motive der Entführer herrscht Unklarheit.

Auch der griechisch-orthodoxe Patriarch von Antiochien, Johannes X. Yazigi, hat die Freilassung der zwölf Ordensfrauen gefordert. In einer Stellungnahme von Dienstag appellierte er an das Gewissen der Entführer, wie libanesische Medien am Mittwoch berichteten. Yazigi bat auch die internationale Gemeinschaft um Unterstützung.

Unklares Schicksal der Waisenkinder

Unklar ist das Schicksal der von den Ordensfrauen betreuten Waisenkinder, die nach Aussage des Patriarchen ebenfalls verschleppt wurden. Der päpstliche Botschafter in Syrien, Erzbischof Mario Zenari, sagte hingegen der libanesischen Tageszeitung "Daily Star" (Mittwoch), die Kinder seien schon vor längerer Zeit aus Maalula an einen nicht näher bezeichneten Ort in Sicherheit gebracht worden.

Ein Sprecher der oppositionellen Freien Syrischen Armee verurteilte Medienberichten zufolge das Vorgehen von Rebellengruppen in Maalula, machte aber gleichzeitig die syrische Armee für die Eskalation verantwortlich. Der Kampf um Maalula habe keinen religiösen Hintergrund; der Ort sei von strategischer Bedeutung.

Kloster war schon im September umkämpft

Das Kloster der heiligen Thekla, aus dem die Frauen verschleppt wurden, war bereits im September in Gefechte zwischen Regierungstruppen und Kämpfern der mit Al-Kaida-nahen Rebellengruppe Jabhat al-Nusra verwickelt. In den vergangenen Tagen kam es dort erneut zu heftigen Kämpfen. Der vatikanische Pressedienst Asianews berichtete ohne Angabe von Quellen, die entführten Frauen seien in die 20 Kilometer entfernte Stadt Yabrud gebracht worden.


(KNA, dr)

04
Dezember
2013

04.12.2013 Gottesdienst zum 75. Geburtstag von Erzbischof Thissen : "Ein Seelsorger voll und ganz"



Erzbischof Thissen
© Maja Hitij (dpa


04.12.2013
Gottesdienst zum 75. Geburtstag von Erzbischof Thissen : "Ein Seelsorger voll und ganz"

Er habe auch in stürmischer See ausgehalten, sagte der Berliner Kardinal Reiner Woelki über den Hamburger Erzbischof Werner Thissen. Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde gestern der 75. Geburtstag des Erzbischofs begangen.

Mit einem feierlichen Gottesdienst ist der 75. Geburtstag von Hamburgs Erzbischof Werner Thissen begangen worden. Daran nahmen etwa 20 katholische und evangelische Bischöfe teil, darunter der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, der Berliner Kardinal Rainer Woelki und der Landesbischof der evangelischen Nordkirche, Gerhard Ulrich.

"Auch in stürmischer See ausgehalten"

Woelki würdigte in seiner Predigt im Hamburger Mariendom Thissens bischöfliches Wirken in der Hansestadt. Er habe "Christus den Menschen und die Menschen zu Christus gebracht", so der Berliner Kardinal. "Unaufgeregt hast du das getan, bescheiden, doch mit viel Herzblut, mit Humor und Ernst." Er verglich die Kirche im Erzbistum mit einem Schiff, auf dem Thissen der Steuermann sei. Auch in stürmischer See habe der Erzbischof ausgehalten, etwa bei Problemen mit kleiner werdenden Gemeinden, ausbleibendem Priesternachwuchs oder beim Missbrauchsskandal sowie "den jüngsten Vorkommnissen in Limburg". Dass dennoch nicht die Wellen über dem Schiff zusammengeschlagen seien, verdanke das Erzbistum Hamburg dem Weitblick, der Orientierung, der Ausdauer und dem Gottvertrauen seines Erzbischofs.

Erzbischof Zollitsch betonte in seinem Grußwort, Thissen sei ein Seelsorger "voll und ganz". Er lebe mit Gott und den Menschen. "Wir sind froh, dich mit deiner Zuversicht und Tatkraft unter uns zu haben." Er sei sicher, dass Thissen auch nach seiner Emeritierung die Zeit für die Seelsorge am Menschen zu nutzen wisse, so der Erzbischof.

Rücktrittsgesuch bereits eingereicht

Thissen ist seit 2003 im Amt. Mit dem 75. Geburtstag erreicht er die für katholische Bischöfe vorgeschriebene Altersgrenze. Sein Rücktrittsgesuch hat er nach eigenem Bekunden beim Papst eingereicht. "Es ist verabredet, dass Papst Franziskus meinen Rücktritt in den ersten Monaten des neuen Jahres annimmt", so der Erzbischof.

Der evangelische Landesbischof Ulrich dankte für alle Impulse und Initiativen, die Thissen in den zehn Jahren vorangebracht habe. Es sei das gemeinsame Bestreben und eine ökumenische Aufgabe, sich aus dem Evangelium heraus in die Gestaltung der Gesellschaft einzumischen.

Anschließender Empfang

Am anschließenden Empfang nahmen Vertreter aus Politik, Kultur und Wirtschaft teil, darunter Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD), die Lyrikerin Ulla Hahn, das Unternehmerpaar Eugen und Christa Block und der Reeder Peter Krämer. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) gratulierte bereits am Nachmittag. Er hob Thissens Warmherzigkeit und Offenheit hervor und würdigte ihn als "zuverlässigen Brückenbauer zwischen der katholischen Kirche und unserer Stadt".
(epd)

04
Dezember
2013

Der HERR beseitigt den Tod für immer

Der HERR beseitigt den Tod für immer
Veröffentlicht: 4. Dezember 2013 | Autor: Felizitas Küble

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Jesaja 25,7-9:

Der HERR zerreißt auf diesem Berg die Hülle, die alle Nationen verhüllt, und die Decke, die alle Völker bedeckt. ER beseitigt den Tod für immer. thumb_gemeinde

Gott, der HERR, wischt die Tränen ab von jedem Gesicht. Auf der ganzen Erde nimmt ER von seinem Volk die Schande hinweg. Ja, der HERR hat gesprochen.

An jenem Tag wird man sagen:

Seht, das ist unser Gott, auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt, ER wird uns retten. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat.
About these ads

.

04
Dezember
2013

Studien erweisen Nachteile für Kinder in homosexuellen Partnerschaften

Studien erweisen Nachteile für Kinder in homosexuellen Partnerschaften
Veröffentlicht: 4. Dezember 2013 | Autor: Felizitas Küble

Prof. Dr. Manfred Spiekers Leserbrief in der heutigen FAZ vom 4.12.2013:

Es gibt gegenteilige Studien

Zum Artikel „Lückenhafte Erkenntnisse“ von Susanne Kusicke (F.A.Z. vom 22. November):

Wer für gleichgeschlechtliche Paare das Adoptionsrecht fordert, wie die SPD in den laufenden Koalitionsverhandlungen, beruft sich auf die Bamberger Studie von Marina Rupp über die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, die behauptet, es gebe keine Unterschiede zu Kindern in Familien mit Vater und Mutter. Zugleich bestreitet er, dass gegenteilige Studien existierten. P1000834



Es ist verdienstvoll, dass Susanne Kusicke in ihrem Artikel über die Kritik an der Bamberger Studie berichtet, die Frank Häßler für das Bundesverfassungsgericht verfasst hat, auch wenn das Gericht sie ignorierte.

Darüber hinaus aber ist festzuhalten: Es gibt gegenteilige Studien, die zeigen, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Haushalten gegenüber solchen in Familien mit Vater und Mutter Nachteile erleiden.

Die jüngste dieser Studien nach jenen von Sotirios Sarantakos (Australien), Mark Regnerus (Vereinigte Staaten) und Loren Marks (Vereinigte Staaten) stammt von Douglas W. Allen, einem Ökonomen der Simon Fraser Universität in Vancouver.

Er hat die Frage nach dem High-School-Abschluss von Kindern aus gleichgeschlechtlichen Haushalten untersucht. Seine Basis ist der kanadische Zensus von 2006 und die Tatsache, dass Kanada die Homo-Ehe bereits 1995 legalisiert hat. Sein Ergebnis, publiziert in der „Review of Economics of the Household“ (2013, Seite 635–658):

Die Wahrscheinlichkeit, einen solchen Abschluss nach zwölf Schuljahren zu erreichen, beträgt im Vergleich mit Kindern aus heterosexuellen Haushalten nur 65 Prozent.

Allen differenziert nach lesbischen und schwulen Haushalten sowie nach dem Geschlecht der Kinder. Mädchen haben es noch viel schwerer: Sie erreichen den High-School-Abschluss mit einer Wahrscheinlichkeit von 45 Prozent in lesbischen und von nur 15 Prozent in schwulen Haushalten.

Allen lässt als Ökonom offen, was die Ursache für die deutlich größeren Probleme der Kinder in gleichgeschlechtlichen Haushalten ist. Er neigt zu der Annahme, dass Väter und Mütter sich nicht gegenseitig voll ersetzen können. Fest steht für ihn nur, dass die landläufige Annahme, es gebe keine Unterschiede, nicht haltbar ist.

Professor Dr. Manfred Spieker, Osnabrück

Disclaimer:Haftung für Inhalte;Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen.Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 6 Abs.1 MDStV und § 8 Abs.1 TDG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Diensteanbieter sind jedoch nicht verpflichtet, die von ihnen übermittelten oder gespeicherten fremden Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei bekannt werden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei bekannt werden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.Die Betreiber der Seiten sind bemüht, stets die Urheberrechte anderer zu beachten bzw. auf selbst erstellte sowie lizenzfreie Werke zurückzugreifen.Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Quelle: Disclaimer von eRecht24.de dem Informationsportal zum Internetrecht.
Besucher
0 Mitglieder und 5 Gäste sind Online:

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Heribert
Besucherzähler
Heute waren 137 Gäste und 1 Mitglied, gestern 427 Gäste und 2 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 1558 Themen und 3253 Beiträge.

Heute war 1 Mitglied Online :
marita