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Forums-Blog - Maritas / Traudels Blog - Beschreibung
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02
März
2014

Lichtblicke nicht allein in Stuttgart: immer mehr Menschen wachen auf!

Lichtblicke nicht allein in Stuttgart: immer mehr Menschen wachen auf!
Veröffentlicht: 2. März 2014 | Autor: Felizitas Küble

Von Christa Meves

Endlich Lichtblicke der Wahrheit ringsum: Die Demonstration gegen die vergenderten Schulpläne in Baden-Württemberg wurden in Stuttgart zu einem tausendfachen Aufschrei verantwortungsbewusster Eltern! untitled



Einer grünen Regierung fordern 2500 Eltern eine Erziehung ihrer Kinder zur Natürlichkeit ab!

Die vergiftete Massennarkose, die seit Jahrzehnten über unserem Land liegt, hält nicht mehr stand - erkennbar vor allem in einem Bericht aufgedeckter lückenloser Wahrheit des SPIEGEL (Nr. 8/2014, S. 124).

Dieses „Protokoll des Grauens” über die verheerenden Einblicke in die Seelenverstümmelung frühkollektivierter Kinder und ihrer lebenslänglichen Minderung ist zwar keineswegs neu. Neu ist lediglich, dass dieser Bericht dort, von einem maßgeblichen Mainstream-Blatt, mitten hinein in die fortschreitende Krippenkampagne hierzulande plötzlich abgedruckt werden darf.

Krippenpolitik: Verhängnis für Kleinkinder

Es gibt keinen Vortrag unter den hunderten, die ich in den letzten Jahrzehnten gehalten habe, in dem ich meinen Zuhörern nicht Hirnbilder, die die Neurologen aus den USA von den rumänischen Krippenkindern anfertigten, zeigte, um den abermals verführten Eltern hierzulande zu vermitteln, wie negativ prägend Kollektiverziehung für Kinder in den ersten drei Lebensjahren ist. SDC12294



Diese Fotos habe ich in meinem Buch „Geheimnis Gehirn” schon in der ersten Auflage 2003 abgedruckt. Aber die Wahrheit war hierzulande ausverkauft, und wer sie sagte, wurde zu Ausgrenzung oder gar Abschuss freigegeben.

Warnend vor dieser wahrhaft zerstörerischen ideologischen kommunistischen Umgangsweise mit unseren Kindern möge es noch einmal in allzu später Stunde allen Eltern geraten sein, die hier mit ihren Entscheidungen in Bezug auf die Fremdbetreuung ihrer Kleinkinder Schwierigkeiten haben, diesen “Spiegel”-Bericht zu lesen und sich von den Wissenschaftlern, die dort zu Wort kommen dürfen, sagen zu lassen, dass die Intelligenz ihrer Kinder (und wie ich hinzufügen möchte, keineswegs nur diese allein) durch Fremdbetreuung später kaum revidierbar eingeschränkt werden kann.

Kein Elternpaar in einer Industrienation kann das wollen!

Lesen Sie stattdessen unsere neue Verlautbarung: http://www.vfa-ev.de/fileadmin/Dateien/P...nfaehigkeit.pdf ????????

Wie sehr die spätere Sprachfähigkeit von dem direkten Blickkontakt zwischen Mutter und BABY abhängt! Und wie seelisch schwächend sich deshalb täglich wiederholte Trennungen von der Mutter auswirken! Wir haben hier ein Naturgesetz zu beachten!



Diese Erfahrungen haben Kinder-und Jugendlichen-Psychotherapeuten seit Jahrzehnten machen können, und diese Message ist deshalb in all ihrer Variabilität in meinen vielen Büchern nachlesbar, besonders in dem Longseller: “Erziehen lernen” (aktualisiert 2011).

Glück oder Unglück - Freude an den heranwachsenden Kindern oder Sorgen über Sorgen mit ihnen. Lebenslang um nichts weniger geht es bei der Entscheidung für die erfahrbare Wahrheit oder durch Mitlaufen in einer zerstörerischen Mainstream-Ideologie.

Für unsere Gesellschaft geht es deshalb gewiss um unser aller Zukunft! Deshalb ist jeder in dieser Situation aufgerufen, sich zu Wort zu melden.

Machen Sie mit bei den Petitionen der neu erstarkten Familienverbände, z.B. bei:

http://www.familien-schutz.de/

http://www.aktion-kig.de/

Viele sind es nun bereits, die mit uns spüren: SEIN ODER NICHTSEIN - das ist hier die Frage!

Unsere Autorin Christa Meves ist eine katholische Bestseller-Autorin und Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche

02
März
2014

Polarlichter über Brandenburg zu sehen

25.02.2014, 12:25 Uhr
Polarlichter über Brandenburg zu sehen
Ein seltenes Phänomen ist am Nachthimmel über Brandenburg aufgetaucht: ein Polarlicht im Westhavelland. Dies sei eine sehr seltene Erscheinung, sagte Dietmar Fürst, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Archenhold-Sternwarte Berlin.


Beeindruckendes Schauspiel: Polarlichter über Gülpe in Brandenburg (Quelle: dpa)

"Es muss klare Sicht sein, damit der Mensch Polarlichter überhaupt sehen kann." Der Naturpark Westhavelland, wo das farbige Nordlicht Sonntagnacht zu sehen war, gilt als der dunkelste Ort der Bundesrepublik.

Polarlichter entstehen, wenn elektrische Teilchen von der Sonne ausgestoßen und zu den Polen - Nord- und Südpol - gezogen werden. Diese Teilchen stoßen dort mit den Atomen der Hochatmosphäre zusammen und werden in verschiedenen Farben zum Leuchten gebracht, wie der Wissenschaftler erläuterte. "Vorhersagbar sind Polarlichter nicht."
http://www.t-online.de/wetter/wetter-akt...-sehen/68235898

02
März
2014

Eindrucksvoller Bürgerprotest gegen den “Bildungsplan 2015″ in Stuttgart



Schützt unsere Kinder


Eindrucksvoller Bürgerprotest gegen den “Bildungsplan 2015″ in Stuttgart
Veröffentlicht: 2. März 2014 | Autor: Felizitas Küble

Pressemitteilung der Initiative “Schützt unsere Kinder”:

Unter dem Motto „Gegen die Indoktrination unserer Kinder – Stoppt den Bildungsplan 2015“ rief die Initiative „Schützt unsere Kinder“ zur zweiten Demonstration in der Stuttgarter Innenstadt auf.

Dem Aufruf folgten 1800 Teilnehmer unterschiedlichster Hintergründe, die lautstark und selbstbewusst ihre Grundrechte auf Erziehung, Meinungs- und Religionsfreiheit verteidigten. PICT6106-1024x680



Nach ausdrucksstarken und mitreißenden Reden zogen die Demonstranten trotz aggressiver Blockade- und Störaktionen wie geplant zur Abschlusskundgebung vor das Staatstheater und beendeten die Demonstration mit dem Ruf: „Wir kommen wieder“.

BILD: Abschlußkundgebung vor dem Staatstheater in Stuttgart

Kurz nach 14 Uhr begann die Kundgebung mit einem klassischen Musikstück, das auf einen friedlichen und besonnenen Protest einstimmte. Während der gesamten Kundgebung schirmten unsere engagierten und professionell auftretenden Ordner die Bühne ab.

Redebeiträge:

Grußwort der bekannten katholischen Schriftstellerin Gabriele Kuby, die in ihrer Rede gegen eine staatlich verordnetet Indoktrination aussprach: „Wir sagen Nein zur Zwangssexualisierung und Umerziehung der Kinder.“
Grußwort der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin Christa Meves. Frau Meves ermutigte die Teilnehmer, ihre Kinder vor dem Vorhaben der Landesregierung zu schützen: „Lasst es nicht zu, dass Eure Kinder in der Schule mit Halbwahrheiten fächerübergreifend zu Unnatürlichem manipuliert werden!“ Bildungsplan-Demo-1.2.1448b



Mathias von Gersdorff (siehe Foto) von der Aktion „Kinder in Gefahr“ sprach die ungeheuerlichen politischen Wurzeln und Programme der Grünen an: die Legalisierung von Pädophilie und Inzest, die Abschaffung der Ehe (wird von der Grünen Jugend offen gefordert).
Die Schauspielerin und Publizistin Inge Thürkauf prangerte an, dass „eine Minderheit von Gender-Gläubigen bzw. ihre Lobby der Mehrheit der Bevölkerung eine neue Ideologie aufdrängen will“. Sie appellierte an Herrn Kretschmann, „die Gender-Ideologie zumindest in seinem Regierungsbereich Baden-Württemberg zu stoppen, um uns und unsere Kinder zu bewahren – vor der Neuen Weltordnung der Sexualität.“
Karl-Christian Hausmann, stellv. Kreisvorsitzender CDU Stuttgart-Ost forderte die Bürger auf, für ihr Erziehungsrecht zu kämpfen und übermittelte Grüße von Peter Hauk
Prof. Dr. Micha Bloching sprach für die “Partei der Vernunft” (PdV) gegen die staatliche Verletzung des elterlichen Grundrechtes auf Erziehung
Alexej Tuchscherer von der Aussiedler und Migranten Partei Deutschland – EINHEIT betonte die fehlende Aufklärung in der Bevölkerung über die Problematik des Bildungsplans
Alexander Beresowski, Europakandidat der Alternative für Deutschland (AfD) sprach von seinen eigenen Erfahrungen in der Sowjet-Diktatur und zog Parallelen zu aktuellen politischen Entwicklungen in Europa.
Im Polizeibericht zur Veranstaltung heißt es zu dem aggressiven Verhalten der Gegendemonstranten unter anderem:

Polizeibeamte mussten die Kundgebung ab diesem Zeitpunkt mit massivem Kräfteeinsatz schützen und bildeten eine enge Begleitung um die Versammlung. Als die Demonstrationsteilnehmer ihren Aufzug über den Schlossplatz beginnen wollten, wurden sie von Gegnern zunächst blockiert.
Parolen skandierend und Fahnen schwingend machten umstehende Demonstrationsgegner, darunter auch Angehörige der linken Szene, dem genehmigten Aufzug keinen Platz. Als die Polizei den Weg frei machen wollte, wurden die Einsatzkräfte verbal und auch körperlich angegangen 20f88-demo1-03

Polizeibeamte berichteten unter anderem von massivem Blockadeverhalten und Angriffen. Bei einem Tritt in die Genitalien ist ein 23 Jahre alter Polizeibeamter hierbei verletzt worden. Den Tatverdächtigen nahmen Beamte später vorläufig fest.

Bereits vor 14 Uhr kontrollierten Polizeibeamte rund 60 Personen, die aus dem Raum Reutlingen und Tübingen nach Stuttgart angereist waren. Bei einer Personenkontrolle beschlagnahmten Beamte ein Pfefferspray.

(Den kompletten Polizeibericht finden Sie auf http://charismatismus.wordpress.com/2014...izist-verletzt/)



Bemerkenswert in der Nachberichterstattung ist eine Falschmeldung der dpa, die Anzahl der Bildungsplanbefürworter auf dem Marktplatz betreffend. Während der Polizeibericht von 400 Personen spricht, meldete die dpa 4000 Teilnehmer. Diese Falschmeldung wurde von vielen Zeitungen ( u.a. Focus und ZEIT) ungeprüft übernommen.

Auch die Teilnehmerzahl unserer Demonstration wurde von Polizei und Presse von 1800 auf 800 reduziert.

Wir werden weiterhin gegen eine bürgerfeindliche Landesregierung und ihren Bildungsplan demonstrieren.

Quelle (Text /1. Foto, Plakat): http://zukunft-familie.org/pressemitteil...mo-am-01-maerz/

02
März
2014

Zeitung: Limburger Bischof strafrechtlich nicht schuldig


Zeitung: Limburger Bischof strafrechtlich nicht schuldig




"Es ist ausschließlich das Kirchenrecht betroffen", zitiert die "Welt am Sonntag" einen Verfasser des bislang unveröffentlichten kirchlichen Prüfberichts
01.03.2014
Berlin, 01.03.2014 (KAP) Die Vorwürfe gegen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst mit Blick auf den Bau des neuen Limburger Diözesanzentrums sind laut einem Zeitungsbericht strafrechtlich nicht relevant. "Es ist ausschließlich das Kirchenrecht betroffen", zitiert die "Welt am Sonntag" einen Verfasser des bislang unveröffentlichten kirchlichen Prüfberichts, der nicht namentlich genannt werden will. In dem Bericht zu den Baukostensteigerungen seien keine Verstöße gegen staatliche Gesetze oder Vorschriften nachgewiesen. Nun sei ein Kirchenrechtler damit beauftragt zu überprüfen, ob der Bischof richtig gehandelt habe.

Tebartz-van Elst geriet wegen seiner Amtsführung und wegen der sich auf mindestens 31 Millionen Euro belaufenden Baukosten in die Kritik. Seit Ende Oktober 2013 hält er sich aufgrund einer Entscheidung des Papstes für unbestimmte Zeit außerhalb seiner Diözese auf. Die Deutsche Bischofskonferenz hatte eine aus fünf Theologen, Bau-, Finanz- und Rechtsfachleuten bestehende Kommission unter Leitung des Paderborner Weihbischofs Manfred Grothe eingesetzt, um die Finanzierung des Bauprojekts, die Kostenentwicklung und die Entscheidungswege überprüfen zu lassen.

Der Bericht liegt dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, seit Freitag vor. Er werde ihn nun intensiv studieren und mit Rom das Weitere absprechen, erklärte Zollitsch. Er schloss aus, dass es in Rom noch vor Beginn der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz am 10. März zu einer Entscheidung in Sachen des Limburger Bischofs kommen werde.

Laut "Welt am Sonntag" enthält der Bericht nach Aussagen mehrerer Verfasser keine Bewertungen, sondern besteht nur aus Fakten und der Darstellung von Abläufen. Es habe keinerlei Unstimmigkeiten unter den Prüfern gegeben. "Die Sachargumente sprechen nicht für Tebartz-van Elst, aber auch nicht für das Domkapitel, das mitverantwortlich ist", zitierte das Blatt seinen Informanten.

In der "Welt am Sonntag" erhob Hessens Ex-Staatsminister Jochen Riebel (CDU), der dem Vermögensverwaltungsrat des Bischöflichen Stuhls in Limburg angehört, neue Vorwürfe gegen den Limburger Bischof. Er behauptete, von Tebartz-van Elst belogen worden zu sein bei der Frage, wie viele Antiquitäten und künstlerische Figuren für das Diözesanzentrum angeschafft worden seien. "Tebartz-van Elst hat mir in einem Vier-Augen-Gespräch hoch und heilig versprochen, dass alle Figuren, die dort aufgestellt sind, aus dem Fundus stammen. Das war gelogen", zitierte das Blatt Riebel. "Lediglich zwei der Figuren sind aus dem Fundus, alle anderen wurden angeschafft."



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/60849.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.[/img]

"Es ist ausschließlich das Kirchenrecht betroffen", zitiert die "Welt am Sonntag" einen Verfasser des bislang unveröffentlichten kirchlichen Prüfberichts
01.03.2014
Berlin, 01.03.2014 (KAP) Die Vorwürfe gegen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst mit Blick auf den Bau des neuen Limburger Diözesanzentrums sind laut einem Zeitungsbericht strafrechtlich nicht relevant. "Es ist ausschließlich das Kirchenrecht betroffen", zitiert die "Welt am Sonntag" einen Verfasser des bislang unveröffentlichten kirchlichen Prüfberichts, der nicht namentlich genannt werden will. In dem Bericht zu den Baukostensteigerungen seien keine Verstöße gegen staatliche Gesetze oder Vorschriften nachgewiesen. Nun sei ein Kirchenrechtler damit beauftragt zu überprüfen, ob der Bischof richtig gehandelt habe.

Tebartz-van Elst geriet wegen seiner Amtsführung und wegen der sich auf mindestens 31 Millionen Euro belaufenden Baukosten in die Kritik. Seit Ende Oktober 2013 hält er sich aufgrund einer Entscheidung des Papstes für unbestimmte Zeit außerhalb seiner Diözese auf. Die Deutsche Bischofskonferenz hatte eine aus fünf Theologen, Bau-, Finanz- und Rechtsfachleuten bestehende Kommission unter Leitung des Paderborner Weihbischofs Manfred Grothe eingesetzt, um die Finanzierung des Bauprojekts, die Kostenentwicklung und die Entscheidungswege überprüfen zu lassen.

Der Bericht liegt dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, seit Freitag vor. Er werde ihn nun intensiv studieren und mit Rom das Weitere absprechen, erklärte Zollitsch. Er schloss aus, dass es in Rom noch vor Beginn der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz am 10. März zu einer Entscheidung in Sachen des Limburger Bischofs kommen werde.

Laut "Welt am Sonntag" enthält der Bericht nach Aussagen mehrerer Verfasser keine Bewertungen, sondern besteht nur aus Fakten und der Darstellung von Abläufen. Es habe keinerlei Unstimmigkeiten unter den Prüfern gegeben. "Die Sachargumente sprechen nicht für Tebartz-van Elst, aber auch nicht für das Domkapitel, das mitverantwortlich ist", zitierte das Blatt seinen Informanten.

In der "Welt am Sonntag" erhob Hessens Ex-Staatsminister Jochen Riebel (CDU), der dem Vermögensverwaltungsrat des Bischöflichen Stuhls in Limburg angehört, neue Vorwürfe gegen den Limburger Bischof. Er behauptete, von Tebartz-van Elst belogen worden zu sein bei der Frage, wie viele Antiquitäten und künstlerische Figuren für das Diözesanzentrum angeschafft worden seien. "Tebartz-van Elst hat mir in einem Vier-Augen-Gespräch hoch und heilig versprochen, dass alle Figuren, die dort aufgestellt sind, aus dem Fundus stammen. Das war gelogen", zitierte das Blatt Riebel. "Lediglich zwei der Figuren sind aus dem Fundus, alle anderen wurden angeschafft."

Dieser Text stammt von der Webseite

Zeitung: Limburger Bischof strafrechtlich nicht schuldig
"Es ist ausschließlich das Kirchenrecht betroffen", zitiert die "Welt am Sonntag" einen Verfasser des bislang unveröffentlichten kirchlichen Prüfberichts
01.03.2014
Berlin, 01.03.2014 (KAP) Die Vorwürfe gegen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst mit Blick auf den Bau des neuen Limburger Diözesanzentrums sind laut einem Zeitungsbericht strafrechtlich nicht relevant. "Es ist ausschließlich das Kirchenrecht betroffen", zitiert die "Welt am Sonntag" einen Verfasser des bislang unveröffentlichten kirchlichen Prüfberichts, der nicht namentlich genannt werden will. In dem Bericht zu den Baukostensteigerungen seien keine Verstöße gegen staatliche Gesetze oder Vorschriften nachgewiesen. Nun sei ein Kirchenrechtler damit beauftragt zu überprüfen, ob der Bischof richtig gehandelt habe.

Tebartz-van Elst geriet wegen seiner Amtsführung und wegen der sich auf mindestens 31 Millionen Euro belaufenden Baukosten in die Kritik. Seit Ende Oktober 2013 hält er sich aufgrund einer Entscheidung des Papstes für unbestimmte Zeit außerhalb seiner Diözese auf. Die Deutsche Bischofskonferenz hatte eine aus fünf Theologen, Bau-, Finanz- und Rechtsfachleuten bestehende Kommission unter Leitung des Paderborner Weihbischofs Manfred Grothe eingesetzt, um die Finanzierung des Bauprojekts, die Kostenentwicklung und die Entscheidungswege überprüfen zu lassen.

Der Bericht liegt dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, seit Freitag vor. Er werde ihn nun intensiv studieren und mit Rom das Weitere absprechen, erklärte Zollitsch. Er schloss aus, dass es in Rom noch vor Beginn der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz am 10. März zu einer Entscheidung in Sachen des Limburger Bischofs kommen werde.

Laut "Welt am Sonntag" enthält der Bericht nach Aussagen mehrerer Verfasser keine Bewertungen, sondern besteht nur aus Fakten und der Darstellung von Abläufen. Es habe keinerlei Unstimmigkeiten unter den Prüfern gegeben. "Die Sachargumente sprechen nicht für Tebartz-van Elst, aber auch nicht für das Domkapitel, das mitverantwortlich ist", zitierte das Blatt seinen Informanten.

In der "Welt am Sonntag" erhob Hessens Ex-Staatsminister Jochen Riebel (CDU), der dem Vermögensverwaltungsrat des Bischöflichen Stuhls in Limburg angehört, neue Vorwürfe gegen den Limburger Bischof. Er behauptete, von Tebartz-van Elst belogen worden zu sein bei der Frage, wie viele Antiquitäten und künstlerische Figuren für das Diözesanzentrum angeschafft worden seien. "Tebartz-van Elst hat mir in einem Vier-Augen-Gespräch hoch und heilig versprochen, dass alle Figuren, die dort aufgestellt sind, aus dem Fundus stammen. Das war gelogen", zitierte das Blatt Riebel. "Lediglich zwei der Figuren sind aus dem Fundus, alle anderen wurden angeschafft."



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/60849.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.[/img]

"Es ist ausschließlich das Kirchenrecht betroffen", zitiert die "Welt am Sonntag" einen Verfasser des bislang unveröffentlichten kirchlichen Prüfberichts

01.03.2014
Berlin, 01.03.2014 (KAP) Die Vorwürfe gegen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst mit Blick auf den Bau des neuen Limburger Diözesanzentrums sind laut einem Zeitungsbericht strafrechtlich nicht relevant. "Es ist ausschließlich das Kirchenrecht betroffen", zitiert die "Welt am Sonntag" einen Verfasser des bislang unveröffentlichten kirchlichen Prüfberichts, der nicht namentlich genannt werden will. In dem Bericht zu den Baukostensteigerungen seien keine Verstöße gegen staatliche Gesetze oder Vorschriften nachgewiesen. Nun sei ein Kirchenrechtler damit beauftragt zu überprüfen, ob der Bischof richtig gehandelt habe.

Tebartz-van Elst geriet wegen seiner Amtsführung und wegen der sich auf mindestens 31 Millionen Euro belaufenden Baukosten in die Kritik. Seit Ende Oktober 2013 hält er sich aufgrund einer Entscheidung des Papstes für unbestimmte Zeit außerhalb seiner Diözese auf. Die Deutsche Bischofskonferenz hatte eine aus fünf Theologen, Bau-, Finanz- und Rechtsfachleuten bestehende Kommission unter Leitung des Paderborner Weihbischofs Manfred Grothe eingesetzt, um die Finanzierung des Bauprojekts, die Kostenentwicklung und die Entscheidungswege überprüfen zu lassen.

Der Bericht liegt dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, seit Freitag vor. Er werde ihn nun intensiv studieren und mit Rom das Weitere absprechen, erklärte Zollitsch. Er schloss aus, dass es in Rom noch vor Beginn der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz am 10. März zu einer Entscheidung in Sachen des Limburger Bischofs kommen werde.

Laut "Welt am Sonntag" enthält der Bericht nach Aussagen mehrerer Verfasser keine Bewertungen, sondern besteht nur aus Fakten und der Darstellung von Abläufen. Es habe keinerlei Unstimmigkeiten unter den Prüfern gegeben. "Die Sachargumente sprechen nicht für Tebartz-van Elst, aber auch nicht für das Domkapitel, das mitverantwortlich ist", zitierte das Blatt seinen Informanten.

In der "Welt am Sonntag" erhob Hessens Ex-Staatsminister Jochen Riebel (CDU), der dem Vermögensverwaltungsrat des Bischöflichen Stuhls in Limburg angehört, neue Vorwürfe gegen den Limburger Bischof. Er behauptete, von Tebartz-van Elst belogen worden zu sein bei der Frage, wie viele Antiquitäten und künstlerische Figuren für das Diözesanzentrum angeschafft worden seien. "Tebartz-van Elst hat mir in einem Vier-Augen-Gespräch hoch und heilig versprochen, dass alle Figuren, die dort aufgestellt sind, aus dem Fundus stammen. Das war gelogen", zitierte das Blatt Riebel. "Lediglich zwei der Figuren sind aus dem Fundus, alle anderen wurden angeschafft."



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/60849.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

02
März
2014

"Solange jeder für sich selbst Reichtümer sammelt, wird es keine Gerechtigkeit geben"

"Solange jeder für sich selbst Reichtümer sammelt, wird es keine Gerechtigkeit geben"

Die Worte des Papstes beim Angelus-Gebet

VATIKANSTADT, 2. März 2014 (ZENIT.org) - Papst Franziskus zeigte sich heute um 12.00 Uhr am Fenster seines Arbeitszimmers im Apostolischen Palast, um gemeinsam mit den auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen und Pilgern das Angelus-Gebet zu sprechen.
Zur Einführung in das Mariengebet sprach der Heilige Vater die folgenden Worte, die wir hier in einer eigenen Übersetzung dokumentieren.
***
[Vor dem Angelus:]
Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!
Im Mittelpunkt der Liturgie des heutigen Sonntags steht eine der trostreichsten Wahrheiten: die göttliche Vorsehung. Der Prophet Jesaja erklärt sie uns durch das Sinnbild der zärtlichen Liebe einer Mutter zu ihrem Kind. Er sagt: „Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht“ (Jes 49,15). Wie schön das ist! Gott vergisst uns nicht; keinen von uns! Er kennt uns alle beim Namen. Er liebt uns und vergisst uns nicht. Welch ein schöner Gedanke! Dieser Aufruf, Gott zu vertrauen, hat ein Echo in den Seiten des Matthäusevangeliums: „Seht euch die Vögel des Himmels an“, sagt Jesus. „Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie… Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen“ (Mt 6,26.28-29).
Doch wenn man an die vielen Menschen denkt, die in ungewissen Verhältnissen leben, oder gar im tiefstem Elend, das ihre Würde verletzt, könnten diese Worte Jesu abstrakt, sogar illusorisch klingen. In Wirklichkeit aber sind sie heute aktueller denn je! Sie erinnern uns daran, dass man nicht zwei Herren zugleich dienen kann: Gott und dem Reichtum. Solange jeder versucht, für sich selbst Reichtümer zu sammeln, wird es keine Gerechtigkeit geben. Das müssen wir richtig spüren! Solange jeder für sich selbst Reichtümer sammelt, wird es keine Gerechtigkeit geben. Wenn wir stattdessen auf die Vorsehung Gottes vertrauen und nach seinem Reich streben, dann wird niemandem das Notwendigste für ein würdevolles Leben fehlen.
Ein Herz, das von der Gier nach Besitz erfüllt ist, ist ein Herz, in dem Gott keinen Platz findet. Aus diesem Grund hat Jesus die Reichen oft gewarnt, denn sie laufen am stärksten die Gefahr, ihr Vertrauen in die Güter dieser Welt zu setzen. Doch die einzige, endgültige Gewissheit liegt bei Gott. In einem vom Reichtum besessenen Herzen bleibt nicht mehr viel Platz für den Glauben: Alles wird von den Reichtümern ausgefüllt, der Glaube findet keinen Raum mehr. Wenn man hingegen Gott den Platz lässt, der ihm gebührt, nämlich den ersten, dann wird seine Liebe dazu führen, dass wir auch unsere Reichtümer teilen und für Projekte der Solidarität und Entwicklung zur Verfügung stellen, wie man anhand vieler Beispiele der Kirchengeschichte, auch in neuerer Zeit, erkennen kann. So wirkt die göttliche Vorsehung durch unseren Dienst an den anderen, durch unsere Bereitschaft, mit den anderen zu teilen. Wenn jeder von uns seinen Besitz nicht nur für sich selbst einsetzt, sondern auch für die anderen, dann gibt sich die Vorsehung durch unsere Solidarität zu erkennen. Wenn hingegen jemand nur für sich selbst arbeitet, was wird dann mit ihm geschehen, wenn Gott ihn zu sich ruft? Er wird seine Reichtümer nicht mitnehmen können, denn bekanntlich hat das Schweißtuch keine Taschen. Teilen ist besser, denn in den Himmel können wir nur mitnehmen, was wir mit anderen geteilt haben.
Der Weg, den Jesus uns weist, kann wenig realistisch erscheinen, wenn man ihn mit der gängigen Lebensauffassung vergleicht und im Licht der Probleme der Wirtschaftskrise betrachtet. Und doch führt er uns, wenn man genau darüber nachdenkt, zurück zur richtigen Werteskala. Er sagt: „Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?“ (Mt 6,25). Wenn wir wirklich wollen, dass es niemandem an Brot und Wasser fehle, an Kleidung, an einem Zuhause, an Arbeit und Gesundheit, dann müssen wir uns alle dazu bekennen, dass wir Kinder des selben himmlischen Vaters sind, dass wir Geschwister sind, und uns dementsprechend verhalten. Wie ich in meiner Botschaft für den Frieden zum 1. Januar dieses Jahres sagte: Der Weg zum Frieden liegt in der Brüderlichkeit, in diesem gemeinsamen Weg, im Teilen.
Im Licht des heutigen Wortes Gottes, wollen wir die Jungfrau Maria als Mutter der göttlichen Vorsehung anrufen. Wir wollen ihr unser Leben, den Weg der Kirche und der Menschheit anvertrauen. Insbesondere wollen wir sie bitten, dass sie uns helfe, einen einfachen und nüchternen Lebensstil zu führen, mit einem aufmerksamen Blick für die Bedürfnisse unserer notleidenden Brüder.
[Nach dem Angelus:]
Liebe Brüder und Schwestern!
Ich bitte euch, weiterhin für die Ukraine zu beten, die in diesen Tagen eine schwierige Situation durchmacht, und hoffe, dass alle Kräfte, die in diesem Land wirken, dazu beitragen mögen, die Spannungen zu überwinden und gemeinsam an der Zukunft der Nation mitwirken mögen. An die internationale Gemeinschaft richte ich den Aufruf, jede Initiative zu unterstützen, die den Dialog und die Eintracht fördern kann.
Ich grüße von Herzen die Familien, Pfarrgruppen, Vereine und alle Pilger, die aus Italien und den verschiedensten Ländern der Welt gekommen sind.
Ich grüße die spanischen Gläubigen aus den Diözesen Valladolid und Ibiza, wie auch die italienischen Gläubigen aus Amantea, Brescia, Cremona, Terni, Lonate und Ferno, sowie den Chor aus Tassullo.
Ich grüße die zahlreichen Jugendgruppen aus den Diözesen Como, Vicenza, Padua, Lodi, Cuneo und Cremona. Liebe Jugendliche, manche von euch haben erst vor kurzem das Sakrament der Firmung empfangen oder bereiten sich darauf vor, es zu empfangen, und viele sind in ihren Oratorien tätig. Möge eure Beziehung zu Jesus immer stärker und tiefer werden und viele Früchte tragen! Macht weiter so, liebe Jugendliche!
In dieser Woche werden wir in die Fastenzeit eintreten, die den Weg des Gottesvolks zum Osterfest bildet. Ein Weg der Umkehr, des Kampfes gegen das Böse mit den Waffen des Gebets, des Fastens, der Barmherzigkeit. Die Menschheit braucht Gerechtigkeit, Wiederversöhnung, Frieden, und kann sie nur erlangen, wenn sie sich mit ihrem ganzen Herzen Gott zuwendet, der die Quelle all dieser Dinge ist. Wir alle brauchen die Vergebung Gottes. Wir wollen die Fastenzeit im Geist der brüderlichen Solidarität mit denen beginnen, die in dieser Zeit von materieller Armut und von gewaltsamen Konflikten heimgesucht werden.
Allen wünsche ich einen schönen Sonntag und gesegnete Mahlzeit. Auf Wiedersehen!
[Aus dem Italienischen übersetzt von Alexander Wagensommer]

02
März
2014

Scheuer: "Jugend ist wichtiger Teil unserer Kirche"

Scheuer: "Jugend ist wichtiger Teil unserer Kirche"



Innsbrucker Bischof legt im heurigen Fastenhirtenbrief an die Gemeinden Fokus auf Jugend - Jugend und Jungschar touren durch Diözese

01.03.2014
Innsbruck, 01.03.2014 (KAP) Der jährliche Hirtenbrief zur Fastenzeit, mit dem sich der Innsbrucker Diözesanbischof Manfred Scheuer an die Gemeinden wendet, ist heuer im Besonderen an die Kinder und Jugendlichen gerichtet. Scheuer an die Jugend: "Wir brauchen eure Ideen, eure Meinung, eure Hilfe. Nicht nur bei Computerproblemen oder beim Handy, wo ihr euch viel besser auskennt als viele von den Erwachsenen. Wir brauchen eure Hilfe, wenn es darum geht, wie Kirche heute sein soll, was ihr braucht und wie ihr euch die Kirche wünscht."

Der Bischof verwies in seinem Hirtenbrief auch auf die Ordensregel des heiligen Benedikt. Bei wichtigen Entscheidungen müsse auch der Jüngste im Kloster befragt werden, da eine Gemeinschaft für neue Ideen offen sein müsse. Das gelte auch für das Gesamt der Kirche. "Gott offenbart oft einem Jüngeren, was das Beste ist," zitierte Scheuer den heiligen Benedikt.

Die Jugend außen vor zu lassen, könne sich die Kirche nicht leisten, denn "ihr seid es, die Kirche heute mitgestalten, ihr eine Lebendigkeit gebt, die uns allen gut tut. Ihr seid es auch, die in den nächsten Jahren mitentscheidet, welchen Weg wir als Gemeinschaft der Katholischen Kirche gehen werden", so Scheuer. Erfreut über den Fokus auf die Jugend zeigte sich Wolfgang Meixner, Diözesanjungschar- und Jugendseelsorger: "Damit setzt der Bischof ein Zeichen, dass die Kinder und Jugendlichen ihm und uns als Kirche ein wichtiger Teil sind."

Tournee der Jungschar und Jugend in alle Seelsorgeräume

Um die Kinder und Jugendlichen noch mehr in die Kirche einzubinden und ihre Bedeutung deutlich zu machen, gehen die Katholische Jugend und Jungschar im Rahmen des Jubiläums "50 Jahre Diözese Innsbruck" in der heurigen Fastenzeit unter dem Motto "Komm, red mit!" auf Tournee. Dabei werden alle 75 bereits eingerichteten und geplanten Seelsorgeräume der Diözese besucht und "Fragen und Wünsche, die Hoffnungen und Ideen der Kinder und Jugendlichen gesammelt", hieß es in einer Aussendung am Samstag.

Wolfgang Meixner: "Ich freue mich auf diese gemeinsame Zeit und wünsche uns ein Aufbrechen - ganz nach dem Motto unseres Jubiläums - in eine gute Zukunft, welche die Kinder und Jugendlichen mitgestalten und erleben werden."


Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathpress.co.at/site/nachrich...base/60846.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

02
März
2014

Schönborn: Glaube motiviert Menschen in Ukraine zum Durchhalten

Schönborn: Glaube motiviert Menschen in Ukraine zum Durchhalten



Wiener Erzbischof feiert "Messe für Frieden und eine gute Zukunft in der Ukraine"

01.03.2014
Wien, 01.03.2014 (KAP) Kardinal Christoph Schönborn hat den Menschen in der Ukraine für ihr Glaubenszeugnis gedankt. "Aus dem Glauben sind die Menschen aufgestanden und haben durchgehalten", so der Wiener Erzbischof bei der "Messe für Frieden und eine gute Zukunft in der Ukraine" am Samstagabend im Wiener Stephansdom. Der Kardinal wertete das "Nein" des ukrainischen Volks "zum Missbrauch der Macht und zur Korruption" als ein "Zeichen des Glaubens" und rief gleichzeitig zum Gebet für jene auf, "die für das Blutvergießen verantwortlich sind", für die Verletzte und für jene, die "für die Gerechtigkeit, Freiheit und Würde ihres Volkes ihr Leben gaben".

Angesicht des vielfachen Leids in Ländern wie der Ukraine und in Syrien sei es berechtigt, Gott danach anzufragen. Dies umso mehr aufgrund der Zusage Jesu, dass man sich keine Sorgen machen solle, "weil Gott für uns sorgt", so der Kardinal mit Bezug auf das Tagesevangelium von der rechten Sorge. Antwort auf diese bedrängende Frage gäbe das Matthäusevangelium selbst, wo es heißt, dass man nicht Gott und dem Mammon zugleich dienen könne. "Kommt nicht so viel Leid und Elend in der Ukraine daher, dass man Mammon zum Götzen gemacht hat", fragte der Kardinal und verwies auf die grassierende Korruption unter den Mächtigen des Landes.

Das Evangelium mache klar, dass man zuerst das Reich Gottes suchen solle. "Wenn es uns um Gott geht, dann geht es immer auch um Gerechtigkeit", so der Kardinal, der den Einsatz der Demonstranten für Gerechtigkeit, Freiheit und Wahrheit würdigte. Jesus habe zwar nicht versprochen, dass dieser Einsatz "ohne Leid" ginge, aber sicher sei seine Anwesenheit, denn: "Der Herr vergisst uns nicht".

Gemeinsam mit dem Kardinal, der gleichzeitig Ordinarius für die katholischen Gläubigen des byzantinischen Ritus in Österreich ist, feierten zahlreiche ukrainisch-katholische Priester sowie rund 3.000 Gläubige die Messe im Stephansdom. Unter den Mitfeiernden waren auch zwei Verletzte, die aus der Ukraine nach Wien zur medizinischen Behandlung gekommen sind.


Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathpress.co.at/site/nachrich...base/60853.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

02
März
2014

: "Frauen werden noch immer benachteiligt"

02.03.2014


Maria Flachsbarth, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes


Frauenbund-Präsidentin fordert mehr Einsatz für Gerechtigkeit
: "Frauen werden noch immer benachteiligt"


Beim "Kunigundentag" in Bamberg hat die Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), Maria Flachsbarth, angemahnt, dass Frauen in Deutschland keineswegs gleichberechtigt seien. So sei zum Beispiel gleicher Lohn für gleiche Arbeit keine Selbstverständlichkeit.

Die Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), Maria Flachsbarth, hat mehr Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit gefordert. Beim "Kunigundentag" in Bamberg erinnerte sie am Wochenende daran, dass Frauen in Deutschland immer noch benachteiligt würden. So sei gleicher Lohn für gleiche Arbeit keine Selbstverständlichkeit. Auch die eigenständige Alterssicherung von Frauen sei noch nicht endgültig gelöst. Als einen Schritt in die richtige Richtung bewertete die CDU-Bundestagsabgeordnete jedoch die im Koalitionsvertrag vorgesehene Mütterrente.

Vorurteile gegen Frauen in Führungspositionen

Nach wie vor gebe es auch Vorurteile gegen Frauen in Führungspositionen, kritisierte Flachsbarth. "Viele Frauen sind hoch qualifiziert und gerade weil sie Job und Familie unter einen Hut bringen müssen, Meister im Managen ihres Terminkalenders." Die KDFB-Vorsitzende plädierte dafür, Frauen künftig auch bei Führungspositionen in der Kirche mehr zu berücksichtigten. Zudem sei es ein Anliegen ihres Verbands, dass Frauen auch Diakoninnen werden dürften.

Luxemburger Erzbischof nennt Kunigunde Vorbild

Der aus Luxemburg und damit aus der Heimat Kunigundes angereiste Erzbischof Jean-Claude Hollerich nannte die Heilige ein Vorbild für alle. Als Kaiserin sei sie reichlich mit Macht ausgestattet gewesen, doch habe sie zunächst nach dem Evangelium gehandelt und auch Kirchen gegründet. "Wir müssen zu Kirchengründern werden, in einer Kirche, die in Europa missionarisch wirkt", appellierte der Luxemburger Erzbischof.

Kunigunde hat 1007 mit ihrem Mann Heinrich das Bistum Bamberg gegründet und reichlich mit Stiftungen versehen. Sie starb am 3. März 1033 und wurde 1200 heiliggesprochen.

(KNA)

02
März
2014

Tausende demonstrieren für Flüchtlingsrechte in Hamburg

02.03.2014


Solidaritätsdemonstration in Hamburg
© dpa


Migrantensprecher: Senat soll restriktive Haltung beenden
: Tausende demonstrieren für Flüchtlingsrechte in Hamburg


Fast 4000 Menschen sind am Samstag in Hamburg auf die Straße gegangen, um für mehr Solidarität mit den Flüchtlingen zu demonstrieren. Sie forderten vor allem ein Bleiberecht für die 300 Migranten der Flüchtlingsgruppe "Lampedusa in Hamburg".

In Hamburg sind am Samstag nach Polizei-Angaben rund 3.900 Menschen für mehr Flüchtlingsrechte auf die Straße gegangen. Die Demonstranten forderten insbesondere ein Bleiberecht für die Flüchtlingsgruppe "Lampedusa in Hamburg". Zu der Gruppe gehören rund 300 Migranten, die als Wanderarbeiter aus Libyen flohen und 2012/2013 über Italien nach Deutschland kamen. Die Demonstration verlief friedlich.

"Menschenrechte müssen überall gelten"

Der Hamburger Senat hat sich bislang gegen eine Gruppenlösung für die Lampedusa-Flüchtlinge ausgesprochen und verlangt die Prüfung jedes Einzelfalls nach dem Asylrecht. "Wir sind hier, um zu bleiben", rief der Sprecher der Gruppe, Asuquo Udo, auf der Kundgebung. Erneut forderte er den Senat auf, seine restriktive Haltung zu beenden. Die Politiker hätten sich ihrer Verantwortung zu stellen, die Menschenrechte müssten überall gelten.

Zugleich dankte Udo den zahlreichen Unterstützergruppen, ohne deren Hilfe die Flüchtlinge die vergangenen Monate nicht überstanden hätten. Der Lampedusa Sprecher schloss die Gemeinde der St.-Pauli-Kirche in den Dank mit ein. Die humanitäre Hilfe der Pastoren und vieler Ehrenamtlicher sei unverzichtbar.

80 Flüchtlinge in der St.-Pauli-Kirche

Nach dem Auslaufen eines Winternotprogramms 2013 hatten die Lampedusa-Flüchtlinge auf der Straße gelebt. Nach wochenlangen Regenfällen fanden im Juni rund 80 Männer der Gruppe Schlafquartier in der St.-Pauli-Kirche. Zum Start des Winternotprogramms 2014 wurden rund 50 Libyen-Flüchtlinge in beheizten Containern auf dem Gelände dreier Kirchengemeinden untergebracht. Nach Angaben des Lampedusa-Sprechers lebt ein weit größerer Teil der Gruppe bei privaten Unterstützern des "Solidarischen Winternotprogramms".

(epd)

02
März
2014

Behörden sehen Uiguren am Werk : Blutbad mit 33 Toten in China

02.03.2014


Spuren der Opfer am Bahnhof in Kumming, China
© dp


Behörden sehen Uiguren am Werk
: Blutbad mit 33 Toten in China


Brutale Gewalt in Südwestchina: Mit langen Messern attackieren schwarz gekleidete Männer die Reisenden im Bahnhof der Millionenstadt Kunming. Die Behörden beschuldigen uigurische Separatisten.

Uigurische Separatisten sollen nach amtlichen Angaben für das Blutbad mit 33 Toten im Bahnhof in der südwestchinesischen Metropole Kunming verantwortlich sein. Mindestens 29 Reisende kamen ums Leben, während die Polizei vier Angreifer erschoss, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag berichtete. Mindestens 113 Menschen seien verletzt worden. Mehr als zehn schwarz gekleidete Täter seien am Samstagabend plötzlich mit langen Messern auf die Menschen auf dem Vorplatz und in der Kartenverkaufshalle des Bahnhofs der Provinzhauptstadt von Yunnan losgegangen.

"Organisierter, terroristischer Überfall"

Es sei ein "ein organisierter, vorsätzlicher und brutal ausgeführter terroristischer Überfall" gewesen, berichteten die Behörden. Das Staatsfernsehen zeigte, wie Polizisten unter anderem eine Machete sicherstellten. Bilder zeigten Opfer in Blutlachen zwischen Gepäck, Schuhen und anderen Habseligkeiten. Mehrere Angreifer sind nach amtlichen Angaben noch auf der Flucht. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping verurteilte den Gewaltakt und rief zum Kampf gegen Terrorismus auf. Auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte die Gewalttat.

Verbrechen gegen die Menschlichkeit

"Beweise am Tatort" zeigten, dass der Anschlag von Separatisten aus der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang organisiert worden sei, schrieb die Staatsagentur Xinhua. "Es war ein typischer Terroranschlag und ein schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit", hieß es in einem Kommentar. Das Blutbad passierte nur vier Tage vor Beginn der Jahrestagung des Volkskongresses in Peking - traditionell eine politisch heikle Zeit, in der die Sicherheitsvorkehrungen in China verschärft werden.

"Sie fielen einfach zu Boden"

Das Blutbad begann gegen 21.20 Uhr Ortszeit. Yang Haifei aus Kunming schilderte Xinhua, er habe gerade eine Fahrkarte gekauft, als eine Gruppe von zumeist schwarz gekleideten Leuten aufgetaucht sei. "Ich sah einen Menschen mit einem langen Messer auf mich zukommen. Ich rannte mit anderen davon." Wer nicht schnell genug gewesen sei, sei schwer verletzt worden. "Sie fielen einfach zu Boden." Er selbst sei an Brust und Rücken getroffen worden.

Kumming ist eine Drehscheibe in Südwestchina

Die 19-jährige Studentin Liu Chen aus Wuhan wollte gerade mit ihrer Freundin Karten für die Fahrt in die bekannte Touristenstadt Lijiang kaufen. "Zuerst dachte ich, dass sich nur Leute streiten, aber dann sah ich Blut und hörte Schreie." Der Bahnhof in Kunming zählt zu den größten in China und ist eine Drehscheibe in Südwestchina.

Auf einfache Bürger losgegangen

Die Umstände der Bluttat wirkten ungewöhnlich. Xinhua schrieb von einem "Wandel in der Angriffsstrategie", weil die Separatisten sonst Symbole der Regierung wie Polizeistationen oder Ämter angegriffen hätten, aber diesmal auf einfache Bürger losgegangen seien. "Jeder, der Verständnis für die Terroristen hegt und zeigt, sie als unterdrückt oder schwach bezeichnet, ermutigt solche Angriffe und hilft bei der Verübung von Verbrechen."

Uiguren fühlen sich unterdrückt

Die Uiguren sind in Xinjiang in Nordwestchina beheimatet. Wegen der Spannungen zwischen der muslimischen Minderheit und den Chinesen gilt die Region schon lange als Konfliktherd. Die Uiguren fühlen sich von der chinesischen Fremdherrschaft politisch, religiös und kulturell unterdrückt. Die Regierung in Peking wirft Uiguren separatistische Bemühungen und Terrorismus vor. Nach ihrer Machtübernahme 1949 in Peking hatten sich die Kommunisten die Region einverleibt, wo es früher das unabhängige Ostturkestan gab.

Seit Anfang 2013 sind nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) 254 Menschen bei der Eskalation der Gewalt zwischen chinesischen Sicherheitskräften und Uiguren ums Leben gekommen.

(dpa)

02
März
2014

Gemeinsamer Appell der ukrainischen Kirchen : Kirchen gegen russischen Militäreinsatz in der Ukraine

02.03.2014


Bewaffnete in Simferopol auf der Krim
© dpa


Gemeinsamer Appell der ukrainischen Kirchen
: Kirchen gegen russischen Militäreinsatz in der Ukraine


Die Religionsführer der Ukraine haben sich in einem gemeinsamen Appell gegen eine russische Militärintervention in ihrem Land ausgesprochen. Die russische Führung sei vor Gott für alle nicht wieder gut zu machenden Konsequenzen verantwortlich.

Ukrainische Religionsführer haben gegen eine russische Militärintervention in ihrem Land protestiert. "Wir rufen die russische Regierung auf, zur Vernunft zu kommen und ihre Aggression gegen die Ukraine zu stoppen, und sofort alle russischen Truppen von ukrainischen Boden zurückzuziehen", heißt es in einem am Sonntag
veröffentlichten gemeinsamen Appell. Die russische Führung sei vor Gott für alle nicht wieder gut zu machenden Konsequenzen verantwortlich.

Aufforderung an USA, EU und Vereinte Nationen

Unterschrieben haben den Aufruf der orthodoxe Kiewer Patriarch Filaret, der griechisch-katholische Kiewer Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, der ukrainische Oberrabbiner Yaakov Bleich sowie die Spitzenvertreter von fünf protestantischen Kirchen. Sie fordern die USA, die EU und die Vereinten Nationen auf, die "ausländische Invasion und die brutale Einmischung in unsere inneren Angelegenheiten zu stoppen".

"Russische Kultur wird nicht unterdrückt"

Die Religionsführer betonen, die russische Sprache, Kultur und Kirche werde in der Ukraine nicht unterdrückt. "Wir bezeugen, dass alle Anstrengungen der russischen Propaganda, alle Ereignisse in der Ukraine als einen faschistischen Umsturz und einen Sieg von Extremisten darzustellen, absolut nicht der Wirklichkeit entsprechen", heißt es in der Erklärung.

Teilung der Ukraine muss verhindert werden

Bereits am Freitagabend hatte sich der Interreligiöse Rat der Halbinsel Krim gegen eine Teilung der Ukraine gewandt. Die "territoriale Integrität" des Staates müsse bewahrt werden, erklärte der vom örtlichen orthodoxen Metropoliten Lazar geleitete Rat. Das Gremium rief alle Beteiligten zur Besonnenheit auf und forderte eine
friedliche Lösung der aktuellen Krise. In der Vergangenheit sei es durch vernünftige Kompromisse gelungen, auch schwierige Fragen ausgleichend zu regeln.

Neun Unterzeichner

Der evangelisch-lutherische Pfarrer von Simferopol, Markus Göring, sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), es sei bemerkenswert, dass auch die orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats die Separatisten kritisch sehe. Dem Interreligiösen Rat der Krim gehören Vertreter von Kirchen, Muslimen und Juden an. Unter den neun Unterzeichnern der Erklärung ist auch Göring.

(KNA)

02
März
2014

Zungenrede und iPhone-Botschaft des Papstes: Die Ökumene von Seiten der Evangelikalen

Zungenrede und iPhone-Botschaft des Papstes: Die Ökumene von Seiten der Evangelikalen



00:17:46:49 Eine „Christian Leadership Convention“ in Texas, USA, evangelikal, charismatisch und pfingstkirchlich. Nicht wirklich der Ort, an dem wir eine Papstansprache vermuten würden und einen leidenschaftlichen Appell für die Ökumene. Aber genau das fand vor einigen Wochen statt. Und der Appell kam nicht nur vom Papst, er kam von evangelikaler Seite.

Direktes sprechen mit Gott, wörtliches Auslegen der Bibel bis hin zu Zeitangaben zur Schöpfung, das Sprechen in Zungenrede, das alles ist eine Form von Religion, die den Amerikas, Nord wie Süd, verbreitet ist und die wächst. Die „alten“ Konfessionen, protestantisch wie katholisch, werfen den jungen Konfessionen Mangel an Theologie vor, die in der Ökumene Engagierten bis hin zum Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen machen sich Sorgen nicht über Schwierigkeiten in der Ökumene, sondern überhaupt über mangelndes Interesse seitens der Freikirchen. Ökumene sei für viele evangelikale, freikirchliche, und pfingstlerische Kirchen überhaupt kein Thema.

Bei der Convention predigt und betet der Texaner Kenneth Copeland, ein vor allem im Fernsehen tätiger Geistlicher. Seine Initiative KCM – Kenneth Copeland Mission – veranstaltete vor zwei Wochen einen Kongress mit Vertretern verschiedener freikirchlicher, pfingstlerischer, evangelikaler und charismatischer Gruppen und Gemeinschaften. Seine Initiative ist nicht ohne Kritik, es sei ein Evangelium der Wohlhabenden für Wohlhabende, wird ihm vorgeworfen. Aber er hat viele Zuhörer und vor allem holt er Geistliche der verschiedenen Konfessionen zusammen. Und dabei – das Internet hat es sofort verbreitet – gab es auch eine Videobotschaft des Papstes zu sehen: Per iPhone Video begrüßt Franziskus die Teilnehmer, der Papst spricht von Ökumene und von Verantwortung für die Teilungen auf allen Seiten. Was diese Botschaft aber so außergewöhnlich macht sind nicht nur die Worte des Papstes, es ist das Willkommen, das einem römisch katholischen Papst von Seiten von Freikirchen entgegen gebracht wird.

Der Tag des Tony Palmer
Das ist die Geschichte des Tony Palmer. Bei der Konferenz Palmer eingeladen, von seiner Begegnung mit dem Papst zu sprechen, er hatte die Papstbotschaft mitgebracht. Der junge und charismatische Palmer gehört als Bischof einer evangelikalen Gruppe von Anglikanern an, er selber bezeichnet sich außerdem als pfingstlerisch und als charismatisch. Zur Papstbotschaft werden wir noch kommen, zuerst hören wir Tony Palmer, er berichtet von seiner Arbeit der charismatischen Erneuerung.

„Vor ungefähr acht Jahren habe ich für die katholische Kirche in Lateinamerika gearbeitet“, berichtet er von seiner Existenz als Grenzgänger zwischen den Konfessionen. „Es ist üblich, dass wir den katholischen Bischof um Erlaubnis bitten, unter seinen Leuten arbeiten zu dürfen, wenn wir in einem katholischen Bistum arbeiten. Während meiner Zeit in Argentinien war der Bischof Pater Jorge Mario Bergoglio. Und wir haben uns sehr schnell angefreundet.“

Er bezeichnet Pater Bergoglio als einen seiner „Väter im Geiste“, wie auch weitere, die an seinem Finden zum Glauben beteiligt waren.

Rückblende: Um die Menschen im Saal verstehen zu lassen, wie er dazu kommt, Grenzgänger zu sein, berichtet er von seiner Konversion und seiner „Wiedergeburt“, wie Evangelikale Christen das Finden des Glaubens im Erwachsenenalter nennen.

Born again
Palmer berichtet von seiner „Wiedergeburt“, seiner radikalen Bekehrungserfahrung. Geboren in Südafrika ist er über zwanzig, als er durch Kenneth Copeland, den Veranstalter unseres Treffens, zum Glauben kommt. Er heiratet eine Italienerin, eine charismatische Katholikin. Sie wollte katholisch sein und charismatisch und evangelikal und pfingstlerisch, über sie kam er dann in Kontakt mit der Katholischen Kirche.

„So arbeite ich nun mit der katholischen Kirche, meine Frau ist eine charismatische Katholikin, unsere Kinder gehen auf eine katholische Schule und wir erziehen sie katholisch. Und charismatisch. Und pfingstlerisch. Und evangelikal. Vor fast zwei Jahren war ich bei einem Treffen auf dem Petersplatz, es war zu Pfingsten und wir haben gemeinsam das Kommen des Geistes gefeiert, gemeinsam mit Papst Benedikt. Es waren Zehntausende von uns auf dem Petersplatz und wir haben „Komm, Heilger Geist!“ gesungen. Alles Katholiken bis auf uns, uns nennt man das die ‚ökumenische Delegation’. … Papst Benedikt hat zu den katholischen Charismatikern damals öffentlich gesagt: Ihr seid die Hoffnung der Kirche. Und als ich das gehört habe, habe ich gemerkt, dass ich mein Leben für eine gute Sache einsetze, denn es war nicht einfach nur ein diplomatisches Manöver der katholischen Kirche, um uns alle irgendwie dahin zu bekommen. Sie wollen wirklich, dass auch ihre Leute zum Glauben kommen.“

Stopp, mag da jemand einwerfen, Papst Benedikt hat die Katholische Kirche nicht in eine charismatische Bewegung verwandeln wollen, und das stimmt. Vieles wäre dazu zu sagen. Wichtig hier ist aber, dass diese Einladung von den evangelikalen und charismatischen Nichtkatholiken verstanden wurde als Einladung auch zur Ökumene. Und das brachte Tony Palmer dann zu Pater Bergoglio. Er arbeitete mit und für die katholische Kirche in der charismatischen Erneuerung, wie auch in seiner eigenen, der anglikanischen Kirche. Und – wie gehört – während seines Einsatzes in Argentinien traf er dann Erzbischof Bergoglio.

„Als er von meinem Zeugnis einer ökumenischen Familie hörte, nahm Pater Mario mich beiseite und wir begannen eine Freundschaft. Wir haben uns häufiger getroffen und gemeinsam die Bibel gelesen. Vor einem Jahr überraschte er mich eine Woche vor der Papstwahl mit der Bitte um Gebet für ihn, er müsse ins Konklave. Und dann wurde er zum Papst gewählt. Nun bin ich glaube ich reif genug zu wissen, dass die Beziehung sich nun ändern würde. Er hat ja nun eine neue Aufgabenbeschreibung. Ich habe nicht erwartet, eine Freundschaft wie zu zuvor zu haben. Kurz nach Weihnachten bekam ich dann einen Anruf, als ich mich mit meinem Sohn entspannte und Fernsehen schaute. „Hallo, hier spricht Papst Franziskus“. Ich dachte erst, das sei einer meiner Freunde mit einem Scherz. Ich habe ihn dann gefragt, was ich tun könne. Er fragte mich, wann ich wieder in Rom sei. „In zwei Wochen zum Besuch einer meiner Gemeinden“. „Kannst du kommen und mich besuchen?“ Da ist er nun, dieser Verrückte aus Südafrika, der sein Haus aufgibt um einem verrückten Ruf der katholischen Kirche zu folgen und dann zu Hause einen Anruf vom Papst bekommt.“

Und zum Glück hatte Palmer sein iPhone dabei
„Ich sagte ihm, dass ich am 13. da sei und er sagte, nein da bin ich beschäftigt. Und genauso ist es passiert, ich erfinde das nicht. Meine Frau hat zugehört. Ich könnte auch am 14., sagte ich dann, ich kann einen Tag länger in Rom bleiben. Er holte dann seinen Kalender, er legte seinen Hörer auf, ging zum Schreibtisch, kam wieder und sagte „der 14. ist gut, da habe ich nichts vor, welche Zeit?“ Und ich fragte zurück „Sie sind der Papst und Sie fragen mich wann?“ „Ja“, sagte er und wir verabredeten uns für 10 Uhr. Ich war gesegnet. All die Geschichten, die ihr über Papst Franziskus gehört habt, Menschen im Papamobil mitnehmen und so weiter, er hat sich nicht geändert. Also bin ich hin und wir hatten den halben Morgen für uns. Und dann fragte ich ihn, warum er angerufen habe, was das Anliegen sei und er sagte „Kein Anliegen, es gibt nichts zu besprechen.“

Ökumene der Begegnung, wie sie Papst Franziskus pflegt, braucht keine Absicht, keine Tagesordnung, keine Themen, sondern braucht eben genau das: Begegnung. Viel ist schon über die direkte Kommunikation Franziskus’ gesprochen worden, den ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel und andere orthodoxe und ostkirchliche Bischöfe hat er damit gewonnen, Vertreter der Kirchen aus der Tradition der Reformation genauso. Und er spricht dann auch direkt zu den Evangelikalen, über Tony Palmer, aber bleiben wir in der Reihenfolge der Geschehnisse.

„Also, ich habe ihm dann gesagt, dass es so viel gibt, das wir gemeinsam erreichen können. Und wir haben uns gegenseitig versprochen, für die Einheit der Kirche zu arbeiten. Und dann habe ich ihm von Kenneth Copelands Konferenz erzählt, von euch, von den Kirchen, die ihr vertretet, große und kleine, all die verrückten Geschichten, Prediger mit Jets und TV-Shows, und ich habe ihm gesagt, dass ihr alle große Fische seid. Er fragte, was er tun könne und ich habe ihm gesagt, er könne euch doch eine Botschaft schicken. „Ok, willst du sie aufschreiben und nächste Woche nach Texas bringen?“ Und ich habe geantwortet „Klar, soll ich das aufschreiben?“ Und er schlug vor: „Warum machen wir kein Video?“ Ich hatte das nicht zu hoffen gewagt, aber ich hatte mein iPhone dabei. Das habe ich immer dabei. Aber er hat gefragt, ob er ein Video machen könne. Das ist historisch, dass wir einen Papst haben, der uns als Schwestern und Brüder akzeptiert, der zu uns als Schwestern und Brüdern spricht und uns auch noch eine Botschaft schickt und ihr werdet sehen, worum es dabei gehen wird.“

Papst Franziskus: Ökumene der Begegnung
Die Botschaft ist ein wackeliges iPhone Bild mit einem stark rauschenden Ton, wie das bei Telefonen so ist. Der Papst spricht erst einige Worte Englisch, dann wechselt er sofort ins Italienische, nachdem er sich dafür entschuldigt hat.

„Ich will weder Englisch noch Italienisch sprechen, sondern in der Sprache des Herzens“, beginnt er seine Botschaft. „Eine einfache und authentische Sprache. (..) Ich bin hier mit meinem Bruder Bischof Tony Palmer, wir sind seit Jahren Freunde. Er hat mir von eurem Treffen erzählt. Es freut mich, dass ich euch einen Gruß senden kann, einen freudigen und sehnsüchtigen Gruß. Freudig, weil ihr euch versammelt, weil ihr Jesus Christus, dein einzigen Herrn, loben wollt und weil ihr zum Vater beten und den Geist empfangen wollt. Das gibt mir Freude denn es zeigt, dass Gott in der ganzen Welt arbeitet. Sehnsüchtig ist der Gruß, weil es Trennungen unter uns gibt (..). Wir sind getrennt, weil unsere Sünden uns getrennt haben, die Missverständnisse, die Geschichte, eine lange Straße gemeinsamer Sünden, auf der wir alle Schuld tragen. Wir alle sind Sünder. (..) Ich habe die Sehnsucht, dass diese Trennung aufhöre und dass die Gemeinschaft entstehe, ich habe Sehnsucht nach der Umarmung.“

Papst Franziskus bezieht sich dann auf die Josefsgeschichte im Buch Genesis. Die Brüder, die Josef verkauft hatten, fielen in Hungersnot und gingen nach Ägypten, um Brot zu kaufen. Geld hatten sie, so der Papst, aber Geld konnten sie nicht essen. Dort – so berichtet die Schrift – hätten sie mehr gefunden als zu Essen, sie hätten ihren Bruder gefunden.

„Wir alle haben Geld: Geld der Kultur, Geld der Geschichten, die ganzen kulturellen und verschiedenen religiösen Reichtümer. Wir müssen uns aber aufmachen den Bruder zu suchen. (..) Ich spreche zu euch als Bruder. Ganz einfach spreche ich zu euch, in Freude und Sehnsucht, denn diese beiden treiben uns an, uns zu suchen und zu umarmen und gemeinsam Jesus Christus zu loben, den einzigen Herrn. (..) Ich bitte euch: Betet für mich. Ich bete für euch, aber ich brauche auch euer Gebet. Geben wir uns geistlich die Umarmung und lassen wir zu, dass der Herr die Arbeit vollendet, die er begonnen hat und Jesus beginnt kein Wunder, ohne es auch zu beenden, wie ein italienischer Autor sagt. Ich bitte euch, mich zu segnen und ich segne euch. Bruder zu Bruder, eine Umarmung. Danke.“

Und so betet die versammelte pfingstlerische, evangelikale, freikirchliche Gemeinde für den katholischen Papst. Sie tut es mit Bibelworten und angeleitet von Kenneth Copeland auch in Zungensprache, von der schon Paulus berichtet, dem „Gebet im Heiligen Geist“.

Evangelikale beten für den katholischen Papst
Kulturelle Grenzen zwischen den Konfessionen werden auch hier, im Gebet, hörbar, das ist nicht etwas was wir im normalen katholischen Sonntagsgottesdienst vermuten würden. Und doch, diese freikirchlichen Geistlichen beten für den katholischen Papst.

Und auch die Ökumene selbst, gleich mit welcher Konfession, ist kein Dauerthema für diese Gemeinschaften. Tony Palmer aber, mehr Brückenbauer als Grenzgänger geworden, erklärt, warum das was er gemacht hat so wichtig ist.

„Ich bin überzeugt davon, dass Gott mich im Geist des Elia zu dieser Konferenz geführt hat. Der Geist des Elia war auf Johannes dem Täufer, um die Herzen der Söhne ihren Vätern zuzuwenden und die Herzen der Söhne den Vätern um so den Weg des Herrn zu bereiten. (..) Der Geist des Elia ist der Geist der Versöhnung, der Geist der Herzen einander zuwendet. Das ist sehr wichtig. In den ersten 1.000 Jahren gab es nur eine Kirche. Nach der Trennung in Ost und West und der Reformation waren es drei Konfessionen. Seitdem sind 33.000 neue Konfessionen entstanden. Ich habe verstanden, dass Verschiedenheit göttlich ist, nur Trennung ist diabolisch.“

Ein emotionaler Appell für die Einheit mit der Katholischen Kirche, auf einem evangelikal - pfingstlerischen Treffen, Tony Palmer traut sich etwas. Und er geht auch durchaus kritisch mit seinen Kollegen um, viele Freunde unter den Evangelikalen habe er verloren, wenige Sponsoren gefunden, denn das, was er mache, würden viele als Verrat am Glauben sehen. Er arbeite an einem Königreich, nicht an einem Imperium. Diese Anspielung auf den Reichtum vieler Prediger lässt ein Raunen durch den Saal gehen, aber Palmer lässt sich nicht einschüchtern. Er ist überzeugt, dass die Einheit eine Aufgabe Christi ist und er benutzt eines der wichtigsten Argumente, dass man auch aus dem Mund verschiedenster katholischer Vertreter bis hin zu Papst Benedikt immer wieder gehört hat:

„Einheit der Christen ist die Basis unserer Glaubwürdigkeit. Jesus sagt: bis sie alle eins sind, wird die Welt nicht glauben. Trennung zerstört unsere Glaubwürdigkeit. Es ist die Angst, die uns getrennt hält, denn Furch sind falsche Annahmen, die sich als wahr ausgeben. Furcht baut auf Propaganda auf.“

Palmer, der Provokateur

Auch das starker Tobak. Jetzt kann man – und muss man wahrscheinlich auch – über die Theologie dahinter streiten. Ist das Anerkennen des Wirkens des Heiligen Geistes im jeweils anderen wirklich genug zur Einheit? Katholiken würden das vorsichtig bestreiten, da ist noch mehr. Aber selbst wenn man Palmers Theologie, Gott werden die doktrinären Fragen im Himmel schon für uns lösen, für zu naiv und dem Geschenk unserer Vernunft nicht für angemessen hält, kann man doch nicht anders als diesen Mann irgendwie zu bewundern. In einem Saal voller Menschen mit Krawatte und Kleid steht er im Priesterkragen und schwarzen Anzug. Und er bringt den in den Saal, der vor nicht allzu langer Zeit als der Antichrist bezeichnet wurde: den Papst. Dabei ist er noch nicht einmal katholisch.

Aber dann geht Palmer noch einmal einen theologischen Weg, er liest aus der gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre von 1999 vor, als kleine Provokation an die Versammlung nennt er als Quelle die Webseite des Vatikan.

„Christus selbst ist unsere Rechtfertigung, an der wir durch den Heiligen Geist teilhaben, nach dem Willen des Vaters. Gemeinsam bekennen wir, dass wir allein durch Gnade und den Glauben an Christi rettende Tat und nicht durch irgendeinen Verdienst unsererseits von Gott angenommen, im Geist erneuert und zu guten Werken berufen sind. Damit, Brüder und Schwestern, ist Martin Luthers Protest Vergangenheit. Ist es eurer auch? 1999 haben das die lutherischen Kirchen, später die Methodisten unterzeichnet. Bis heute aber hat keine evangelikal-protestantische Kirche den Mut aufgebracht, das zu unterzeichnen. Und ich bin überzeugt davon, dass wir das ändern müssen.“

Ein provokanter, charismatischer Auftritt; mit Papst Franziskus ins Herz der evangelikalen Kirchen und dort die Botschaft von der Einheit der Christen vorbringen. Mit dem Veranstalter des Treffens kann man da nur sagen: Vor nicht allzu langer Zeit war das undenkbar.

Und der erste Schritt? Eine Videobotschaft zurück, an den Papst. Wieder das iPhone, dieses Mal mit Tony Palmer im Bild und Kenneth Copeland und der gesamten Versammlung. Dank an den Papst, die Überzeugung an denselben Gott zu glauben, das gemeinsame Gebet im Geist, die Bitte um Einheit. „Danke, wir segnen Sie, wir haben ihren Segen empfangen, das war sehr wichtig für uns. Wir danken Gott für Sie. Seien sie gesegnet. Amen, Amen, Amen, Amen.“

(rv 02.03.2014 ord)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/03/...iten/ted-777311
des Internetauftritts von Radio Vatikan

02
März
2014

Friedensappell des Papstes für Ukraine

Friedensappell des Papstes für Ukraine



Erneut hat Papst Franziskus zum Gebet um Frieden in der Ukraine aufgerufen. Nach dem Angelusgebet am Sonntag sagte er, das Land durchlebe eine schwierige Situation, und er hoffe, dass alle Gruppen im Land sich dafür einsetzten, die Meinungsverschiedenheiten zu überwinden und gemeinsam an einer Zukunft für die Nation zu bauen. An die internationale Staatengemeinschaft appellierte er, „jegliche Initiative zur Förderung des Dialogs und der Einheit“ zu unterstützen.
Derweil fürchten Beobachter einen baldigen Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine. Eineinhalb Stunden sollen US-Präsident Obama und der russische Präsident Putin telefoniert haben. Die USA warnten Russland vor einer weiteren „politischen und wirtschaftlichen Isolierung“. Putin sagte, Russland könne weitere Gewalt gegen die russischstämmige Bevölkerung nicht einfach hinnehmen. Moskau hat bereits die Kontrolle über die Schwarzmeer-Halbinsel Krim.
(rv 02.03.2014 mc)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/03/...ine_/ted-777867
des Internetauftritts von Radio Vatikan

02
März
2014

„Besser teilen! - Das Totenhemd hat keine Taschen!“

„Besser teilen! - Das Totenhemd hat keine Taschen!“



In einem Herzen, das von Reichtum „besessen“ ist, ist nicht mehr viel Platz für den Glauben. Daran hat Papst Franziskus bei der Katechese zum Angelusgebet am Sonntag erinnert. Wer Gott den rechten Platz einräume, nämlich den ersten, der werde frei, mit den Armen zu teilen und seine Güter für Entwicklungs- und Solidaritätsprojekte zu teilen, wie viele Beispiele auch der jüngeren Kirchengeschichte zeigten. Drastisch wies der Papst auf die Perspektive der Ewigkeit hin: „Wenn jemand nur für sich sammelt, was passiert dann, wenn er zu Gott gerufen wird? Er wird seine Reichtümer nicht mitnehmen können, denn – wisst- das Totenhemd hat keine Taschen! Es ist besser zu teilen, denn wir werden in Himmel nur das mitnehmen können, was wir mit anderen geteilt haben.“
„Der Weg den Jesus uns weist, scheint wenig realistisch zu sein angesichts der herrschenden Mentalität und die Probleme der wirtschaftlichen Krise; aber wenn man es genau bedenkt, führt uns zu einer richtigen Werteskala. Er sagt: „Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?“ (Mt 6,25). Damit niemandem Brot, Wasser, Bekleidung, das Haus, Arbeit und Gesundheit haben, ist es notwendig, dass wir uns alle als Kinder des Vaters im Himmel erkennen und also unter uns als Brüder und uns entsprechend verhalten. Daran habe ich bei meiner Botschaft zum Weltfriedenstag des 1. Januar erinnert: Der Weg des Friedens ist die Brüderlichkeit: Dieses gemeinsame Gehen, dieses Miteinanderteilen.“
(rv 02.03.2014 mc)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/03/...0%9C/ted-777872
des Internetauftritts von Radio Vatikan

02
März
2014

Stuttgart: Randale gegen Elternrechts-Demonstration – ein Polizist verletzt

Stuttgart: Randale gegen Elternrechts-Demonstration – ein Polizist verletzt
Veröffentlicht: 2. März 2014 | Autor: Felizitas Küble

Pressemeldung des Polizeipräsidiums Stuttgart:

In Zusammenhang mit dem Demonstrationsgeschehen gegen den Bildungsplan 2015 in Baden-Württemberg kam es am Samstag (1.3.2014) nach 14 Uhr zu Auseinandersetzungen zwischen Blockierern einer angemeldeten Demonstration und Einsatzkräften der Polizei.

Rund 800 Personen versammelten sich zu ihrer bei der Versammlungsbehörde angezeigten Demonstration “Gegen die Indoktrination unserer Kinder – Stoppt den Bildungsplan 2015″ am Fahnenrondell auf dem Stuttgarter Schlossplatz. DSC03278a



Während der Kundgebung wurden die Demonstrationsteilnehmer und Polizeibeamte mit Gegenständen wie beispielsweise Bananenschalen, Tomaten oder Orangen sowie Farbbeuteln beworfen. Immer wieder versuchten Gruppen von Gegnern, die Demonstrationsteilnehmer anzugehen.

BILD vom Polizei-Einsatz auf der 1. Eltern-Demo in Stuttgart (Foto: M. von Gersdorff)

Mutmaßlich handelte es sich bei den meisten Aggressoren um Personen, die der linken Szene zuzurechnen sind. Der Polizei wurde auch von aggressivem Verhalten aus dem Kreis der Demonstrationsteilnehmer, darunter möglicherweise Ordnungspersonal, berichtet.

Linke Szene blockierte die Demonstration

Polizeibeamte mussten die Kundgebung ab diesem Zeitpunkt mit massivem Kräfteeinsatz schützen und bildeten eine enge Begleitung um die Versammlung. Als die Demonstrationsteilnehmer ihren Aufzug über den Schlossplatz beginnen wollten, wurden sie von Gegnern zunächst blockiert.

Parolen skandierend und Fahnen schwingend machten umstehende Demonstrationsgegner, darunter auch Angehörige der linken Szene, dem genehmigten Aufzug keinen Platz. Als die Polizei den Weg frei machen wollte, wurden die Einsatzkräfte verbal und auch körperlich angegangen.



Polizeibeamter durch Störer verletzt

Polizeibeamte berichteten unter anderem von massivem Blockadeverhalten und Angriffen. Bei einem Tritt in die Genitalien ist ein 23 Jahre alter Polizeibeamter hierbei verletzt worden. Den Tatverdächtigen nahmen Beamte später vorläufig fest. buttons

Wegen der aggressiven Stimmung und der Angriffe setzten die Einsatzkräfte den Helm auf. Der Einsatzleiter gab bei weiteren massiven Angriffen den Einsatz der Hiebwaffe und des Pfeffersprays frei, den Polizeibeamten gelang es aber allein durch Wegdrücken und Wegschieben, den Weg frei zu machen.

Mit Lautsprecherdurchsagen und der Begleitung des Polizeieinsatzes auf Twitter und Facebook gab die Polizei Verhaltensanweisungen und forderte auch dazu auf, den Weg frei zu machen und die Angriffe auf Polizeibeamte zu unterlassen.

400 Beamte und Polizeireiter im Einsatz

Unter Einsatz mehrerer Hundertschaften und mit Unterstützung der Polizeireiter konnte die angemeldete Versammlung ihren Aufzug wie geplant bis vor das Staatstheater durchführen. Zuvor musste eine Gruppe von 30 bis 40 Blockierern zur Seite gedrängt und, als mildere Maßnahme anstatt einer längerfristigen Gewahrsamnahme auf dem Grün des Schlossplatzes so lange festgesetzt werden, bis der Demonstrationszug vorbeigeführt war.

Bereits vor 14 Uhr kontrollierten Polizeibeamte rund 60 Personen, die aus dem Raum Reutlingen und Tübingen nach Stuttgart angereist waren. Bei einer Personenkontrolle beschlagnahmten Beamte ein Pfefferspray. Gegen 16.15 Uhr war der Aufzug beendet und die Teilnehmer wanderten ab.

Im Verlauf der Demonstration gegen den Bildungsplan wurden zwei Personen wegen des Verdachts der Körperverletzung, gefährlichen Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte angezeigt. Bei den übrigen Demonstrationen und Aufzugsstrecken der anderen, an diesem Tag angemeldeten Demonstrationen kam es zu keinerlei Problemen.

Die Polizei war mit insgesamt rund 400 Beamten vor Ort eingesetzt.

Polizeipräsidium Stuttgart
Pressestelle Telefon: 0711 8990-2079
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