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05
August
2014

Gegen die Dauer-Erreichbarkeit

05.08.2014

NRW-Arbeitsminister fordert Anti-Stress-Gesetz
Gegen die Dauer-Erreichbarkeit


immer erreichbar
© dpa

Anrufe im Urlaub und E-Mails nach Feierabend - die ständige Erreichbarkeit von Arbeitnehmern für ihre Firma sorgt häufig für Stress und Gesundheitsprobleme. Der Minister und Ex-Gewerkschafter Guntram Schneider sieht den Gesetzgeber in der Pflicht.

Um Beschäftigte vor Belastungen durch ständige Erreichbarkeit zu schützen, fordert der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) eine "Anti-Stress-Verordnung". Nötig sei ein bundesweites Gesetz, "wonach zu bestimmten Zeiten der Arbeitgeber seine Angestellten nicht mehr kontaktieren darf", sagte Schneider der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Wie das im Einzelnen auszusehen habe, müsse auf betrieblicher Ebene geregelt werden.

Unterstützung erzählt Schneider von der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Carola Reimann. Ein solches Gesetz würde einen wichtigen Präventionsbeitrag leisten, sagte sie der Zeitung. Besonders vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft müsse der Gesundheitsschutz von Arbeitnehmern einen höheren Stellenwert bekommen. Deutschland habe hier Nachholbedarf.

Die Ausgestaltung eines solchen Gesetzes müsse maßgeblich von den Firmen und Betrieben bestimmt werden, betonte Reimann. "Denn da muss jede Branche und jedes Unternehmen genug Spielraum haben, um angemessen reagieren zu können." Das Vorhaben dürfe auch nicht auf die lange Bank geschoben werden: "In jedem Fall sollte die Koalition das Thema noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg bringen", sagte Reimann. Sie sei zuversichtlich, dass auch die Union bei dem Anliegen mitziehen werde.

Die Gewerkschaften erheben schon lange ähnliche Forderungen, auch Linken-Fraktionsvize Klaus Ernst hatte vor Wochen eine Anti-Stress-Verordnung angeregt, "die die Arbeitnehmer vor psychischer Überlastung schützt". Studien zufolge nehmen die Fehlzeiten am Arbeitsplatz aufgrund psychischer Erkrankungen wie Burn-out und Depression zu. Nach einem Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK summierten sich allein die Fehltage deutscher Arbeitnehmer wegen des Burn-out-Syndroms im Jahr 2011 auf 2,7 Millionen. Die Zahl psychischer Erkrankungen sei seit 1994 um 120 Prozent gestiegen.

Große Unternehmen wie Autohersteller und die Telekom reagierten auf diese Entwicklung unter anderem mit Einschränkungen des E-Mail-Verkehrs in der Freizeit. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD heißt es, die drastische Zunahme psychischer Erkrankungen sei "ein deutlicher Hinweis auf die Herausforderungen, die eine sich wandelnde Arbeitswelt für den deutschen Arbeitsschutz bedeutet".

Die Koalition schließt "verbindliche Regelungen in Form einer Verordnung gegen psychische Erkrankungen" nicht aus. Öffentliche Verwaltung und Tarifpartner seien zudem "aufgefordert, die Rechte der Beschäftigten für eine erweiterte Arbeits-Autonomie und verbesserte Work-Life-Balance für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu stärken (z. B. Regelungen zur Nichterreichbarkeit)", heißt es weiter.
http://www.domradio.de/nachrichten/2014-...i-stress-gesetz
(epd)

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 05.08.2014 20:53
05
August
2014

Jesiden warnen vor Völkermord im Nordirak "Unsere Geschichte geht zu Ende"

05.08.2014

Jesiden warnen vor Völkermord im Nordirak
"Unsere Geschichte geht zu Ende"


Freiwillige im Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat
© KNA

Die jesidische Gemeinde in Deutschland warnt vor einem Völkermord an ihren Glaubensangehörigen im Irak. Jesiden werden wie Christen von den IS-Terroristen stark bedroht. Freiwillige rücken im Kampf gegen die IS aus.

"Unsere Geschichte geht zu Ende, wenn wir nicht gerettet werden", sagte Ali Rasho von der "Ezidischen Akademie" in einem öffentlichen Appell am Dienstag in Hannover. Am Wochenende hatten Islamisten der Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) das Hauptsiedlungsgebiet der Jesiden im Nordirak erobert. Sie machten nun gezielt Jagd auf die Angehörigen der religiösen Minderheit, sagte Rasho.


Zerstörte Pilgerstätte (Juli)
© dpa

Rund 200.000 Jeziden sind nach seinen Angaben derzeit auf der Flucht - fast die Hälfte der jesidischen Bewohner in der Region.

Die Kämpfer der Terrororganisation Islamischer Staat hatten am Wochenende nach heftigen Kämpfen kurdische Peschmerga-Kämpfer aus großen Gebieten nördlich und westlich von Mossul vertrieben und weitere Gebiete besetzt. Die Extremisten sollen 67 junge Männer mit Schüssen hingerichtet haben. Bei den Opfern aus der Stadt Sindschar habe es sich um Angehörige der religiösen Minderheit der Jesiden gehandelt, berichteten Augenzeugen am Montag. Sie hätten sich geweigert, zum Islam überzutreten.

Kirche in Not zur Lage der christlichen Flüchtlinge

"Ich kann mir gut vorstellen, dass die Berichte über diese Massaker der Wahrheit entsprechen", so Kirche in Not-Sprecher André Stiefenhofer. Im domradio.de-Interview sprach der Vertreter des katholischen Hilfswerks am Dienstag über die Lage der Christen im Irak. Sie stünden "unter Schock und unter Angst". Die meisten von ihnen seien in die Kurdenregion im Nordosten des Iraks geflüchtet.

Die Flüchtlingsdörfer trennten teils nur 20 Kilometer vom besetzen Gebiet der Terrorgruppe Islamischer Staat. "Die einzige Schutzlinie, die zwischen dem Islamischen Staat und den Christen steht, das ist die Kurden-Miliz", beschrieb Stiefenhofer.

Jesiden bitten internationale Gemeinschaft um Hilfe



"Wir fordern einen humanitären Korridor", sagte Rasho. "Die Menschen müssen herausgebracht werden, oder Lebensmittel und Schutztruppen müssen hineingebracht werden." Rasho forderte die Bundesregierung auf, ihren Einfluss auf die Vereinten Nationen und die irakische Regierung geltend zu machen. Per Telefon stünden viele Jesiden in Deutschland in Kontakt zu ihren Angehörigen im Irak.



Die Terrorgruppe zwinge die Menschen, zum Islam überzutreten, sagte Kamal Sido von der Menschenrechtsorganisation "Gesellschaft für bedrohte Völker". Jesiden müssten dabei oftmals vor laufenden Kameras Koransuren vorlesen und ihren jetzigen Glauben verleugnen, erläuterte der Historiker und Nahostreferent. Wer sich weigere, werde von den Islamisten hingerichtet. Zudem sprenge die Terrorgruppe jesidische Heiligtümer wie etwa alte Grabanlagen.

Auch die christlichen Minderheiten der Region sind Sido zufolge in Gefahr. In der bedrohten Region nördlich von Mossul leben auch viele aramäische, chaldäische oder assyrische Christen. Sie müssten beim Vormarsch der Terrorgruppe ebenfalls fliehen oder konvertieren.

Einziger Ausweg sei eine Kopfsteuer von rund 450 Euro, die regelmäßig an die Islamisten gezahlt werden müsse. Soviel Geld hätten die wenigsten, sagte Sido. Und ob sich die Islamisten dann an die Abmachung hielten, sei auch unklar.

(epd)

*****
Jesiden
Die Jesiden sind eine religiöse Minderheit innerhalb der mehrheitlich muslimischen Volksgruppe der Kurden. Weltweit zählen nach Schätzungen etwa 800.000 Menschen zum jesidischen Glauben. Etwa 450.000 leben im Nordirak als Hauptsiedlungsgebiet. Dort, nördlich der Stadt Mossul, befindet sich auch das Tal Lalish, das religiöse Heiligtum der Religionsgemeinschaft.

Jesiden gibt es außerdem in Syrien, der Türkei, im Iran sowie in den ehemaligen Sowjetstaaten Armenien und Georgien sowie in Deutschland. Das Jesidentum ist eine monotheistische Religion, deren Wurzeln bis in die Zeit 2.000 Jahre vor Christi Geburt zurückreichen.

Sie nahm Glaubenselemente, Riten und Gebräuche westiranischer und altmesopotamischer Religionen sowie des Judentums, des Christentums und des Islam auf.

Niemand kann zum jesidischen Glauben übertreten oder bekehrt werden. Jeside wird man nur durch Geburt. In vielen ihrer Herkunftsländer werden sie nach Angaben von Menschenrechtlern verfolgt und diskriminiert. Vielen Muslimen gelten die Jesiden als Sekte und "Teufelsanbeter", weil in ihrer Religion der gefallene Engel Melek Taus eine bedeutende Rolle spielt.

In Deutschland leben mehr als 50.000 Jeziden, die meisten von ihnen in Hannover, Celle und Oldenburg sowie in Nordrhein-Westfalen. Die Zentrale der deutschen Jeziden hat seinen Sitz in Oldenburg.
http://www.domradio.de/themen/christenve...ord-im-nordirak
(epd)


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05
August
2014

Papst Franziskus empfängt deutsche Messdiener Trikot für die irdische Nummer 1

05.08.2014

Papst Franziskus empfängt deutsche Messdiener
Trikot für die irdische Nummer 1


astgeschenk der Minis für Papst Franziskus
© KNA

Es ist der Höhepunkt der Ministrantenwallfahrt: Papst Franziskus empfängt die knapp 50.000 deutschen Jugendlichen. Es wird erwartet, dass Franziskus erstmals auch Grußworte auf Deutsch spricht. domradio.de überträgt live.

Eine Messdienerin aus dem oberbayerischen Poing überreicht Papst Franziskus am Dienstagabend vor knapp 50.000 Jugendlichen auf dem Petersplatz ein Trikot der Ministranten-Wallfahrt der deutschen Bistümer. Das schwarze Oberteil mit roten Ärmeln trägt den Schriftzug "Franziskus" und die Nummer "1" auf der Rückseite. Die 20 Jahre alte Gruppenleiterin Anna Reischl präsentiert dem Papst das Shirt gemeinsam mit dem deutschen Jugendbischof Karl-Heinz Wiesemann. Außerdem erhält Franziskus ein weißes Pilgertuch, das mit einer bunten Landkarte der sieben deutschen Kirchenprovinzen bedruckt ist.

Die Begegnung mit dem Papst ist Höhepunkt der diesjährigen Ministranten-Wallfahrt, die am Montag offiziell begonnen hat.

Fragestunde mit Papst Franziskus in "kleiner Runde"



Franziskus soll laut dem Programm Fragen beantworten, die ihm vier Messdiener stellvertretend für die gesamte Gruppe stellen. Zudem ist ein gemeinsames Gebet vorgesehen. Es wird erwartet, dass Franziskus erstmals auch Grußworte auf Deutsch spricht. Bislang benutzte das Katholikenoberhaupt aus Argentinien bei Begegnungen mit Pilgern die italienische und - seltener - die spanische Sprache.

Begrüßt wird Franziskus vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx. Die Musik macht die Messdiener-Band "Sela" aus Hamburg.

Die mit Abstand größte deutsche Messdiener-Gruppe, 10.000 Messdiener, kommt aus dem Erzbistum Freiburg. Begleitet werden sie von insgesamt 25 Bischöfen.

"Weltmeisterliche" Stimmung bei Wallfahrt

Der deutsche Jugendbischof Karl-Heinz Wiesemann lobte unterdessen die Messdiener in Rom. Es sei "weltmeisterlich", wie viele junge Leute zu der Wallfahrt zusammengekommen seien und welche "Begeisterungskraft" unter den Messdienern spürbar sei, so Wiesemann am Montag in Rom. Es sei eine wichtige Erfahrung, dass sie mit ihrem Dienst am Altar nicht alleine stünden, sondern zu einer großen Gruppe gehörten.

"Es ist wunderbar, dass wir diese jungen Christen haben", sagte Wiesemann. Sie nutzten "ihre Freiheit und Freizeit", um sich einzusetzen im Dienst als Messdiener in ihren Gemeinden. "Sie tun dabei Gutes und folgen so dem Evangelium und Jesus." Ministranten seien eine der "starken Säulen" der kirchlichen Jugendarbeit.

Die Messdiener-Arbeit sei wichtig, weil sie "ins Herzgeschehen der Kirche" führe, erklärte Wiesemann. Mancher habe dadurch "seine Berufung entdeckt, wie er Christus in dieser Welt dienen und nachfolgen kann".

In Deutschland gibt es derzeit nach Wiesemanns Angaben mehr als 430.000 Ministranten. Damit sei die katholische Kirche im internationalen Vergleich "unheimlich stark".

(KNA)

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05
August
2014

Experte: "Dienstleistungskirche" führt in die Sackgasse

Experte: "Dienstleistungskirche" führt in die Sackgasse
kathbild.at/Rupprecht



"Pastoralinnovation"-Gründer Plank beschreibt Erkenntnisse einer Kundschafterreise in die USA - Lebendige Pfarrgemeinden durch Mitverantwortung - "Behandelt man Gläubige wie Kunden, verhalten sie sich auch so"
05.08.2014

Wien (KAP) Einen "echten Kulturwandel" weg von einer "Dienstleistungskirche" hin zum Erfolgsmodell einer US-Pfarre, in der viele Gläubige ihre Talente einbringen und Verantwortung übernehmen, empfiehlt "Pastoralinnovation"-Gründer Georg Plank österreichischen Pfarrgemeinden. Seine Erkenntnis einer Kundschafterreise in die USA: "Behandelt man die Menschen wie Kunden, dann verhalten diese sich auch so." Wesentlich sinnvoller sei es, den Gläubigen als Teile des "Leibes Christi" Mitverantwortung für die Lebendigkeit einer Gemeinde zu übertragen, schrieb Plank in einem jetzt auf www.katholisch.at veröffentlichten Blog-Eintrag.

Georg Plank war viele Jahre lang Kommunikations-Chef der Diözese Graz-Seckau, im Vorjahr machte er sich als Gründer des Projekts "Pastoralinnovation" selbstständig und bietet seither kirchlichen Organisationen und Verantwortungsträgern Know-how, Fortbildung und Begleitung beim Versuch, neue pastorale Wege einzuschlagen.

Den bemerkenswerten Wandel der "Catholic Church of the Nativity" am Stadtrand von Baltimore lernte der früher selbst in den USA lebende Grazer Theologe bei einer heurigen Reise in das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" kennen. Noch vor zehn Jahren habe die Gemeinde einer "österreichischen Durchschnittspfarre" geglichen, so Plank. Pfarrer Michael White und Pastoralassistent Tom Corcoran beschrieben in ihrem Buch "Rebuilt" den Weg heraus aus einer Situation, die "keine ernsthafte Krise, aber ein schleichender Rückgang" gekennzeichnet hätte: Plank erfuhr von immer weniger jungen Leuten und Familien, lauen Gruppen und "eine oft resignativen Stimmung" unter den Engagierten in der Pfarre. Die Reaktion zunächst: Noch mehr Angebote, um die Menschen mehr zu begeistern.

Manchmal kamen zwar mehr Leute, aber mit einer "konsumistischen Einstellung", berichtete Plank. "Wie Kunden" waren sie nörglerisch, hätten immer einen Grund gefunden sich zu beschweren und die Engagierten zur Verzweiflung gebracht. "Umgekehrt kamen sie aber nicht auf die Idee, dass ihr Beitrag gefragt ist."

Die Hauptamtlichen hätten gespürt, dass sie in die falsche Richtung unterwegs waren, schrieb Plank. Michael White und Tom Corcoran hätten nicht nur ihrer Pfarre, sondern auch sich selber eine "Umkehr" zu mehr Mitverantwortung für die Gemeindemitglieder verordnet.

Nach Jahren "voller Versuche, Widerstände und Konflikte, aber auch spür- und messbarer Erfolge" habe der Besucher aus Österreich nunmehr eine Pfarre vorgefunden, bei der man "vor Neid erblassen" könnte: Fünf bestens besuchte Sonntagsgottesdienste, Hunderte motivierte Ehrenamtliche, die ihre Talente einbringen, Dutzende begeisterte Kinder- und Jugendgruppen, überdurchschnittliches soziales Engagement, ein von 8 bis 18 Uhr geöffnetes Pfarrcafé, eine "Willkommensgruppe" im Eingangsbereich der Pfarre, eigene Audio- und Videoteams u.v.m.

Besonders auffallend war für Plank, dass für den Erfolg dieser Neuausrichtung nicht eine charismatische Führungskraft verantwortlich war: "Ich traf Dutzende von engagierten Frauen und Männern, die mit Selbstbewusstsein, Können und Glaubensstärke ihren spezifischen Teil zum Ganzen beitrugen." Es sei faszinierend gewesen, "wie unabhängig jede und jeder agierte, wie selbstständig souverän und zugleich in Verbundenheit mit allen".

Gerade auch "Kirchenferne" angesprochen

Bei seiner jüngsten Kundschafterreise in die USA habe er völlig neue Formen von katholischen, protestantischen und evangelikalen Kirchen kennengelernt, die nicht mit den klassischen vergleichbar sind, schrieb Plank auch in seinem vorletzten Blog-Eintrag. Seit der Jahrtausendwende seien Kirchengemeinden entstanden, die keine Gebäude besitzen, sondern in Theatern, Kinos oder Kaffeehäusern lebendige Gottesdienste feiern. Zudem nutzten sie unbekümmert und kreativ die Chancen neuer Technologien für sogenannte "Multisite-Churches". Und engagiert seien vor allem junge Erwachsene, die mit traditionellen Formen von Kirche wenig bis nichts am Hut haben ("un-churched" bzw. "de-churched").

Diese "neuen Kirchen" seien in ihren konkreten Ausdrucksformen sehr unterschiedlich. "Erfolgsrelevante Gemeinsamkeiten" gebe es dennoch. Plank nannte kraft- und stimmungsvolle Gottesdienste als spirituelle Mitte, diakonisches Engagement, die Christsein in den Alltag übersetzen, Hauptamtliche, die sich intensiv um die Ausbildung und Begleitung der ehrenamtlichen Gruppenleiter bemühen. Diese seien dann "frei, ihre konkreten Talente auszuleben". Der gemeinsame Anspruch. "Die Gesellschaft soll spüren: Es ist gut, dass echte Christen unter uns leben."

(Info: www.katholisch.at/blog/Pastoralinnovation und www.pastoralinnovation.at)


Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/63890.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

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05
August
2014

Frankreich: Papstbotschaft an europäische Pfadfinder

Frankreich: Papstbotschaft an europäische Pfadfinder



„Ihr seid die wahren Protagonisten dieser Welt, ihr seid nicht nur Zuschauer“. Diese Worte richtete Papst Franziskus in einer Botschaft an europäische Pfadfinder, die sich zum vierten internationalen Treffen in der Normandie versammelt haben. Das Treffen wird vom europäischen Pfadfinderverband „Union Internationale des Guides et Scouts d'Europe“ veranstaltet und findet noch bis zum 10. August statt. Erwartet werden rund 12.000 jungePfadfinder aus insgesamt 20 Ländern. Der Papst rief sie dazu auf, für den Frieden in Europa und auf der ganzen Welt zu beten. „Ich ermutige euch, dass ihr euch den Herausforderungen des Lebens stellt, um auf diese Weise die christlichen Werte zu sichern“, so die Papstbotschaft.

(agi 04.08.2014 kp)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/08/...nder/ted-817493
des Internetauftritts von Radio Vatikan

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05
August
2014

Messdiener in Rom: Glaubensfreude und Glaubenszuversicht mit dem Papst

Messdiener in Rom: Glaubensfreude und Glaubenszuversicht mit dem Papst



RealAudioMP3 In den Straßen Roms ist es nicht zu übersehen: Die Innenstadt und die Kirchen sind fest in deutschsprachiger Hand. Messdiener aus Deutschland und Österreich strömen umher, besichtigen, singen, beten. Ausnahmsweise für diesen Sommer spielt auch das Wetter mit und so bilden die 50.000 eine fröhliche junge Mehrheit in der Stadt. Die Italiener mögen es, die übrigen Touristen sind etwas verunsichert, aber so viel Engagement und Freude kann man sich gar nicht entziehen.

Eva ist dreizehn Jahre alt und kommt aus München, sie erzählt etwas von diesem Engagement „Für mich heißt es Ministrantin zu ein, ein Teil vom Ganzen zu sein, ein Teil vom Großen. An dem allen mitwirken zu können. Ich erwarte mir, dass ich noch mehr merke und spüre, wie groß diese Gemeinschaft ist, wie viele da mitwirken. Diese Pilgerreise bedeutet für mich, die Gemeinschaft zu stärken, noch mehr zu merken, was Christentum heißt.“

Leonie kommt aus dem Bistum Dresden Meißen und erzählt von den Vorbereitungen und von dem Besuchsprogramm seit Freitag, kirchlich-touristisch. „Wir haben sehr viele Kirchen besichtet, haben Andachten gehalten und auch selbst mit vorbereitet. Gestern gab es auch schon einen Gottesdienst für uns. Bei uns geht es leider Mittwoch schon wieder zurück mit Zwischenstopp in Arezzo, unserem Partnerbistum.“

Benedikt stammt wie Eva aus München und Freising, er ist einer der Messdiener, die beim Treffen mit dem Papst Franziskus Fragen stellen dürfen. „Die Audienz mit dem Papst wird das Highlight der Woche, ich glaube, dass das für uns alle der Höhepunkt der ganzen Wallfahrt wird.“

Die Fragen selber sind vorausgesucht, erklärt Alexander Bothe, er ist in der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Bischofskonferenz zuständig für Ministranten. Und er hatte die Aufgabe, die Begegnung mit dem Papst vorzubereiten, berichtet er bei einer Pressekonferenz.

„Das ist eine der schrecklichsten Aufgaben dieser Wallfahrt. Der Andrang war natürlich sehr groß, als klar war, dass wir anbieten durften, dass es dieses Gespräch [mit dem Papst] gibt. Wir haben dann den Bistümern ermöglicht, jeweils einen Vorschlag zu machen und innerhalb dieser Vorschläge haben wir dann versucht, nach besten und gerechten Möglichkeiten eine – am Ende durch den Zufall bestimmte – Lösung zu finden. Es gibt natürlich viele Ministranten, die jetzt mitfiebern, die auch gerne da gewesen wären. Bei den Fragen haben wir ein ähnliches Vorgehen gewählt, wir haben bewusst nachgefragt, was die Messdiener bewegt und was sie vom Papst mal wissen wollen und fragen wollen. Das haben wir versucht, quer durch die Altersschichten zu sammeln. Da sind die unterschiedlichsten Lebensfragen, von der Wallfahrt bis zum Motto eingegangen, wir haben das gesichtet und haben das versucht zu verdichten. Und dann haben wir mit dem Vatikan eine Abstimmung gesucht und freuen uns nun auf die Überraschung, was Teil des Gesprächs sein wird.“

Vier Ministranten werden also die Gelegenheit haben, Fragen zu stellen, auch wenn es nicht die eigenen sein werden, sie sind die Repräsentanten für die 50.000 Messdiener auf dem Petersplatz. Papst Franziskus wird dann – übersetzt auf Italienisch – antworten.

„Sie tragen die Fragen und Anliegen vor, die von den unterschiedlichsten Ministranten eingegangen sind und die wirklich der Schwerpunkt von dem allen sind. Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich alle Ministranten darin wieder finden können. Aber in der Tat ist es so, dass wir versucht haben, die Anliegen zu verdichten.“

Vor dem Gespräch wird gemeinsam die Vesper gebetet. Das neu, bislang waren die Ministranten bei der Wallfahrt Teil der Gruppe der Generalaudienz am Mittwoch. Das hat man geändert, man wollte dem Papst als eigene Gruppe begegnen und auch gemeinsam mit ihm beten. „Es fängt damit an, dass viele Gruppen einen Pilgerweg zurück legen wollen, um dann dem Papst zu begegnen“, erklärt Bothe. „Zum Beispiel die Apostelgräber zu besuchen. So hat sich herauskristallisiert, dass es dieses Mal sinnvoll sein könnte, in den Nachmittag oder den Abend zu gehen. Das zweite Anliegen war es, gemeinsam mit dem Papst zu beten und sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Die Vesper wird eine besondere sein, nämlich die, die der Basilika Santa Maria Maggiore gewidmet ist, und diese Kirche ist dem Papst ja besonders nahe. Es ist die Kirche, in der er nach seiner Wahl als erstes gebetet hat und für sich einige Momente der Stille gesucht hat. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir das den Jugendlichen tatsächlich auch so in den Vorbereitungen nahe gebracht haben, dass wir das miteinander teilen können. Ich glaube, dass es durchaus ein Herz bei den Jugendlichen gibt für das Beten der Psalmen, für das Nachvollziehen der Gesänge und natürlich auch für den Blick im Magnifikat auf das, was Maria in der Glaubensfreude und im Glaubensvertrauen gestärkt hat.“

Diese Glaubensfreude und dieses Glaubensvertrauen mit Maria sei ihnen die Einladung zum Stundengebet wert gewesen.

(rv 05.08.2014 ord)


Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/08/...apst/ted-817554
des Internetauftritts von Radio Vatikan

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 05.08.2014 18:15
05
August
2014

AfD: Europa-Abgeordneter Hans-Olaf Henkel kritisiert Rettungsversuch für marode Banken

AfD: Europa-Abgeordneter Hans-Olaf Henkel kritisiert Rettungsversuch für marode Banken
Veröffentlicht: 5. August 2014 | Autor: Felizitas Küble

Zum Rettungsversuch der portugiesischen Espirito Santo Bank mit Hilfe von Geld aus Brüssel erklärt der stellv. Sprecher der Alternative für Deutschland, Dr. Hans-Olaf Henkel, Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP):

“Dieses Beispiel zeigt auf dreierlei Weise auf welch wackligem Fundament die Europolitik steht:

Erstens wurden die Steuerzahler wieder einmal hinters Licht geführt, denn das gerade von den Architekten der Europäischen Bankenunion gegebene Versprechen, marode Banken vor allem durch Aktionäre und Gläubiger sanieren zu lassen, wurde gleich wieder gebrochen.

Zweitens zeigt sich, dass die Ankündigung, Portugal sei aus der Krise, nicht nur voreilig, sondern schlicht falsch war.

Drittens offenbart sich, dass die Europäische Bankenunion besonders gefährlich für deutsche Sparer und Steuerzahler ist, denn sie sorgt für ständige Ansteckungsgefahren.

Die Konsequenz, die gezogen werden müsste, ist die sofortige Renationalisierung der Stabilisierung des Finanzsektors. Bald wird nicht mehr nur die AfD fragen: Was haben deutsche Steuerzahler und Sparer mit der Zockerei ausländischer Banken zu tun?”

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05
August
2014

Warum hat Israel nur wenige Freunde?

Warum hat Israel nur wenige Freunde?
Veröffentlicht: 5. August 2014 | Autor: Felizitas Küble

Israel hat nur wenige Freunde in der Welt. Die UNO hätte der Gründung des Staates im Jahre 1948 wohl kaum zugestimmt, wenn die Juden nicht vorher einen unsäglichen Blutpreis im nationalsozialistischen Holocaust hätten bezahlen müssen. Damals schlug das moralische Gewissen der Welt noch für Israel, wenn auch nicht ungeteilt. imm032_31A



In den darauf folgenden Jahrzehnten jedoch wurde Israel in der UNO fast immer mit überwältigender Mehrheit niedergestimmt und verurteilt, vor allem in Fragen des – gewiss schwierigen – Palästinenserproblems.

Niemand wird jedoch erwarten können, dass sich die Juden aus dem Land ihrer Väter wieder vertreiben lassen, wie es vor allem viele arabische Länder fordern. Die alte Feindschaft zwischen Isaak und Ismael, zwischen Juden und Arabern, flammt immer wieder auf (vgl. 1. Mose 16). Hinzu kommt der Konflikt um Jerusalem als „Heilige Stadt“ sowohl der Juden und Christen als auch der Moslems.

FOTO: Teilnehmerin einer Pro-Israel-Demonstration in Köln

Die Feindschaft zwischen Juden und Moslems (vor einiger Zeit Ahmadinedschad, noch früher Saddam Hussein – und es kommen immer wieder neue Widersacher) wird – so ist zu befürchten – auch dann nicht enden, wenn eine allseitig zufriedenstellende Lösung des Palästinenserproblems gefunden wird. Zu tief sitzt der Hass auf das „erwählte Volk“.

Dieser Hass ist es, der Hitler erfüllte. Dieser Hass prägte den Antisemitismus aller Jahrhunderte. Dieser Hass veranlasste im Jahr 1981 die „Islamische Konferenz“, den „Heiligen Krieg“ gegen Israel auszurufen. Und dieser Hass klang auch auf in den Worten und Taten des irakischen Diktators Saddam Hussein, der im Golfkrieg 1991 Israel mit Raketen beschoss und die Juden ins Meer treiben wollte.

Quelle und Fortsetzung des Beitrags hier: http://christlicher-gemeinde-dienst.de/n...hp?id=1&nid=678

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 05.08.2014 14:41
05
August
2014

Schönborn appelliert zu Teilnahme am Irak-Gebetstag am 8. August

Schönborn appelliert zu Teilnahme am Irak-Gebetstag am 8. August
www.army.mi/Navy Petty Officer



Kardinal prangert "unbeschreibliche" Untaten der Mitglieder des "Islamischen Staats" (IS) in Irak und Syrien an - Ökumenischer Fast- und Gebetstag am Freitag - Wiener Erzbischof würdigt geplanten Versöhnungsbesuch des Papstes am Isonzo
05.08.2014

Wien, 05.08.2014 (KAP) Kardinal Christoph Schönborn hat am Dienstag die "unbeschreiblichen" Untaten der Mitglieder des "Islamischen Staats" (IS) in Irak und Syrien angeprangert und die Christen aller Konfessionen in Österreich zur Teilnahme am ökumenischen Fast- und Gebetstag am 8. August aufgerufen. Die Verantwortlichen der christlichen Kirchen in Österreich laden für Freitag, 8. August, zu einem Tag des Fastens und der Fürbitte für die irakischen Christen und für deren muslimische Freunde ein. Als Zeichen der Verbundenheit wird auch um Spenden für die österreichische 'Initiative Christlicher Orient' (ICO) und 'Kirche in Not' gebeten, damit den völlig mittellosen Christen, die im kurdischen Autonomiegebiet großzügige Aufnahme gefunden haben, auch materiell geholfen werden kann.

Was sich etwa in Mosul gegen Christen, aber auch gegen andere Minderheiten und tolerante Muslime abspiele - Hinrichtungen, gewaltsame Vertreibungen und zuletzt etwa die Zerstörung des Grabes des Propheten Jona - mache "fassungslos", so der Wiener Erzbischof "Kathpress" gegenüber. Es gebe für Christen nur mehr eine Antwort - Fasten und Beten, und dazu wolle er "dringend aufrufen", sagte er im Blick auf eine erhoffte friedliche Lösung.

Kardinal Schönborn erinnerte, dass es vor einem Jahr eine bemerkenswerte Entwicklung im Zusammenhang mit dem Gebets- und Fastenaufruf des Papstes für Syrien gegeben habe. Papst Franziskus hatte damals, nach einem Massenmord mit chemischen Waffen - und vor einer drohenden Bombardierung von Damaskus -, für den 1. September 2013 zu einem Fast- und Gebetstag ausgerufen. Der Papst habe selbst auf dem Petersplatz das Gebet geleitet. "Es kam damals zu etwas, was man als Wunder ansehen kann", sagte Schönborn. Denn die angekündigte Bombardierung von Damaskus wurde kurz danach abgesagt.

Der Kardinal, der nächste und übernächste Woche in Kolumbien ist und dort am kirchlichen "Weltkongress der Göttlichen Barmherzigkeit teilnimmt", nahm im "Kathpress"-Gespräch auch zur Frage von Schuld, Vergebung und Versöhnung allgemein Stellung. Als großes Zeichen für Vergeben und Versöhnen bezeichnete er die geplante Reise von Papst Franziskus an den Isonzo am 13. September, bei der der Papst der Opfer des Ersten Weltkriegs und aller Kriege gedenken wolle. Der Besuch beginnt mit einem Gebet auf dem Altösterreicher-Friedhof Fogliano und wird mit einem Besuch beim italienischen Mahnmal in Redipuglia fortgesetzt. "Es ist ein Zeichen, dass nur Vergebung und Versöhnung den Frieden nachhaltig sichern können", sage der Wiener Erzbischof.


Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/63894.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 05.08.2014 14:33
05
August
2014

72 Stunden": Countdown zur Sozialaktion hat begonnen www.72h.at

"72 Stunden": Countdown zur Sozialaktion hat begonnen
www.72h.at



Band "Söhne Mannheims" ruft Jugendliche in Video zu Nachhaltigkeit und sozialem Engagement auf
05.08.2014
Wien (KAP) Der Countdown zu Österreichs größter Jugend-Sozialaktion "72 Stunden ohne Kompromiss" hat begonnen: In 72 Tagen - am 15. Oktober - werden wieder tausende Jugendliche in ganz Österreich für drei Tage rund 400 soziale Projekte umsetzen. Die Aktion, die gemeinsam von Katholischer Jugend (KJÖ), "youngCaritas" und "Hitradio Ö3" durchgeführt wird, steht bei ihrer heurigen siebenten Auflage unter dem Motto "Lass dich nicht pflanzen, setz dich ein!"

Das Motto spielt heuer auf die Bedeutung der Themen Nachhaltigkeit und Fairness an, wie KJÖ-Vorsitzenden Matthias Kreuzriegler darlegt: "Fair und gerecht mit allen Menschen, der Umwelt und den Tieren umzugehen, sind Grundvoraussetzungen für ein gelungenes Miteinander auf unserem Planeten." Verantwortung für die Schöpfung dürfe keine leere Phrase sein, sondern müsse Leitprinzip im Denken und Handeln werden.

Motiviert werden sollen die Jugendlichen u.a. durch eine Videobotschaft der deutschen Band "Söhne Mannheims". Bandmitglied Herbert Schwamborn betont darin, dass die Erde "unsere wichtigste Ressource" sei, die es zu bewahren gelte. Und Bandmitglied Billy Davis unterstreicht: "Grundvoraussetzung ist, dass man sich selbst lieben muss. Dann kann man andere lieben und dann wird es besser."

Zu den prominenten Unterstützern der "72 Stunden ohne Kompromiss" zählt auch Umweltminister Andrä Rupprechter. Er nannte Nachhaltigkeit und Fairness "eine moralische Verpflichtung". Österreichs Jugend zeige mit der Aktion vor, "dass sie bereit ist, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen".

Nadine Beiler, Österreichs Vertreterin beim Eurovision Songcontest 2011, schrieb eigens für das Projekt einen Song mit dem Titel "Es kostet nix". "Leute hört's mal auf mit den Verschwendereien, wir haben wohl einen besseren Zeitvertreib", singt die Tirolerin in ihrem Video.

Und auch Spitzensportler machen sich für die "72 Stunden" stark: Die Olympiasieger von Sotschi, Matthias Mayer und Markus Salcher, bekennen sich in der Aussendung zu "Fairness nicht nur im Sport, sondern auch im Leben, und wir unterstützen jeden Jugendlichen, der sich für Nachhaltigkeit und Fairness einsetzt".

Anmeldungen bzw. Einreichungen für 15. bis 18. Oktober sind erbeten bei der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ), Koordinator ist Gregor Jakob (Johannesgasse 16/1 1010 Wien, Tel.: 0664/88680664, mail: gregor.jakob@kjweb.at), alle Infos sind auch der Website www.72h.at und www.facebook.com/72Stunden zu entnehmen.
https://www.72h.at/site/presse/article/148.html

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/63896.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 05.08.2014 14:27
05
August
2014

Der Friede sei noch immer mit Dir

05.08.2014

Kölner Liturgieexperte: Gemeinden sollen über Friedensgruß reden
Der Friede sei noch immer mit Dir


Viele Gläubige reichen sich zum Friedensgruß die Hand
© KNA

Händeschütteln, Küsschen oder Zunicken - Der Vatikan ruft die Gläubigen zum Nachdenken über die Praxis des Friedensgrußes auf. Denkanstöße gibt im domradio.de-Interview der Kölner Liturgiereferent Alexander Saberschinsky.

domradio.de: Ausgelöst hat die aktuelle Debatte um den Friedensgruß ein Rundschreiben der vatikanischen Gottesdienstkongregation an die Bischofskonferenzen in aller Welt. Daraus geht hervor, dass es nicht nötig sei, dass der Priester bei jeder Messe automatisch zum Friedensgruß auffordere. Auch solle der Geistliche nicht seinen Platz am Altar verlassen, um mit einigen Gläubigen den Gruß persönlich auszutauschen. Warum nicht?

Alexander Saberschinsky (Referent für Liturgie in der Hauptabteilung Seelsorge des Erzbischöflichen Generalvikariats Köln): Dieser Satz steht tatsächlich in dem Schreiben drin, dass man nicht zwangsläufig zum Friedensgruß auffordern muss. Allerdings, wenn man das ganze Schreiben liest, dann sieht man, dass es eigentlich eine hohe Wertschätzung gibt und der Friedensgruß wird ausdrücklich gewünscht. In dem Schreiben heißt es zum Beispiel, dass der Friedensgruß den Ritus bereichert und ihm Ausdruckskraft verleiht. Das wird hier auch noch einmal begründet, warum der Friedensgruß wichtig ist. Man muss eigentlich unterscheiden zwischen dem Friedensgruß und dem Friedensritus. Was vorgeschrieben ist, ist der Friedensritus, nämlich die Stelle, an der der Priester, der Zelebrant zur Gemeinde sagt "Der Friede des Herrn sei alle Zeit mit Euch" und darauf antwortet die Gemeinde "Und mit Deinem Geiste". Davon zu unterscheiden ist dann noch einmal der Friedensgruß, dass man sich das noch einmal bekräftigt, indem man einander die Hände reicht.

domradio.de: Schauen wir mal auf den Friedensgruß selbst. Warum soll ich eigentlich meinem Nachbarn in der Kirchenbank Frieden wünschen, mit dem ich gar keinen Streit habe und ihn oder sie vielleicht gar nicht kenne?

Saberschinsky: Der Friedensgruß hat noch einmal eine besondere Akzentsetzung, die über das hinausgeht, dass wir einander vertragen sollen. Der Friedensgruß hat eine wechselvolle Geschichte, an der man genau das ablesen kann, was hier gemeint ist. Der Friedensgruß war nicht von jeher an dieser Stelle. Erst unter Gregor dem Großen ist dieser Friedensgruß an jetziger Stelle vor der Kommunion gewandert. Vorher war er am Ende des Wortgottesdienstes, also vor der Gabenbereitung und es gibt immer noch einen Ritus in unserem europäischen Bereich. Wenn ich ihn dort halte, den Friedensgruß, dann sagt er tatsächlich aus, wie es Jesus selber sagt in der Bergpredigt: "Lass Deine Gabe vor dem Altar liegen und versöhne Dich erst mit Deinem Bruder, wenn das notwendig ist". Wir haben einen anderen Platz in der römisch- katholischen Tradition für den Friedensgruß: Vor der Kommunion, damit bekommt er auch inhaltlich einen anderen Akzent. Was natürlich an dieser Stelle nach dem Hochgebet und vor dem Kommunionempfang ganz im Fokus ist, das ist Jesus Christus, der wirklich gegenwärtig ist unter diesen Zeichen von Brot und Wein. Die Idee ist jetzt eher hier: Der Friede, der von Christus ausgeht, den sollen wir auch untereinander zusagen. Da geht es aber nicht nur um eine Versöhnung und sich zu vertragen, sondern da geht es wirklich um diesen "endzeitlichten" Frieden, den Christus schenkt.

domradio.de: Trotzdem überrascht es ja vielleicht in der jetzigen Situation, wo Papst Franziskus so viele Reformen anstrebt, dass auf einmal so ein Schreiben kommt, was vielleicht erst einmal streng klingt, aber das Thema Friedensgruß, das schwillt ja schon seit Langem im Vatikan, oder?

Saberschinsky: Ja, das hat Benedikt XVI. "angezettelt", indem er ganz offen und nicht bestimmend die Frage gestellt hat, wo ist denn eigentlich der richtige Platz für den Friedensgruß? Das war 2007 in einem Schreiben und 2008 ist man nach Beratungen mit den Bischofskonferenzen, auch die deutsche Bischofskonferenz hat eine Stellungnahme abgegeben, zu dem Schluss gekommen, wir lassen den Friedensgruß an dieser Stelle, wo er quasi "hineingewachsen" ist in unserer Tradition. Das Schreiben, was jetzt mehrere Jahre später kommt, ist eigentlich nur ein Nachtrag mit einigen praktischen Bestimmungen. Wenn man sich die Bestimmungen näher anschaut, die so scheinbar harsch daher kommen, dann sind das eigentlich alles nur Aspekte, die dem entgegenstehen könnten, dass hier der Friede, der von Christus ausgeht, dass der aus dem Fokus gerät. Es werden auch konkrete Dinge aufgezählt: Dass zu viel Verwirrung entstehen könnte beim Friedensgruße, damit ist gemeint, dass der Priester durch die ganze Kirche marschiert oder die Gläubigen ihre Plätze verlassen. Hier geht es einfach nur darum, dass im Blickpunkt bleibt: Christus, seine Gegenwart in der Eucharistie. Der Friedensgruß soll nicht der Platz sein, um wie zum Beispiel bei Hochzeiten Gratulationen auszusprechen. Natürlich darf man dem Brautpaar gratulieren, aber natürlich nicht an der Stelle, wo es darum geht, sich von Christus den Frieden zusagen zu lassen und ihn weiterzugeben.

domradio.de: Nun gibt es die mahnenden Worte aus Rom, wieviel Spielraum bleibt dem Pfarrer in Zukunft noch beim Thema Friedensgruß? Muss er sich darum kümmern, dass die Leute nur noch rechts und links die Hand geben? Wie soll das praktisch ablaufen?

Saberschinsky: Wenn man das schon wüsste! Wenn man in das Messbuch hineinschaut, sowohl in das jetzige deutsche als auch in das neue lateinische, das ja noch übersetzt werden muss, da steht ausdrücklich drin: Dass die Bischofskonferenzen in ihrem Bereich regeln sollen, wie der Friedensgruß aussehen soll. Mit dem Hintergedanken natürlich, dass das im jeweiligen kulturellem Kontext sehr unterschiedlich aussehen kann. Natürlich können wir uns sehr gut vorstellen, dass in einem afrikanischen kulturellen Kontext ein Friedensgruß anders aussehen kann als in Nordeuropa, einer Kultur, der man mehr Nüchternheit nachsagen würde. In der frühen Kirche war es zum Beispiel gang und gäbe, dass man sich diesen Friedensgruß mittels eines Kusses weitergegeben hat. Das wollte man heute vielleicht auch nicht mehr haben. Deswegen wird hier der Ball den Bischofskonferenzen wieder zugespielt, weil die wissen, was ist vor Ort angemessen, was ist vor Ort nicht angemessen. Die deutsche Bischofskonferenz hat das noch nicht abschließend geregelt. Die hat gesagt, wir werden da am Ball bleiben und uns mit dieser Frage befassen.

Das heißt, die Gemeinden sind jetzt gefragt, wie wollen sie es denn konkret machen? Ich denke, es ist wirklich eine offene Frage, nicht in dem Sinne von "anything goes", sondern eine Frage, die die Gemeinde sich ernsthaft stellen sollte: Was soll denn hier zum Ausdruck kommen und in welchen Formen wollen wir das zum Ausdruck bringen? Und dann muss eine Gemeinde gucken, welche Formen sind denn stimmig? Damit hier, wie es in dem Schreiben hieß, dieser Friedensritus mehr Ausdruckskraft bekommt und das kann dann sein, dass man sich einander die Hände reicht, dass man sich einander zunickt, dass kann auch sein, wenn ich den Nachbarn neben mir gut kenne, dass ich ihn auch umarme. Man regt als Richtlinie tatsächlich an, dass es der Händedruck nach rechts und links ist, aber ich denke einen gewissen Spielraum gibt es hier, je nach kulturellem Kontext, je nachdem, was die jeweiligen eigenen Ausdrucksformen sind. Wichtig ist, dass Christus und seine Gegenwart und der Friede, der von ihm ausgeht, dass der im Fokus bleibt. Wenn man das als Richtschnur nimmt, ist man schon auf einem sehr guten Weg.

Das Interview führte Matthias Peter

(dr)

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 05.08.2014 14:17
05
August
2014

Der Nahostbeobachter Michael Mertes zeigt sich leicht optimistisch über die Entwicklungen im Heiligen Land.

05.08.2014

Nahostbeobachter Mertes zur Waffenruhe im Nahost-Konflikt
Zeit für eine Neuordnung des Gazastreifens


Israelische Soldaten nach dem Abzug aus dem Gazastreifen
© dpa

Der Nahostbeobachter Michael Mertes zeigt sich leicht optimistisch über die Entwicklungen im Heiligen Land. Er sehe Bewegung für eine politische Neuordnung, sagte Mertes im domradio.de-Interview.

"Ich sehe politische Bewegungen in dem Prozess“, erläuterte der Nahost-Experte. Während die Hamas mit Katar und der Türkei nur zwei Verbündete habe, stünden auf Seiten Israels viele mächtige Verbündete. Letztere könnten bei einer Neuordnung Israel zur Seite stehen.


Zerstörtes Zuhause
© dpa

Mertes leitete bis zu seinem Ruhestand vor wenigen Tagen das Auslandsbüro Israel der Konrad-Adenauer-Stiftung. In den Verhandlungen sollten nach Ansicht Mertes drei Punkte durchgesetzt werden: Eine Entwaffnung der Hamas und des islamischen Dschihad, eine Öffnung des Gazastreifens für die dort lebenden Menschen und eine wirksame Kontrolle der Zugänge.

"Es darf auch nicht dazu kommen, dass mit der Öffnung der Grenzen zum Gazastreifen, erneut ein Raketenimport stattfindet, der dazu führt, dass wir in drei Jahren das Gleiche erleben, was wir in den vergangenen Wochen erlebt haben", warnte Mertes. Die palästinensische Autonomiebehörde mit Sitz im Westjordanland sollte die Kontrolle vor Ort übernehmen, aber auch internationale Teams müssten mehr Präsenz im Gazastreifen zeigen, rät Mertes.

In weiten Teilen des Gazastreifens hat am Montag eine sieben Stunden lange humanitäre Waffenruhe begonnen. Während der Feuerpause sollen dringend benötigte Hilfsgüter wie Medikamente, Wasser und Nahrungsmittel in das Katastrophengebiet gebracht werden. Darüber hinaus sollen Zivilisten in ihre Wohngebiete zurückkehren können, sofern ihre Häuser nicht zerstört oder schwer beschädigt worden sind.

Vier Wochen nach Ausbruch des Gazakrieges sollen die Waffen im Nahen Osten wieder schweigen. Am Dienstag begann eine dreitägige Waffenruhe, dazu zog Israel auch alle seine Bodentruppen aus dem Gazastreifen ab.

Ägypten hatte die Feuerpause zwischen Israel und militanten Palästinensergruppen im Gazastreifen am Montag vermittelt. Nächstes Ziel ist jetzt eine längerfristige Vereinbarung. Dazu führen Delegationen Israels und der Palästinenser indirekte Gespräche in Kairo.

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 05.08.2014 14:11
05
August
2014

50.000 deutsche Messdiener erobern Rom "Frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun“

05.08.2014

50.000 deutsche Messdiener erobern Rom
"Frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun“


In kleinen Gruppen ziehen die Minis durch Rom - mit dabei ist Jugendbischof Wiesemann
© KNa

Sie fallen in Eisdielen ein, hissen bayerische Flaggen auf dem Petersplatz - rund 50.000 Jugendliche aus Deutschland sind auf Ministrantenwallfahrt in Rom. domradio.de überträgt ab 17.45 Uhr das Treffen mit Papst Franziskus.


Eispause in Rom

Lena weiß, warum sie nach Rom gekommen ist: "Das ist ein cooles Feeling, mit Tausenden Ministranten zusammen zu sein, die alle die gleiche Glaubensrichtung haben", schwärmt die 20-Jährige aus dem baden-württembergischen Deggingen in einer italienischen Cafe-Bar unweit des Petersplatzes. Und auch auf Papst Franziskus hält sie große Stü sei der und: "Armut, das ist ja sein Ding", sagt die Messdienerin.

Lena aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart ist eine von rund 50.000 Teilnehmern der Ministrantenwallfahrt der deutschen Bistümer. Vor vier Jahren hat sie das internationale Ministrantentreffen in nach Rom begeistert. Jetzt hofft sie an diesem Dienstag wieder auf so einen Höhepunkt, wenn die Messdiener auf dem Petersplatz Papst Franziskus begegnen. domradio.de überträgt live ab 17 Uhr in Kooperation mit Radio Vatikan.

Am Montag hat die Wallfahrt unter dem Motto "Frei! Darum ist es erlaubt Gutes zu tun" offiziell begonnen. Die deutschen Messdiener prägen das Stadtbild, auf dem Petersplatz wird eine bayerische Flagge gehisst. Wer auf der Via della Conciliazione vor dem Vatikan flaniert, bekommt eine Hörprobe deutscher Dialekte, und den Eisdielen und Cafes bescheren die Messdiener einen Geldsegen.

Jugendseelsorge der Bischofskonferenz als Anlaufstelle

Im deutschen Pilgerzentrum an der Engelsbrücke herrscht derweil Hochbetrieb: Die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz hat hier ihren Stützpunkt eingerichtet: Anlaufstelle für Hunderte Jugendliche und ihre Betreuer, die ihre Einlasskarten für die Begegnung mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz abholen. "Die meisten sind jetzt da", sagt Bianka Mohr, die Leiterin der Arbeitsstelle. "Wir haben das Gefühl, dass alles gut läuft." Dieses Gefühl gab es nicht immer. Vor allem die Gespräche mit der Stadt Rom wegen der Fahrerlaubnis für die Hunderten von Reisebussen gestalteten sich dem Vernehmen nach äußerst schwierig.

Franziskus-Effekt auch bei "Minis"

Für Daniel Laurich hat die Wallfahrt schon vor anderthalb Jahren begonnen. Der 31 Jahre alte Chemietechniker aus Essen ist im "Rom-Orgateam" seines Bistums und hat die Reise von 300 Ministranten mit vorbereitet. Bis jetzt habe alles "super funktioniert". Laurich sieht auch bei der Wallfahrt einen Franziskus-Effekt am Werk. Vor vier Jahren seien nur 100 Messdiener aus seinem Bistum nach Rom gefahren. Benedikt XVI. hätte zwar als deutscher Papst auch "gezogen". Aber Franziskus mit seinem "Freiheitsgedanken" habe wohl noch "den ein oder anderen" zusätzlich zur Anmeldung bewegen können.

Die Essener zählen nicht nur wegen der Größe ihrer Gruppe zu einer Minderheit: Sie gehören auch zu den wenigen, die in Zehn-Mann-Zelten übernachten, während die meisten anderen in Hotels oder Pensionen wohnen. Gemeinsam mit Ministranten aus Vechta sind sie auf einem Campingplatz in Ostia untergebracht.

Die meisten Teilnehmer kommen aus Freiburg

Etwa jeder fünfte Teilnehmer der Wallfahrt kommt aus Freiburg – mit 10.000 das mit Abstand größte Kontingent. Das Erzbistum hat ein ganzes Parkhaus nahe dem Petersplatz für die Busse seiner "Minis" gemietet. Stark vertreten sind auch die Bistümer Rottenburg-Stuttgart (5.600), Regensburg (5.500) und München-Freising (4.000). Das Erzbistum Köln veranstaltet für seine Ministranten eine eigene Wallfahrt, die nächste findet in den Herbstferien 2015 statt. An der vergangenen Kölner Wallfahrt 2013 nahmen mehr als 2000 Messdiener teil.

Die deutschen Ministranten sind in diesem Jahr voraussichtlich die größte geschlossene Pilgergruppe, die nach Rom kommt. Eine größere nichtitalienische Pilgergruppe kam nur Ende April zur Heiligsprechung von Johannes Paul II. (1978-2005) aus Polen; hierbei handelte es sich allerdings nicht um eine zentral organisierte Fahrt.

Lebenspraktische Lektion: Straßenüberqueren

Von einem "Heer deutscher Messdiener" sprach eine italienische Tageszeitung in diesen Tagen. Auch die Zahl der mitgereisten deutschen Bischöfe ist beachtlich, es sind 25. Einer von ihnen ist der deutsche Jugendbischof Karl-Heinz Wiesemann. Messdiener leisteten einen wichtigen Beitrag für die katholische Kirche in Deutschland, betonte Wiesemann zum Auftakt der Wallfahrt. Sie seien neben dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend eine der "starken Säulen" der kirchlichen Jugendarbeit.

Es sei "weltmeisterlich", wie viele junge Leute in Rom zu der Wallfahrt zusammengekommen seien und welche "Begeisterungskraft" unter den Messdienern spürbar sei, so Wiesemann. Die Erfahrung, dass sie mit ihrem Dienst am Altar nicht alleine stünden, sondern zu einer großen Gruppe gehörten, sei eine wichtige Erfahrung für die Messdiener. Die Messdiener-Arbeit sei wichtig, weil sie "ins Herzgeschehen der Kirche" führe, erklärte Wiesemann. Mancher habe dadurch "seine Berufung entdeckt, wie er Christus in dieser Welt dienen und nachfolgen kann". In Deutschland gibt es derzeit nach Wiesemanns Angaben mehr als 430.000 Ministranten. Damit sei die katholische Kirche im internationalen Vergleich "unheimlich stark".

Das besondere Gefühl in einer großen Gruppe macht auch für Messdiener aus Waldkirch den besonderen Reiz der Wallfahrt aus. Die Jugendlichen würden Franziskus auch gerne fragen, warum er Papst sein will. Doch am Montag steht für sie erst noch eine andere lebenspraktische Lektion auf dem Programm. Sie wollen eine Straße vor der Engelsburg überqueren. Ihr Gruppenleiter gibt die Anweisung: "Wir lernen heute, wie wir über eine italienische Straße gehen: alle zusammen, im Pulk."
http://www.domradio.de/themen/jugend-und...ner-erobern-rom
Thomas Jansen
(KNA, dr)

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 05.08.2014 14:03
05
August
2014

Freiburger Dogmatiker kritisiert ausufernden Friedensritus Wenn Friedensgrüße die Anbetung kreuzen

Helmut Hoping ist Professor für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg im Breisgau. Er ist verheirateter Ständiger Diakon.

04.08.2014

Freiburger Dogmatiker kritisiert ausufernden Friedensritus
Wenn Friedensgrüße die Anbetung kreuzen



Der Friedensgruß in der Messe sollte nach Einschätzung des Freiburger Dogmatikers Helmut Hoping nüchterner ausfallen. Warum ein zu ausufernder Friedensritus die Vorbereitung auf die Kommunion stört, erklärt Hoping im domradio.de-Interview.

domradio.de: Sie sind auch Diakon, das heißt, Sie sprechen auch diese Aufforderung zum Friedensgruß. Wie erleben Sie persönlich den Friedensgruß in den Gottesdiensten?

Helmut Hoping (Professor für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Albert-Ludwig-Universität Freiburg und ständiger Diakon): Mir war der Friedensgruß am Anfang – ich bin vor 19 Jahren geweiht worden – ganz wichtig, aber zunehmend habe ich damit Probleme bekommen. Einmal weil die Übersetzung zur Aufforderung dieses Friedensgrußes ziemlich falsch ist. Es heißt ja "Gebt einander ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung“. Im Lateinischen heißt es eigentlich nur "Gebt den Frieden“. Das Problem ist, dass hier in der deutschen Übersetzung der Eindruck eines Versöhnungsritus erweckt wird, der aber meines Erachtens an dieser Stelle zu spät kommt. Und dann kommt natürlich hinzu, worauf die Gottesdienstkongregation schon 2004 reagiert hat, dass der Austausch eines Zeichens des Friedens in den letzten Jahren ziemlich ausgeufert ist und wir ja doch inzwischen erhebliche Virtuosen unter den Gottesdienstteilnehmern haben, was den Friedensgruß betrifft: Umarmungen, Küsse und sehr intensive Zeichen, so dass man nicht nur seinem unmittelbaren Nachbarn den Friedensgruß gibt, sondern auch weiteren oder der Priester während des Zeichens des Friedensgrußes den Altarraum verlässt, was schon 2004 untersagt wurde. Da hat sich eigentlich nichts dran geändert. Darauf hat jetzt die Gottesdienstkongregation noch einmal gedrängt. Und das ist auch sehr wichtig. Ich habe mit einem Priester zusammengearbeitet, der dann in die Bank reinging und noch während des Agnus Dei-Gesanges den Friedensgruß entbat. Das geht nun gar nicht, weil während des Agnus Dei das Eucharistische Brot zu brechen ist und man nicht als Priester in der Kirche herumgehen muss und den Friedensgruß geben sollte.

domradio.de: Was spricht denn dagegen, dass man als Gläubiger nicht nur seinem Nachbarn rechts und links die Hand reicht, sondern noch einigen mehr?

Hoping: Die unmittelbare Vorbereitung auf die Kommunion wird dadurch gestört. Man darf ja nicht vergessen, früher war dieser Friedensgruß am Ende der Fürbitten, etwa bei Tertullian, bei Justin. Papst Gregor hat ihn dann als Vorbereitung unmittelbar vor die Kommunion verlegt. Ich denke, dass vor der Kommunion doch auch die Zeit der Stille, der Anbetung, der inneren Vorbereitung auf die Kommunion ist und hier ein so extensiv ausufernder Friedensritus doch die Vorbereitung sehr stört. Das war übrigens auch der Grund, weshalb Papst Benedikt XVI. 2007 in dem nachsynodalen Schreiben "Sacramentum Caritatis“ hier eine Überprüfung der Stellung des Friedensritus angeregt hat. Die Mehrheit der Bischofskonferenzen wird sich aber wohl dagegen ausgesprochen haben, denn jetzt nach sieben Jahren der Prüfung hat man durch die Gottesdienstkongregation und mit Genehmigung von Papst Franziskus entschieden, dass die Position des Friedensgrußes erhalten bleibt, aber er in größerer Nüchternheit erfolgen soll.

domradio.de: Würde nicht eine Verlegung zum Beispiel nach den Fürbitten die Art des Friedensgrußes verändern?

Hoping: Das würde ein wenig die Art des Friedensgrußes verändern, aber wir müssen ja sehen, dass die Stellung des Friedensgrußes in der römischen Messe seit Gregor dem Großen keineswegs jetzt so repräsentativ ist für die unterschiedlichen Liturgiefamilien. Im Mailändischen Ritus hat der Friedensgruß auch eine andere Stellung, nämlich am Ende des Wortgottesdienstes. In den orientalischen Riten befindet sich der Friedensgruß unmittelbar vor dem Hochgebet, also vor dem Eintritt ins Zentrum der Eucharistie und hat hier die Bedeutung, dass man, bevor man das Opfer darbringt, sich mit seinem Bruder versöhnen soll. Der Friede im römischen Ritus geht vom Altar aus, vom Auferstandenen, der sich uns im Sakrament der Eucharistie schenkt. Und die Frage wäre gewesen, ob man bereit ist, hier eine Reform vorzunehmen, aber dazu hat sich die Gottesdienstkongregation und der Heilige Stuhl nicht durchringen können – vermutlich aufgrund der Voten der einzelnen Bischofskonferenzen, die ja alle gefragt wurden, wie sie über eine Verlegung des Friedensgrußes denken.

domradio.de: Was glauben Sie, wie wird man das aufnehmen in den Bischofskonferenzen, auch unter den Gläubigen? Gibt es nicht wichtigere Probleme, als die Position oder die Nüchternheit des Friedensgrußes zu beurteilen?

Hoping: Ich befürchte leider, da sich ja seit 2004 nicht allzu viel verändert hat und diese Instruktion weitestgehend wirkungslos geblieben ist, dass auch dieses Schreiben der Gottesdienstkongregation wirkungslos bleiben wird, außer die Deutsche Bischofskonferenz nimmt sich der Sache nun wirklich an und hält die Priester und Diakone an, hier nun anders zu verfahren. Es ist ja sowieso so, dass die Aufforderung, sich ein Zeichen des Friedens zu geben, fakultativ ist, immer fakultativ war. Es besteht überhaupt keine Notwendigkeit, dass der Priester oder der Diakon das jeden Sonntag macht. Das steht nirgendwo geschrieben. Man könnte ja auch erwarten, wenn er es nicht tut, dass die Gläubigen es von sich aus tun. Man müsste hier von Seiten der Bischofskonferenz schon – und dazu sind die Bischofskonferenzen ja aufgefordert – wirklich einige Maßnahmen unternehmen, um hier das Ausufernde des ganzen Ritus etwas zurückzuschrauben. Das hielte ich im Sinne der Vorbereitung auf die Kommunion auch für notwendig. Ob das möglich ist, das wird man sehen. Das wird auch ein Thema der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz sein.

(dr)

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 05.08.2014 14:00
05
August
2014

"Das Ganze hat Spätfolgen dramatischer Art"

04.08.2014

Ethikratsmitglied Dabrock zum Fall Gammy
"Das Ganze hat Spätfolgen dramatischer Art"


Das Baby Gammy
© dpa

Ein australisches Ehepaar hat eine Leihmutter in Thailand mit einem Down-Syndrom-Baby sitzen lassen und nur dessen gesunde Zwillingsschwester mitgenommen. Im domradio.de-Interview dazu Ethikratsmitglied Peter Dabrock.

domradio.de: Der Fall Gammy berührt viele Menschen, weil er mehrere Themen anspricht - Leihmutterschaft genauso wie die Frage nach Lebensschutz, Abtreibung und pränataler Diagnostik. Ist der Fall Gammy ein "abschreckendes Beispiel"?

Peter Dabrock(Professor für Systematische Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg und Mitglied im Deutschen Ethikrat): Der Fall Gammy zeigt genau in der Verbindung in der von Ihnen genannten Gesichtspunkte die hohe Ambivalenz, die viele reproduktionsmedizinische Technologien und viele Machbarkeitswünsche der Menschen mit sich bringen, aber auch die Ambivalenz und das tiefe Sehnen, ein genetisch eigenes Kind zu bekommen und dafür wirklich Dinge zu machen, von denen doch sehr viele empört, erschreckt, wütend und traurig sind.

domradio.de: Befürworter sprechen von einer "win-win-Situation", die Erfüllung eines lang ersehnten Kinderwunsches, auf der anderen Seite eine hohe Geldprämie für die Leihmutter. Was sagen Sie dazu?

Dabrock: Ich meine, man kann alle Dinge schön reden. Nun gibt es viele Länder in Europa, die die Leihmutterschaft erlauben, aber ich glaube, die Leihmutterschaft bringt auf eine ganz deutliche dramatische Art und Weise die Problematik vieler Machbarkeitswünsche im Bereich von Reproduktionsmedizin zum Ausdruck. Für mich ist das ganz deutlich geworden als ich mir nochmal die Geschichte von Gammy vor Augen geführt habe. Die nun wirklich in einer schwierigen Situation befindliche Leihmutter, die ja das Geld brauchte und meint, deswegen eben dieser Tätigkeit nachzugehen, sagte als sie der Abtreibung nicht zugestimmt hat: Ich liebe doch Gammy, schließlich hatte ich ihn neun Monate auch im Bauch. Wenn die wirklich bewundernswerte Frau, die sich jetzt noch so lieb um Gammy kümmert, das sagt, dann fragt man sich doch bei allem Respekt, aber das Mädchen hatte sie doch auch in ihrem Bauch, das sie jetzt abgegeben hat an das australische Paar. Ich glaube, darin wird noch einmal deutlich, dass man hier überhaupt nicht im Bereich von Nachkommenschaft solche Techniken, die dann noch ökonomisiert werden, in dieser Art anwenden darf.

domradio.de: Warum ist es also ratsam, auf die vielen Möglichkeiten, die die Fortpflanzungsmedizin bietet, vielleicht zu verzichten oder zumindest nicht alle Möglichkeiten auszunutzen?

Dabrock: Es geht nicht darum, generell darauf zu verzichten, gerade im Bereich der In-vitro-Fertilisation kann man sagen, haben wir ein Standard-Verfahren, bei dem viele Paare ein Kind bekommen können, denen es nicht vergönnt ist auf "natürlichem Wege" ein Kind zu bekommen. Man kann wirklich auch davon ausgehen, dass viele dieser Paare, die ein Kind auf diese Art und Weise bekommen wollen, dieses Kind als ein Wunschkind bezeichnen und deswegen sehr fürsorglich damit umgehen - was nicht heißt, dass es nicht auch dort zu Problemen kommen kann wie in anderen Familien auch. Aber überall dort, wo dieser Machbarkeitswahn in solche ökonomische Kategorien kommt, wo dritte, vierte Personen einbezogen werden - vier Elternschaften ist ja auch schon denkbar - da glaube ich, übersteigt dieser Wunsch doch eine Linie, die zum Schaden von allen nur überschritten werden sollte. Stellen Sie sich mal vor, das Internet vergisst nicht und die Schwester von Gammy liest in fünfzehn Jahren von dieser Geschichte. Die Frau wird doch ein Trauma fürs Leben haben. Das Ganze hat Spätfolgen dramatischer Art - so dass wir uns schon überlegen sollten, müssen wir alles, was technisch möglich ist, realisieren? Können wir nicht auch Adoptionen stark machen oder andere Formen des guten Zusammenlebens als auf diese Techniken in dieser wirklich extremen Weisen zurückzugreifen.

Das Interview führte Matthias Friebe

(dr)

*****
Der Fall Gammy
Eine thailändische Leihmutter und ein australisches Paar streiten über das herzkranke und behinderte Baby Gammy. Die Eltern, die die gesunde Zwillingsschwester des Babys mit nach Australien nahmen, sagten Reportern am Montag, sie hätten von dem Zwilling mit Down-Syndrom nichts gewusst. Das sei eine Lüge, sagt wiederum die Leihmutter, die inzwischen dank australischer Spenden mit dem Jungen in einer Privatklinik in Thailand ist.

Dem Sender ABC sagte der Vater, die Erfahrung mit der Leihmutteragentur sei traumatisch gewesen. Die Leihmutter sagte, das Geschäft sei von einem Amerikaner vermittelt worden. Die Leihmutter ist nach thailändischem Gesetz Mutter des Kindes und hat das Sorgerecht. Sie hat mehrfach betont, dass sie Baby Gammy wie ihr eigenes Kind großziehen will.

(dpa)


Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 05.08.2014 13:53
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