headerimg
15
Mai
2014

15.05.2014 Wunsch nach Freiheit und Geld hindert Deutsche am Kinderkriegen

15.05.2014

Wunsch nach Freiheit und Geld hindert Deutsche am Kinderkriegen
Was Priorität im Leben hat


Viele setzen sich selber unter Druck

Der Wunsch nach persönlicher oder finanzieller Freiheit sind statistisch gesehen die größten Argumente der Deutschen gegen Kinder. Zu diesem Schluss kommt eine am internationalen Tag der Familie veröffentlichte Studie.

Der Studie zufolge ist für 88 Prozent der Deutschen die Familie das Wichtigste im Leben. Dennoch bleibt die Geburtenquote mit einem Schnitt von 1,36 Kindern pro Frau in Deutschland deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 1,57.

Befragte: Kind würde Lebensstandard verändern

62 Prozent der 2.000 Befragten gaben an, sie wollten lieber frei und unabhängig bleiben. 61 Prozent erklärten, sie könnten sich keine Kinder leisten oder wollten ihren Lebensstandard nicht verändern.

Weiter spielen die berufliche Karriere (59 Prozent) sowie die Sorge, Familie und Beruf nicht vereinbaren zu können (54 Prozent), eine Rolle.

Daneben werden auch der fehlende Lebenspartner, die unsichere Zukunft für künftige Generationen sowie unzureichende staatliche Voraussetzungen als Ursachen geltend gemacht. Selbst die Sorge, den falschen Zeitpunkt zu wählen, oder die Auffassung, dass Kinder keinen erfüllenden Lebensinhalt darstellen, werden als Argumente gegen eine Familiengründung genannt. Die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hatte die Studie zum 20. internationalen "Tag der Familie" am Donnerstag in Hamburg veröffentlicht.

Studie: Wenig Zeit für Nachwuchs

Der Wissenschaftliche Leiter der BAT-Stiftung, Ulrich Reinhardt, erklärte dazu, die Deutschen litten unter zunehmender Zeitnot. "Viele Bundesbürger setzen sich selber unter Druck, denn sie wollen im Beruf erfolgreich sein, in ihrer Freizeit etwas erleben, ihre sozialen Bindungen pflegen und sich auch noch in Ruhe erholen. Da bleibt für Nachwuchs wenig Zeit."

Von ostdeutschen Befragten werden fehlende staatliche Voraussetzungen, finanzielle Gründe sowie Schwierigkeiten bei der Work-Family-Balance deutlich öfter angeführt als von Westdeutschen.

Diese hingegen äußern häufiger Bedenken in Bezug auf ihre Unabhängigkeit oder sehen in Kindern seltener einen erfüllenden Lebensinhalt. Dies gilt für fast jeden dritten wohlhabenden Deutschen (30 Prozent) mit Monatseinkommen über 3.500 Euro. Bei den Geringverdienern (unter 1.500 Euro) sieht das nicht einmal jeder Vierte (23 Prozent) so.

Laut Statistischem Bundesamt kostet ein Kind im Schnitt rund 550 Euro im Monat; 42 Prozent aller Kinder sind Einzelkinder, nur 15 Prozent haben zwei oder mehr Geschwister; drei Viertel aller Kinder wachsen bei verheirateten Eltern auf. Im Osten liegt der Anteil von Alleinerziehenden bei 25 Prozent, im Westen bei 16 Prozent.



(KNA)
Was Priorität im Leben hat


Der Wunsch nach persönlicher oder finanzieller Freiheit sind statistisch gesehen die größten Argumente der Deutschen gegen Kinder. Zu diesem Schluss kommt eine am internationalen Tag der Familie veröffentlichte Studie.

Der Studie zufolge ist für 88 Prozent der Deutschen die Familie das Wichtigste im Leben. Dennoch bleibt die Geburtenquote mit einem Schnitt von 1,36 Kindern pro Frau in Deutschland deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 1,57.

Befragte: Kind würde Lebensstandard verändern

62 Prozent der 2.000 Befragten gaben an, sie wollten lieber frei und unabhängig bleiben. 61 Prozent erklärten, sie könnten sich keine Kinder leisten oder wollten ihren Lebensstandard nicht verändern.

Weiter spielen die berufliche Karriere (59 Prozent) sowie die Sorge, Familie und Beruf nicht vereinbaren zu können (54 Prozent), eine Rolle.

Daneben werden auch der fehlende Lebenspartner, die unsichere Zukunft für künftige Generationen sowie unzureichende staatliche Voraussetzungen als Ursachen geltend gemacht. Selbst die Sorge, den falschen Zeitpunkt zu wählen, oder die Auffassung, dass Kinder keinen erfüllenden Lebensinhalt darstellen, werden als Argumente gegen eine Familiengründung genannt. Die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hatte die Studie zum 20. internationalen "Tag der Familie" am Donnerstag in Hamburg veröffentlicht.

Studie: Wenig Zeit für Nachwuchs

Der Wissenschaftliche Leiter der BAT-Stiftung, Ulrich Reinhardt, erklärte dazu, die Deutschen litten unter zunehmender Zeitnot. "Viele Bundesbürger setzen sich selber unter Druck, denn sie wollen im Beruf erfolgreich sein, in ihrer Freizeit etwas erleben, ihre sozialen Bindungen pflegen und sich auch noch in Ruhe erholen. Da bleibt für Nachwuchs wenig Zeit."

Von ostdeutschen Befragten werden fehlende staatliche Voraussetzungen, finanzielle Gründe sowie Schwierigkeiten bei der Work-Family-Balance deutlich öfter angeführt als von Westdeutschen.

Diese hingegen äußern häufiger Bedenken in Bezug auf ihre Unabhängigkeit oder sehen in Kindern seltener einen erfüllenden Lebensinhalt. Dies gilt für fast jeden dritten wohlhabenden Deutschen (30 Prozent) mit Monatseinkommen über 3.500 Euro. Bei den Geringverdienern (unter 1.500 Euro) sieht das nicht einmal jeder Vierte (23 Prozent) so.

Laut Statistischem Bundesamt kostet ein Kind im Schnitt rund 550 Euro im Monat; 42 Prozent aller Kinder sind Einzelkinder, nur 15 Prozent haben zwei oder mehr Geschwister; drei Viertel aller Kinder wachsen bei verheirateten Eltern auf. Im Osten liegt der Anteil von Alleinerziehenden bei 25 Prozent, im Westen bei 16 Prozent.



(KNA)

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 20:44
15
Mai
2014

Österreich: Bürgerinitiative gegen Euthanasie

Österreich: Bürgerinitiative gegen Euthanasie



Eine parlamentarische Bürgerinitiative will bis Ende Juni gegen eine staatlich erlaubte Tötung von kranken oder alten Menschen vorgehen. Das berichtet Kathpress an diesem Donnerstag. Dazu sammeln die Initiatoren derzeit Unterschriften. Ende Mai werden diese dem Parlament übermittelt. Danach werde die Bürgerinitiative auf der Parlamentswebseite online gestellt, wo sie bis 1. Juli auch elektronisch unterzeichnet werden kann. Ziel der Bürgerinitiative sei es, die Würde des Menschen wie bisher in der letzten Lebensphase nachhaltig zu schützen. Konkret geht es um ein verfassungsrechtliches Verbot der aktiven Sterbehilfe, das auch von hochrangigen Kirchenvertretern mehrfach gefordert wurde und im jüngsten Koalitionsvertrag der Bundesregierung als zu prüfendes Anliegen genannt wurde.

(kap 15.05.2014 mg)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/05/...asie/ted-799377
des Internetauftritts von Radio Vatikan

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 20:41
15
Mai
2014

Papst gedenkt der Opfer in der Türkei und im Mittelmeer

Papst gedenkt der Opfer in der Türkei und im Mittelmeer

„Beten wir für die Toten in der türkischen Mine sowie für die Opfer des Unglücks im Mittelmeer.“ Dazu ruft der Papst an diesem Donnerstag in seiner Kurznachrichtenbotschaft auf Twitter auf. Mehr als 280 Bergleuten kamen bei einem Unglück vom Dienstag in der türkischen Zeche Soma ums Leben. Noch rund 120 Kumpel seien unter Tage eingeschlossen, berichten türkische Medien. Zwischen Libyen und der italienischen Insel Lampedusa ist hingegen vor zwei Tagen ein Boot mit Flüchtlingen aus Afrika untergegangen. Mindestens 14, wahrscheinlich noch mehr Menschen kamen dabei ums Leben, wie italienische Medien berichten. Möglicherweise waren mehrere hundert Flüchtlinge an Bord; gut zweihundert wurden bisher gerettet. Papst Franziskus erste Reise unternahm er auf Lampedusa, um auf das Flüchtlingsdrama hinzuweisen.

In seinem Tages-Tweet schreibt Papst Franziskus: Bitten wir den Heiligen Geist um die Gnade, in unserem Leben konkrete Entscheidungen nach der Logik Jesu und seines Evangeliums zu treffen.

(rv/euronews 15.05.2014 mg)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/05/...meer/ted-799380
des Internetauftritts von Radio Vatikan

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 20:39
15
Mai
2014

Indischer Bischof verwundert über Christen in der Bundesrepublik

Indischer Bischof verwundert über Christen in der Bundesrepublik

Der indische evangelisch-lutherische Bischof Godwin Nag hat sich verwundert gezeigt über das Verhalten deutscher Christen. „Ihr habt große Kirchen in Deutschland, und die Kirchen leisten eine große Bandbreite an Arbeit, aber dennoch gehen die Menschen nicht zum Gottesdienst. Das ist für mich schwer zu verstehen“, sagte der Bischof der Assam-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Indien am Donnerstag in Hamburg. Der Bischof ist derzeit zu Gast in der Evangelisch-Lutherischen Nordkirche. Die Assam-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche umfasst rund 10.000 Mitglieder in etwa 40 Gemeinden. Assam liegt im Nordosten Indiens und ist nur über einen schmalen Korridor mit dem Rest des Landes verbunden.

(kna 15.05.2014 mg)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/05/...blik/ted-799502
des Internetauftritts von Radio Vatikan

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 20:37
15
Mai
2014

Ukraine/Russland: Kiewer Patriarch gegen Verhandlungen

Ukraine/Russland: Kiewer Patriarch gegen Verhandlungen



Der orthodoxe Kiewer Patriarch Filaret hat sich gegen Gespräche zwischen der ukrainischen Regierung und Moskau ausgesprochen. Er sei gegen einen Dialog „mit dem Aggressor“, zitierten ihn Medien am Mittwoch. Er warf der russischen Regierung vor, mit Truppen und Panzern in der Ukraine eingefallen zu sein. Die russischen Streitkräfte müssten das Land verlassen, forderte Filaret. Patriarch Filaret ist Oberhaupt der nicht-kanonischen orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats, die von der Weltorthodoxie nicht anerkannt ist. Ein Großteil der Ukrainer gehören dieser Kirche an. Filaret nahm am Mittwoch an einem von der ukrainischen Übergangsregierung einberufenen Runden Tisch in Kiew teil. Der Einladung von Übergangspräsident und Parlamentschef Alexander Turtschinow zum Runden Tisch folgten zahlreiche Religionsführer wie das Oberhaupt der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine, Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, und der ukrainische Oberrabbiner Yaakov Bleich. Unter der Moderation des ersten ukrainischen Staatspräsidenten von 1991 Leonid Krawtschuk kamen jedoch zunächst vor allem Politiker zu Wort. Bei den Gesprächen soll ein Weg aus der Krise gefunden werden. Die prorussischen Separatisten aus dem Osten des Landes waren nicht eingeladen.

(risu/kna 15.05.2014 mg)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/05/...ngen/ted-799362
des Internetauftritts von Radio Vatikan

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 20:34
15
Mai
2014

Syrien: Kein Wasser mehr in Aleppo

Syrien: Kein Wasser mehr in Aleppo



RealAudioMP3 Rebellengruppen haben die Wasserzufuhr nach Aleppo unterbrochen. Seit den ersten Maitagen sitzt Syriens zweitgrößte Stadt damit auf dem Trockenen, und die Menschen dürsten. Helft uns!, sagt der Maristenbruder Georges Sabe aus Aleppo im Gespräch mit Radio Vatikan.

„Wir haben jetzt in Aleppo zunächst elf Tage ganz ohne Strom zugebracht; und dann, seit zehn Tagen, kommt kein Tropfen Wasser mehr aus dem Wasserhahn. Die ganze Stadt ist ohne Wasser. Die Leute gehen in die Kirchen oder Moscheen, die einen Brunnen im Hof haben, und trinken das Brunnenwasser, auch wenn es kein Trinkwasser ist, oder benutzen dieses Wasser zum Kochen. Man fürchtet, dass wegen diesem Wasser jetzt Krankheiten aufkommen. Also, das ist die Realität – das ist unser tägliches Brot, so leben wir in Aleppo schon seit zwei Jahren. Das heißt: Die letzten zwanzig Tage waren die schlimmsten. Früher haben sich die Leute irgendwie arrangiert, was den Strom betrifft, aber ohne Wasser geht es nicht. Man kann doch eine Bevölkerung nicht einfach dafür bestrafen, dass sie in einer Stadt lebt! Man kann uns doch nicht einfach bestrafen, indem man uns das Wasser abdreht!“

Aleppos Trinkwasser kommt – kam – aus dem Euphrat; die letzte der Pumpstationen liegt innerhalb der Stadtmauern, eine, wie Bruder Georges berichtet, „völlig elektronische Station“. Diese Station nun sei schon seit langem in der Hand der Rebellen.

„Und jetzt haben sie beschlossen, die Wasserzufuhr zu unterbrechen, vielleicht aus militärischen Gründen, ich habe keine Ahnung... Aber die Realität ist, dass die Bevölkerung leidet. Sie hat das alles so satt! Wenn ich Ihnen erzählen würde, in welchem Elend die Menschen leben, die ihr Zuhause verloren haben – in den Kellern... Das kann man doch nicht zulassen, dass man ihre Lage noch weiter verschlimmert, indem man ihnen das Wasser abdreht! Damit erhöht man doch das Risiko, dass Krankheiten ausbrechen, man vergrößert die Leiden dieser Bevölkerung ohne jeden Grund!“

Der Maristenbruder aus Aleppo würde gerne an die Gewissen der Menschen im Westen rühren: „Man kann doch nicht schweigen!“, sagt er. Und er appelliert an den Papst:

„Ich bitte ihn im Namen der ganzen syrischen Bevölkerung, ganz gleich ob Christen oder Muslime, einen dringenden Appell an alle politischen Instanzen und an die internationalen humanitären Organisationen zu richten, damit wir wenigstens wieder Wasser bekommen. Das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit! Wir zählen auf die göttliche Vorsehung und auf die Solidarität der Menschen. Die Medien müssten sich ins Zeug legen, es sollte Druck auf die Politiker der großen Mächte aufgebaut werden, damit dieser schmutzige Krieg in Syrien endlich gestoppt wird. Wir können all diese Grausamkeit in dieser Stadt nicht mehr ertragen! Da – ich weiß nicht, ob Sie das gehört haben, aber ganz nah von uns ist jetzt gerade eine Granate explodiert...“

(rv 15.05.2014 sk)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/05/...eppo/ted-799385
des Internetauftritts von Radio Vatikan

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 20:30
15
Mai
2014

Ökumene-Kardinal Koch: „Papstreise ist symbolisch wichtig“

Ökumene-Kardinal Koch: „Papstreise ist symbolisch wichtig“



RealAudioMP3 Seit der Begegnung von Papst Paul VI. mit dem Ökumenischen Patriarchen Athenagoras vor 50 Jahren in Jerusalem ist sehr viel geschehen in der Ökumene. Das betont der vatikanische Ökumene-Verantwortliche, Kardinal Kurt Koch, im Gespräch mit Radio Vatikan. Der Schweizer Kurienkardinal wird Papst Franziskus bei der Heilig Land-Reise Ende Mai begleiten.

„Dass nun die heutigen Vertreter der beiden Kirchen, Papst Franziskus und Patriarch Bartholomaios, zusammenkommen, ist für mich Anlass zur Hoffnung, dass die guten Beziehungen, die wir in diesen 50 Jahren erleben durften, noch weiter vertieft werden und weitere Schritte in die Zukunft gemacht werden.“

Die Reise des Papstes sei vor allem als eine Pilger- und Dankesreise zu verstehen, so Koch.

„Ich glaube, da ist eher eine symbolische Ebene hervorzuheben. Aber symbolische Ebenen sind in der Ökumene sehr wichtig. Wir unterscheiden ja zwischen dem Dialog der Liebe und dem Dialog der Wahrheit. Beim letztgenannten Dialog geht es um theologische Fragen und der ist nicht ganz einfach. Doch dieser schwierige Dialog geht nicht ohne den Dialog der Liebe und der Begegnung. Deshalb ist das Treffen von Papst Franziskus mit Patriarch Bartholomaios ein ganz wichtiges Ereignis.“

Der Papst werde im Heiligen Land nicht nur in der Ökumene Akzente setzen, sondern mit einer Botschaft des Friedens und der Versöhnung zu den Israelis und Palästinensern gehen, sagt der Schweizer Kurienkardinal, der auch für den Dialog mit dem Judentum zuständig ist.

„Die Begegnungen mit den Juden und Repräsentanten von Israel sind auf zwei Ebenen zu unterscheiden: auf der einen Seite steht die Begegnung mit den israelischen staatlichen Vertretern, bei der es um die Verbesserung der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Staat Israel und dem Heiligen Stuhl geht. Auf der anderen Seite steht die Begegnung mit den beiden Großrabbinern in Jerusalem. Und da geht es um die Gestaltung des Dialogs, den unsere Kommission für die religiösen Beziehungen mit dem Judentum pflegt. Das wird sicher auch zu einer Vertiefung dieser Beziehungen führen.“

(rv 15.05.2014 mg)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/05/...0%9C/ted-799461
des Internetauftritts von Radio Vatikan

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 20:28
15
Mai
2014

Papst prangert Waffenhandel an

Papst prangert Waffenhandel an



RealAudioMP3 Papst Franziskus hat den internationalen Waffenhandel angeprangert. „Alle reden vom Frieden, alle bekunden, dass sie Frieden wollen, aber leider führt die Verbreitung von Waffensystem allen Typs zum Gegenteil“, heißt es in einer Rede von Franziskus, die sieben neuen Botschaftern aus Afrika, Asien, Europa und der Karibik übergeben wurde. Der Waffenhandel erschwere die Lösung von Konflikten, so der Papst. Dies gelte umso mehr, als er zu einem großen Teil in der Illegalität abgewickelt werde. Franziskus forderte eine „neue Saison koordinierter und mutiger Bemühungen im Kampf gegen die wachsende Zahl von Waffen und für ihre Reduzierung“.

Der Papst mahnte zugleich einen menschenwürdigen Umgang mit Vertriebenen an. Es sei „in einem gewissen Sinn zynisch“, die Menschenrechte zu verkünden, gleichzeitig aber das Schicksal der Männer und Frauen zu ignorieren, die zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen seien, und hierbei zum Teil ums Leben kämen oder aus mangelnder internationaler Solidarität keine Aufnahme fänden. Franziskus hob hervor, dass ein enger Zusammenhang zwischen Vertreibungen und Waffenhandel bestehe. Vertreibungen gingen meist mit bewaffneten Konflikten einher.

Unter den sieben neuen Botschaftern, die der Papst mit dieser Rede empfing, ist auch der neue Vertreter der Schweiz Pierre-Yves Fux. Der eidgenössische Diplomat residiert allerdings nicht in Rom sondern in Bern. Fux ist Nachfolger von Paul Widmer. Er war bisher im Schweizer Außenministerium sowie an den Botschaften in Teheran und Tokio tätig. Die weiteren neuen Botschafter vertreten Jamaika, Liberia, Südafrika, Äthiopien, Indien und Sudan. Der 47-jährige Fux ist ausgebildeter Geisteswissenschaftler und hat unter anderem die vatikanische Schule für altgriechische Handschriftenkunde absolviert.

(kna/rv 15.05.2014 mg)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/05/...l_an/ted-799466
des Internetauftritts von Radio Vatikan

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 20:23
15
Mai
2014

Papstreise ins Heilige Land: Drei Länder, drei Weltreligionen und die Ökumene

Papstreise ins Heilige Land: Drei Länder, drei Weltreligionen und die Ökumene



RealAudioMP3 In gut einer Woche beginnt die Papstreise ins Heilige Land, an diesem Donnerstag wurden die mitfahrenden und berichtenden Journalisten aus Rom über die Einzelheiten unterrichtet. Für unsere Redaktion in Jerusalem dabei ist Pater Bernd Hagenkord.

Drei Tage und drei Länder, insgesamt 14 Ansprachen, das klingt auf den ersten Blick sehr viel. Ist das Programm so eng, wie es sich liest?

„Wir haben bei der Vorstellung des Programms erst einmal erst einmal gestaunt, wie dicht gepackt es ist. Es sind nur drei Tage, inklusive der Flüge, und dabei hält der Papst 14 Ansprachen oder Predigten. Das ist viel. Selbst wenn man bedenkt, dass die Distanzen im Heiligen Land nicht sehr groß sind, bleibt das für jeden anstrengend. Die Organisatoren haben ein großes Gewicht auf den Sinn der Reise als Pilgerreise gelegt, der Papst kommt ja als Pilger. Protokollarische Punkte gibt es selbstverständlich – schließlich ist der Papst ein Staatsoberhaupt auf Reisen – aber der Charakter bleibt klar, es ist eine Pilgerreise.“

Anlass der Reise ist der Jahrestag der ersten Begegnung zwischen dem ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Athenagoras, mit Papst Paul VI. im Januar 1964, wie prägt das das Programm der Reise?

„Es ist ganz klar das Herzstück. Papst Franziskus und Patriarch Bartholomaios werden sich insgesamt vier Mal begegnen, sie werden einen gemeinsamen Gottesdienst feiern – übrigens das erste Mal überhaupt, dass in der Auferstehungskirche von Jerusalem ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert wird, und sie werden eine gemeinsame Erklärung unterzeichnen. Und wer die bisherigen Begegnungen der beiden verfolgt hat, wird mir zustimmen wenn ich sage, dass das keine Pflichttermine sind, sondern dass für beide diese Annäherung persönlich sehr wichtig ist. Als Bartholomaios den Papst direkt nach seiner Wahl begrüßte, nannte Franziskus ihn „Bruder Andreas“, der Nachfolger des Apostels Petrus trifft den Nachfolger des Apostels Andreas, den Bruder des Petrus. Hier geschieht ein gutes Stück Ökumene.“

Was wird darüber hinaus noch besonderes passieren?

„Vielleicht sollte man drei Termine extra nennen: Am Jordan wird der Papst Flüchtlinge und Jugendliche mit Behinderung treffen, in Palästina in einem Flüchtlingslager junge Flüchtlinge und in Amman werden während der heiligen Messe 1.400 palästinensische Kinder zur Erstkommunion gehen. Das zeigt etwas, wo der Papst neben der Ökumene das Schwergewicht der Reise sehen will.“

Die Reise ist im vergangenen Jahr angekündigt worden, die Vorbereitung war – auch wegen des Streiks des diplomatischen Dienstes in Israel – nicht einfach, hat sich das auf das Programm niedergeschlagen?

„Zunächst einmal wurden wir tatsächlich von den Organisatoren auf die vielen Komplikationen hingewiesen. Die Reise betrifft drei Länder – Jordanien, Palästina und Israel in dieser Reihenfolge – und dann auch noch drei Weltreligionen und eine ganze Reihe von christlichen Konfessionen und Kirchen. Zweitens ist das ja eine gemeinsame Reise, denn das Herz der Pilgerfahrt sind ja wie gesagt die Treffen mit dem ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I., dem Ehrenoberhaupt der Orthodoxie, auch das musste koordiniert sein. Dazu kommen dann protokollarische Fragen, Sicherheitsfragen und so weiter, so dass die Organisation wirklich ein Meisterstück aller Beteiligten ist.“

Dies ist die zweite internationale Reise des Papstes, bei der ersten zum Weltjugendtag gab es viele Fragen zur Sicherheit, die Bilder des Papstes in dem Auto, das sich verfahren hatte und von Menschen umringt war gingen um die Welt. Ist Sicherheit ein Thema?

„Im Nahen Osten ist Sicherheit immer ein Thema. Aber der Papst hat ganz klar gemacht, wie er reisen möchte: Ohne Staatskarossen und wenn er sich unter Menschen begibt in einem offenen Jeep, nicht im abgedeckten Papamobil. Da ist er sehr klar. Sicherheit ist ein Thema, aber keines, das der Papst die Reise zu sehr dominieren lässt.“

Sie reisen selber auch nach Jerusalem, um für uns zu berichten, worauf freuen Sie sich besonders oder an was haben Sie die größten Erwartungen?

„Die Menschen dort. Mich interessiert, wie die Menschen vor Ort, Christen verschiedener Kirchen, Muslime und Juden, auf den Papst und das, was er zu sagen hat, reagieren. Wie die Ökumene und der Dialog bei den Menschen vor Ort ankommen, die es ja wirklich seit Jahrzehnten nicht leicht haben, in allen drei Ländern nicht. Das zu erleben freue ich mich.“

(rv 15.04.2014 ord)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/05/..._die/ted-799376
des Internetauftritts von Radio Vatikan

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 20:20
15
Mai
2014

Das Programm der Papstreise ins Heilige Land

Das Programm der Papstreise ins Heilige Land



Programm der Pilgerreise des Papstes ins Heilige Land
Alle Zeitangaben sind in Mitteleuropäischer Zeit: Jordanien, Palästina und Israel sind eine Stunde voraus. (Rom, Berlin, Wien, Zürich: +2 UTC, Amman, Bethlehem und Jerusalem +3 UTC)

Samstag, 24. Mai 2014, erster Tag der Papstreise

Um 8.15 Uhr bricht der Papst vom Flughafen Rom Fiumicino auf und wird 12 Uhr in Amman landen. König Abdullah wird den Papst um 12.45 im Palast empfangen, es folgt ein privates Gespräch.

Um 13.20 trifft Papst Franziskus Vertreter von Regierung und Gesellschaft und wird eine Ansprache halten.

Um 15 Uhr feiert der Papst eine heilige Messe im Stadion von Amman.

Um 18 Uhr begibt sich der Papst an die Taufstelle Jesu am Fluss Jordan.

Um 18.15 Uhr trifft er dort Flüchtlinge und Jugendliche mit Behinderung, der Papst wird eine Ansprache halten.


Sonntag, 25. Mai 2014, zweiter Tag der Papstreise

Morgens um 7.15 wird der Papst am Flughafen von Amman aus Jordanien verabschiedet, im Hubschrauber begibt er sich nach Bethlehem in Palästina, wo er gegen 8.20 Uhr erwartet wird.

Um 8.30 besucht der Papst den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Abbas, um 9 Uhr trifft er Vertreter von Regierung und Gesellschaft Palästinas und wird eine Ansprache halten.

Um 11 Uhr feiert der Papst eine heilige Messe auf dem Platz vor der Geburtskirche, es schließt sich das Gebet des Regina Coeli an.

Um 12.30 Uhr wird der Papst gemeinsam mit palästinensischen Familien im Franziskanerkonvent Bethlehem das Mittagessen einnehmen.

Um 14 Uhr besucht der Papst die Geburtsgrotte in Bethlehem, um dort kurz zu beten.

Um 14.20 Uhr trifft Franziskus Kinder aus den Flüchtlingslagern Dheisheh, Aida und Beit Jibrin, dazu fährt er in eines der Lager (Dheisheh).

Um 14.45 verabschiedet sich Papst Franziskus von Palästina und begibt sich im Hubschrauber von Bethlehem nach Tel Aviv.

Um 15.30 wird der Papst in der Hauptstadt Israels empfangen, er hält eine Ansprache am Flughafen.

Um 16.15 begibt sich der Papst im Hubschrauber nach Jerusalem, zum Skopusberg in die Apostolische Delegation des Heiligen Stuhls.

Um 17.15 trifft der Papst dort den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I., zu einem privaten Gespräch, anschließend werden sie eine gemeinsame Erklärung unterzeichnen.

Um 18 feiern die Vertreter der verschiedenen Kirchen und Konfessionen im Heiligen Land in der Anastasis, der Grabes- bzw. Auferstehungskirche in Jerusalem, einen Gottesdienst. Anlass ist der 50. Jahrestag der Begegnung zwischen dem Ökumenischen Patriarchen Athenagoras und Papst Paul VI. 1964.

Um 19.15 Uhr isst der Papst mit den Patriarchen und Bischöfen im Lateinischen Patriarachat zu Jerusalem zu Abend.


Montag, 26. Mai 2014, dritter Tag der Papstreise

Um 7.15 Uhr trifft der Papst den Großmufti von Jerusalem und wird eine Ansprache halten.

Um 8.10 Uhr besucht der Papst die Westmauer des jüdischen Tempels („Klagemauer“).

Um 8.45 Uhr legt Papst Franziskus Blumen am Grab von Theodor Herzl nieder, dem Gründer des Zionismus. Danach (9.00 Uhr) begibt er sich zur Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust Yad Vashem, wo er eine Ansprache halten wird.

Um 9.45 Uhr besucht der Papst die beiden Großrabbiner Israels im Heichal Shlomo Zentrum, dort wird er eine Ansprache halten.

Um 10.45 Uhr besucht der Papst das Staatsoberhaupt Israels Shimon Peres im Präsidentenpalast in Jerusalem, auch dort wird er eine Ansprache halten. Um 12 Uhr empfängt der Papst den Ministerpräsidenten Israels Benjamin Netanjahu im Zentrum Notre Dame. Dort wird der Papst anschließend auch zu Mittag essen.

Um 14.30 Uhr erwidert der Papst den Besuch von Patriarch Bartholomaios I. im Amtssitz des griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem auf dem Ölberg.

Um 15.00 trifft der Papst in der Getsemani-Kirche am Ölberg Priester, Ordensleute und Seminaristen, er wird eine Ansprache halten.

Um 16.20 Uhr feiert der Papst mit den Bischöfen des Heiligen Landes im Abendmahlssaal in Jerusalem die heilige Messe.

Um 18.30 begibt der Papst sich im Hubschrauber zum Flughafen Tel Aviv, dort wird er um 19 Uhr verabschiedet, um anschließend (19.15 Uhr) zurück nach Rom zu fliegen.

(rv 15.05.2014 ord)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/05/...land/ted-799364
des Internetauftritts von Radio Vatikan

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 20:16
15
Mai
2014

Vatikan/Jordanien: Appell zur Freilassung der entführten Nigerianerinnen

Vatikan/Jordanien: Appell zur Freilassung der entführten Nigerianerinnen



Der Päpstliche Rat für Interreligiösen Dialog und das Institut für Interreligiöse Studien des jordanischen Königshauses verurteilen die Entführung nigerianischer Schülerinnen durch die islamistische Terrorsekte Boko Haram aufs Schärfste. Am Rande eines interreligiösen Treffens in Amman riefen Vertreter beider Institutionen zur sofortigen Freilassung der Mädchen auf, damit diese zu ihren Familien und Schulen zurückkehren könnten. Von Vatikanseite nahm an dem Treffen der Präsident des Päpstlichen Rates für Interreligiösen Dialog, Kardinal Jean Louis Tauran, und auf jordanischer Seite Prinz El Hassan bin Talal teil. Der Austausch fand unter gemeinsamer Schirmherrschaft des Heiligen Stuhls und des „Royal Institute for Inter-Faith Studies“ am 13. und 14. Mai in Amman statt.

Gemeinsame Erklärung über eine Erziehung zu Frieden und Solidarität
Ergebnis der Konferenz war ein gemeinsamer Appell für Frieden und mehr Solidarität in der Welt. Dabei verurteilten die Teilnehmer entschieden jede Form von Gewalt, sprachen sich für friedliche Formen der Konfliktlösung und für die gemeinsame Bekämpfung der Armut aus. Sie unterstrichen die Bedeutung der Menschenwürde, etwa der Religionsfreiheit, insbesondere im Bereich der Erziehung. Die Familie und die Schule spielten hier eine wesentliche Rolle: Sie sollten Pluralismus, intellektuellen Mut und geistige Freiheit, Demut, Empathie, Vernunft und Fairness fördern.

Insbesondere für die Vermittlung moralischer Werte sei eine angemessene religiöse Erziehung unerlässlich, heißt es in der gemeinsamen Erklärung weiter. Religion dürfe nicht als Ursache von Konflikten missverstanden werden oder dafür missbraucht werden, sondern solle einen Beitrag zur Versöhnung und zum Frieden leisten.

Das Treffen ist das dritte seiner Art im interreligiösen Dialog zwischen Vatikan und Jordanien. Schwerpunkt der aktuellen Begegnung war das Thema Erziehung.

(rv 15.05.2014 pr)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/05/...rten/ted-799550
des Internetauftritts von Radio Vatikan

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 20:13
15
Mai
2014

Kirchen kritisieren Flüchtlingsbehandlung auf Airports

Kirchen kritisieren Flüchtlingsbehandlung auf Airports



Vertreter der beiden großen Kirchen in der Bundesrepublik haben den Umgang mit Flüchtlingen an deutschen Flughäfen kritisiert. Der Vorsitzende der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Norbert Trelle, forderte am Mittwoch in Frankfurt, das sogenannte Flughafenverfahren auf den Prüfstand zu stellen. Es werde der besonderen Situation der Betroffenen nicht gerecht. Auch die Tatsache, dass im Asylverfahrensrecht Jugendliche bereits ab 16 Jahren wie Erwachsene behandelt würden, widerspreche internationalen Übereinkünften, wonach die Volljährigkeit erst mit 18 Jahren erreicht wird.

Die Vertreter der Kirchen sprachen sich dabei unter anderem dafür aus, eine unabhängige Beobachtung von Abschiebungen an allen Flughäfen einzurichten, an denen diese durchgeführt werden. Derzeit gibt es solche unabhängigen Beobachter an drei Flughäfen. An deren Finanzierung müsse sich auch die Politik beteiligen, hieß es. Das seit 1993 praktizierte Flughafenverfahren ist ein Sonderverfahren im Rahmen des Asylrechts. Es soll dazu dienen, möglichst schnell den Asylanspruch von Flüchtlingen zu prüfen, die auf dem Luftweg ohne gültigen Pass oder aus einem als sicher eingestuften Herkunftsland nach Deutschland einreisen.

(kna 15.05.2014 mg)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/05/...orts/ted-799464
des Internetauftritts von Radio Vatikan

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 20:11
15
Mai
2014

Papstpredigt: Kein Glaube ohne Kirche

Papstpredigt: Kein Glaube ohne Kirche



RealAudioMP3 Es kann keinen Christen geben, wenn es nicht auch die Kirche gibt. Das sagte der Papst an diesem Donnerstag in der Frühmesse in der Casa Santa Marta. Ein Gläubiger sei niemals allein, sondern immer in Begleitung von Jesus und vom Volk Gottes. Ausgehend von der Ersten Lesung aus der Apostelgeschichte erläuterte der Papst, dass die Apostel bei der Verkündigung der Frohen Botschaft nicht mit der Geschichte Jesu begannen, sondern mit jener des Volkes Gottes.

„Denn man kann einen Christen nicht als einzelner verstehen, man kann auch nicht Jesus als einzelner verstehen. Jesus Christus ist nicht vom Himmel herab gefallen wie ein Held, der gekommen ist, um zu retten. Nein, Jesus Christus hat eine Geschichte hinter sich. Und wir können behaupten, dass dies stimmt: auch Gott hat eine Geschichte, weil er mit uns gehen will. Und man kann Jesus nicht verstehen, wenn man seine Geschichte ausblendet. Das gilt also auch für alle Christen; ein Christ ohne Kirche ist unverständlich. Das ist ein künstlich erschaffenes Ding, das kein Leben weiter geben kann.“

Das Volk Gottes schreitet jeweils mit einem Versprechen Gottes voran. Dies müsse einem jeden Gläubigen bewusst sein. Deshalb sei es wichtig, dass Christen die Erinnerung an die Vergangenheit wachhielten.

„Ein Christ ist immer auch einer, der sich an die Geschichte seines Volkes erinnert. Er erinnert sich an den Weg, den das Volk und die Kirche bisher gegangen ist. Es geht um die Erinnerung der gesamten Vergangenheit. Aber, wohin geht denn dieses Volk? Er geht zum endgültigen Versprechen Gottes. Es ist ein Volk, dass zur Vollkommenheit hin schreitet. Deshalb ist der Christ und die Christin ein Mensch, der Hoffnung hat. Das ist nicht ein bloßes Erwartungsgefühl, sondern mehr! Das heißt vorwärts gehen! Es ist eine Hoffnung, die niemals enttäuscht.“

Ein Christ ist aber auch einer, der um die Gabe der Erinnerung bittet und vorwärts schaut, fügte Franziskus an.

„Denken wir – und es tut uns gut, dies zu denken – wie unsere christliche Identität ist. Wir gehören einem Volk an, der Kirche. Ohne sie sind wir keine Christen. Wir sind in die Kirche durch die Taufe eingetreten. Deshalb müssen wir stets um die Gabe der Erinnerung beten. Es geht um die Erinnerung an die Geschichte des Volkes und der Kirche, aber auch um die eigene Geschichte: was hat Gott mit mir persönlich gemacht? Wie ist er in meinem Leben eingetreten? Um Hoffnung bitten heißt also nicht, optimistisch zu sein, nein. Das ist etwas anderes. Es geht darum, jeden Tag aufs Neue um den Bund mit Gott zu beten, der uns berufen hat. Möge Gott uns die Gabe der Erinnerung, der Hoffnung und der Erneuerung des Bundes schenken.“

(rv 15.05.2014 mg)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/05/...rche/ted-799421
des Internetauftritts von Radio Vatikan

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 20:06
15
Mai
2014

Jetzt Petition an ausgewählte Abgeordnete des Deutschen Bundestags unterzeichnen!

Jetzt Petition an ausgewählte Abgeordnete des Deutschen Bundestags unterzeichnen!

MITTEILUNG vom 15.05.2014
www.zivilekoalition.de www.abgeordneten-check.de www.freiewelt.net



In der Europäischen Zentralbank (EZB) kursieren Pläne, für jährlich eine Billion Euro Staatsanleihen und Wertpapiere zu erwerben, ggfls. sogar jährlich, sprich: Geld zu drucken. Der vorgeschobene Grund für diese Maßnahme ist eine angeblich drohende Deflation. Tatsächlich aber dient die geplante Geldmengenausweitung der Schwächung des Euros zugunsten der Schuldenstaaten der Eurozone.

http://www.abgeordneten-check.de/initiat...37942Z556/nc/1/

Fordern Sie heute mit einem Klick hier 10 Bundestagsabgeordnete auf, sich klar gegen diese Pläne zu positionieren. Unsere Volksvertreter müssen die Stimme des Volkes sein, hörbar. Sie dürfen sich nicht mehr hinter der nur noch theoretisch bestehenden Unabhängigkeit der EZB vertsecken. Lesen Sie hier das Interview auf FreieWelt.net mit Prof. Joachim Starbatty zu den EZB-Plänen. Und bestellen Sie hier die Eine-Billion-Euro-Note als Flyer zum Verteilen. Klären Sie Ihr Umfeld auf, was gerade passiert.
http://www.abgeordneten-check.de/initiat...37942Z556/nc/1/



Letzte Woche haben wir die Kampagne „Stoppt die Eine-Billion-Euro-Inflation!“ auf EUCheck.org gestartet. 60.000 E-Mails sind seither bei EU-Entscheidungsträgern angekommen. Das war sehr gut- aber nur der Anfang...

Mit herzlichem Dank und den besten Grüßen bin ich Ihre

Beatrix von Storch

PS.:

Sehen Sie hier meine kurze Videobotschaft dazu.


Lesen Sie hier das Interview mit Henry M. Broder auf FreieWelt.net "Omnipotente Phantasien impotenter Bürokraten".

Und bitte spenden Sie hier, z.B. drei Euro, damit wir die Kosten der Kampagne tragen können.
http://www.zivilekoalition.de/aktionen/s...-zur-demokratie
http://www.spiegel.de/thema/europaeische_zentralbank/



Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 19:46
15
Mai
2014

Der Leipziger Künstler Michael Triegel ließ sich taufen: “

Der Leipziger Künstler Michael Triegel ließ sich taufen: “Ich suchte das Geheimnis”
Veröffentlicht: 15. Mai 2014 | Autor: Felizitas Küble

Unter dem Titel “Michael Triegel: Das hat mich gepackt” berichtet DIE ZEIT online am 15. Mai 2014 über den bekannten Künstler Michael Triegel, der vor vier Jahren ein Porträt von Benedikt XVI. malen durfte. Damals schlagzeilte die Presse erstaunt: “Atheist malt Papst”.

Das liberale Wochenblatt bzw. deren Redakteurin Anne Hähnig führte mit dem neugetauften Künstler, der schon mehrere katholische Altäre gestaltete und von jeher biblische Motive liebte, nun ein ausführliches Interview. Sayn-Abteikirche-DSC_0195-2



Obwohl ungläubig, zumindest skeptisch, war der Künstler aus Leipzig seit vielen Jahren ein Suchender; jemand, der von einer “großen Sehnsucht nach dem Geheimnis” über das bloß Weltliche hinaus geprägt wurde; ein Agnostiker, der eigentlich gerne glauben wollte, aber zunächst nicht konnte:

“Ich bin auf der Suche nach dem Geheimnis, einer Wahrheit jenseits dessen, was wir in Worte fassen können.”

Nun wurde Michael Triegel während der Osternacht in der Dresdner Hofkirche durch die Taufe in die katholische Kirche aufgenommen.

Auf diesen Weg wurde er auch durch Exerzitien hingeführt, vor allem durch gründliches Studium der Heiligen Schrift, wie er im Gespräch mit der ZEIT berichtet.

Während ihn zunächst an ader katholischen Kirche vor allem das Glanzvolle und äußerlich Eindrucksvolle ansprach, was bei einem Künstler wenig erstaunt, war es letztlich die Schlichtheit des Glaubens, ja die Unbeholfenheit einer unscheinbaren hl. Messe, die ihn ergriff:

“Um zu sehen, wie ein Gottesdienst in Rom abläuft, besuchte ich dort zuvor eine kleine Kirche. Es saßen rührend wenige Menschen auf den Bänken, vielleicht acht oder neun. Der Priester am Altar suchte verzweifelt nach der richtigen Stelle im Messbuch, und als er sie endlich hatte, las er in einem radebrechend schlechten Italienisch daraus vor. Das alles war so rührend, dass es mich beruhigt hat. Das war die Kirche, die ich suchte: nicht perfekt, aber wahrhaftig.”

Über seine Taufe berichtet der 45-Jährige im ZEIT-Interview:
“Das war ein großartiger Augenblick. Die Osternacht hat ja eine wunderbare Dramaturgie. Erst ist die Kirche ganz dunkel, dann kommt der Priester mit der Osterkerze herein. Was mich dann doch wie Paulus umgehauen hat, war die Kommunion. Ich wusste für einen kurzen Moment gar nicht mehr, wo ich gerade bin.”
.
An Papst Benedikt faszinieren ihn seine Persönlichkeit und vor allem seine Bücher, auch die stete Betonung, daß sich Glaube und Vernunft nicht widersprechen: “Für mich war das der Knackpunkt”, erklärt er hierzu.
.
Vollständiges Interview siehe hier: http://www.zeit.de/2014/21/michael-trieg...komplettansicht
Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 15.05.2014 18:19
Blog Kategorien
Immer auf dem Laufenden bleiben!
Blog empfehlen
Die aktivsten Blogs
Letzte Kommentare der Blogs
Disclaimer:Haftung für Inhalte;Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen.Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 6 Abs.1 MDStV und § 8 Abs.1 TDG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Diensteanbieter sind jedoch nicht verpflichtet, die von ihnen übermittelten oder gespeicherten fremden Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei bekannt werden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei bekannt werden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.Die Betreiber der Seiten sind bemüht, stets die Urheberrechte anderer zu beachten bzw. auf selbst erstellte sowie lizenzfreie Werke zurückzugreifen.Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Quelle: Disclaimer von eRecht24.de dem Informationsportal zum Internetrecht.
Besucher
0 Mitglieder und 3 Gäste sind Online:

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: JosefFehle
Besucherzähler
Heute waren 34 Gäste und 2 Mitglieder, gestern 417 Gäste und 2 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 1649 Themen und 3352 Beiträge.

Heute war 1 Mitglied Online :
marita