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13
Februar
2014

Valentinstag - Liebesbriefe von Gott...

Valentinstag...Liebesbriefe von Gott...



Am Valentinstag werden in der Erzdiözese Wien 100.000 "Liebesbriefe von Gott" verteilt. Warum Pfarren am 14. Februar bei der Aktion mitmachen und was solch ein "Liebesbrief" auslösen kann, damit hat sich Stefan Kronthaler beschäftigt.
"Ich bin ein 'Fan' der 'Liebesbriefe von Gott'. Seit Jahren schaue ich, dass ich immer am Valentinstag auf den Stephansplatz komme, damit ich auch sicher einen Brief bekomme", erzählt Barbara Müller aus der Pfarre Pillichsdorf. Einmal hat sie keinen Brief "erwischt" und sie war ziemlich enttäuscht deswegen: "Am Abend in der U-Bahn lag dann ein Zettel am Boden. Ich hab ihn aufgehoben – was ich sonst eigentlich nicht tue - und hielt den Brief in den Händen. Seither bin ich davon überzeugt, dass diese Briefe für mich bestimmt sind."

Pillichsdorf ist eine Landpfarre. "Es gibt eigentlich, abgesehen von der Kirche am Sonntag, kaum zentrale Orte, um die Menschen zu erreichen", berichtet Müller: "Daher haben wir uns entschlossen, in der Woche vor dem 14. Februar die Briefe von Haus zu Haus zu tragen. Auch wenn wir ein kleines Dorf sind, sind doch an die 300 Haushalte zu besuchen." Am Abend des 14. Februar lädt die Pfarre zu einem "Abend der Barmherzigkeit" in die Pfarrkirche ein.

Drei Pfarren verteilen gemeinsam "Liebesbriefe"
Seit 1. November gibt es den Seelsorgeraum "Vorderes Piestingtal" und die Valentinsaktion ist die erste größere gemeinsame Aktion der drei Pfarren Wöllersdorf, Steinabrückl und Matzendorf. "Bei der ersten gemeinsamen PGR-Klausur im Herbst wollten wir die Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen Aktion beginnen, die alle drei Pfarren an einem Gottesdienstort zusammenführt und die für alle drei Pfarren neu ist", berichtet Ruth Spies von der Pfarrgemeinschaft Vorderes Piestingtal.

Eine Segensfeier für Liebende stand ganz oben auf der Wunschliste. "Mit Straßenaktionen hatten wir alle schon Erfahrungen gesammelt. Das Material wird zur Verfügung gestellt, es ist daher mit wenig Aufwand durchführbar. Im Gespräch beim Überreichen der Briefe kann darauf eingegangen werden, warum es eine Feier für alle drei Pfarren gibt und dass nicht nur Paare, sondern alle Menschen, die lieben und geliebt werden, zu Begegnung und Segen eingeladen sind." Die Briefe werden von der Pastoralassistentin, von PGR-Mitgliedern und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Pfarren verteilt. In allen drei Pfarren wird am Morgen des 14. Februar vor den Schulen verteilt, in Steinabrückl und Wöllersdorf auch vor Kindergärten und Geschäften. Um 18.30 Uhr gibt es eine Segensfeier für Liebende in der Pfarrkirche von Matzendorf. "Mit Liedern und Texten zum Thema Liebe, Schriftlesung, Gebet und Einzelsegen", so Spies.

Valentinstag: "Einer hat mich lieb"
"Als im Jänner 2010 mein Lebenspartner starb, dachte ich, dass es jetzt niemanden mehr gibt, der mir Blumen schenken und zu Valentin einen Liebesbrief schreiben wird", erzählt die Fachärztin für Lungenerkrankungen, Edda Hagel (Pfarre Starchant, Wien 16). Damals erhielt sie rund um Valentin in der Kirche einen "Liebesbrief von Gott". "Ich war berührt von diesem Brief. Er hat mir aus der Seele gesprochen. Ich wusste, einer hat mich doch lieb", erzählt Hagel. Seit damals arbeitet sie, die sich sehr der Gottesdienstgemeinde der Fatima-Kapelle verbunden weiß, bei der Valentins-Aktion der Pfarre Starchant mit.

Auch heuer werden die "Liebesbriefe von Gott" in der Fatima-Kapelle (1140 Wien, Gusterergasse40) am 15. Februar vor der Wort-Gottes-Feier um 17.00 Uhr und am 16. Februar vor der Wort-Gottes-Feier um 11.30 Uhr in Starchant verteilt werden. Am Samstagabend und am Sonntagvormittag vor der Pfarrkirche Starchant. "Es ist schön, dass es Zeichen gibt, die für sich selbst sprechen. Ein solches Zeichen ist der 'Liebesbrief von Gott' der Valentinsaktion. Wir in unseren beiden Kirchen – der Theresienkirche und der Filialkirche Fatima – sehen in den Briefen ein wichtiges Zeichen der Seelsorge", sagt Diakon Erich Gaugitsch: "Verteilt wird auch beim Besuchsdienst in den Häusern der Pfarre. Dazu gehören auch die Familien, die Angehörige im letzten Jahr durch den Tod verloren haben."

Die Zuwendung Gottes
"Wir machen bei dieser Aktion mit, weil wir die Botschaft der Zuwendung Gottes an die Menschen und seine Liebe für sie auch an die Menschen bringen, die nicht in die Kirche kommen", erzählt Joseph Bolin, Kurat der Haupt- und Propsteipfarre Wiener Neustadt. Die "Liebesbriefe" werden an Orten verteilt, wo viele Menschen vorbeikommen, und an ältere Menschen bei persönlichen Hausbesuchen. An diesen Orten verteilen die Briefe Mitglieder der Propsteipfarre, von der Pfarre Neukloster verteilen voraussichtlich in der ersten Linie die Priester, und zwar am Hauptplatz. Die Frauen einer Frauenrunde in der Erlöserkirche (Teilgemeinde der Propsteifparre) werden bei Hausbesuchen die Briefe an ältere Menschen überreichen.

"Im Dom gibt es am 14. Februar in der Zeit von 17.00 bis 21.00 Uhr Musik und Gedankenimpulse, die helfen sollen, mit Gott ins Gespräch zu kommen oder einfach in Stille die Gegenwart Gottes zu erspüren. Es gibt Anbetung und Gruppen, die für oder mit einem für ein Anliegen beten", so Bolin. Man kann für einen lieben Menschen eine Kerze entzünden und sich von einem Priester segnen lassen. Der Höhepunkt ist um 18.30 Uhr die Segensfeier für alle Liebenden. Dabei werden alle Liebespaare, die das möchten, einzeln durch den Dompropst gesegnet. In die Pfarrkirche Neukloster wird von 17.00 bis 20.00 Uhr zum Gespräch und zum persönlichen Gebet eingeladen.
AutorIn: Redaktion "Der Sonntag"/sk
http://www.erzdioezese-wien.at/site/home...icle/33850.html



Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 13.02.2014 22:16
13
Februar
2014

Bischof Feige kritisiert Debatte um Ackermann-Äußerungen

13.02.2014

Sex ohne Ehering: Bislang eine schwere Sünde
© Artem Furman (fotolia.com)


Bischof Feige kritisiert Debatte um Ackermann-Äußerungen
: Die ungeschminkte Wirklichkeit


Der Magdeburger Bischof Feige hat die innerkirchliche Debatte um die Äußerungen von Bischof Ackermann zur Sexualmoral kritisiert. Er halte es für unangebracht, wenn Bischöfe sich über die Medien vorführten.

Feige zeigte sich solidarisch mit dem Trierer Bischof Stephan Ackermann und betonte, es sei "endlich an der Zeit, sich offen der ungeschminkten Wirklichkeit zu stellen und im Geiste Jesu Christi sensibel und fair um verantwortbare und lebensdienliche Lösungen zu ringen".

Mehrere Bischöfe hatten zuvor Ackermanns Äußerungen öffentlich verurteilt. Es helfe auch nicht, immer nur Verbote zu erneuern oder Bedenken vorzutragen, sagte Feige der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag in Magdeburg. Mit Blick auf die geübte Kritik sagte Feige: "Ich halte es für unangebracht, wenn Bischöfe sich über die Medien vorführen und gegeneinander aufbringen lassen."

Ackermann: Verantwortungsbewusstsein des einzelnen stärken

Bischof Ackermann hatte in einem Redaktionsgespräch mit der "Mainzer Allgemeinen" erklärt, er sehe Veränderungsbedarf für Moral und Sexualethik seiner Kirche. Es sei nicht mehr zeitgemäß, eine zweite Ehe als Todsünde anzusehen und Wiederverheirateten die Zulassung zu den Sakramenten dauerhaft zu verweigern. Es sei ebenfalls nicht haltbar, vorehelichen Sex generell als schwere Sünde zu bewerten, so der Bischof. Zugleich betonte Ackermann, es gehe nicht um grundsätzliche Änderungen der Lehre. Es gelte, das Verantwortungsbewusstsein des einzelnen zu stärken, um eine "Gewissensentscheidung dann aber auch zu respektieren".

Die Bischöfe Konrad Zdarsa (Augsburg), Heinz Josef Algermissen (Fulda) und Wolfgang Ipolt (Görlitz) sowie die Pressesprecher der Bistümer Eichstätt und Regensburg, offenbar im Namen ihrer Bischöfe, distanzierten sich über das Internetportal "kath.net" von den Aussagen des Trierer Bischofs.

Ackermanns Äußerungen stehen im Zusammenhang mit einer vom Vatikan in Auftrag gegebenen Umfrage zur Sexualethik. Deren Ergebnisse hatten die große Kluft zwischen offizieller Lehre und Lebenswirklichkeit der deutschen Katholiken offenbart.

"Wir können die katholische Lehre nicht völlig verändern, aber Kriterien erarbeiten, anhand derer wir sagen: In diesem und diesem konkreten Fall ist es verantwortbar", zitierte die "Mainzer Allgemeine" Bischof Ackermann. "Es geht nicht an, dass es nur das Ideal auf der einen und die Verurteilung auf der anderen Seite gibt."

Verantwortungsbewusst gelebte Homosexualität dürfe von der Kirche nicht als widernatürlich eingestuft werden, sagte der Bischof weiter. Eine Segnung homosexueller Paare wie in der evangelischen Kirche schloss Ackermann zugleich aus. Die katholische Kirche halte an der Einzigartigkeit der Ehe zwischen Mann und Frau fest.

Algermissen: Wahrheit ist keine Sache einer Anpassung

Bischof Zdarsa warf dem Trierer Bischof indirekt vor, dem Zeitgeist hinterherzulaufen. Der Katechismus sei "Richtschnur dessen, was in der Weltkirche Geltung hat." Und Bischof Algermissen ergänzte: "Wahrheit ist keine Sache einer Anpassung." Auch der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick twitterte am Wochenende - ohne Ackermann zu nennen - die Kirche müsse mit Jesus gehen und nicht mit dem Zeitgeist. Zum anderen kritisierten Zdarsa und Algermissen, dass Ackermann mit seinen Thesen an die Öffentlichkeit gegangen ist. Algermissen warnte vor "bischöflichen Einzelaktionen", die kontraproduktiv seien. Und Zdarsa erklärte: "Bislang hätte ich allerdings nie gedacht, dass ich einmal so fundiert zur Meinung eines bischöflichen Mitbruders Stellung nehmen muss."

Ebenso warnte der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt in der innerkirchlichen Debatte um die katholische Moral und Sexualethik vor einer Anpassung an den Zeitgeist gewarnt. "Es kann auch in Zukunft nicht darum gehen, sich Lebensgepflogenheiten anzupassen, die heute so und morgen anders sind", sagte er dem Internetportal "Kath.net". Bei Scheidung und Wiederverheiratung gehe es um einen objektiven Widerspruch zum göttlichen Gebot.

Am Donnerstag äußerte sich auch der deutsche Kardinal Walter Brandmüller gegenüber "Kath.net". "Die Morallehre der Kirche kann nur geändert werden, wenn sich die Natur des Menschen ändert", sagte der emeritierte Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften dem österreichischen Internetportal. Allerdings hätten "weder die Natur des Menschen noch haben die Gebote Gottes und das Evangelium ein Verfallsdatum".

Jeder, der im Namen der Kirche spreche, müsse den Mut aufbringen, "entgegen dem allgemeinen Trend die Wahrheit zu verkünden", sagte der Kardinal. "Ein Goethezitat muss heute Bischöfen, Priestern, Religionslehrern ins Stammbuch geschrieben werden: 'Wer zu schwankender Zeit schwankend gesinnt ist, mehret das Übel'."

(KNA, dr)
http://www.domradio.de/themen/ethik-und-...nn-aeusserungen

*****
Kernaussagen bei der Befragung
Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine Zusammenfassung der Antworten auf die Befragung der Gläubigen in allen 27 deutschen Diözesen sowie rund 20 katholischen Verbänden und Institutionen veröffentlicht. Hier Kernaussagen zu einigen Fragen.

- Die meisten Gläubigen bringen mit der Kirche einerseits eine familienfreundliche Haltung, andererseits eine lebensferne Sexualmoral in Verbindung.

- Die kirchlichen Aussagen zu vorehelichem Geschlechtsverkehr, zur Homosexualität, zu wiederverheirateten Geschiedenen und zur Geburtenregelung finden (...) kaum Akzeptanz oder werden überwiegend explizit abgelehnt.

- Das katholische Familienbild wirkt auf viele zu idealistisch und lebensfern.

- Außerhalb der Kirche wird die kirchliche Sexualmoral als reine «Verbotsmoral» wahrgenommen und in Argumentationsduktus und Sprache als unverständlich und lebensfern bewertet.

- Die kirchliche Weigerung, homosexuelle Lebenspartnerschaften gesellschaftlich und rechtlich anzuerkennen, wird darüber hinaus als Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verstanden.

- Während eine gewisse Dauerhaftigkeit und Verbindlichkeit wie auch das Monogamie-Prinzip als allgemeine Kennzeichen der Ehe breite Zustimmung in der Gesellschaft finden, wird das Prinzip einer strengen Unauflöslichkeit der Ehe mit der Konsequenz der Nichtzulassung einer erneuten Eheschließung von einer großen Mehrheit abgelehnt.

- Hingegen wird die Unterscheidung zwischen «natürlichen» und «künstlichen» Methoden der Geburtenregelung und das Verbot der letzteren von der großen Mehrheit der Katholiken als unverständlich abgelehnt und in der Praxis nicht beachtet.




1 Kommentar Kategorie: Allgemein Autorin: marita 13.02.2014 20:58
13
Februar
2014

Die “Tagesschau” anno 2020…

Die “Tagesschau” anno 2020…?
Veröffentlicht: 13. Februar 2014 | Autor: Felizitas Küble |

Polit-Satire von Thomas Böhm

Wenn man die letzten 365 Nachrichten über Europa, den Euro und die Eurokrise addiert, multipliziert, dann subtrahiert und schließlich extrahiert, kommt man zu einem erstaunlichen Ergebnis, das ich Ihnen als „Tagesschau“ von morgen oder übermorgen präsentieren möchte:

„EU-Brigade gelingt entscheidender Schlag gegen restdeutsche Separatisten“

Wie gerade eben bekannt wurde, ist es der EU-Armee unter der Leitung von General Martin Schuld* gelungen, im EU-Distrikt „D“ die letzten Widerstandsnester der restdeutschen Separatisten auszuheben. Bei dem finalen Einsatz kam es gestern Nacht zu schweren Auseinandersetzungen zwischen EU-feindlichen Terroristen und dem EU-Heer. DSC03278a



Die Hinterwäldler hatten sich zuletzt im Kölner Dom verschanzt, wurden aber durch Rauchbomben auf die Straße getrieben und getreu dem Einsatz-Motto „Kurzer Prozess“ erschossen. Unter den Soldaten der EU-Armee gab es lediglich drei Leichtverletzte, die noch vor Ort behandelt werden konnten.

Kurz nachdem die EU-Truppen wieder abzogen, machte sich ein Spezialkommando daran, den Kölner Dom abzureißen. Hier sollen bis Jahresende ein neues Gotteshaus gebaut werden, das besser ins europäisch angeglichene Stadtbild passt und den gut betuchten Gläubigen ein neues geistliches Zuhause bieten kann.

General Martin Schuld, der auch als Mitglied des Brüsseler Politbüros und Generalsekretär der PdEUdSSR diese Aktion forciert hatte, sagte zur „Tagesschau“:



„Nach diesem Erfolg können wir uns nun mit aller Macht darauf konzentrieren, die abtrünnige Schweizer Alpenrepublik dem Erdboden gleich zu machen. Unsere Botschaft ist auch hier unmissverständlich: Wo wir einmarschieren, wächst kein Gras mehr. Und wo kein Gras mehr wächst, da gibt es keine Kühe. Und wo keine Milch mehr fließt, gibt es auch keinen Käse mehr.“

Der amtierende EU-Außen- und Innenminister Frank-Walter Weicheier* äußerte sich ebenfalls positiv über das Resultat des Einsat159481-3x2-teaser296zes: „Diese Aktion war alternativlos und nachhaltig. Widerstand gegen die vereinigten Staaten der EU ist nun mal zwecklos.“

Sein Amtskollege, EU-Agrar-Wirtschafts-und Finanzminister Wolfgang Schummler*, zeigte sich ebenso zufrieden über den militärischen Erfolg:

„Nachdem unser Nachrichtendienst NSA-EU eindeutige Beweise erbringen konnte, dass die Restdeutschen noch im Besitz einer alten deutschen Nationalflagge und einem prall gefüllten Lager mit einheimischem Gemüse und Obst waren, mussten wir eingreifen. Bei einem nichtdeutschen Bevölkerungsanteil von 85 Prozent in diesem Teil der EU hat die neue europäische Geschichte die Ewiggestrigen nun endgültig hinweggefegt. Und das ist gut so.“

Schummler hatte als Vorstandsvorsitzender der EURO-Regierungsbank für die Finanzierung des Einsatzes gesorgt.

Die türkischen Söldner, die der Brigade Gewehr bei Fuß zur Seite gestanden hatten und morgen früh in Brüssel zurückerwartet werden, sollen vom EU-Verteidigungsminister Walter Weicheier persönlich mit einem Handschlag begrüßt und anschließend bei einer Militär-Zeremonie geehrt werden.

Frank-Walter Weicheier wird nach der Ehrung gleich weiter nach New York reisen, um mit den Amerikanern über die Auflösung der Nato zu verhandeln.

Weitere Meldungen des Tages:

Europäer jetzt alle gleich schlau!

Gute Nachrichten gibt es auch aus den staatlichen Versuchslabors des EU-Ministerrates. Forscher haben ein Serum entwickelt, das den Intelligenzquotienten der EU-Einwohner auf ein 30er-Level herabsenkt. Manuel Mafioso*, Minister für Europäische Gleichschaltung, äußerte sich gegenüber unserem Korrespondenten: paragraph_300x3001



„Die Idee der EU ist die Gerechtigkeit und die Gleichheit unter allen europäischen Völkern. Wir konnten es nicht hinnehmen, dass Menschen mit einem höheren IQ bessere Bildungs- und Arbeitschancen haben, als Menschen mit einem geringeren IQ. Deshalb haben wir das 30er-Serum entwickelt.

Schon in den nächsten Wochen werden wir in der Lage sein, jeden Bürger ausnahmslos zu impfen. Dann haben wir unser Ziel erreicht und alle EU-Bürger haben die gleichen geistigen Voraussetzungen. Dieser Eingriff dient der Zukunft unseres vereinten Europas und wurde deshalb auch vorab vom EU-Zentralkomitee einstimmig beschlossen.“

Nach dem ersehnten 30er-Level-Serum steht nun die Angleichung des europäischen Klimas und der Natur im Fokus der Forscher.

Mafioso: „Es kann nicht sein, das es hier regnet und dort die Sonne scheint. Es kann nicht im Sinne des europäischen Gedankens sein, dass es hier kalt und dort heiß ist. Es ist ungerecht, wenn hier die Blumen blühen, ein Bach plätschert und dort Dürre oder Frost herrschen.

Um dieses klimatische Ungleichgewicht innerhalb unseres neuen Europas abzuschaffen, haben wir uns entschlossen, einen biochemischen Klimawandel herbeizuführen, damit von Norwegen bis Sizilien das ganze Jahr über 23 Grad herrschen, es jede zweite Nacht regnet und ansonsten die Sonne scheint. Wald-DSC_0989



Der Winter als ertraglose Jahreszeit wird abgeschafft. Wir freuen uns jetzt schon auf die Zitronen aus Spitzbergen und auf die auf Heringe aus dem Gardasee.“

Sieg für die EU-Gewerkschaft

Nach langen und zähen Verhandlungen konnte heute Nachmittag der erfolgreiche Abschluss der diesjährigen Tarif-Runde vermeldet werden. Europaweit wird nun das Taschengeld für alle arbeitenden und nicht arbeitenden Bürger auf 440 Euro im Monat erhöht.

Theo Winter*, Vorsitzender der EU-Gewerkschaft:

„Wir hatten eigentlich 441 Euro verlangt, können aber durchaus mit diesem Kompromiss leben. Der europäische Gedanke ist der Gedanke der Solidarität mit den Schwachen, also können sich jetzt auch diejenigen bequem zurücklehnen, die sich bislang nur unbequem zurücklehnen konnten.“

Sicherheitsbehörde mit neuer Spitze

Der europäische Verfassungsschutz hat heute eine neue Vorsitzende gewählt. Mit über 99 Prozent wurde Sahra Wagenfürst ins Amt gehoben.

Wagenfürst: „Ich betrachte diese Wahl als eine Herausforderung und werde mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln sämtliches der europäischen Idee zuwiderlaufendes Gedankengut schon im Keim ersticken. Die dazu entwickelten Schädel-Scanner werden in den nächsten Tagen an sämtlichen Flughäfen und Bahnhöfen aufgestellt. Die Überführten können anschließend direkt in die Gehirnwaschanlage gebracht und von Kopf bis Fuß gereinigt werden.“

Kein Auto mehr in Europa!

Bei einem feierlichen Akt in Wolfsburg wurde heute das letzte Auto verschrottet. Unter dem Jubel der aus allen EU-Bezirken angereisten Radfahrer nahm EU-Verkehrsminister Peter Wildsauer* Abschied von dieser sündhaften Vergangenheit: 40323-90x80



„Ich bin froh, dass wir diesen Sprit-Wahnsinn und die Umweltverschmutzung jetzt endgültig hinter uns lassen können. Europa ist nun unumkehrbar von dem Monster „Auto“ befreit. Wir sind jetzt völlig unabhängig vom Öl konkurrierender Kontinente und werden in aller Ruhe den öffentlichen Fernverkehr und die interkontinentalen Radfahrwege ausbauen.“

Kritik wurde nur laut, als sich EU-Verkehrsminister Wildsauer nach der Feier in seinem Mercedes wieder nach Brüssel fahren lies. Ein Sondergesetz erlaubt es den EU-Ministern und EU-Angestellten, weiterhin Pkws zu benutzen. Der EU-Fuhrpark wird allerdings schon lange mit “kollektiven Blähungen” betankt.

Weitere Kurzmeldungen des Tages

Die Rente mit 100 ist durch. Mit großer Mehrheit hat der EU-Ministerrat beschlossen, das Rentenalter erneut heraufzusetzen. Wer in Europa 100 Jahre alt wird, hat nun endlich Anspruch auf 439 Euro im Monat. Egal ob er gearbeitet hat oder nicht. Und das bis zum Ende seines Lebens.

Neuer EU-Sprach-Kodex. Die europäische Sprach-Kommission hat ein neues Gender-Gesetz verabschiedet. Danach ist es ab sofort verboten, geschlechtshinweisende Worte wie „sie“, „er“, „die“ und „der“, „Herr“ oder „Frau“ zu benutzen. Stattdessen müssen die Begriffe „es“ und „das“ verwendet werden. Das europäische Sprach-Archiv wurde bereits entsprechend aktualisiert. So heißt es jetzt zum Beispiel „It loves you, yeah, yeah, yeah“, „Das neunte Sinfonie von Beethoven“ und „Es gehört zu mir, wie das Name an das Tür“. Das Gesetz tritt am 1. August dieses Jahres in Kraft. Zuwiderhandlungen können mit einer Geschlechtsneutralisierung (z.B. Kastration) unter staatlicher Aufsicht oder mit Freiheitsentzug bis zu 15 Jahren bestraft werden.

Das Wort „Geschlecht“ wird ab sofort durch das Wort „Gegut“ ersetzt.

Und nun der Wetterbericht von gestern…

*Name wurde von der Redaktion geändert

Quelle: http://journalistenwatch.com/cms/2014/02...-des-wahnsinns/

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 13.02.2014 20:51
13
Februar
2014

Papst trifft Argentinier: Gespräch über Exil und Flüchtlinge

Papst trifft Argentinier: Gespräch über Exil und Flüchtlinge



RealAudioMP3 Papst Franziskus hat am Mittwochnachmittag zwei argentinische Landsleute im Vatikan-Gästehaus Santa Marta empfangen. Das fast einstündige Gespräch drehte sich unter anderem um die Erfahrungen der beiden Brüder als Flüchtlinge in Schweden. Radio Vatikan war dabei.

Carlos und Rodolfo Luna heißen die zwei Besucher, Franziskus kannte die Schwiegermutter und die Frau von einem der beiden: Esther Balestrino De Careaga war in den fünfziger Jahren seine Vorgesetzte, als er in einem Chemielabor in Buenos Aires arbeitete. „Eine etwas strenge Frau“, erinnert er sich, aber sie hat ihn tief beeindruckt, davon zeugt auch, was er im Gesprächsbuch „El Jesuita“ von ihr berichtet. Und ,Estercita‘, die kleine Ester – mittlerweile nicht mehr am Leben – habe er doch selbst aufwachsen sehen. Plauder-Erinnerungen eines Pontifex, aber mit ernstem Hintergrund, denn Esther Balestrino war überzeugte Kommunistin und wurde während des argentinischen Bürgerkriegs ermordet. Jorge Mario Bergoglio, der jetzige Papst, versteckte damals ihre Bücher, wie er seinen Besuchern erzählt, und sorgte für ihre Beerdigung in Santa Cruz.

„Jesus war Flüchtling, kein Tourist“

Bei dem Gespräch am Mittwochnachmittag freut sich der Papst, dass die zwei Luna-Brüder aus Argentinien Aufnahme in Schweden gefunden haben. „Wie schön, ein Volk mit einem solchen Herzen zu finden“, sagt er.

„Die Geschichte, wie ihr in Schweden aufgenommen worden seid, lässt mich daran denken, dass das Wort Flüchtlinge heute wie ein Schimpfwort gebraucht wird. Wir haben so viele Flüchtlinge, und keiner will sie: Sie sind ein Schimpfwort. Dabei liegt das Heil eines Volkes doch vielleicht darin, dass es sich brüderlich um die schart, die ins Exil gehen mussten? Das bedeutet es doch, ein Bruder zu sein, oder? Wir Christen wissen genau, dass Jesus ein Flüchtling war, als sie ihn in seiner Kindheit töten wollten. Das ist eine der ersten Botschaften des Evangeliums: Jesus, der Flüchtling und nicht der Tourist. Er ging nicht aus Arbeitsplatz-Gründen, er entkam den Häschern! Wie ein Flüchtling.“

Franziskus erinnert an die Millionen von Flüchtlingen im Libanon und bedauert, dass viele Länder vor Flüchtlingen ihre Grenzen dichtmachen. Er spricht von seiner ersten Reise als Papst, die ihn im Sommer vergangenen Jahres nach Lampedusa führte: auf die Insel vor Sizilien also, an der immer wieder verzweifelte Bootsflüchtlinge aus Afrika landen.

„Eine Globalisierung der Gleichgültigkeit. Sie führt dazu, dass wir sagen: Sollen die Flüchtlinge doch sehen, wo sie bleiben! Auf Lampedusa nimmt die örtliche Bevölkerung sie auf. Sie hat – zusammen mit ihrer mutigen Bürgermeisterin – verstanden, dass das Aufnehmen ihre Mission ist.“

„Öffnet euer Herz für den Bruder, die Schwester“

Im restlichen Europa hingegen, so der Papst in dem Gespräch weiter, würden Flüchtlinge in der Regel keineswegs gut aufgenommen. Viele landeten auf der Straße, als Diebe aus Not oder als Zwangsprostituierte. Franziskus lobt die „Eingebung“ des früheren Jesuitengenerals Pedro Arrupe, in Rom ein Aufnahmezentrum für Flüchtlinge einzurichten, das „Centro Astalli“, das der Papst vor ein paar Monaten besucht hat.

Auf eine Einladung der zwei Brüder nach Schweden lässt sich Franziskus nicht so recht ein: „Ich muss so vieles tun“, sagt er, „ich weiß nicht… Wenn Gott mir die Zeit gibt, dann komme ich.“ Dann reden die Gesprächspartner über die vier Millionen Einwanderer in Argentinien, unter denen die meisten aus Paraguay und aus Bolivien stammen. Der Papst hält die Frauen aus Paraguay für „die heroischsten von ganz Amerika“ und hofft, dass sie eines Tages den Friedensnobelpreis erhalten „dafür, dass sie ihr Land, ihre Sprache, ihre Kultur und ihren Glauben bewahrt“ haben. Er werde sie für den Preis vorschlagen.

Auch über Fremdenfeindlichkeit in Europa wird gesprochen, aber nur flüchtig. Das informelle Gespräch macht einmal mehr deutlich, wie sehr dem Einwanderersohn Bergoglio alias Papst Franziskus die Flüchtlinge und Vertriebenen am Herzen liegen.

„Das ist die Botschaft: Öffnet euer Herz für den Bruder, die Schwester, die keinen Platz zum Leben, zum Arbeiten, zum ruhigen Schlafen haben.“

(rv 13.02.2014 sk)

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/02/...inge/ted-772879
des Internetauftritts von Radio Vatikan

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13
Februar
2014

Der Anfang vom Ende aller Computerviren?

Der Anfang vom Ende aller Computerviren?
Veröffentlicht: 13. Februar 2014 | Autor: Felizitas Küble

Israelisches Startup Cyaktive könnte Lösung bringen

Ein israelisches Startup behauptet, daß es Viren, Malware und Trojaner, die die Weltwirtschaft hunderte Milliarden Dollar jährlich kosten, besiegen kann.
Cyactive beansprucht für sich nicht nur, bereits wildernde, Schaden verursachende Viren stoppen zu können, sondern, wie CEO und Mitbegründer Liran Tancman behauptet, die meisten schon abzuwehren, bevor sie überhaupt entwickelt werden.

Das Geheimnis steckt in der Erkenntnis, dass Viren zum größten Teil evolutionär und nicht revolutionär funktionieren:

„Ein erheblicher Teil des Codes, selbst bei großangelegten Cyber-Attacken, wird wieder und wieder in weiteren Attacken verwendet“, sagt Tancman: „Eigentlich gab es niemals einen Virus, der im Kern nicht auf Malware zurückgriff, die bereits existierte.“

Lesen Sie hier weiter: http://bit.ly/itrade38

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 13.02.2014 18:09
13
Februar
2014

Weihbischof Losinger präzisiert Forderungen nach Verbot von Sterbehilfe



Belgiens Abgeordnetenkammer stimmt heute über die gesetzliche Freigabe von aktiver Sterbehilfe für Minderjährige ab


28.01.2014

Weihbischof Losinger präzisiert Forderungen nach Verbot von Sterbehilfe
: "Hilfe zum Leben statt Hilfe zum Suizid"


Die Kirche sollte Menschen stärker die Angst vor dem Sterben nehmen, fordert Weihbischof Losinger. Im domradio.de-Interview begrüßt das Ethikrats-Mitglied die Regierungspläne zum Verbot der Suizidbeihilfe.

domradio.de: Herr Weihbischof, wie beurteilen Sie die neue parlamentarische Initiative zum Thema Selbsttötung?

Weihbischof Losinger: Wir haben auch aufgrund erschreckender Umfrageergebnisse eine Situation, in der Menschen für sich in der Sterbehilfe eine Lösung für ihr eigenes Lebensende sehen. Das ist in nicht wenigen Fällen eine sehr angstgetriebene Situation. Und hier ist in der Tat der Vorstoß von Gesundheitsminister Gröhe positiv zu bewerten, gewerbliche und organisierte Sterbehilfe zu verbieten. Denn die Rechtslage in Deutschland ist ja so, dass die Suizidbegleitung zunächst nicht strafbar ist, sondern nur Tötung auf Verlangen strafbar ist. Die Bundesregierung mit dieser Initiative und die deutsche Bischofskonferenz sind sich einig, dass jegliche organisierte Beihilfe zur Selbsttötung und insgesamt aktive Sterbehilfe verboten werden sollten.

domradio.de: Die Deutschen würden aber mehrheitlich die Möglichkeit einer aktiven Sterbehilfe begrüßen, müsste da nicht die Politik reagieren und sie erlauben?

Weihbischof Losinger: Wir müssen die Hintergründe einer solchen Umfrage genau beleuchten, denn wir müssen erkennen, dass Menschen in dieser letzten Phase ihres Lebens in nicht wenigen Fällen angstgeleitet argumentieren. Im deutschen Ethikrat hatten wir einmal die Frage gestellt, warum Menschen für sich aktive Sterbehilfe erbitten. Die Antworten waren: Angst vor großen Schmerzen und Angst davor, einsam und ein Pflegefall zu werden. Gegen beides hätten wir als Kirche hervorragende Angebote, und deswegen wirbt die katholische Kirche sehr stark für Hilfsangebote für Menschen in dieser Lage.

Es braucht eine palliativmedizinische Versorgung: den Menschen muss die Angst vor großen Schmerzen genommen werden. Und wir müssen darüber informieren, dass die palliativmedizinische Forschung in diesem Bereich heute sehr viel tun kann. Und das Angebot an Hospizen muss gestärkt werden in unserer Gesellschaft. Wir müssen Menschen in dieser letzten Lebensphase einen freiheitlichen, behüteten und begleiteten Raum anbieten, in dem sie die vielleicht wichtigste Phase ihres Lebens auch leben dürfen.

domradio.de: Wie kann die Kirche ganz konkret vor Ort helfen?

Weihbischof Losinger: Die Kirche ist sehr stark involviert mit Krankenhäusern, Institutionen und der Beratung, gerade im Bereich Hospiz und palliative Versorgung. Darüber hinaus muss die Kirche auch sehr stark bewusstseinsbildend tätig werden gegenüber den Betreibern einer Kultur des Todes, die hinter einer aktiven Sterbehilfe steckt.

Es sind drei Elemente, die auch im Blick auf diese Gesetzesinitiative bedacht werden müssen: Erstens sind wir sind gegen jede Form kommerzieller Sterbehilfe-Angebote. Zweitens sind wir auch gegen den ärztlich assistierten Suizid, denn der Arzt im Krankenhaus darf nicht vom Helfer zum Vollstrecker mutieren. In dieser Sache sind wir uns mit der Ärztekammer absolut einig. Und drittens müssen wir jegliche aktive Sterbehilfe verhindern und verbieten. Gleichzeitig müssen wir aber dabei den Menschen klar machen, dass jeder Mensch ein natürliches Recht darauf hat, auch sterben zu dürfen. Gerade dort, wo ein Lebensbogen sich dem Ende zuneigt, müssen Menschen nicht mit der Angst leben, dass sie künstlich über alle Maßen hinaus am Leben erhalten werden. Die Vorstellung eines Lebens an Schläuchen macht den Menschen nicht selten Angst macht. Deshalb votiere ich dafür, dass die Kirche sich auch darum kümmern muss, dass in einer solchen zum Teil angstbesetzten Situation Menschen gestützt und beraten werden. Wir brauchen also nicht eine Hilfe zum Suizid, sondern eine Hilfe zum Leben.

domradio.de: Die Große Koalition will da nun tätig werden. Haben Sie das Gefühl, dass unter der neuen Regierung etwas mehr auf die Stimme der Kirche gehört wird in ethischen Fragen?

Weihbischof Losinger: Das ist nicht allein die Frage der Kirche und ihrer Stimme, sondern auch der Sensibilitäten der Menschen. Wir sehen eine demographische Struktur unseres Landes, in der immer mehr Menschen älter werden, sich mit dieser Frage auch in ihrer Patientenverfügung beschäftigen und äußern. Deshalb erkennt die Bundesregierung in der Tat, das dies eine kommende Frage ist. Neben dem alten Leutheusser-Schnarrenberger-Entwurf, der ja ausschließlich die gewinnorientierte Sterbehilfe sanktionieren wollte, ist der jetzige Entwurf einer breiten Ächtung jeglicher organisierter Beihilfe zum Suizid sehr viel besser und weitergehend.

Aber selbst wenn es im Bundestag zu einer Abstimmung kommt unter Aufhebung des imperativen Mandats, also mit Bezug auf das Gewissen eines jeden einzelnen Abgeordneten, dann muss auch hier klar sein, dass aktive Sterbehilfe in diesem Sinne nicht denkbar ist. Ich hielte es für ein äußerstes Problem, wenn ein Abgeordneter unter Berufung auf sein Gewissen über das Lebensrecht eines anderen Menschen entscheiden würde.

Das Interview führte Mathias Peter.

(dr)

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Sterbehilfe und die Große Koalition
In der aktuellen Sterbehilfe-Debatte dringt die katholische Kirche darauf, jede Form der organisierten Beihilfe zur Selbsttötung zu verbieten. "Wir begrüßen die politischen Signale, sich dieses wichtigen Themas erneut annehmen zu wollen", heißt es in einer Stellungnahme des Ständigen Rates der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, der am Montag in Würzburg-Himmelpforten zusammenkam. Darin unterstreichen die Bischöfe ihre Position, dass das Leben jedes Menschen, "gerade auch des hilfsbedürftigen, alten, kranken und verzweifelten" unbedingt zu schützen sei.

Zuvor hatte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die gesellschaftliche Debatte begrüßt und ihre Position verdeutlicht. "Die evangelische Kirche ist dem Schutz menschlichen Lebens und seiner unverfügbaren Würde verpflichtet - dies gilt besonders für Grenzsituationen", hatte der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider am Freitag gesagt. Aus christlicher Perspektive sei die Selbsttötung eines Menschen grundsätzlich abzulehnen. Denn das Leben sei als eine Gabe zu verstehen, über die nicht eigenmächtig verfügt werden sollte, ergänzte der Theologe.

Die katholischen Bischöfe verweisen auf den hohen Stellenwert menschenwürdiger Sterbebegleitung. Es sei wichtig, dass alte und kranke Menschen von Angehörigen oder nahestehenden Personen fürsorglich begleitet würden. Der Wunsch zu sterben, entstehe oft aus Einsamkeit und Verzweiflung. Deshalb befürworten die katholischen Bischöfe mehr Hospizangebote und verbesserte Palliativmedizin.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und andere Politiker der großen Koalition haben eine parlamentarische Initiative angekündigt, die ein Verbot jeglicher organisierter Beihilfe zur Selbsttötung als Ziel hat. Gröhe plädierte zudem für eine Debatte im Bundestag, an deren Ende eine Abstimmung ohne Fraktionszwang stehen sollte.

In der vergangenen Legislaturperiode hatte das von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) geführte Justizministerium einen Gesetzentwurf vorgelegt, nach dem nur die gewerbsmäßige, also auf Gewinnerzielung ausgerichtete Förderung der Selbsttötung, unter Strafe gestellt wird. Unionspolitiker, Ärzte und Kirchenvertreter kritisierten den Entwurf als "inakzeptabel". Sie wollen jegliche Form organisierte Suizidbeihilfe verbieten, um auch die Aktivitäten von Sterbehilfevereinen zu verhindern. (epd, KNA)



Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 13.02.2014 15:50
13
Februar
2014

USA: Jesuitenpater John Hatcher vertraut auf die Fähigkeiten der Indianer

USA: Jesuitenpater John Hatcher vertraut auf die Fähigkeiten der Indianer
Veröffentlicht: 13. Februar 2014 | Autor: Felizitas Küble


“Viele Indianerhaben keine Bildung und leiden an Alkohol- und Drogenabhängigkeit oder Depression. Doch diese Menschen haben großes Potential, wenn wir uns um sie kümmern und an ihre Erfolgsmöglichkeiten glauben“, erklärt Jesuitenpater John Hatcher, der seit 40 Jahren unter den Indianern im US-amerikanischen South Dakota tätig ist. KIG



Pater John kam bereits 1972 im Indianer-Reservat in Rosebud an, wo er zunächst nur sechs Wochen bleiben wollte. Heute, nach über 40 Jahren, ist er immer noch dort und hegt auch nicht die Absicht zu gehen.

Oft ist er auf Reisen und versucht Spenden für seine Projekte zu sammeln und vertraut dabei auf die gute Arbeit seiner Mitarbeiter, bei denen es sich ausschließlich um Indianer handelt.

„Ich bin Lehrer mit Leib und Seele“, so der Ordensmann, “und ich fühle mich besonders gut, wenn meine Schüler ihren Lehrer übertreffen, wie es hier oft geschehen ist… Wenn wir auf die Fähigkeiten der Indianer vertrauen, werden wir gute Ergebnisse erzielen”.

Quelle: Fidesdienst

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13
Februar
2014

/4 der Asylbewerber sind ausreisepflichtig

3/4 der Asylbewerber sind ausreisepflichtig
Veröffentlicht: 13. Februar 2014 | Autor: Felizitas Küble

CDU/CSU-Fraktion fordert: Bundesländer müssen Ausreisepflicht konsequent durchsetzen

Die Zahl der Ausreisepflichtigen in Deutschland steigt stetig. Ende 2013 waren mehr als 130.000 Menschen ausreisepflichtig. Die meisten Bundesländer führen jedoch nur in geringem Umfang Abschiebungen durch.

Dazu erklärt der innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer:


Foto: IGFM
“Wer sich nicht rechtmäßig in Deutschland aufhält, muss auch ausreisen. Der Rechtsstaat gewährt nicht nur Rechte, sondern muss sie auch durchsetzen. Nicht zuletzt gilt das für das Aufenthaltsrecht.

Asylrecht und Flüchtlingsschutz sind hohe Güter, die wir schützen müssen. Das gebieten Verfassung und Menschenrechte. Deshalb ist es richtig, dass wir im Koalitionsvertrag eine erhebliche Beschleunigung der Asylverfahren beschlossen haben.

Wer asylberechtigt ist, soll schnell Klarheit über Schutz und Aufenthaltsrecht bekommen. Doch wer am Ende eines rechtsstaatlichen Verfahrens weder Asyl noch Flüchtlingsschutz erhält, der muss auch ausreisen.

Dort, wo der Ausreisepflicht nicht freiwillig nachgekommen wird, müssen die zuständigen Bundesländer sie auch durch Abschiebungen durchsetzen. Auch das gebietet der Rechtsstaat, denn wer sich illegal in Deutschland aufhält, muss ausreisen, wenn er keinen Abschiebeschutz geltend machen kann.

Das gilt nicht zuletzt in Anbetracht drastisch steigender Asylbewerberzahlen. Es kann nicht sein, dass nach dem Grundsatz verfahren wird: Wer ein Aufenthaltsrecht hat, darf bleiben, und wer ausreisepflichtig ist, darf ebenfalls bleiben.

Es gilt jedoch auch, den Rechtsrahmen hierfür weiter zu verbessern. Die Union hat im Koalitionsvertrag dafür gesorgt, dass das Ausweisungsrecht novelliert wird und die Vorschriften zur Durchsetzung von Aufenthaltsbeendigungen künftig praktikabler gestaltet werden. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hat Vorschläge zum Abbau von Vollzugshemmnissen erarbeitet, die wir nun zügig umsetzen müssen.”

Hintergrund:

Im Jahr 2013 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge insgesamt 127.023 Asylanträge gestellt, 49.372 mehr als im Vorjahr. Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um etwa 64 Prozent. Darunter waren 109.580 Asylerstanträge, 45.041 mehr als im Jahr 2012 (plus 70 Prozent). Allein im Jahr 2013 kamen mehr Asylbewerber als in den Jahren 2006 bis 2009 zusammen. Nur Rund 13,5 Prozent wurden 2013 als asylberechtigt anerkannt oder genossen Flüchtlingsschutz. Weitere 11,4 Prozent genossen Schutz vor Abschiebung (sog. subsidiärer Schutz). Damit sind dreiviertel der Asylbewerber ausreisepflichtig.

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13
Februar
2014

/4 der Asylbewerber sind ausreisepflichtig

3/4 der Asylbewerber sind ausreisepflichtig
Veröffentlicht: 13. Februar 2014 | Autor: Felizitas Küble

CDU/CSU-Fraktion fordert: Bundesländer müssen Ausreisepflicht konsequent durchsetzen

Die Zahl der Ausreisepflichtigen in Deutschland steigt stetig. Ende 2013 waren mehr als 130.000 Menschen ausreisepflichtig. Die meisten Bundesländer führen jedoch nur in geringem Umfang Abschiebungen durch.

Dazu erklärt der innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer:

Foto: IGFM
Foto: IGFM
“Wer sich nicht rechtmäßig in Deutschland aufhält, muss auch ausreisen. Der Rechtsstaat gewährt nicht nur Rechte, sondern muss sie auch durchsetzen. Nicht zuletzt gilt das für das Aufenthaltsrecht.

Asylrecht und Flüchtlingsschutz sind hohe Güter, die wir schützen müssen. Das gebieten Verfassung und Menschenrechte. Deshalb ist es richtig, dass wir im Koalitionsvertrag eine erhebliche Beschleunigung der Asylverfahren beschlossen haben.

Wer asylberechtigt ist, soll schnell Klarheit über Schutz und Aufenthaltsrecht bekommen. Doch wer am Ende eines rechtsstaatlichen Verfahrens weder Asyl noch Flüchtlingsschutz erhält, der muss auch ausreisen.

Dort, wo der Ausreisepflicht nicht freiwillig nachgekommen wird, müssen die zuständigen Bundesländer sie auch durch Abschiebungen durchsetzen. Auch das gebietet der Rechtsstaat, denn wer sich illegal in Deutschland aufhält, muss ausreisen, wenn er keinen Abschiebeschutz geltend machen kann.

Das gilt nicht zuletzt in Anbetracht drastisch steigender Asylbewerberzahlen. Es kann nicht sein, dass nach dem Grundsatz verfahren wird: Wer ein Aufenthaltsrecht hat, darf bleiben, und wer ausreisepflichtig ist, darf ebenfalls bleiben.

Es gilt jedoch auch, den Rechtsrahmen hierfür weiter zu verbessern. Die Union hat im Koalitionsvertrag dafür gesorgt, dass das Ausweisungsrecht novelliert wird und die Vorschriften zur Durchsetzung von Aufenthaltsbeendigungen künftig praktikabler gestaltet werden. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hat Vorschläge zum Abbau von Vollzugshemmnissen erarbeitet, die wir nun zügig umsetzen müssen.”

Hintergrund:

Im Jahr 2013 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge insgesamt 127.023 Asylanträge gestellt, 49.372 mehr als im Vorjahr. Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um etwa 64 Prozent. Darunter waren 109.580 Asylerstanträge, 45.041 mehr als im Jahr 2012 (plus 70 Prozent). Allein im Jahr 2013 kamen mehr Asylbewerber als in den Jahren 2006 bis 2009 zusammen. Nur Rund 13,5 Prozent wurden 2013 als asylberechtigt anerkannt oder genossen Flüchtlingsschutz. Weitere 11,4 Prozent genossen Schutz vor Abschiebung (sog. subsidiärer Schutz). Damit sind dreiviertel der Asylbewerber ausreisepflichtig.

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13
Februar
2014

/4 der Asylbewerber sind ausreisepflichtig

3/4 der Asylbewerber sind ausreisepflichtig
Veröffentlicht: 13. Februar 2014 | Autor: Felizitas Küble

CDU/CSU-Fraktion fordert: Bundesländer müssen Ausreisepflicht konsequent durchsetzen

Die Zahl der Ausreisepflichtigen in Deutschland steigt stetig. Ende 2013 waren mehr als 130.000 Menschen ausreisepflichtig. Die meisten Bundesländer führen jedoch nur in geringem Umfang Abschiebungen durch.

Dazu erklärt der innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer:

Foto: IGFM
Foto: IGFM
“Wer sich nicht rechtmäßig in Deutschland aufhält, muss auch ausreisen. Der Rechtsstaat gewährt nicht nur Rechte, sondern muss sie auch durchsetzen. Nicht zuletzt gilt das für das Aufenthaltsrecht.

Asylrecht und Flüchtlingsschutz sind hohe Güter, die wir schützen müssen. Das gebieten Verfassung und Menschenrechte. Deshalb ist es richtig, dass wir im Koalitionsvertrag eine erhebliche Beschleunigung der Asylverfahren beschlossen haben.

Wer asylberechtigt ist, soll schnell Klarheit über Schutz und Aufenthaltsrecht bekommen. Doch wer am Ende eines rechtsstaatlichen Verfahrens weder Asyl noch Flüchtlingsschutz erhält, der muss auch ausreisen.

Dort, wo der Ausreisepflicht nicht freiwillig nachgekommen wird, müssen die zuständigen Bundesländer sie auch durch Abschiebungen durchsetzen. Auch das gebietet der Rechtsstaat, denn wer sich illegal in Deutschland aufhält, muss ausreisen, wenn er keinen Abschiebeschutz geltend machen kann.

Das gilt nicht zuletzt in Anbetracht drastisch steigender Asylbewerberzahlen. Es kann nicht sein, dass nach dem Grundsatz verfahren wird: Wer ein Aufenthaltsrecht hat, darf bleiben, und wer ausreisepflichtig ist, darf ebenfalls bleiben.

Es gilt jedoch auch, den Rechtsrahmen hierfür weiter zu verbessern. Die Union hat im Koalitionsvertrag dafür gesorgt, dass das Ausweisungsrecht novelliert wird und die Vorschriften zur Durchsetzung von Aufenthaltsbeendigungen künftig praktikabler gestaltet werden. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hat Vorschläge zum Abbau von Vollzugshemmnissen erarbeitet, die wir nun zügig umsetzen müssen.”

Hintergrund:

Im Jahr 2013 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge insgesamt 127.023 Asylanträge gestellt, 49.372 mehr als im Vorjahr. Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um etwa 64 Prozent. Darunter waren 109.580 Asylerstanträge, 45.041 mehr als im Jahr 2012 (plus 70 Prozent). Allein im Jahr 2013 kamen mehr Asylbewerber als in den Jahren 2006 bis 2009 zusammen. Nur Rund 13,5 Prozent wurden 2013 als asylberechtigt anerkannt oder genossen Flüchtlingsschutz. Weitere 11,4 Prozent genossen Schutz vor Abschiebung (sog. subsidiärer Schutz). Damit sind dreiviertel der Asylbewerber ausreisepflichtig.

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13
Februar
2014

Albtraum, Tod eines Kindes Belgien will Sterbehilfe für Kinder erlauben : Weltweite Premiere

13.02.2014

Albtraum, Tod eines Kindes

Belgien will Sterbehilfe für Kinder erlauben
: Weltweite Premiere


Belgiens Abgeordnetenkammer stimmt heute über die gesetzliche Freigabe von aktiver Sterbehilfe für Minderjährige ab. Beobachter rechnen angesichts der Mehrheitsverhältnisse mit einer Zustimmung. Das Gesetz wäre weltweit einmalig.

Der Senat hatte das Vorhaben bereits Ende 2013 gebilligt; der Justizausschuss der Kammer schloss sich an. Belgien wäre weltweit das erste Land, das für aktive Sterbehilfe keine Altersgrenze mehr vorgibt. In den Niederlanden ist bislang Tötung auf Verlangen für Jugendliche über zwölf Jahren sowie für unheilbar kranke Neugeborene erlaubt.

2002 verabschiedete die belgische Abgeordnetenkammer das "Gesetz zur Euthanasie", das bislang nur für Volljährige galt. Demnach muss ein unheilbar kranker Patient im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte den Wunsch zu sterben "freiwillig, überlegt und wiederholt" geäußert haben. Zudem darf keine Hoffnung auf Linderung bestehen, und die Krankheit muss ein Weiterleben für den Kranken "körperlich oder psychisch unerträglich" machen. Mit der Ausweitung des Gesetzes sollen künftig auch Minderjährige unter diesen Umständen aktive Sterbehilfe erhalten können. Zudem muss der Wunsch des Kindes durch mehrere Experten bestätigt werden; die Eltern müssen die Entscheidung bewilligen.

Kirche: Untergrabung der Solidarität

Der Vorsitzende der Belgischen Bischofskonferenz, Erzbischof Andre-Joseph Leonard, kritisierte zuletzt, die geplante Gesetzeserweiterung untergrabe die "lebenswichtige Solidarität von allen Bürgern mit leidenden Menschen". Es sei nicht nachvollziehbar, dass Minderjährige aus zivilrechtlichen Gründen weder heiraten noch ein Haus kaufen könnten, ihnen aber bei einer Entscheidung über Leben oder Tod ein entsprechendes Urteilsvermögen zugetraut werde. Statt aktive Sterbehilfe zu erweitern, solle die Gesellschaft überlegen, wie Schwerkranke durch das öffentliche Gesundheitswesen besser aufgefangen werden könnten. Für vergangenen Donnerstag hatte er die Belgier zu einem Gebets- und Fastentag gegen das geplante Gesetz auf.

Auch der Europarat sprach sich gegen Sterbehilfe für Minderjährige aus. Die Meinung, ein Leben könne lebensunwürdig werden, rüttele am Fundament jeder zivilisierten Gesellschaft, so die Begründung. Es sei ein Irrtum zu glauben, dass auch ein Kind mit klarem Bewusstsein seine Zustimmung zu Sterbehilfe geben und die komplexen Folgen einer derartigen Entscheidung verstehen könne.

Sterbehilfe-Rekord in Belgien

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz forderte am Mittwoch die Präsidenten des Europaparlaments und des EU-Ministerrates auf, dafür zu sorgen, dass "gemeinsame humanitäre Werte" in allen EU-Staaten eingehalten werden. Auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) solle sich in den diplomatischen Prozess mit Belgien einschalten, um das Gesetz zu stoppen, so die Patientenschützer in Berlin.

2012 wurde in Belgien mit 1.432 Menschen, die aktive Sterbehilfe in Anspruch nahmen, ein Rekordstand erreicht. Diese machten rund zwei Prozent aller gemeldeten Todesfälle aus.

(KNA)

*****
Begriffe zur Sterbehilfe
Aktive Sterbehilfe: Tötung des Patienten auf dessen ausdrückliches Verlangen durch Eingreifen von außen, meist durch einen Arzt. Die Tötung auf Verlangen ist in Deutschland verboten, in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg dagegen unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

Aktive Tötung: Die autonome Entscheidung des Arztes, den Patienten zu töten, ohne dass dies mit dem betroffenen Kranken besprochen worden wäre.

Indirekte Sterbehilfe: Gabe von Medikamenten, zum Beispiel Schmerzmitteln, bei denen ein vorzeitiger Tod in Kauf genommen wird. Wegweisend in Deutschland war ein Urteil des Bundesgerichtshofs von 1996: Die Richter stellten klar, dass es erlaubt oder sogar geboten sei, schmerzlindernde Medikamente auch in einer Dosis zu verabreichen, die als unbeabsichtigte Nebenwirkung die Sterbephase verkürzen könnte.

Beihilfe zur Selbsttötung: Da Selbsttötungsversuche in Deutschland juristisch nicht belangt werden, ist auch die Beihilfe zum Suizid straffrei. Allerdings können Helfer anschließend wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt werden. Durch die Schweizer Sterbehilfeorganisation Dignitas und den früheren Hamburger Justizsenator Roger Kusch ist das Problem der gewerblichen oder geschäftsmäßigen Förderung der Beihilfe zur Selbsttötung ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Bislang gab es mehrere Anläufe, gewerbliche und organisierte Beihilfe zum Suizid zu verbieten oder zumindest ein Werbeverbot zu erlassen. Ein Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), der lediglich die gewerbsmäßige Beihilfe zum Suizid verbieten will, wurde wegen der Bundestagswahl nicht weiter verfolgt. Er traf aus massiven Widerstand bei CDU und CSU. Große Teile der Union und die Kirchen wollen jegliche organisierte Beihilfe verbieten.

Passive Sterbehilfe: Unterlassung oder Abbruch lebensverlängernder Maßnahmen wie künstliche Ernährung und Beatmung oder Verzicht auf Behandlung mit Antibiotika. Passive Sterbehilfe ist geboten, wenn der Patient sich entsprechend äußert oder wenn die Maßnahmen - unabhängig vom Patientenwillen - medizinisch wirkungslos oder gar schädlich sind. Problematisch ist der Begriff "passive Sterbehilfe", weil er auch Handlungen umfasst, die nach allgemeinem Verständnis als aktiv zu bezeichnen sind, wie beispielsweise das Abschalten des Beatmungsgerätes. Mittlerweile ist aber durch Gerichte und die Bundesärztekammer klargestellt, dass Tun und Unterlassen im Rahmen der passiven Sterbehilfe keinen Unterschied bedeuten. (KNA)


Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 13.02.2014 12:36
13
Februar
2014

Franziskus stellt Reise nach Sri Lanka in Aussicht : Einladung in ein zerrissenes Land



Tausende Tamilen vermissen seit dem Bürgerkrieg Angehörige, dpa


13.02.2014

Franziskus stellt Reise nach Sri Lanka in Aussicht
: Einladung in ein zerrissenes Land


Der Papst will offenbar die durch den langen Bürgerkrieg geprüfte Kirche von Sri Lanka besuchen. Bestätigt ist die Reise noch nicht, aber Franziskus nährt selbst Spekulationen.

Bei einer Audienz für Katholiken aus dem Inselstaat sagte Franziskus am Samstag, er habe die Einladung von Kardinal Albert Malcom Ranjith (Colombo) empfangen "und glaube, dass uns Gott die Gnade geben wird". Papst Franziskus hatte im vergangenen Sommer bei seiner Rückkehr aus Rio de Janeiro den Wunsch einer Asienreise geäußert und dabei die Philippinen und Sri Lanka als mögliche Reiseziele genannt. Der Vatikan prüft derzeit auch eine Einladung zu einem Jugendtreffen im August in Südkorea, so Vatikansprecher Federico Lombardi.

Papst ruft Singhalesen und Tamilen zur Versöhnung auf

Der Papst rief die früheren Bürgerkriegsgegner der singhalesischen Mehrheit und der tamilischen Minderheit zur Versöhnung auf. Für die Kirche Sri Lankas, die in beiden Bevölkerungsgruppen verankert ist und somit eine Brückenfunktion innehat, wenn auch als Minderheit mit schwachen Kräften, sind die Reisepläne eine gute Nachricht.

Aber auch Präsident Mahinda Rajapaksa wird sie mit Genugtuung vernommen haben. Denn gegenüber der Kirche praktiziert er eine Umarmungstaktik - es gibt regelmäßige Gespräche mit den Bischöfen, bei denen Fotos für die gelenkten Medien abfallen, aber inhaltlich geht er auf ihre Anliegen nicht ein.

Beim früheren Papst Benedikt XVI. schaffte der mit einer Katholikin verheiratete Buddhist gleich zwei Fototermine. Ende vergangenen Jahres hatte Präsidenten-Bruder und Verteidigungsminister Gotabhaya Rajapaksa bei einem Besuch im Vatikan eine offizielle Einladung für Franziskus überbracht.

Rajapaksa hat seit seinem Amtsantritt 2005 zielstrebig die Macht auf sich und seinen Familienclan konzentriert. Oppositionspolitiker bindet er durch Ministerposten in seinem überdimensionierten Kabinett ein. Politische Gegner oder kritische Journalisten müssen mit Repression rechnen.

Bischöfe: Menschenrechtsverletzungen während Bürgerkrieg aufklären

Auf die diversen Fehlentwicklungen knapp fünf Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs haben die katholischen Bischöfe im Dezember mit einem "Pastoralbrief" aufmerksam gemacht. Eine offizielle Reaktion darauf blieb aus. Rajapaksa ist offenbar nicht daran interessiert, den Forderungen nach einer Rückkehr zur "Herrschaft des Rechts" und einer Verfassungsreform einen Resonanzboden zu geben.

Bezeichnend war eine Erklärung des Verteidigungsministeriums, in der aus dem Statement Kardinal Ranjiths bei der Vorstellung des Textes die Botschaft destilliert wurde, die katholische Kirche sei gegen jede ausländische Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Inselstaats. Tatsächlich hatte der Vorsitzende der Bischofskonferenz erklärt, wenn die Regierung internationale Interventionen vermeiden wolle, müsse sie einen "lokalen Mechanismus" zur Aufklärung der Menschenrechtsverletzungen in der Endphase des Bürgerkriegs 2009 schaffen.

So bekräftigten die Bischöfe der von den damaligen Kampfhandlungen besonders betroffenen Bistümer Jaffna und Mannar, Thomas Savundaranayagam und Rayappu Joseph, beim Besuch des US-Sonderbotschafters Stephen J. Rapp im Januar ihre Forderung nach einer internationalen Untersuchung der Kriegsverbrechen. Dies brachte ihnen die bereits üblichen Beschimpfungen in regierungstreuen Medien ein, aber auch eine scharfe Zurückweisung eines Militärsprechers. Die Menschenrechtslage in Sri Lanka steht bei der nächsten Sitzung des UN-Menschenrechtsrats (März) wieder auf der Agenda.

Vandalismus gegen christliche Gebetsstätten

Unterdessen kam es zu Jahresbeginn zu mehreren Angriffen von buddhistischen Extremisten auf muslimische und christliche Gebetsstätten. Am 12. Januar griff eine von Mönchen angeführte Menge mit Steinwürfen zwei freikirchliche Gotteshäuser in Hikkaduwa an. Dagegen protestierten mehrere tausend Christen in der Hauptstadt Colombo.

Solche Übergriffe, heißt es in der katholischen Kirche, würden von der Polizei zumindest toleriert, während sie gegen friedliche regierungskritische Demonstrationen oft mit Härte vorgehe. Im Übrigen sei das Zusammenleben der buddhistischen Mehrheit und der christlichen Minderheit im Alltag unproblematisch, abgesehen von wenigen, aber lautstarken Organisationen.

Im Blick auf einen möglichen Papstbesuch rechnet man in Kirchenkreisen damit, dass Franziskus sich sicher nicht völlig von der Regierung kontrollieren lassen und das Gespräch auch mit den einfachen Leuten aus dem Norden suchen werde. Die Frage sei allerdings, was anschließend mit den Gesprächspartnern passiere. Anlass zur Sorge gäben Einschüchterungsmaßnahmen nach dem Besuch der UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay im vergangenen August oder des britischen Premierministers David Cameron im November aus Anlass des Commonwealth-Gipfels in Colombo.

(KNA)


Papst Franziskus

*****

Das Stichwort: Sri Lanka
Die tropische Insel Sri Lanka, früher Ceylon genannt, ist mit 66.000 Quadratkilometern fast so groß wie Bayern. Sie liegt vor der Südspitze Indiens. Ihre Strände und traditionsreiche Kultur locken seit Ende des Bürgerkrieges 2009 wieder viele Touristen an. Auch die Schäden, die der Tsunami 2004 angerichtet hat, sind mittlerweile weitgehend behoben. Sri Lanka exportiert unter anderem Tee und Textilien.

In dem jahrzehntelangen Bürgerkrieg im tamilischen Norden und Osten der Insel starben von 1983 bis 2009 mindestens 100.000 Menschen, überwiegend Zivilisten. Menschenrechtler befürchten sogar eine weit höhere Zahl. Allein in den letzten drei Kriegsmonaten soll es nach neueren UN-Schätzungen mehr als 70.000 Tote gegeben haben.

Im Krieg kämpfte die Rebellenorganisation "Befreiungstiger von Tamil Eelam" (LTTE) für einen unabhängigen Staat für die tamilische Minderheit im Nordosten der Insel. Nach einer mehrmonatigen militärischen Offensive verkündete Präsident Mahinda Rajapaksa am 19. Mai 2009 den Sieg über die Rebellen, alle LTTE-Führer kamen vermutlich ums Leben.

Die Tamilen machen etwa 18 Prozent der gut 20 Millionen Einwohner Sri Lankas aus und sind überwiegend Hindus. Rund 75 Prozent der Inselbewohner gehören zur ethnischen Gruppe der Singhalesen und sind zumeist Buddhisten. Die Christen, die etwa 7,5 Prozent der Bevölkerung ausmachen, sind in beiden Ethnien zu finden. Menschenrechtler beklagen derzeit zunehmende Schikanen, vor allem gegenüber Aktivisten und kritischen Journalisten.

(epd)



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13
Februar
2014

Psychoanalyse durch wissenschaftliche Studien widerlegt: Religion schützt die Psyche

Psychoanalyse durch wissenschaftliche Studien widerlegt: Religion schützt die Psyche
Veröffentlicht: 13. Februar 2014 | Autor: Felizitas Küble |

Der Glaube schützt die Psyche. Religiöse Menschen sind beispielsweise weniger anfällig für Depressionen, selbst wenn sie erblich belastet sind. Das geht aus aktuellen medizinischen Studien, etwa an der New Yorker Columbia-Universität, hervor. PAX



Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, werden damit frühere Thesen von Psychiatern widerlegt, die – beeinflußt von der Psychoanalyse – die Religion lange Zeit als eine Ursache von Neurosen (seelischem Zwangsverhalten) ansahen.

Inzwischen gebe es aber eine große Zahl von Untersuchungen, die gläubigen Menschen eine besonders robuste Psyche attestierten. Sie besäßen beispielsweise ein eher ausgeprägtes Selbstwertgefühl, während die landläufige Vermutung bestimmten Glaubensrichtungen eher das Schüren von massiven Schuldgefühlen unterstelle, die das Selbstbild demolieren.

Rund 80 Prozent dieser Studien bezögen sich auf die psychische Gesundheit. Aber auch körperlich schnitten religiöse Menschen gut ab. Das werde auf die Sinnstiftung durch den Glauben, stabilisierende religiöse Rituale und soziale Bindungen zurückgeführt.

Frömmigkeit senkt Depressionsrisiko

Das Forscherteam aus Psychiatern und Neurowissenschaftlern an der Columbia-Universität hatte über mehrere Jahrzehnte über 100 Personen beobachtet, von denen ein Teil aufgrund der Familiengeschichte extrem anfällig für Depressionen war. Dabei fiel auf, dass Personen, denen ihr Glaube wichtig ist, seltener von Depressionen heimgesucht werden. Bei den Nachkommen depressiver Eltern verringerte sich das Risiko, in den nächsten zehn Jahren selbst depressiv zu werden. um 90 Prozent.

Quelle: http://www.idea.de

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 13.02.2014 10:22
13
Februar
2014

Die BILDzeitung beteiligt sich an der Stimmungsmache gegen die Familien

Die BILDzeitung beteiligt sich an der Stimmungsmache gegen die Familien
Veröffentlicht: 12. Februar 2014 | Autor: Felizitas Küble

|2 Kommentare »
Von Birgit Kelle

Die Bildzeitung titelte vergangenen Sonntag mit der Zeile „Milliarden-Grab Familie“, ich habe sie ausnahmsweise gekauft und wurde auf direktem Weg enttäuscht: Nichts neues, außer wieder Stimmungsmache gegen Familie. Wieviel Geld man doch für uns ausgibt und wie wenig Kinder wir dafür liefern: 558387_344678045621010_604335282_a



Grund genug für eine Kolumne auf dem Portal von A.T. Kearney. Hieraus ein Ausschnitt:

„Wir geben angeblich 200 Milliarden Euro aus jährlich für Familie. Und trotz des ganzen Geldes werden nicht mehr Kinder geboren, wir investieren in die falschen Maßnahmen.

Spüren Sie schon den eisigen Wind, den vorwurfsvollen Ton, der mitschwingt? Alle sind sich einigen, die Politik, die Wissenschaft, die „Experten“, die das errechnet haben. So weit, so schlecht.

„Wenn alle Experten einig sind, ist Vorsicht geboten“ stellte der britische Philosoph Bertrand Russel schon vor langer Zeit fest. Recht hat er. Und so kann zunächst festgestellt werden: Je mehr wir versuchen, Familie zu regeln, zu steuern, umso schlechter geht es ihr, umso weniger Kinder werden geboren.

Ist es nicht nahezu ein Wunder, dass die Menschheit so lange überlebt hat, ohne dass es staatliche Unterstützung gab? Menschen haben sich fortgepflanzt, ganz ohne Kindergeld, Steuerfreibetrag und Kitas? Haben die einfach Kinder bekommen? Ist ja Wahnsinn, das wäre mal eine Aufmacherzeile Wert in der BILD: „Kind bekommen, ohne es vorher durchzurechnen!“

Und so ist die Feststellung der BILD-Zeitung, „Geld macht keine Kinder“ zunächst also richtig – aber die Konsequenzen sind falsch: Noch mehr Steuerung, noch mehr Lenkung.“

Den ganzen Beitrag finden Sie hier: http://www.atkearney361grad.de/zahlen-ma...-machen-kinder/

Die junge Publizistin und Familienmutter BIRGIT KELLE (siehe Foto) ist Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins “Frau 2000plus “
Kontakt: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 13.02.2014 10:11
13
Februar
2014

Stellungnahme der CDU/CSU-Fraktion zur Genfer Syrien-Konferenz

Stellungnahme der CDU/CSU-Fraktion zur Genfer Syrien-Konferenz
Veröffentlicht: 12. Februar 2014 | Autor: Felizitas Küble

Unionsfraktion würdigt den Beitrag Rußlands

Am heutigen Mittwoch werden in Genf die Friedensgespräche für Syrien fortgesetzt. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder: 1_0_759662

“Es ist schon als Erfolg zu werten, dass die Delegationen der Regierung und der Opposition erneut aus Syrien angereist sind, um an der Fortsetzung der Konferenz teilzunehmen. Das bedeutet, es wird mit- und nicht nur übereinander gesprochen. Die ersten Schritte sind somit zwar getan, aber noch immer stehen die Verhandlungen über Frieden und Stabilität in Syrien ganz am Anfang.

FOTO: Syrischer Präsident Assad

Vorrangiges Ziel bleibt es zunächst, Wege zu finden, den notleidenden Menschen in Syrien humanitäre Hilfe zukommen zu lassen. Das kann nur mit allen Konfliktparteien zusammen erreicht werden.

Wir würdigen dabei vor allem den Beitrag der russischen Föderation für die Beendigung des syrischen Bürgerkrieges.

Deutschland geht mit zwei Zielen in die Verhandlungen: Zum einen müssen - zumindest auf örtlicher Ebene - Waffenstillstände oder Feuerpausen vereinbart werden. Nur dann haben Verwundete und Kranke überhaupt eine Chance, versorgt oder aus den umkämpften Regionen herausgebracht zu werden.

Zum anderen muss Hilfsorganisationen der Zugang zu der notleidenden Zivilbevölkerung gewährt werden, um diese mit dem Notwendigsten zu versorgen. Mehr als drei Millionen Menschen sitzen in Kampfzonen oder belagerten Gebieten fest. Für sie müssen auf der Syrien-Konferenz in erster Linie Verbesserungen erreicht werden.

Neben seinem Engagement in den schwierigen Genfer Verhandlungen leistet Deutschland auch wichtige konkrete Beiträge zur Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien.”

Hintergrund:
Seit Beginn des Bürgerkriegs sind fast drei Jahre vergangen. Mittlerweile sind 9,3 Millionen Menschen innerhalb Syriens auf humanitäre Hilfe angewiesen, nahezu die Hälfte der syrischen Bevölkerung. 2,3 Millionen Syrer sind ins Ausland geflohen; 6,5 Millionen Menschen wurden durch den Konflikt zu Binnenvertriebenen.

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1 in 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
www.cducsu.de

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