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16
Oktober
2013

Hamburg: Linksextreme drohen Staat und Polizei mit Krawallen



Hamburg: Linksextreme drohen Staat und Polizei mit Krawallen
Veröffentlicht: 16. Oktober 2013 | Autor: Felizitas Küble

Nach den verstärkten Kontrollen von Lampedusa-Flüchtlingen in Hamburg haben Linksradikale jetzt der Hansestadt mit Gewalt gedroht:

Sollte die Polizei nicht damit aufhören, die Identität der Afrikaner zu überprüfen, werde die Stadt und der Senat keinen ruhigen Tag mehr erleben, kündigten Linksextreme auf einer Internetseite des Szenetreffs “Rote Flora” an. PICT0156

Die Innenbörde hatte den Lampedusa-Flüchtlingen vergangene Woche ein Ultimatum gestellt und sie aufgefordert, sich bis Mittwoch mit ihren Anwälten zu melden und einen Aufenthaltsantrag zu stellen. Wer dies nicht tue, werde zur Fahndung ausgeschrieben, sagte Innensenator Michael Neumann (SPD).

Gleichzeitig begann die Polizei, Afrikaner zu kontrollieren und erkennungsdienstlich zu behandeln. Sie wurden fotographiert, mußten ihre Fingerabdrücke abgeben und ihre persönlichen Daten wurden registriert.

Als Antwort auf die Maßnahmen stellten nun Linksextreme der Stadt Hamburg ein Ultimatum. Sollten die Kontrollen nicht bis Dienstagabend eingestellt werden, werde man sich „nicht mehr auf legale Protestformen“ beschränken.

„Wir sind wütend und entschlossen, und werden dies auch auf der Straße mit allen Mitteln ausdrücken. Jeder Protest ist richtig und sinnvoll, um die in ein Ultimatum gegossene Machtpolitik des Senates zu verhindern“, heißt es in dem Schreiben. Die Polizei solle in den nächsten Wochen keine Kapazitäten für Kontrollen und Fahndungsmaßnahmen frei haben.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 16.10.2013 12:41
16
Oktober
2013

Über das Wesen und die Eigendynamik von Skandalen und Skandälchen

Über das Wesen und die Eigendynamik von Skandalen und Skandälchen
Veröffentlicht: 16. Oktober 2013 | Autor: Felizitas Küble

Was wir momentan in Limburg um Bischof Tebartz-van Elst erleben, ist ein Skandal.

Skandal nicht nur in dem Sinne, dass es skandalös wäre, wie man mit dem Bischof umgeht. Das freilich auch. Aber es ist auch ein Skandal im Sinne eines bestimmten Typus von Medienereignis.

Ein Skandal ist für die Medien das Beste, was ihnen passieren kann. Denn Medien verkaufen nicht nur Informationen, was sie offen zugeben. Sie verkaufen auch Emotionen, was sie seltener zugeben. Und nichts weckt so viele Emotionen wie die Menschen selber, ihre Taten, besonders ihre Fehler. Denn nichts liebt der Mensch so sehr, wie sich über andere Menschen zu echauffieren.


Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Dann kann er sich selber moralisch überlegen fühlen, dann befriedigt er seinen Neid auf die da oben – wie es bei einem Skandal stets der Fall ist – und träumt von einer Welt, in der gute, ehrliche Menschen wie er selbst das Sagen haben.

Der Skandal kennt zwei Sorten. Da ist zum einen der Boulevard-Skandal, von kleinen und großen Sternchen und Sternen. Der Boulevard lebt von nichts anderem als von den Skandälchen dieser Leute. Doch diese Skandale nimmt keiner wirklich ernst. Sie gelten bei den wichtigen Medien, die den Ton in der großen Debatte vorgeben, als Bääh.

Ganz tief blicken die Kollegen von der FAZ schon auf ihre Kollegen von “Bild” hinab und es graust ihnen allein bei der Vorstellung, sich einmal in die Vorhölle von Blättchen wie Woche der Frau oder Das Goldene Blatt zu begeben.

Die zweite Sorte ist der Politik-Skandal und er ist der einzige, der den medialen Leitwölfen würdig ist. Nicht, dass er sich substanziell von den Skandälchen vier Stockwerke tiefer unterscheiden würde.

Auch hier geht es um menschliche Irrungen, auch hier werden emotionale, zumeist plumpe Bedürfnisse des Publikums bedient. Was diese Form Skandal von der anderen unterscheidet, ist das Personal, um das es geht. Nicht mehr um Sternchen aus der letzten Doku-Soap oder angehalfterte Nachgeborene längst untergegangener Duodezfürstentümer. Hier geht es um wichtige Menschen, über deren Worte und Werke man auch sonst berichten könnte.
Emotionen können sich leicht umkehren

Doch wohnt jedem Skandal auch eine Gefahr inne. Denn anders als die Information, die wenigstens dem Anspruch nach nüchtern und sachlich ist, ist die Emotion fluide, formbar wie Knete aber auch unberechenbar wie ein Flummi, den man auf den Boden donnert.

Wenn man Pech hat kommt er einem mit Wucht wieder entgegen und knallt einem ins Gesicht. Was heute noch bei der Mehrheit der Menschen Wut und Selbstgerechtigkeit, kann bei ihnen morgen schon Mitleid und Trauer auslösen. Dann können sich die Emotionen zumindest teilweise gegen ihre Erreger richten, verlieren die Medien an Glaubwürdigkeit und Respekt.

Ihre Kollegen in der Vorhölle wissen das. Daher haben sie es schon lange aufgegeben, sich um so etwas wie Glaubwürdigkeit zu scheren und um den Respekt des Publikums zu werben. Doch für ihre großen Brüder ist Glaubwürdigkeit und Respekt eine Notwendigkeit. Jetzt mehr denn je, wo ihnen die Werbung ins Internet davon läuft und ein Ableger der Huffington-Post den Redakteuren Albträume beschert.

Daher macht sich im Fall Tebartz-van Elst auch Nervosität in den Medien breit. Der Skandal-Bischof ist einfach nicht tot zu kriegen. Zwar steht er schon lange nicht mehr, aber er kriecht noch. Am Wochenende hat er den Journalisten ein Schnippchen geschlagen und hat es fast ungesehen bis nach Rom geschafft. Hier in Rom, mit Abstand zu den Medienanstalten, ist er deren direkten Zugriffen entzogen. Und man sieht den Angstschweiss der Journalisten langsam perlen.

QUELLE und FORTSETZUNG dieser trefflichen Analyse hier: http://demut-jetzt.blogspot.de/2013/10/l...in-skandal.html

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 16.10.2013 09:46
16
Oktober
2013

Gegen den europäischen Bürgerwillen zum Embryonenschutz: EU-Parlament besteht auf Grundrecht für Abtreibung

Dienstag, 15. Oktober 2013
Gegen den europäischen Bürgerwillen zum Embryonenschutz: EU-Parlament besteht auf Grundrecht für Abtreibung

Kein Respekt für EuGH/Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) riskiert Zukunft

Als Trotzreaktion auf den überraschenden Erfolg der Europäischen Bürgerinitiative "1-von-uns" plant das Europäische Parlament, eine Entschließung zur Förderung von Abtreibung zu verabschieden (A7-0306/2013). Damit neutralisieren die Straßburger EU-Volksvertreter unter dem Vorsitz des Deutschen Martin Schulz (SPD) politisch das überraschend gute Abschneiden der Europäischen Bürgerinitiative zum Lebensrechtsschutz. Parlamentspräsident Martin Schulz riskiert mithin auch seine eigene berufliche Zukunft als sozialdemokratischer Spitzenkandidat bei den EU-Wahlen und als möglicher Kommissionspräsident. Die Abstimmung soll am 22. Oktober im Plenum in Strasbourg stattfinden, noch eine Woche vor dem Ablauf der bislang erfolgreichsten Bürgerinitiative zum Lebensrechtsschutz in der Geschichte der EU.

Die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs entschied höchstrichterlich im Fall C-34/10 "Brüstle c. Greenpeace", dass der Mensch ab der Befruchtung ein Mensch ist und dass der menschliche Embryo ein präzises Stadium in der Entwicklung des menschlichen Körpers darstellt, weswegen die Menschenwürde des Embryos durch europäische und internationale Rechtsinstrumente geschützt ist.

Die Europäische Bürgerinitiative 1-von-uns hat zum Ziel, dieses Grundsatzurteil in allen Politikbereichen umzusetzen, bei denen das Leben und die Menschenwürde des menschlichen Embryos auf dem Spiel stehen: Stammzellforschung, Abtreibung, "Reproduktionsgesundheit". Die EU-Kommission, politisch und juristisch für die Prüfung aller Europäischen Bürgerinitiativen verantwortlich, genehmigte dieses Anliegen. Bis heute unterstützten fast 1.3 Millionen Bürger in 14 Mitgliedsstaaten den Embryonenschutz.

Weil Abtreibung auf allen politischen Entscheidungsebenen umstritten ist, wurde der neutrale Begriff "sexuelle und reproduktive Gesundheit und damit verbundenen Rechte" eingeführt. Bei dieser inklusiven Definition überdecken sich die Begriffe wie bei einer russischen Matrioschka: Reproduktionsgesundheit beinhaltet Fruchtbarkeitsregulierung, und Fruchtbarkeitsregulierung wiederum beinhaltet Schwangerschaftsabbruch. Diese Schachteldefinition erlaubt, Abtreibung zu politisch zu fördern und mit Steuergeldern zu finanzieren, ohne das politische Un-Wort zu erwähnen.

Mit der Entschließungsvorlage über sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte nehmen die Europa-Parlamentarier eine Vertragsverletzung gegenüber den Mitgliedsstaaten in Kauf. Die Straßburger EU-Vertreter addieren jedoch verschiedene EU-Politikbereiche aneinander und erschaffen sich somit eine künstliche Handlungsgrundlage: Vollzuständigkeiten bei der Außenpolitik und der Entwicklungshilfe, den Freizügigkeitsregeln für Bürger und Dienstleistungen, der Durchsetzung von EU-Rechtsvorschriften, den Grundrechten und den Antidiskriminierungregeln, beim Minderheitenschutz und beim Austausch bewährter Verfahren zwischen den Mitgliedsstaaten, sowie Teilzuständigkeiten im öffentliche Gesundheitswesen und im Bildungswesen. Die in der EU-Grundrechtecharta garantierte Glaubens- und Gewissensfreiheit und die Gewissensverweigerung, die darauf beruht, werden hingegen ausdrücklich als Hindernis erkannt. Der luxemburgische Regierungschef Jean-Claude Junker, langjähriger Vorsitzender der Euro-Gruppe, bezeichnete dieses Prinzip mit den Worten: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

Der 40 Seiten lange "Bericht A7-0306/2013 über sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte (2013/2040(INI))" geht von der Erwägungen aus, dass der Widerstand gegen Abtreibung in Europa und weltweit zugenommen hat und dass der Zugang zum Schwangerschaftsabbruch noch in drei Mitgliedstaaten (Irland, Malta und Polen) verboten ist. In anderen Mitgliedstaaten sei Schwangerschaftsabbruch zwar weiterhin erlaubt, werde jedoch durch "Hindernisse, wie die missbräuchlichen Inanspruchnahme der Verweigerung aus Gewissensgründen des medizinischen Personals", obligatorischer Wartefristen und "voreingenommener Beratung" immer schwerer zugänglich. Es bestünde die Gefahr, den Zugang zu Abtreibungs-Diensten einzuschränken. Dabei greift das EP die Konkordate scharf an, denn Abtreibung sei ein "Grundrecht, das nicht aus religiösen Gründen, beispielsweise durch den Abschluss von Konkordaten, beschnitten werden sollte".

Daher fordert das EP die Mitgliedstaaten auf, den Zugang zu Abtreibung durch einen "rechtsbasierten Ansatz ohne Diskriminierung aus Gründen der ethnischen Zugehörigkeit, der Wohnsituation, des Migrationsstatus, des Alters, einer Behinderung, der sexuellen Orientierung, der Geschlechtsidentität, der Gesundheit oder des Familienstands" sicherzustellen. Das bedeutet im Klartext ein allgemeines Grundrecht auf Abtreibung in der EU.

Das Europäische Parlament fordert zudem eine Bestands- und Finanzierungsgarantie für Abtreibungsorganisationen. Hauptforderung des EU-Parlaments ist jedoch die EU-weite Legalisierung von Abtreibung als Notwendigkeit des Menschenrechts: "Das EU-Parlament empfiehlt, dass aus Erwägungen der Menschenrechte und der öffentlichen Gesundheit hochwertige Dienste im Bereich des Schwangerschaftsabbruches innerhalb der Systeme der öffentlichen Gesundheit der Mitgliedstaaten legal, sicher und für alle Menschen zugänglich gemacht werden sollten, einschließlich Frauen, die keinen Wohnsitz in dem betreffenden Mitgliedstaat haben und diese Dienste häufig in andern Ländern in Anspruch nehmen, weil die Gesetze über den Schwangerschaftsabbruch in ihrem Herkunftsland restriktiv sind, um illegale Schwangerschaftsabbrüche, die ein erhebliches Risiko für die physische und psychische Gesundheit der Frauen darstellen, zu vermeiden."

Darüber hinaus sieht der Entschließungsantrag vor, alleinstehenden und lesbischen Frauen Zugang zu Fertilitätsbehandlungen und künstlicher Befruchtung zu gewähren, Sterilisierung trotz Geschlechtsumwandlung zu verbieten und das ganz allgemein das „Fruchtbarkeitsbewusstsein“ zu fördern. Die Volksvertreter stellen offen die Inanspruchnahme des Grundrechts auf Glaubens- und Gewissensfreiheit für das medizinische Personal in Frage und fordern dessen Regulierung „durch geeignete Maßnahmen“.

Das Europäische Parlament fordert die obligatorische Sexualerziehung für alle Schüler der Grund- und Sekundarschulen in einer tabufreien und interaktiven Atmosphäre, diskriminierungsfrei und ohne elterliche Zustimmung. Angesichts der aktuellen Pädophilie-Debatte müssen Eltern aufhorchen: Wie soll denn ein tabufreier und interaktiver Sexualkundeunterricht zwischen Lehrer und Schülern in der Grund- und Sekundarschule ohne das Einverständnis der Eltern ablaufen? Bemerkenswert ist auch hier die Modifizierung der Rechtsgrundlage, um eine EU-Zuständigkeit herbeizuführen. Bildungspolitik fällt in die alleinige Zuständigkeit der Mitgliedsstaaten. Für das EP wird Sexualkunde zur jugendgerechten "Dienstleistung". Dienstleistungsfreizügigkeit ist wiederum einer der Grundpfeiler des EU-Binnenmarktes. Diese stufenweise Umwidmung der Sexualerziehung aus dem Bildungsbereich in den Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens unter dem Vorwand der Dienstleistungsfreizügigkeit erlaubt also, dass die EU diesen sensiblen EU Politikbereich bearbeitet - ohne das Einverständnis der Eltern.

Bei der Abstimmung im federführenden Frauenausschuss wurden zahlreiche Änderungsanträge abgelehnt, die von den deutschen Abgeordneten Bernd Posselt, Martin Kastler, Peter Liese, Christa Klaß, Angelika Niebler und der Slowakin Anna Záborská eingereicht wurden. Diese Änderungsanträge zielten vor allem auf die Einhaltung des Rechts und den institutionellen Zuständigkeiten in diesem Politikbereich. Der Bericht wurde nur von 17 Mitgliedern angenommen, bei 7 Gegenstimmen und 7 Enthaltungen sowie zwei nicht mitstimmenden Mitgliedern. Die Slowakin Anna Záborská, Leiterin der Arbeitsgruppe Familienpolitik des EP und frühere Vorsitzende des Frauenausschuss', gab zudem eine "Minderheitenmeinung" ab, ein nur in besonderen Ausnahmefällen angewandtes parlamentarisches Instrument. Das Abstimmungsergebnis zeigt, dass diese Entschließungsvorlage nicht konsensfähig ist.

Dass sie dennoch im Eilverfahren durch das Plenum gebracht werden soll, ist eine Entscheidung der Verwaltungsbeamten. Die gewählten Volksvertreter entscheiden erst in der Woche vor dem Plenum über den Entwurf der Tagesordnung. Die christdemokratische Europäische Volkspartei (zu der CDU, CSU und ÖVP gehören) wird das Thema in ihrer Fraktionssitzung am 16. Oktober beraten. Doch schon jetzt ist bekannt, dass die EVP in einem ihrer ureigenen politischen Anliegen, wie dem Lebensrechtsschutz, tief gespalten ist. So ergab eine namentliche Abstimmung zum Bericht "Genderzid - Die fehlenden Frauen" vor kurzem, dass die Europäischen Christdemokraten den Schutz des menschlichen Lebens als politische Aufgabe nicht ernst nehmen und den Abgeordneten eine „freie Abstimmung“ überlassen, selbst wenn die Positionen eindeutig im politischen Grundsatzprogramm festgeschrieben sind und zu den politischen Fundamenten der EVP gehören.

Aber auch Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) riskiert mit dieser Entschließung seine berufliche Zukunft in Brüssel. Seine Position erlaubt es ihm, Konsens zu schaffen und die Vertagung der Abstimmung herbeizuführen. Andernfalls wäre sein Name damit verbunden, dass das EU-Parlament die Europäischen Bürgerinitiativen doch nicht ernst nimmt und die europäische Integration ein lobbygesteuertes Elitenprojekt bleibt. Parlamentspräsident Martin Schulz hätte dann das Instrument der europäischen Bürgerbegeisterung schon in seiner Anfangsphase desavouiert. Die Verantwortung dafür trüge Martin Schulz, und die Europakritiker werden ihm das ewig anlasten.

Gemeinsam mit Schulz entscheiden die Fraktionsvorsitzenden am Donnerstag, dem 17. Oktober in Brüssel über den Entwurf der Tagesordnung. Bei der Annahme der Tagesordnung am Montag, 21. Oktober, durch das Plenum in Strasbourg können die Abgeordneten den Entwurf der Tagesordnung noch einmal verändern und den Bericht von der Tagesordnung stimmen. Bis dahin haben alle Unterstützer der Europäischen Bürgerinitiative 1-von-uns Gelegenheit, sich fraktionsübergreifend an alle Europa-Parlamentarier zu wenden mit der Bitte, den Bericht A7-0306/2013 zur Neuberatung in den Frauen-Ausschuss zurückzuverweisen oder eine Verschiebung der Abstimmung durchzusetzen. Sollte das nicht gelingen, müssen die MdEP am Dienstag, 22. Oktober, in namentlicher Abstimmung gegen die Vorlage stimmen. Nur so kann das erst durch den Lissabon-Vertrag geschaffene Instrument der Bürgerbeteiligung in der EU langfristig respektiert werden. Die Annahme der Entschließung würde andernfalls nämlich bedeuten, dass jede Europäische Bürgerinitiative durch eine Entschließung der europäischen Volksvertreter ad absurdum geführt werden kann
http://kultur-und-medien-online.blogspot...ien+-+online%29

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Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autorin: marita 16.10.2013 08:15
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Oktober
2013

Dr. Püttmann übt harsche Kritik an Verteidigern des Limburger Bischofs

Dr. Püttmann übt harsche Kritik an Verteidigern des Limburger Bischofs
Veröffentlicht: 15. Oktober 2013 | Autor: Felizitas Küble üttmann, Fürsprecher, Medien, The European, Verteidiger |Schreibe einen Kommentar »

Unter dem Titel “So nicht, werte Glaubensbrüder!” befaßt sich der katholische Publizist Dr. Andreas Püttmann am heutigen Dienstag (15.10.) im Debatten-Magazin “The European” mit den Fürsprechern und Anhängern des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst, wobei er vor allem Teile der katholischen Bloggerszene im Visier hat.

Dem von ihm kritisch beleuchteten “Unterstützermilieu” schreibt er zB. folgendes ins Stammbuch: e5359dc532c2210a4bd1e232bbe4825c



“Mitverantwortung trägt auch sein Unterstützermilieu: paradoxerweise meist sittenstrenge Verfechter eines konservativen Ordo-Katholizismus, denen aber im geistigen Gefängnis ihrer Parteilichkeit, Selbstreferenzialität und Lagermilitanz die normativen Sicherungen durchbrannten. Ihre Devise: „Right or wrong – my bishop!“ (…)

Nicht nur Tebartz-van Elst, sondern auch seine totalapologetischen Anhänger haben sich in diesen Wochen um ihre Glaubwürdigkeit gebracht.”

Püttmanns Beschwerden mögen vereinzelt berechtigt sein; auf einigen kath. Webseiten kann es evtl. einen gewissen Übereifer bei dem Bemühen gegeben haben, den angegriffenen Oberhirten gleichsam um jeden Preis in Schutz zu nehmen.

Rechtfertigt diese Einschätzung aber einen derart rabiaten Rundumschlag, in welchem sich der Autor geradezu in Rage schreibt und zuweilen selber jenem unsachlichen Schwarz-Weiß-Denken verfällt, das er anderen wortreich ankreidet?!

Hierzu einige Beispiele aus seinem rigiden Beschwerde-Artikel:

1. Dr. Püttmann schreibt:

“Dass Tebartz-van Elst sich später zusätzlich als verschwenderischer Bauherr bloßstellen lassen musste und zuletzt wiederum als Mann, der ein „taktisches Verhältnis zur Wahrheit“ selbst gegenüber eigenen Beratern pflegte – ja nach glaubhaftem Zeugnis gar andere zu Vertuschung und Unwahrheit angestiftet haben soll – kam nur noch als eine Art Versagens-Overkill zum längst ausreichenden Rücktrittsgrund hinzu…”

Der Verfasser bietet scharfe Anschuldigungen (“Anstiftung zu Vertuschung und Unwahrheit”), ohne diese freilich zu beweisen. Sollte er mit dem “glaubhaften Zeugnis” etwa den Sprecher des Vermögensverwaltungsrats (Jochen Riebel) meinen, so hätte man gerne gewußt, warum er dessen beleidigende Attacken auf den Bischof (“entweder krank oder ein raffinierter Betrüger”), die immerhin tagelang die Schlagzeilen bestimmten, nicht ebenfalls kritisch unter die Lupe nimmt.

Entsprechen derlei Verunglimpfungen etwa einer fairen Streitkultur? Was haben solch wüste Entgleisungen noch mit Sachkritik zu tun? – Gilt das skeptische Auge des Dr. Püttmann vor allem den Bischofs-Verteidigern?

2. Sodann behauptet der Verfasser, wenn der Bischof, “statt sich an Amt und Würden festzuklammern, in Demut selbst zu Boden gegangen, gäbe es keine „Hatz“”, dann würde sich nach dessen Einsicht, Reue, Buße etc. “der Sturm der Entrüstung in der öffentlichen Meinung gewiss legen.” – Dr. Püttmann fügt hinzu: “Aber nichts davon hat Tebartz bisher überzeugend geleistet.”

“Nichts” davon? – Kennt er etwa den stellenweise selbstkritischen öffentlichen Brief des Bischofs vom 31. August nicht? - Hat er die bald danach erfolgte “Bitte um Verzeihung” ebenfalls verpaßt?

Hat sich der Medienwirbel denn infolgedessen gelegt oder auch nur gemäßigt? – Das Gegenteil ist bekanntlich eingetreten; das wilde Kesseltreiben vieler Medien nahm an polemischer Stärke erheblich zu.

3. Zudem wirft er den von ihm kritisierten Tebartz-Verteidigern vor, sie seien praktisch gesehen “Relativierer”:

“Durch ihre Rabulistik wird im Handumdrehen eine Lüge zum „Versprecher“, eine Bischofsresidenz zum „diözesanen Zentrum“, ein kostenunbekümmerter Änderungswunsch zum Handwerkerversäumnis, authentische Empörung zur „Hetze“, ein Beratergremium zum eigentlich verantwortlichen Aufsichtsrat und eine Designer-Badewanne zum Bobby-Car.”

Warum sollte die dortige Gebäude-Ansammlung nicht als “diözesanes Zentrum” bezeichnet werden dürfen, zumal sich neben der Bischofswohnung z.B. ein Sekretariats-Gebäude, ein separates Haus für Ordensfrauen, Konferenzräume und das Diözesan-Museum samt Domschatz befinden?

Hat Dr. Püttman überdies zum Thema “Designer-Badewanne” immer noch nicht mitbekommen, daß sich die 15.000 Wannen-Euros, die vielfach den Volkszorn erregten, in Wirklichkeit auf das ganze Badezimmer beziehen?

Sodann beanstandet er, daß “ein Beratergremium zum eigentlich verantwortlichen Aufsichtsrat” erklärt werde. Dr. Püttmann möge sich doch mit seiner Beschwerde passend an die FAZ, an das ZDF und an Wikipedia wenden, welche nämlich den Vermögensverwaltungsrat des Bischofs ausdrücklich in dieser Weise (nämlich als Kontroll- und Aufsichtsgremium) dargestellt haben.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

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15
Oktober
2013

Israel: Terror-Schmugglertunnel an der Grenze zum Gazastreifen entdeckt

Israel: Terror-Schmugglertunnel an der Grenze zum Gazastreifen entdeckt
Veröffentlicht: 15. Oktober 2013 | Autor: Felizitas Küble

Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben am 7. Oktober den Eingang eines Tunnels entdeckt, der von Terroristen im Gazastreifen in der Nähe israelischer Ortschaften gebaut wurde. Der Tunnel verläuft etwa 1,7 Kilometer in 18 Meter Tiefe.

Es ist der dritte derartige Tunnel, der im vergangenen Jahr am Sicherheitszaun zwischen Israel und dem Gazastreifen gefunden wurde.

BILD: Ein israelischer Soldat untersucht den Tunnel (Foto: MFA)



Schmugglertunnel wie dieser wurden in der Vergangenheit von Terroristen genutzt, um Anschläge gegen Zivilisten und Armeeangehörige zu verüben – wie im Jahr 2006, als Soldaten der ZAHAL bei einer Routinepatrouille angegriffen wurden. Zwei Soldaten wurden dabei ermordet – und ein dritter, Gilad Shalit, als Geisel genommen.

Der Befehlshaber der Gaza-Division, Brigadegeneral Mickey Edelstein, sagte: “ZAHAL geht davon aus, dass es weitere Tunnel in der Gegend gibt, die Zivilisten und Sicherheitspersonal gefährden.”

Für den Tunnel wurden etwa 500 Tonnen Zement und Beton verbaut. Terroristen von Hamas und anderen Organisationen im Gazastreifen investieren Millionen von Dollar und Ressourcen, um ein illegales Tunnelsystem zu unterhalten, das mit Israel verbunden ist.

Es gibt Hinweise darauf, dass die Terroristen dafür systematisch Baumaterial verwenden, das von Israel als humanitäre Hilfe in den Gazastreifen gebracht wird.

Brigadegeneral Mickey Edelstein hierzu: “ZAHAL macht die Hamas für alle terroristischen Aktivitäten verantwortlich, die vom Gazastreifen ausgehen. Wir werden weiterhin sowohl auf einer Aufklärungsebene als auch operativ daran arbeiten, Terroranschläge zu verhindern.”

Quellen: Israelisches Außenministerium / Botschaft des Staates Israel in Berlin

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15
Oktober
2013

Ruf nach Kurswechsel Appell zum Welternährungstag: Bundesregierung sollte ihre Förderpolitik überdenken

Ruf nach Kurswechsel
Appell zum Welternährungstag: Bundesregierung sollte ihre Förderpolitik überdenken

AACHEN, 15. Oktober 2013 (MISEREOR) - Anlässlich des Welternährungstages fordern MISEREOR, BÖLW und die afrikanische Nichtregierungsorganisation INADES die künftige Bundesregierung zu einem Kurswechsel in ihrer ländlichen Entwicklungspolitik auf. Statt auf symbolische Partnerschaften mit dem Agribusiness zu setzen solle die neue Bundesregierung mindestens 10 Prozent ihrer Entwicklungsgelder in bäuerliche Landwirtschaft investieren. Derzeit kommt nur ein geringer Teil der ländlichen Entwicklungsförderung Kleinbauern unmittelbar zugute.

Francis Ngang, Hauptgeschäftsführer von INADES, betont: "Forschung und Politik sind sich in der Theorie einig. Die Basis für eine gesicherte Versorgung mit Lebensmitteln in allen Regionen der Welt sind bäuerliche Familienbetriebe. Kleinbauern wurde das Wirtschaften in den vergangenen 30 Jahren aber massiv erschwert. Ihre Märkte wurden durch Handelsliberalisierungen mit Produkten aus dem Ausland überschwemmt, Forschung und Beratung wurden privatisiert und der Zugang zu Lagerhaltung und fairen Krediten erschwert."

Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Dachverbandes der Biobranche in Deutschland (BÖLW) ergänzt: "Stabile Ernährungssysteme, ganz egal ob in Afrika oder hier in Europa, entstehen ohne die teuren Produkte der Agrarchemie. Sie erfordern Investitionen in lokale Infrastrukturen und in die Köpfe der Bauern selbst. In afrikanischen Ländern haben über 10 Millionen Bauern durch partizipative Forschung in agrar-ökologische Intensivierung ihre Erträge mehr als verdoppelt." Da werde gezielt in bäuerliche Produktivität investiert. Was fehle, sei ein umfassender Ansatz; von Regierungen unterstützt.

Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer des katholischen Hilfswerks für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR, erläutert: "Die scheidende Bundesregierung hatte in ihrem Konzept zur ländlichen Entwicklung das "Primat der Förderung kleinbäuerlicher Landwirtschaft angedacht. Die neue Regierung muss dieses Denken weiterentwickeln und neue Impulse setzen, indem sie 10 Prozent der Entwicklungsgelder gezielt in bäuerliche Betriebe und lokale Marktstrukturen investiert. Gerade gegenüber den afrikanischen Regierungen wäre dies ein starkes Zeichen." Vor zehn Jahren hat sich die afrikanische Staatengemeinschaft verpflichtet, 10 Prozent ihrer Staatshaushalte in die Landwirtschaft zu investieren. Von 40 beteiligten Staaten sind dem bislang nur 8 Regierungen nachgekommen.

"Während die Zahl der hungernden Menschen, die nicht in der Lage sind, ihren Kalorienbedarf zu decken, laut FAO leicht auf 842 Millionen zurückgegangen ist, leiden 2 Milliarden Menschen täglich unter Vitamin- und Mineralstoffmangel. Das zeigt: Einfach mehr Nahrungsmittel zu produzieren ist nicht die Lösung. Wir brauchen vielfältige, gesunde Ernährungssysteme vor Ort, um das zu ändern", ergänzt Francis Ngang. "Das kommende Jahr haben die Vereinten Nationen aus gutem Grund zum "Internationalen Jahr der Familiären Landwirtschaft" ausgerufen. Die deutsche Regierung kann sich mit einer ambitionierten Agenda an die Spitze der Bewegung stellen."

Hintergrundinformationen:

Gegenwärtig veranschlagt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit mehr als 700 Mio. Euro zwar ca. 11 Prozent des Entwicklungsetats für die ländliche Entwicklung. Jedoch kommt nur ein kleiner Teil dieser 11 Prozent der kleinbäuerlichen Landwirtschaft unmittelbar zugute.Das BMZ Strategiepapier "Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft" findet sich unter http://www.bmz.de/de/publikationen/reihe...327_03_2013.pdf

Die von Herrn Prinz zu Löwenstein zitierte Studie "Sustainable Intensification in African Agriculture" wurde von den Autoren Pretty / Toulmin / Williams im Rahmen des "Foresight Global Food and Farming Project" der britischen Regierung erstellt und findet sich unter http://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.3763/ijas.2010.0583

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15
Oktober
2013

BVL warnt: Europa-Parlament darf sich nicht zum Handlanger des Unrechts machen!

BVL warnt: Europa-Parlament darf sich nicht zum Handlanger des Unrechts machen!
Veröffentlicht: 15. Oktober 2013 | Autor: Felizitas Küble

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), Martin Lohmann (siehe Foto), appelliert an das Europäische Parlament, beim Lebensschutz auch nicht durch die Hintertür zu tricksen und der Tötung von Menschen den Weg zu bereiten.

M. LohmannIn einem Brief wendet er sich an alle Mitglieder des EU-Parlaments. Es wäre fatal, wenn sich die Abgeordneten blenden ließen von gefährlichen Pseudo-Argumenten, wie sie jetzt auf der EP-Tagesordnung für den 22. Oktober zu finden sind.

„Ich bin entsetzt, dass nun sogar versucht wird, europäische Rechtsprechung auszuhebeln. Europa hat sich gefälligst an EU-Recht zu halten“, sagte Lohmann in Bonn. Der Europäische Gerichtshof hatte festgestellt, dass der Mensch mit der Zeugung da ist und Lebensschutz verdiene (EUGH-Urteil C-34/10).



Inzwischen haben sich mehr als 1,3 Millionen Bürger in ganz Europa der Initiative „ONE OF US / Einer von uns“ angeschlossen und fordern den Stopp der EU-Finanzierung embryonentötender Maßnahmen.

Da sei es „geradezu perfide, jetzt den ungehinderten Zugang zu Abtreibung als Menschenrecht zu bezeichnen“. Es ist zudem „totalitär, die Gewissenfreiheit einzuschränken unter der Behauptung der ,ungeregelten Nutzung’ beziehungsweise ,missbräuchlichen Anwendung“.

Und es ist gegenüber allen Menschen mit Gewissen und Freiheitsverantwortung „regelrecht dreist, die dauerhafte Finanzierung von Abtreibungsorganisationen zu fordern“.

Lohmann: „Wer gar aus dem Recht auf Leben ein Recht auf Tötung machen will, missachtet sowohl die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Europäische Menschenrechtskonvention wie auch das deutsche Grundgesetz.“

Der BVL fordert daher, den Entschließungsantrag A7-0306/2013 sofort von der Tagesordnung zu nehmen und andernfalls in namentlicher Abstimmung am 22. Oktober diesem „Tötungsdokument“ eine klare Abfuhr zu erteilen. Europa dürfe nicht zu einem „Gewissenskiller und Lebenstöter“ werden.

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15
Oktober
2013

Pfarrer Konrad Sterninger abgesetzt – Pfarrgemeinderäte mobilisierten gegen Priester der Tradition

Pfarrer Konrad Sterninger abgesetzt – Pfarrgemeinderäte mobilisierten gegen Priester der Tradition
15. Oktober 2013 13:54 | Mitteilung an die Redaktion


Konrad Sterninger entbunden


Pfarrer Konrad Sterninger entbunden(Graz) Während ungehorsame Priester der Pfarrer-Initiative ungestört an ihren Plätzen bleiben, haben es glaubenstreue und erst recht traditionsverbundene Priester schwer in Österreich. Ihnen stehen mit „aufgeklärten“ Laien, hauptamtlichen Kirchenfunktionären und nicht wenigen Mitbrüdern im Klerikerstand starke Gegner gegenüber.

Diese Ablehnung bekam nun der bekannte steirische Priester Pfarrer Konrad Sterninger zu spüren. Sterninger fand vor einigen Jahren seine Heimat in der Tradition. Er entdeckte den Reichtum des überlieferten Ritus und gehört seither zur nicht großen Schar von Priestern, die das eigentliche Priestergewand, den Talar tragen.

Als Provisor betreute Sterninger in den vergangenen Jahren den Marienwallfahrtsort Frauenberg-Maria Rehkogel in der Obersteiermark. Mit 1. September ernannte ihn Bischof Egon Kapellari von Graz-Seckau zum Pfarrer von gleich drei Pfarreien, nämlich Neudau, Burgau und Wörth in der südöstlichen Steiermark.

Pfarrer Konrad Sterninger gehört zu den missionarisch tätigen traditionsverbundenen Katholiken, vergleichbar den Franziskanern der Immakulata, und erfüllt damit das „Hinausgehen“, das Papst Franziskus einfordert. Die Entdeckung des überlieferten Ritus und sein kritisches Abrücken von der offiziellen Negierung der dramatischen Seite der menschlichen Existenz durch Ausblendung von Sünde, Schuld, Reue und Sühne, bedeutet auch Isolierung. Sterningers langjährige Mitarbeit bei Radio Horeb wurde ebenso beendet, wie jene bei Radio Maria Österreich. Das war noch während dem Pontifikat von Benedikt XVI., weil im Spannungsfeld zwischen Rom und der eigenen Bischofskonferenz in manchen Fragen die geographische Nähe den Ausschlag gibt. Bei dem gegenüber der Tradition aufgeschlosseneren katholischen Fernsehsender K-TV ist Pfarrer Sterninger hingegen weiterhin auf Sendung.

Nach nur sechs Wochen in den neuen Pfarreien wurde Pfarrer Sterninger schon wieder von seiner Beauftragung entbunden, wie die Kleine Zeitung heute berichtet. Der Grund dafür: er war einem Teil der Bevölkerung „zu konservativ“. Sein Ruf war Sterninger vorausgeeilt. Eine progressive Riege organisierte den Widerstand bereits, bevor er sein neues Wirkungsfeld betreten konnte. Von „heftigen Spannungen“ ist nun die Rede. Der christdemokratische Bürgermeister von Burgauberg-Neudauberg, Franz Glaser wird mit den Worten zitiert, Pfarrer Sterninger sei ein „Demagoge und Selbstverwirklicher“ und habe „Menschen die Handkommunion“ verweigert. Selbst seine Marienverehrung stieß auf Kritik.

Die Pfarrgemeinderäte teilten dem Bischof mit, Pfarrer Sterninger nicht zu wollen. Die Diözese bemühte sich um eine „diözesane Lösungsaktion“. Die sah dann so aus: daß Pfarrer Sterninger offiziell selbst um seine Entbindung ansuchte, die dann der Bischof gewährte. Die drei Pfarreien sind nun ohne Pfarrer. In der Diözese geht man davon aus, daß die Suche nach einem neuen Pfarrer Monate dauern könnte. Den öffentlich vernehmbaren Teil des „gläubigen Volkes“ von Neudau, Burgau und Wörth scheint das nicht zu stören nach dem Motto: lieber kein Pfarrer als ein „konservativer“ . Pfarrer Sterninger wurde von Bischof Kapellari eine „Auszeit gewährt“, was bedeutet, daß er vorerst keinen Auftrag mehr als Seelsorger hat.
http://katholisches.info/2013/10/15/pfar...-der-tradition/



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15
Oktober
2013

Italien: Piusbruderschaft will Priebke beerdigen

Italien: Piusbruderschaft will Priebke beerdigen



Der NS-Kriegsverbrecher Erich Priebke soll nach Informationen italienischer Medien an diesem Dienstag eine Trauerfeier durch die traditionalistische Piusbruderschaft erhalten. Der Gottesdienst finde in der Kapelle der Piusbrüder in Albano südöstlich von Rom statt. Dort hat die von der römisch-katholischen Kirche getrennte Vereinigung ihren italienischen Hauptsitz. Laut der Zeitung Il Tempo riegelten Sicherheitskräfte den Hintereingang des römischen Gemelli-Krankenhauses ab, wo sich der Leichnam Priebkes bislang befand. Priebke war am Freitag im Alter von 100 Jahren in Rom gestorben. Anschließend kam es zu einem Streit über seine Bestattung. Das Bistum Rom hatte eine öffentliche Begräbnisfeier nach katholischem Ritus untersagt und nur Gebete für den Verstobenen in strikt privatem Rahmen zugelassen. Die Stadt Rom verwahrte sich ebenfalls gegen ein Totengedenken im öffentlichen Raum.

(kna/agi 15.10.2013 ord)


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des Internetauftritts von Radio Vatikan

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15
Oktober
2013

Abschied von Kardinal Bertone als Kardinalstaatssekretär - Parolin tritt Amt später an

Abschied von Kardinal Bertone als Kardinalstaatssekretär - Parolin tritt Amt später an



RealAudioMP3 Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone ist an diesem Dienstag offiziell aus dem Amt verabschiedet worden. Papst Franziskus dankte der bisherigen „Nummer zwei“ im Vatikan in einer Ansprache vor Vertretern des Staatssekretariates. Neben Kardinal Bertone hätte hier auch sein Nachfolger Erzbischof Pietro Parolin an seinem ersten Arbeitstag anwesend sein sollen. Dies war aber nicht der Fall. Papst Franziskus erklärte, warum:

„Wir sind hier zusammengekommen, um Kardinal Tarcisio Bertone zu danken, der heute das Amt des Staatssekretärs niederlegt, und um Erzbischof Parolin zu begrüßen, doch es wird ein Willkommen ,in Abwesenheit‘ sein, weil Parolin seinen neuen Dienst erst einige Woche später als heute antreten wird, aufgrund eines kleinen chirurgischen Eingriffes, den er vornehmen lassen musste.“

Der Papst hatte Parolin am 31. August ernannt, der Erzbischof tritt das Amt mit diesem Dienstag trotz Abwesenheit an. Dem scheidenden Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone dankte der Papst in seiner Ansprache in der Bibliothek des Staatssekretariates auch im Namen Benedikt XVI., unter dem der ehemalige Erzbischof von Genua am 15. September 2006 sein Amt aufgenommen hatte:

„In diesem Moment möchte ich mit euch allen ein Gefühl der Dankbarkeit teilen. Lieber Kardinal Bertone, ich denke, ich greife auch den Gedanken meines geliebten Vorgängers Benedikt XVI. auf, wenn ich Ihnen für den in diesen Jahren geleisteten Dienst herzlich danke.“

Mit Unternehmungslust und Liebe dem Papst gegenüber
Besonders würdigte Franziskus die Verbundenheit des Salesianers mit „dem Geiste Don Boscos“ – „trotz der vielfältigen Verpflichtungen“, die mit dem Dienst des Staatssekretärs verbunden sind, habe Bertone den Geist des Ordensgründers und Sozialpioniers „zu bewahren und zu bezeugen“ verstanden, so der Papst in seiner Grußbotschaft:

„Mit Unternehmungslust und Liebe dem Papst gegenüber, welche die Kinder des Heiligen Johannes Bosco kennzeichnen, haben Sie immer mit Hingabe Ihre Leitungsaufgabe in den internationalen Beziehungen des Heiligen Stuhles ausgeübt, die so wichtig für die Amtsausübung des Bischofs von Rom ist. Gleichzeitig haben Sie sich nicht zurückgehalten, das päpstliche Amt und den apostolischen Segen überall hinzutragen: in Länder, Diözesen, Gemeinden, Universitäten, Institutionen, Verbände.“

Bertone habe mit „Mut“ und „Geduld“ „vielen Widrigkeiten“ die Stirn bieten müssen, so der Papst anerkennend – wie der Heilige Don Bosco, der es im Traum mit den Tücken einer Gartenlaube voll von Rosen aufnehmen musste:

„Wer von außen schaut, sieht nur die Rosen, während Don Bosco und seine Jünger, die in den Rosen wandeln, die Dornen spüren: viele verlässt der Mut, doch die Jungfrau Maria redet allen zu, beharrlich zu sein, und am Ende findet der Heilige mit seinem Gefolge einen wunderschönen Garten. Der Traum will die Mühen des Erziehers veranschaulichen, doch ich denke, man kann ihn auch auf jedes Amt von Verantwortung in der Kirche anwenden.“

Die drei großen Tugenden des Don Bosco – „die Anwesenheit des eucharistischen Jesus, die Fürsprache der Gottesmutter und die Freundschaft des Papstes“ – gab Franziskus dann auch Bertones Nachfolger als Wunsch mit auf den Weg:

„Mit diesen drei Gedanken heißen wir den neuen Staatssekretär, auch wenn er heute abwesend ist, herzlich willkommen. Er kennt die Familie des Staatssekretariates sehr gut, hat dort für viele Jahre gearbeitet, mit Leidenschaft und Kompetenz und der Fähigkeit zu Dialog und Menschlichkeit, die ein Merkmal seiner sind. In gewissem Sinne ist das wie eine Rückkehr nach Hause.“

Ein oft verborgener und anonymer Dienst
Der Papst dankte im Anschluss allen Mitarbeitern des Staatssekretariates für ihren täglichen „oft verborgenen und anonymen“ Dienst, der für den Dienst des Papstes jedoch sehr „kostbar“ sei. Und er rief seine Zuhörer dazu auf, für ihn zu beten.

Kardinal Tarcisio Bertone blickte in seiner Dankesrede auf seinen siebenjährigen Dienst unter Benedikt XVI. und seine sieben Monate währende Amtszeit unter Papst Franziskus zurück. Eine „vollständige Bilanz“ falle ihm schwer, so Bertone. Er und seine Mitarbeiter hätten auch so „manches Opfer“ gebracht. Benedikt XVI. würdigte der langjährige Staatssekretär des deutschen Papstes als „“Reformator des Gewissens und des Klerus“:

„Sein Pontifikat ist durch starke pastorale Projekte gekennzeichnet gewesen: das Paulus-Jahr , das Priesterjahr und das zu Ende gehende Glaubensjahr. Er hat schwer an den Krankheiten gelitten, die das Gesicht der Kirche verunstalten und hat sie deshalb mit einer neuen Gesetzgebung ausgestattet, die mit Entschiedenheit das schändliche Phänomen der Pädophilie im Klerus bekämpft. Und er hat dabei nicht vergessen, neue wirtschaftlich-administrative Normen auf den Weg zu bringen.“

Benedikt XVI.: Ein pastorales Pontifikat
Benedikt habe der Kirche ein tiefes Verständnis als Gemeinschaft vermittelt, so Bertone weiter, und sie zugleich befähigt, „zur Welt zu sprechen“, „zum Herzen und zum Intellekt eines jeden Menschen mit doktrineller Klarheit und gedanklicher Größe“, so Bertone mit Verweis unter anderem auf die großen Reden und Enzykliken des deutschen Papstes. Franziskus führt laut Bertone den begonnenen Weg weiter:

„Heute sehe ich in Papst Franziskus nicht so sehr eine Revolution, sondern eine Kontinuität mit Papst Benedikt XVI., wenn auch die Akzente und die Abschnitte des persönlichen Lebens unterschiedlich sind (…) Das Zuhören, die Zärtlichkeit, die Barmherzigkeit und das Vertrauen sind wunderbare Eigenschaften, die ich persönlich mit Ihnen, Heiliger Vater, erfahren durfte, in den vielen Unterredungen, Gesten, Überraschungen am Telefon und den Aufgaben, die Sie mir auftrugen. Danke Papst Franziskus für Ihr Wohlwollen!“

Dem Papst und dem neuen Staatssekretär wünschte Bertone viel Erfolg bei der Bewältigung ihrer Aufgaben:

„Maria helfe Papst Franziskus und dem neuen Staatssekretär, Seiner Exzellenz Erzbischof Pietro Parolin, dem wir wünschen, dass er bald kommen kann, die Knoten zu lösen, die die Kirche immer noch behindern, in Christus im Herzen der Welt zu sein, dem erhofften und ständig angerufenen Horizont. Das ist unser inbrünstiges Gebet. Danke, Heiliger Vater!“

Der neue Staatssekretär
Erzbischof Pietro Parolin stammt aus der italienischen Provinz Vicenza in Norditalien, wo er 1955 in der Stadt Schiavon geboren wurde. Sein Theologiestudium absolvierte er in Mailand, nach seiner Priesterweihe war er zunächst als Kaplan tätig, bevor er 1984 zum Weiterstudium an die päpstliche Diplomatenakademie wechselte. 1986 promovierte er an der Päpstlichen Universität Gregoriana im Fach Kirchenrecht. Erste diplomatische Stationen waren Nigeria und Mexiko, danach wechselte er zurück in das Staatssekretariat, wo er zwischen 2002 und 2009 das Amt des Untersekretärs inne hatte. Seit 2009 war er Nuntius in Venezuela, im selben Jahr wurde er von Papst Benedikt XVI. zum Bischof geweiht.

(rv 15.10.2013 pr)


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15
Oktober
2013

Barmherzigkeit: Das Programm von Papst Franziskus (Teil 2) Woher rührt seine Beliebtheit?

Barmherzigkeit: Das Programm von Papst Franziskus (Teil 2)
Woher rührt seine Beliebtheit?

Rom, 15. Oktober 2013 (ZENIT.org) Antonio Gaspari

Papst Franziskus’ Identität wurde in entscheidender Weise vom Evangelium geformt.

Jorge Bergoglio erhob die Forderung, die Kranken selbst dann zu heilen, wenn wir Abscheu empfinden. Über diese Erfahrung berichtet er folgendermaßen: „Ich empfinde Entsetzen, wenn ich ein Gefängnis betrete, denn was man dort sieht, ist hart. Ich gehe jedoch trotzdem hinein, denn der Herr möchte, dass ich mit den Bedürftigen, Armen und Leidenden in Kontakt trete.“

Bergoglio begab sich bekanntlich in die am meisten verrufenen Viertel von Buenos Aires und konnte dort mehrfach die Entstehung von Berufungen anregen.

Vor den jungen Häftlingen, die er am Gründonnerstag besuchte (28. März 2013), betonte er, dass uns der Herr, der der Größte ist und sich ganz oben befindet, mit der Geste der Fußwaschung vor Augen führe, dass den Größten die Aufgabe zukommt, den Kleinsten zu dienen.

Franziskus erläuterte in diesem Zusammenhang: „Das ist es, was Jesus uns lehrt, und das ist es, was ich tue. Und ich tue es von Herzen, denn es ist meine Pflicht. Als Priester und als Bischof muss ich euch zu Diensten sein. Ich liebe euch, und liebe, es zu tun, denn so hat es mich der Herr gelehrt. Aber auch ihr: Helft uns, helft uns immer! Einer dem andern. Und wenn wir so einander helfen, tun wir einander Gutes.“

Der Papst besitzt eine sehr genaue Vorstellung davon, was es heißt zu dienen. Den anlässlich seiner Papstwahl nach Rom gekommenen 132 Staatsoberhäuptern und amtierenden Herrschern sagte der Papst, dass die wahre Macht das Dienen sei: „Lasst uns nie vergessen, dass die wahre Macht das Dienen ist und dass auch der Papst zur Ausübung der Macht immer mehr in jenen Dienst eintreten muss, dessen leuchtender Gipfel sich auf dem Kreuz befindet.“

Vor dem Empfang der Vertreter von dreißig christlichen Kirchen ließ er den Papstthron entfernen und durch einen gewöhnlichen Stuhl ersetzen. Er empfing sie als Bischof von Rom und zeigte sich als „Diener der Diener“.

Während seines gesamten Lebens kämpfte Jorge Bergoglio mit sich selbst, um Jesus nahe zu sein. Er suchte ihn im Antlitz der Armen, der Kranken, der Sünder, Häftlinge, Entfernten und Verzweifelten. In der Begegnung mit dem Leiden, mit dem Schmerz, der Verzweiflung, dem Kreuz erlebt Vater Bergoglio die Passion Jesu aufs Neue. Bei der Betrachtung und Heilung der Wunden hofft und glaube er, dass das Blut Christi weiterhin die Sünden aller Menschen waschen wird. Er erlebt gleichsam eine tägliche Eucharistie in der mitleidigen Sorge um Leib und Seele.

In diesem Zusammenhang erklärte er am Barmherzigkeitssonntag, dem 7. April 2013: „In meinem persönlichen Leben erblickte ich oft das barmherzige Antlitz Gottes, seine Geduld. Ebenso erkannte ich in vielen Menschen den Mut, in die Wunden Jesu einzutreten und zu sagen: Herr, hier bin ich. Nimm meine Armut an, verberge meine Sünden in deinen Wunden, wasche sie ab mit deinem Blut. Und immer sah ich, dass Gott dies tat. Er empfing, tröstete, wusch und liebte.“

Am 15. März 2013 richtete Papst Franziskus an das Kardinalskollegium die Einladung, sich niemals dem Pessimismus hinzugeben: „Geben wir uns niemals dem Pessimismus und der Entmutigung hin, jener Bitterkeit, die uns der Leibhaftige Tag für Tag hinhält.“ Der Papst fuhr fort: „Lasst uns in der festen Gewissheit leben, dass der Heilige Geist weiterhin wirkt und nach neuen Formen der Verkündigung des Evangeliums suchen.“

Demut und Barmherzigkeit

Ein weiterer von Papst Franziskus verwendeter und bezeugter Begriff ist jener der Bescheidenheit. In einem von EMI herausgebrachten Aufsatz mit dem Titel „Umiltà la strada verso Dio“ (Demut, der Weg zu Gott) schrieb Jorge Maria Bergoglio: „Christus ist es, der uns den Zugang zu unserem Bruder ermöglicht, indem wir herabsinken.“ Laut Papst Franziskus führe unser Weg der Nachfolge des Herrn zu einer Annahme des Herabsinkens vom Kreuz. Indem wir uns die Schuld geben, nehmen wir die Rolle des Schuldigen, so wie der Herr sich mit unserer Schuld beladen hat. Daher bewirke Christus selbst den Zugang zum Bruder beginnend bei unserem Herabsinken.

Der Kommentar des Erzbischofs von Buenos Aires ist inspiriert von einigen Schriften des Dorotheos von Gaza, Mönch, Abt und Eremit des VI. Jahrhunderts. Dieser schrieb: „Glaube daran, das alles, was geschieht, bis in die kleinsten Einzelheiten von der göttlichen Vorsehung bestimmt ist, und du wirst ohne Ungeduld alles ertragen, was kommen wird (…) Glaube daran, dass Verachtung und Beleidigung Mittel gegen den Stolz deiner Seele sind und bete für jene, die dich schlecht behandeln. Wenn du sie betrachtest, siehst du Ärzte.”

Er fügte hinzu: „Vesuche nicht, in deinem Nächsten das Böse zu suchen und nähre nicht den Verdacht gegen ihn. Wenn unsere Bosheit zur ihrer Entstehung führt, so versuche, sie in gute Gedanken zu verwandeln.“

Abba Zosima, einer der Lehrer Dorotheos von Gazas soll einmal gesagt haben, dass jene , die Böses tun, so betrachtet werden sollten, als seien sie „von Christus gesandte Ärzte“, wie „Wohltäter“, denn „alles ist ein Aufruf zur Umkehr, zur Rückkehr in sich selbst und zum Erkennen der Solidarität mit den Sündern.“

Die Frage der Moral

Wie vielfach bemerkt wurde, zeigt sich die wahre Neuheit von Papst Franziskus nicht so sehr auf doktrinärer Ebene als in seiner Haltung. So sagt er: „Die erste Reform muss eine Reform der Haltung sein. Die Minister des Evangeliums müssen die Fähigkeit besitzen, die Herzen der Menschen zu erwärmen, mit ihnen in der Nacht zu wandern, mit ihnen in Dialog zu treten und in ihre Nacht, in ihr Dunkel, einzutreten, ohne sich darin zu verirren. Das Volk Gottes will Hirten, keine Beamte oder Kleriker des Staates.“

Dazu erläuterte Papst Franziskus: „Ich träume von einer Kirche als Mutter und Hirtin. Die Minister der Kirche müssen barmherzig sein, sich der Menschen annehmen und sie begleiten wie der gute Samariter, der seinen Nächsten wäscht, reinigt und aufhebt. Das ist reines Evangelium. Gott ist größer als die Sünde. Die organisatorischen und strukturellen Formen sind zweitrangig, d.h., sie kommen später.“

Manche Menschen erleben sich als Waisen von Benedikt XVI. und Johannes Paul II. und erkennen sich in den Worten von Papst Franziskus nicht wieder, vor allem in Bezug auf Themen in Verbindung mit der Moral.

Dennoch war Pater Bergoglio in seinem Wirken als Erzbischof der Lehre stets treu und verbunden.

In Bezug auf die Aufnahme der Geschiedenen, Homosexualität, die Entscheidung eines Schwangerschaftsabbruchs, das Zölibat, etc. schlägt Papst Franziskus keine doktrinären Neuerungen vor. Er hält sich treu an die Inhalte des Katechismus der Katholischen Kirche.

Im Interview mit „Civiltà Cattolica“ gab er folgendes bekannt: „Wir können uns nicht nur den Fragen in Zusammenhang mit der Abtreibung, der gleichgeschlechtlichen Ehe und der Verwendung von Verhütungsmethoden widmen. Das geht nicht. Ich habe zu diesen Dingen nicht viel gesagt und das wurde mir vorgeworfen. Wenn man jedoch darüber spricht, so muss dies in einem Kontext geschehen. Die Ansicht der Kirche ist im Übrigen bekannt. Ich bin ein Sohn der Kirche, doch es ist nicht notwendig, ständig davon zu sprechen.“

„Mit großer Klarheit sehe ich, dass die Kirche heute am meisten die Fähigkeit benötigt, die Wunden zu heilen, die Herzen der Gläubigen zu wärmen, Nähe zu erweisen. Ich vergleiche die Kirche mit einem Feldspital nach einer Schlacht. Es ist nicht zielführend, einen Schwerverletzten nach seinem Cholesterinspiegel oder Blutzucker zu fragen! Man muss seine Wunden heilen. Erst dann kann alles andere besprochen werden. Wunden heilen, Wunden heilen … Und beginnen muss man ganz unten.“

Beim Angelusgebet vom 7. April 2013 erinnerte der Papst an folgende Worte Jesu: „Petrus, habe keine Angst vor deiner Schwäche. Vertraue auf mich“. Und Petrus versteht. ER spürt den Blick der Liebe Jesu und beginnt zu weinen. Wie schön dieser Blick Jesu ist – wie viel Zärtlichkeit ist in ihm! Brüder und Schwestern, lasst uns nie das Vertrauen auf die geduldige Barmherzigkeit Gottes verlieren!“

(Der erste Teil erschien gestern, Montag, dem 14. Oktober 2013)
(15. Oktober 2013) © Innovative Media Inc.

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Oktober
2013

Treffen für Gottgläubige, Agnostiker und Atheisten im November in Berlin

Treffen für Gottgläubige, Agnostiker und Atheisten im November in Berlin
Das Programm des Vorhof der Völker im Vatikan vorgestellt

Rom, 15. Oktober 2013 (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz

Der „Vorhof der Völker“ ist eine von Benedikt XVI. angestoßene Dialoginitiative der katholischen Kirche mit den Nicht-Glaubenden. Beim Weihnachtsempfang für die römische Kurie am 21.Dezember 2009 sagte Benedikt XVI.: „Zum Dialog der Religionen muss heute vor allem auch das Gespräch mit denen hinzutreten, denen die Religionen fremd sind, denen Gott unbekannt ist und die doch nicht einfach ohne Gott bleiben, ihn wenigstens als Unbekannten dennoch anrühren möchten.“ Gianfranco Kardinal Ravasi, Präsident des Päpstlichen Rates für die Kultur, hat diese Idee aufgenommen und eine Reihe von Begegnungen zwischen Kirche, Atheisten und Agnostikern an verschiedenen Orten der Welt initiiert, die die Annäherung und die Förderung des gegenseitigen Verständnisses zum Ziel haben.

Vom 26.bis zum 28. November 2013 wird der „Vorhof der Völker“ in Berlin zu Gast sein. Anlässlich seines Besuches in Rom stellte der emeritierte Freiburger Erzbischof und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch an diesem Montag das Programm vor. In Berlin solle es bei dem Treffen für „Gottgläubige, Agnostiker und Atheisten“ um die „die Tiefe des ethischen Humanismus und um die Weite des Gottesglaubens“ gehen. Ein weiteres Thema werde die „Freiheit der Kunst“ sein, ebenso werde es um „die Anmut und Würde von Menschlichkeit und Frömmigkeit“ gehen. Jesuitenpater Hans Langedörfer, Generalsekretär der Deutschen Bischofskonferenz, erläuterte weitere Einzelheiten des Treffens, das in Zusammenarbeit mit dem Päpstlichen Kulturrat und der Erzdiözese Berlin organisiert wurde.

An dem Projekt seien die intellektuellen Kräfte in Berlin, die Guardini-Stiftung und die Katholische Akademie beteiligt. Es sei wichtig, dass es in Berlin auch eine intellektuell kirchlich geprägte Präsenz gebe, was für alle Beteiligten gut sei, inklusive derer, mit denen man ins Gespräch kommen werde. Bei den Treffen des „Vorhof der Völker“ sei auch die Symbolkraft der Veranstaltungsorte wichtig. Es handle sich um Orte, an denen sich das Thema der Freiheit auch heute thematisieren ließe. So werde die politische Freiheit beispielsweise im Roten Rathaus thematisiert. Auch werde die Universitätsklinik „Charité“, das wichtigste und bekannteste Krankenhaus der Stadt ein Ort der Begegnung sein, da es in der deutschen Geschichte eine bedeutende Rolle spiele. Hier ginge es um die Frage der Freiheit in der Biotechnik.

Erste Informationen zum Programm der Tagung und zum begleitenden Kunstprojekt im Bode-Museum finden sich auf der Seite http://www.dbk.de/vorhof-der-voelker/home/.
(15. Oktober 2013) © Innovative Media Inc.

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15
Oktober
2013

Beten wir Gott an und lieben wir unseren Nächsten

Beten wir Gott an und lieben wir unseren Nächsten
Predigt des Papstes in Santa Marta

Rom, 15. Oktober 2013 (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz

Götzenanbetung und Scheinheiligkeit machen auch vor dem christlichen Leben nicht halt. Papst Franziskus sagte, um der Falle dieser beiden Sünden zu entkommen, sei es notwendig, die Gebote der Liebe zu Gott und zum Nächsten zu praktizieren.

Ein Apostel der eigenen Ideen zu werden oder ein Devoter des eigenen Wohlbefindens und nicht vor Gott. Schlecht über jemanden reden, weil er sich nicht bestimmten Formalitäten anpasst, vergessen, dass das „neue“ Gebot des Christentums ohne wenn und aber die Nächstenliebe ist. Auch heute beschäftigte sich Papst Franziskus in der Predigt in Santa Marta mit den Fallen, die den Glauben angreifen. Der Pontifex ging von den Worten der heutigen Lesung des Apostels Paulus an die Römer 1,16-25 aus: Denn sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt. Sie haben Geschöpfe angebetet, anstatt den Schöpfer. Es sei eine Götzenanbetung, sagte der Pontifex, die komme, um die Wahrheit des Glaubens zu erdrücken.

„Da wir aber alle das Bedürfnis haben, anzubeten – den wir haben Gottes Abdruck in uns – beten wir Kreaturen an, wenn wir nicht Gott anbeten. Und das ist er Übergang vom Glauben zur Götzenanbetung. Die Götzenanbeter haben keine Entschuldigung: obwohl sie Gott erkannt haben, haben sie ihn nicht angebetet und ihm nicht gedankt. Und was ist der Weg der Götzenanbetung? Er sagt es ganz deutlich: ‚ Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit. Der Egoismus des eigenen Gedankens, der allmächtige Gedanke, das was ich denke, ist richtig: ich denke die Wahrheit, ich mache die Wahrheit mit meinen Gedanken…“

Die Kritik des Apostels Paulus sei vor 2000 Jahren an die Götzenanbeter gerichtet gewesen, die Reptile, Vögel und dergleichen anbeteten, so der Papst. Jedoch sei das Problem heute nicht inexistent, nur weil niemand Statuen anbete, führte er fort. Die Götzenanbetung habe andere Wege gefunden.

„Auch heute gibt es viele Götzenanbeter, viele die meinen, sie sind allwissend. Aber auch unter uns, unter uns Christen! Ich spreche nicht über diejenigen, ich respektiere diejenigen, die keine Christen sind. Aber unter uns – ich spreche in der Familie – sie halten sich für wissend, für allwissend… Und sie sind töricht, denn sie verwechseln Gott mit einem Bild: mit dem des eigenen Ichs, meinen Ideen, meiner Bequemlichkeit… Heute – ich gehe weiter, es handelt sich nicht nur um eine geschichtliche Sache – auch heute gibt es auf dem Weg einige Götzen… Wir alle haben in uns so manches Götzenbild. Können wir uns vor Gott fragen: was ist mein verstecktes Götzenbild? Das, was den Platz Gottes besetzt!“

Jesus behandle die Pharisäer im heutigen Evangelium nach Lukas 11,34-41, wie Paulus zu den Römern spreche. Jesus sage zu den Pharisäern, sie würden ihre Gläser und den Teller säubern, aber ihr Inneres sei voller Boshaftigkeit und Habgier.

„Jesus rät: Schaut nicht auf die Äußerlichkeiten, geht zur Wahrheit. Der Teller ist ein Teller, aber das was wichtiger ist, ist das, was auf dem Teller ist: das Essen. Aber wenn du eitel bist, wenn du ein Karrierist bist, wenn du ehrgeizig bist, wenn du eine Person bist, die sich immer etwas auf sich einbildet, weil du denkst, du seist perfekt, mach ein paar Almosen und du wirst von deiner Scheinheiligkeit geheilt. Das ist der Weg des Herrn: Gott anbeten, Gott lieben, und vor allem den Nächsten lieben. Es ist einfach, aber gleichzeitig auch so schwer! Das kann einem nur mit Gnade gelingen. Bitten wir um die Gnade.“
(15. Oktober 2013) © Innovative Media Inc.

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15
Oktober
2013

Papst Franziskus trifft den Rat für Neuevangelisierung

Papst Franziskus trifft den Rat für Neuevangelisierung
Begegnung mit Christus entscheidend

Rom, 15. Oktober 2013 (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz

Am Montagmittag traf Papst Franziskus die Teilnehmer der Vollversammlung des Päpstlichen Rates für Neuevangelisierung mit Erzbischof Rino Fisichella in einer Audienz im Vatikan. Der Rat war vor drei Jahren von Benedikt XVI. ins Leben gerufen worden. Der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung – so der offizielle Name – soll sich in den Ländern um eine erneute Evangelisierung kümmern, in denen der christliche Glaube zwar schon lange existiert, aber durch die fortschreitende Säkularisierung an Bedeutung verloren hat.

Während der Begegnung sagte der Pontifex, das Zusammentreffen mit Christus sei das Wichtigste, was Christen verkünden müssen. Dabei seien weniger Worte von Bedeutung, als Taten, die ein lebendiges Zeugnis geben würden. Heute gebe es Kinder, die nicht mehr wissen würden, wie das Kreuzzeichen gemacht werde. Dies sei Zeichen eines “religiösen Analphabetismus”, der keines weiteren Kommentars bedürfe. Die Neuevangelisierung müsse drei Punkte abdecken, so Papst Franziskus: Glaubenszeugnisse, auf den anderen zugehen und pastorale Projekte, die sich auf das Wesentliche konzentrieren. Das „Jahr des Glaubens“ solle der Glaubensverkündung einen wichtigen Impuls geben. Er sagte:

„Die Neuevangelisierung beinhaltet einen besonderen Einsatz der Gläubigen, das bedeutet insbesondere eine Bewegung hin zu jenen, die den Glauben verloren haben. Kirchesein heute heißt also einen Ort mit offenen Türen anzubieten, damit jeder hineinkommen kann und damit wir auch hinausgehen können, um die Liebe Gottes zu verkünden.“

In den vergangenen Jahren habe es viele Menschen gegeben, die sich von der Kirche entfernt haben, führte Papst Franziskus fort. Es ginge nicht darum, dafür Schuldige zu suchen, sondern man müsse zu denjenigen, die kirchenfern seien, hingehen.

„Auf den anderen zuzugehen, bedeutet aber auch, dass jeder Christ mit jenen Menschen spricht, die einen anderen Glauben oder Ideen haben. Dazu zählen neben Andersgläubigen auch Nichtgläubige. Alle zu treffen ist wichtig, weil wir alle Geschöpfe Gottes und Gottes Ebenbilder sind. Wir dürfen keine Angst haben, auf unsere Mitmenschen zuzugehen. Wichtig ist auch, dass wir immer an unsere christliche Zugehörigkeit denken.“

Abschließend widmete Papst Franziskus den Katecheten einen Gedanken des Dankes. Ihre Arbeit sei ein kostbarer Beitrag zur Neuevangelisierung. Insbesondere den Eltern komme eine wichtige Bedeutung dabei zu, sie seien die ersten Katecheten, die ersten Erzieher zum Glauben in der eigenen Familie.
(15. Oktober 2013) © Innovative Media Inc.

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15
Oktober
2013

LIMBURG: “Die Welt” knöpft sich jetzt den Vermögensverwaltungsrat vor

LIMBURG: “Die Welt” knöpft sich jetzt den Vermögensverwaltungsrat vor
Veröffentlicht: 15. Oktober 2013 | Autor: Felizitas Küble
Tim Röhn zur Heuchelei dreier “Opfer” des Bischofs

Unter dem Titel “Limburger Vermögensverwaltungsrat ist scheinheilig” ist die Frage nach der Mitverantwortung dieses Gremiums inzwischen auch in der Mainstream-Presse angekommen - heute zB. in der Berliner Tageszeitung DIE WELT (online).

Bislang wurden die drei feinen Herren dieses Rätegremiums, vor allem Jochen Riebel, in den Medien gerne als bedauernswerte Opfer des “betrügerischen” Limburger Oberhirten präsentiert, vor allem vom “Spiegel” und der “Frankfurter Allgemeinen”.

Wir haben diesem Unsinn bereits in mehreren Beiträgen widersprochen.

In einem aufklärenden Artikel befaßt sich Tim Röhn in der WELT nun kritisch mit dieser Legendenbildung. Der Kommentar beginnt mit den Worten:

“Alle drei Mitglieder des Gremiums gerieren sich heute als Opfer von Betrügereien des Bischofs. Dabei handelt es sich um Fachleute, die früher hätten sehen müssen, was sich dort anbahnte.”

Jetzt wird die Frage gestellt, ob sich diese Herren, nämlich Theodor-Michael Lucas, Carl-Friedrich Leuschner und Jochen Riebel, “zu Recht als Opfer gerieren”:

“Sind sie tatsächlich einem betrügerischen Bischof aufgesessen und konnten nichts dagegen tun?”

Dazu meint der WELT-Redakteur, vielleicht auch angesichts jüngster Fakten über den frühen Informationsstand des Gremiums: “Das erscheint eher wie eine weltfremde Vorstellung.”

Der Autor fügt hinzu:

“Diese honorigen Männer haben nicht geahnt, was da auf dem Limburger Domberg entsteht? Haben sie ratlos mit den Schultern gezuckt, als der Bischof ihnen keine Haushaltspläne vorlegte und nichts von seinen Bauplänen erzählte? Haben Sie zwei bis vier Mal jährlich bei einer Tasse Kaffee zusammengesessen und sind zu dem Schluss gekommen: Na, da kann man wohl nichts machen? Heute wollen sie den Anschein erwecken, in diesem Fall ganz unwichtig gewesen zu sein.”

HIER geht es zum Artikel in der WELT: http://www.welt.de/debatte/kommentare/ar...heinheilig.html
*
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgesc...an-Elst-Bischof

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